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Der Leiter der Polizeiwache wünscht mir ein frohes neues Jahr

29. März 2017 |   Von einer Falun Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Am 7. Januar kam der Leiter der Polizeiwache mit fünf Polizisten zu mir nach Hause. Ruhig und aufgeschlossen ließ ich sie herein. Sie waren freundlich und sagten: „Jemand hat Sie angezeigt und wir sind zur Ihrem Arbeitsplatz gegangen, um uns über Sie zu erkundigen. Sie haben dort einen ausgezeichneten Ruf. Ihre Vorgesetzten und Kollegen loben Sie und sagen, dass Sie ein guter Mensch sind.“

„Das kommt daher, dass ich Falun Dafa praktiziere“, erwiderte ich. „Falun Dafa ist eine gute Kultivierungsschule und hat mich verändert.“ Dann erzählte ich ihnen von den körperlichen und geistigen Verbesserungen, die ich durch das Praktizieren erfahren habe. Auch berichtete ich ihnen, dass Falun Dafa in über 100 Ländern der Welt praktiziert wird und nur hier in China verboten ist.

Ich bemerkte, dass einer der Polizisten dabei war, das Foto des Meisters (Meister Li – der Gründer und Lehrer von Falun Dafa), in die Hand zu nehmen. Ich bat ihn, das Foto nicht zu berühren. Der Beamte wurde nervös und sagte, dass er es nicht berührt habe. Der Leiter forderte ihn auf, auf mich zu hören. Dann nahmen sie noch eine Ausgabe des Zhuan Falun (dem Hauptwerk im Falun Dafa) mit und meinten, dass sie es sich ansehen und mir dann zurückgeben würden.

Es war Zeit für mich, zur Arbeit zu gehen. Sie folgten mir die Treppen hinunter, zerrten mich dann in ihr Polizeiauto und brachten mich zur Polizeiwache. Der Leiter nahm mich mit in sein Büro: „Sie wissen, dass wir Sie nur hergebracht haben, weil wir wissen wollen, was Falun Dafa wirklich ist.“ Ich sagte: „Wir haben uns getroffen, weil wir eine Schicksalsverbindung haben.“ Sofort antwortete er: „Das freut mich zu hören.“

Ich sprach weiter: „Die Menschen, die wirklich verfolgt werden, sind Sie alle. Sie haben bis jetzt noch nicht erkannt, was bei dieser Verfolgung wirklich passiert, deshalb verhaften Sie hauptsächlich unschuldige Menschen. Ich bin besorgt um Ihre Zukunft.“ Der Direktor bestellte ein Sandwich für mich und sagte: „Das ist für Sie. In meinem Herzen sind Sie ein göttliches Wesen. Bitte erzählen Sie uns mehr.“

Ich rezitierte mehrere Stellen aus den Schriften von Falun Dafa und einige Gedichte. Dann erwähnte ich nochmals, dass Falun Dafa auf der ganzen Welt verbreitet ist. Auch erklärte ich ihm, wie Jiang Zemin die Verfolgung in Gang gesetzt hat und wie Beamte, die ihm gefolgt waren, Vergeltung erlitten haben, indem sie ins Gefängnis kamen.

Daraufhin bat mich ein Angestellter, der mitgeschrieben hatte, ein Dokument zu unterschreiben. Ich sagte: „Das kann ich nicht unterschreiben. Ich bin keine Kriminelle. Warum schreiben Sie nicht „Falun Dafa ist gut“ und „Wahrhaftigkeit, Gutherzigkeit und Nachsicht sind gut“ nieder?“ Der Angestellte sah den Leiter an und dieser sagte: „Schreiben Sie einfach, was sie sagt.“

Der Leiter stand auf und erklärte den anderen: „Ich muss gehen und etwas erledigen. Seid respektvoll und behandelt sie in meiner Abwesenheit gut.“ Zu mir gewandt kündigte er noch an, dass er mich zum chinesischen Neujahr besuchen werde, um mir alles Gute zu wünschen.

Ich erklärte ihm dann, dass ich nach Hause gehen müsse und dass er sich merken solle, Falun Dafa nicht zu verfolgen. Er solle diejenigen, die es praktizieren, mit Güte behandeln. All jene, die so handeln, würden belohnt werden. Dann kam mein Mann und brachte mich nach Hause.

Am Morgen des chinesischen Neujahrs erhielt ich folgende Nachricht: „Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein frohes neues Jahr. Ich wünsche Ihnen Gesundheit und viel Glück.“ Die Nummer war die des Büros des Leiters der Polizeiwache. Später besuchte ich ihn dort und die Beamten erklärten mir, dass er zum stellvertretenden Leiter der Polizeibehörde befördert worden sei und nicht mehr auf der Wache arbeite. Ich denke, dass er belohnt wurde, weil er Falun Dafa unterstützt hat.