Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

Mu Xiaomei nach drei Monaten Haft freigelassen

13. April 2017 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Jilin, China

(Minghui.org) Die Falun Gong-Praktizierende Mu Xiamomai aus dem Bezirk Qian`an in der Provinz Jilin wurde am 6. Januar 2017 verhaftet und ins Untersuchungsgefängnis Nr. 4 der Stadt Changchun gesperrt.

Sie erhielt den Befehl, Schriftstücke von der Staatsanwaltschaft zu unterschreiben, weigerte sich jedoch, weil sie nichts Falsches getan hatte. Am 7. April verkündete die Staatsanwaltschaft, dass der Fall zurückgewiesen worden sei und sie wurde freigelassen.

Auch in anderen Gebieten Chinas gab es in jüngster Zeit Fälle, wo Falun Gong-Praktizierende von den Behörden freigelassen wurden. [1] Viele Beamten, die die wahren Umstände von Falun Gong und der Verfolgung erfahren hatten, trafen entschlossen die Entscheidung, der Verfolgungspolitik der Kommunistischen Partei China nicht mehr weiter zu folgen.

Vom Untersuchungsgefängnis Weizigou abgelehnt

Beamte der Polizeiwache nahmen Mu gemeinsam mit den Praktizierenden Dong Yanhua und Yang Yuzhi fest. Dong und Yang wurden in das Untersuchungsgefängnis Weizigou gebracht und zwei Wochen festgehalten.

Mus Familie wusste nicht, wo sie war, weil sie über eine Woche lang keine Benachrichtigung von der Polizei erhielt. Später erfuhr die Familie, dass Mu im Untersuchungsgefängnis Weizigou war, doch die Beamten ließen keinen Besuch zu. Deshalb gingen die Angehörigen zur Polizeiwache.

Liu Hui, der stellvertretende Leiter der Polizeiwache, befahl am nächsten Tag eine Untersuchung von Mu und brachte sie später wieder ins Untersuchungsgefängnis zurück. Am 20. Januar überstellte man sie ins Untersuchungsgefängnis Nr. 4 in Changchun.

Mus Familie engagierte einen Anwalt. Als die Staatsanwaltschaft den Fall am 7. April zurückwies, konnte Mu nach Hause zurückkehren.

Mehrere Inhaftierungen

Mu, 53, begann 1996 Falun Gong zu praktizieren. Die Prinzipien Wahrhaftigkeit-Gutherzigkeit-Nachsicht veränderten ihr Leben entscheidend – sie wurde zu einer offeneren Person, die anderen gerne hilft.

Dennoch wurde sie mehrere Mal wegen ihres Glaubens eingesperrt. 2003 kam sie ins Arbeitslager. Dort schockten Wärter sie mit Elektrostäben, um sie zu zwingen, ihren Glauben aufzugeben. Des Weiteren ließen sie sie neben einer Gefangenen mit Krätze schlafen. Später wurde Mu in eine unbekannte Einheit verlegt, wo man sie mit Schlafentzug quälte.

Im September 2007 wurde Mu erneut verhaftet und zwei Jahre lang im Zwangsarbeitslager Heizuizi festgehalten.

Laut Berichten der Minghui-Website wurden 2016 mindestens 840 Praktizierende in der Provinz Jilin wegen des Praktizierens von Falun Gong misshandelt. Sechs von ihnen verloren in Polizeigewahrsam ihr Leben, 66 wurden zu Gefängnis verurteilt und bei 140 Praktizierenden wurden die Wohnungen durchsucht.

Daneben gibt es Berichte über Fälle, wo Anklagen auch fallengelassen, Fälle zurückgewiesen und rechtswidrig inhaftierte Praktizierende freigelassen wurden.


[1] Einzelne Falun Gong-Praktizierende aus Chinas Gefängnissen freigelassenhttp://de.minghui.org/html/articles/2017/4/9/126340.html