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Empfehlung der Redaktion: Brief aus dem Königreich eines Praktizierenden in einer anderen Dimension

15. April 2017 |   Von einem Falun Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Ich kultiviere mich seit über 20 Jahren im Falun Dafa und habe allmählich einen Zustand der Erleuchtung erlangt. Meine Gedanken sind mit meinen Körpern in den anderen Dimensionen verbunden, das bedeutet, dass ich durch unterschiedliche Zeiträume reisen kann. Ich schreibe nieder, was ich gesehen habe, als ich in eine Welt in einer anderen Dimension reiste.

Ein hiesiger Praktizierender hatte mit mir bei Projekten für Dafa zusammengearbeitet. Wegen seines vollen Zeitplans und der Geburt seines Kindes ließ er jedoch in seiner Kultivierung nach und bekam bald darauf schlimme Asthmasymptome.

Ich lud ihn in mein Apartment ein und wir lasen mehrere Tage hintereinander die Schriften des Meisters und praktizierten auch gemeinsam die Übungen. Ich half ihm, nach innen zu schauen. Seine Symptome besserten sich zwar, verschwanden jedoch nicht völlig.

Als er eines Abends einschlief, sendete ich kontinuierlich aufrichtige Gedanken aus. In einem ruhigen Zustand konnte ich seine vergangenen Leben sehen. Er war in einer vorgeschichtlichen Zeit der Meergott gewesen, derselbe, wie man ihn in der westlichen Mythologie beschrieben hat. Er war der König der Ozeane. Die Statuen unter den Ozeanen waren Wassermänner, die Tridente (Dreizacke) hielten. Die Opfergaben, die sie vor ihrem Meergott präsentierten, waren große weiße Perlen in Schalen. Als ich die Perlen betrachtete, leuchtete das Ozeanwasser plötzlich und ich konnte funkelnde Partikel in einer Reihe sehen, die mich zu einem Eingang in eine andere Dimension führte.

In der anderen Dimension gab es drei Sonnen am Himmel. Als es wärmer wurde, verschmolzen die Sonnen zu einer einzigen Sonne, die sanftes, warmes Licht ausstrahlte.

In der Mitte des Ozeans gab es eine riesige Insel mit tropischen Wäldern. Die Klippen waren steil und es flogen gigantische, drachenähnliche Tiere zwischen den Klippen und über den Ozean. Ihre farbigen Körper waren mit kleinen Schuppen bedeckt, aber sie hatten große Flügel und lange Schwänze.

Als sie mich sahen, stießen sie laute Rufe aus. Mit gepanzerten Rittern auf ihren Rücken flogen sie als mein Wegweiser vor mir knapp über dem Wasser.

Als wir uns dem Land näherten, begleiteten uns verschiedenartige Vögel. Große Segelboote ankerten im Hafen.

Menschenähnliche Wesen waren mit ihren Arbeiten beschäftigt. Manche trugen Kleidung, die der in alten westlichen Gesellschaften glich. Ihre Haare waren blond oder rot. Ich flog mit neun riesigen drachenähnlichen Tieren und deren Rittern und sah hohe Gebirge, große Flüsse, ausgedehnte Wälder, gewaltige Wiesenflächen und verschiedenartige Tiere.

Auf den Wiesenflächen galoppierten weiße Pferde, denen Wesen folgten, die halb Mensch und halb Pferd waren. Sie waren hellbraun. Die Männer waren muskulös und trugen leichte Helme. Sie hatten Bogen, Pfeile und Wurfspeere bei sich. Auch die Frauen trugen Rüstungen und führten Dolche mit sich. Um den breiten Fluss zu überqueren, sprangen sie einfach darüber, während die Pferde hinüberflogen.

Ich sah auch mehrere blühende Städte und Gemeinden. Die Menschen trugen Anzüge, die dem böhmischen Stil ähnlich waren. Die erwachsenen Männer waren in weiße Stoffe gehüllt, hatten Olivenzweige auf dem Kopf, die ihren sozialen Status repräsentierten. Frauen waren rot und golden gekleidet und hatten ihr Haar hochgesteckt. Die junge Mädchen trugen ihr Haar offen und mit Lilien dekoriert.

Die Ritter brachten mich zu einer Gruppe von Gebäuden aus weißer Jade. Verschiedenfarbige Rosen blühten und die Luft war von einem angenehmen Duft erfüllt. Im Hauptfoyer gab es riesige Säulen mit Goldgravuren. Die Decken waren im gleichen Stil dekoriert. Ein rechteckiger Wasserbrunnen brachte mich durch das Hauptfoyer zum goldenen Königsthron. Oben auf dem Wasserbrunnen sah ich weiße Perlen. Neben dem Königsthron gab es zwölf kleinere Sitzgelegenheiten. Die Möbel waren außergewöhnlich reich und luxuriös, der riesige Palast aber war leer und ruhig.

Außerhalb gab es unterschiedliche Landschaften mit Blumen und Bäumen sowie verschiedenartige architektonische Strukturen. Ich kam in ein weißes Gebäude, das Kristallpalast genannt wurde und von vielen Säulen umgeben war. Die Innenseiten des Palastes waren aus Kristallen. Die Decken waren durchsichtig und in den Boden war eine riesige rote Rose in voller Blüte eingelegt. An der Südseite sitzend, den Blick nach Norden gerichtet, gab es ein Portrait meines Mitpraktizierenden, der auf dem Platz des Himmlischen Friedens ein Banner zu Falun Gong aufrollte. Er hatte ein ruhiges Lächeln im Gesicht und seine Augen blickten unerschütterlich und furchtlos.

An den Palastwänden hingen unterschiedliche Portraits dieses Praktizierenden aus verschiedenen Leben. Eines dieser Bilder zeigte ihn als Meergott mit einem Dreizack.

Aus einer durchsichtigen Kuppel in der Mitte der Halle strahlte Licht auf mich herunter. Plötzlich erschienen in der Mitte der Halle Sterne, Galaxien und Himmelskörper um mich herum, so als wäre ich in ein riesiges Universum eingetreten. In der Mitte des Himmelskörpers war eine winzige Galaxie, von goldenem Licht umgeben – das war das kleine Universum unseres Planeten Erde.

Außerhalb des Kristallpalasts versammelte sich auf den weiten Grasflächen in mehreren Gruppen und in enger Formation eine große Anzahl göttlicher Krieger. Sie trugen Lederrüstungen, Helme und Stiefel, ähnlich wie jene im alten Rom. Davor waren neun Drachenritter mit riesigen wilden Drachen an ihrer Seite, gefolgt von Kriegern mit langen Schildern, Speeren, Dolchen und anderen Waffentypen.

Zu beiden Seiten der versammelten Krieger waren zwei Ritter auf göttlichen Pferden mit Bären vor ihnen und Zentauren hinter ihnen. Ein Mann mit einem goldenen Olivenzweig kam zu mir, legte seine rechte Hand auf seine Brust und grüßte mich.

„Lieber Dafa-Jünger der Fa-Berichtigung, danke, dass du in unser Rosenland kommst und danke, dass du unserem König, deinem Mitpraktizierenden, hilfst. Wir hoffen, du wirst ihm, unserem großartigen König, unsere Gedanken übermitteln und ihm sagen, dass wir ihn zutiefst vermissen. Bitte nimm diesen Brief für ihn mit. Und bitte nimm unseren herzlichsten Dank entgegen!“

Voller Respekt nahm ich die mit den Insignien einer roten Rose versiegelte Textrolle entgegen. Der Mann zog sich wieder in die Versammlung zurück und die göttlichen Krieger verneigten sich noch einmal vor mir.

Dann begannen die Krieger mit ihren Schwertern auf die Schilder zu klopfen. Der dröhnende Klang ähnelte dem menschlichen Herzschlag oder dem Schlachtruf tapferer Soldaten. Die Augen der Krieger blickten standhaft und furchtlos, was mich an meinen Mitpraktizierenden erinnerte, als er mit seinem Banner in der Hand auf dem Platz des Himmlischen Friedens stand.

Begleitet von den Schlägen ihrer Waffen sangen die Krieger diese Hymne:

Wenn die dekadente Welt am Kippen ist,Wenn dunkle Wolken das Licht verdecken,Du, mein großartiger König, vom Schöpfer inspiriert,Im Schnee auf felsigen Straßen marschierst,Den dunklen Nebel durchbrichst,Mit deinem Schwert winkst undDie bösen Dämonen fällst!Wenn das traurige Leben vorüber geht,Wenn die Blumen sterben,Du mein großartiger König, inspiriert vom Schöpfer,In der Kälte die Straße des Todes und der Vernichtung auf- und abschreitest,Die grenzenlosen Nebel auflöst, die Wolken öffnest,Die Hoffnung des Lebens bescherst!
Allmählich verblasste die himmlische Szene und die Klänge verflogen. Lange Zeit raste mein Herz und ich konnte nicht zur Ruhe kommen.

Aus der Ruhe herauskommend tauschte ich mich mit meinem Mitpraktizierenden über das aus, was ich im Königreich des Rosenlandes erlebt hatte. Ich übermittelte ihm, was ich auf der Textrolle gelesen hatte.

In dem Brief stand:

Lieber, hochverehrter König,

Vor Milliarden Jahren hast du uns verlassen und in der profanen Welt gelebt. Wir alle vermissen dich aus tiefstem Herzen. Obwohl wir nicht bei dir sein können, hat sich unsere Liebe zu dir nicht verändert, sondern sogar noch vertieft.

Mein König, du bist der Mächtigste, weil du es wagst, dich selbst zu opfern, um Gerechtigkeit für das Universum zu garantieren; du bist der Ehrenwerteste, weil du dich selbst für das ewige Glück unserer Welt hingegeben hast.

Als das Universum aus dem alten auftauchte, hast du endlos gearbeitet, um unsere Welt und unser Leben zu retten. Wir werden mit dir leben und am Ende sterben.

In LiebeDeine himmlische Familie

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Die Augen meines Mitpraktizierenden füllten sich mit Tränen. Er bereute es, sich nicht gewissenhaft kultiviert zu haben. Von da an halfen wir einander, der Lehre des Meisters zu folgen und kultivierten uns gemeinsam. Schon bald durchbrach er die Arrangements der alten Mächte und kehrte zur gewissenhaften Kultivierung zurück.

Der Meister hat uns unser Leben gegeben und hat Mühsal und endloses Karma für die Dafa-Jünger ertragen und durchlitten. Die göttlichen Wesen im Himmel haben ihre Hoffnung auf uns gesetzt und ihr Leben in unsere Hände gelegt. Was haben wir für sie getan oder für alle Lebewesen im Himmel und auf der Erde beigetragen?

Das ist eine Frage, über die nachzudenken sich lohnt.