Praktizierende braucht dringend ärztliche Behandlung. Haftanstalt lehnt Freilassung auf Kaution ab

(Minghui.org) Meine Mutter Deng Cuiping aus der Stadt Yuxi, Provinz Yundan, praktiziert seit 1997 Falun Gong. Ihre gesundheitlichen Probleme wie Nasenschleimhautentzündung (Allergie), Rachenentzündung, Schwindel und Kopfschmerzen verschwanden als Folge. Sie war mehr als zwei Jahrzehnt frei von Krankheiten und sah sehr jung aus.

Doch einige wenige Monate nach ihrer Verhaftung am 24. Juli 2016 fand man auf der Innenseite ihres Beins einen Knoten. Dieser entwickelte sich zu einem Tumor, der ihr akute Schmerzen bereitet; sie hat nun Probleme zu sitzen und zu stehen.

Am 30. März informierte sie ihren Anwalt darüber, als er sie in der Haftanstalt besuchte. Sie sagte, der Arzt hätte verschiedene Behandlungsmethoden versucht, doch nichts habe gegen ihre Schmerzen geholfen. Der Arzt habe gesagt, dass er ihr aufgrund der eingeschränkten Mittel in der Haftanstalt nicht helfen könne.

Mein Vater und der Anwalt stellten mehrere Anträge auf Freilassung auf Kaution zur medizinischen Behandlung; später trafen sie Zhu Zhengxiang, den Direktor der Haftanstalt. Doch er weigerte sich, irgendetwas zu unternehmen und sagte, alles würde nach den Vorgaben ablaufen.

Deng war erstmals am 24. Juli 2016 im Landkreis Chengjiang, Stadt Yuxo von Polizisten der Landkreise Chengjiang und Ershan verhaftet worden. (Vier weitere Praktizierende wurden ebenfalls verhaftet: Li Qiongzhen, Li Li, Qin Liyuan und Pu Zhiming).

Seit acht Monaten befindet sie sich in der Haftanstalt des Berzirks Hongta. Am 16. Februar 2017 wurde sie vor das Kreisgericht Ershan gestellt. Ihr Anwalt Sun Dianjun verteidigte vor Gericht ihre Unschuld und verkündete, dass Deng nicht, wie die Anklage es behauptete, die soziale Ordnung gestört habe.

Meine Mutter verteidigte sich während der Verhandlung auch selbst, indem sie erklärte, dass sie nach dem Grundsatz Wahrhaftigkeit-Gutherzigkeit-Nachsicht lebe und niemandem geschadet habe.

Am 24. Februar 2017 wurde sie zu sechs Jahren Gefängnis und 10.000 Yuan (ca. 1.430 €) [1] Strafe verurteilt. Ihr Fall wurde zur Berufung bei einem höheren Gericht eingereicht.

An der Verfolgung beteiligte Parteien:

Bezirkshaftanstalt Hongta: +86-877-2145199Zhu Zhengxiang, Direktor der BezirkshaftanstaltStrafgericht Nr. 2 des Mittleren Volksgerichts der Stadt Yuxi: +86-877-2616311Bai Weiliang, Richter des Landkreisgerichts Ershan:Büro: +86-877-4011097, Mobil: +86-13987782889


[1] Das durchschnittliche Einkommen eines Arbeiters beträgt in den Städten Chinas monatlich umgerechnet etwa 300,- €