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Provinz Jilin: Lehrerin geht in Berufung, nachdem sie wegen des Praktizierens von Falun Gong zu Gefängnis verurteilt wurde

25. Mai 2017 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Jilin, China

(Minghui.org) Zhu Zhanfeng, Lehrerin im Bezirk Changling, hat gegen ihre Verurteilung zu Gefängnis Berufung eingelegt. Sie war verurteilt worden, weil sie sich geweigert hatte, Falun Gong aufzugeben. Falun Gong ist ein Kultivierungsweg, der vom kommunistischen Regime in China verfolgt wird.

Zhu ruhte sich am 31. Oktober 2016 in ihrer Wohnung aus, als eine Gruppe Polizisten einbrach und sie festnahm. Zhu war noch im Pyjama und die Polizisten erlaubten ihr nicht einmal, sich umzuziehen. Sie beschlagnahmten einen Laptop, einen Drucker, ein Mobiltelefon, ein iPad und andere Wertgegenstände.

Am 13. Februar 2017 fand eine Anhörung vor dem Bezirksgericht Changling statt. Weder ihre Familie noch ihr Anwalt waren darüber informiert worden. Als die Angehörigen später einen Beamten danach fragten, log dieser und sagte, dass ihre Telefonnummer nicht bei Gericht vorliege.

Zhu wurde am 28. März 2017 zu viereinhalb Jahren Gefängnis und zu einer Geldstrafe von 10.000 Yuan (ca. 1.300 EUR) [1] verurteilt. Ihre Berufung liegt nun beim Mittleren Gericht der Stadt Songyuan.

Während Zhu im Untersuchungsgefängnis der Stadt Songyuan verbleibt, kämpft ihr Sohn an der Oberstufe damit, sich auf die Aufnahmeprüfung zur Hochschule zu konzentrieren. Ihr behinderter Bruder, der auf sie angewiesen ist, muss sich alleine durchschlagen.


[1] Das durchschnittliche Einkommen eines Arbeiters beträgt in den Städten Chinas monatlich umgerechnet etwa 300 EUR.