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Dafa an die erste Stelle setzen, das Gelübde einlösen

27. Mai 2017 |   Von einer Falun Dafa-Praktizierenden in Festlandchina

(Minghui.org) Seit über zehn Jahr praktiziere ich Falun Dafa. Weil ich in einem Dorf lebte, waren die Informationen nach Beginn der Verfolgung 1999 für mich unzugänglich gewesen. Später studierte ich an der Universität in Peking. In dieser fremden Stadt kannte ich keinen Praktizierenden und wusste nur, dass ich weiter praktizieren sollte. Ende 2002 wurde mir klar, dass das Jingwen „Selbst klar im Herzen“ nicht gefälscht war und vom Meister veröffentlicht wurde und dass die Praktizierenden die wahren Umstände erklären sollten.

Im Jahr 2005 wurde ich glücklicherweise von einer Universität im Ausland aufgenommen. Für mich begann nun eine neue Phase, dem Meister bei der Fa-Berichtigung zu helfen. Im Ausland hatte ich nicht den Druck durch die Verfolgung und konnte frei an allen Aktivitäten teilnehmen. Ich verpasste keine Fa-Konferenz. Nebenbei organisierte ich an der Universität einige Veranstaltungen, um die Menschen über die wahren Hintergründe von Falun Dafa aufzuklären.

Ende 2006 begannen die Shen Yun Aufführungen zu Weihnachten in New York, und jedes Jahr beteiligte ich mich bei der Shen Yun Promotion. Während der Studienzeit verteilte ich die Informationsmaterialien in den Ferien. Nachdem ich das Studium abgeschlossen hatte, machte ich über halbes Jahr lang Promotion.In den ersten Jahren gab es wenig Praktizierende, die sich daran beteiligten. Daher überlegte sich der Koordinator, wie er das Personal optimal einsetzen konnte. Mir war es sehr wichtig, mich gut zu kultivieren, um die Arbeit für Shen Yun gut zu machen. Im Laufe des Prozesses spürte ich, dass der Meister uns rasch voranschob. Egal, ob ich Werbung für Shen Yun machte oder Interviews oder die Arbeit hinter der Bühne, ich fühlte mich nicht müde. Mit der Stärkung durch den Meister erreichte ich einen guten Zustand. Nach der Shen-Yun-Saison machte ich eine lange Pause. 
Dann bemerkte ich, dass ich nicht mehr aktiv irgendeine Arbeit übernahm. Erst wenn mich der Koordinator erreichte, übernahm ich etwas, und auch nur, wenn es mir passte. Früher dachte ich, dass ich noch zu jung sei. Ich war auch die Jüngste unter den Hauptarbeitskräften. Allmählich wurde ich mit mir selbst ziemlich zufrieden, sogar selbstgefällig. Dann fand ich die Shen-Yun-Promotion zu mühsam und wollte mich nicht mehr so dafür anstrengen. Ich überlegte, ob ich nicht meinen finanziellen Zustand verbessern sollte. Deshalb schwankte ich in den letzten Jahren, ob ich Geld verdienen oder dem Meister bei der Fa-Berichtigung helfen sollte.

Jetzt ist die Shen-Yun-Promotion in unserer Region seit fast zwei Monaten vorbei und ich habe viel Freizeit. Ich war mir nicht sicher, was ich tun sollte. Da beschloss ich, mein Englisch zu verbessern und mehr Bücher über Betrieb, Finanzen und Problemlösung zu lesen. Dazu kaufte ich auch noch einen Roman.

Langsam wurde ich immer müder. Ich fühlte mich körperlich nicht mehr so leicht wie bei der Arbeit für Shen Yun. Besonders wenn ich den Roman las, war mir auf einmal schwindelig und schwer zumute. Einmal aß ich eine Soße aus einem chinesischen Laden, danach tat mir meine Hüfte weh. Später hatte ich immer Schmerzen an der Hüfte. Mein Körper wurde irgendwie immer schwächer. Ich spürte, dass eine Schicht meines Körpers in einem anderen Raum steif wurde. Schon die Arme hochzuheben, fand ich mühsam. Ich vermutete, dass es daran lag, dass ich zu lange vor dem Computer saß.

In den letzten Tagen wollte ich frühmorgens nicht aufstehen und aufrichtige Gedanken aussenden. Heute früh kam es mir so vor, als würde mich ein Dinosaurier grimmig anschauen. Ich erkannte, dass er mich nicht aufstehen ließ. Dann stand ich sofort auf und sandte aufrichtige Gedanken aus. Nach und nach wurden meine aufrichtigen Gedanken immer stärker. Als ich daran dachte, dass ich das Dafa und die Errettung der Menschen an die erste Stelle setzen sollte, wurde mein Körper plötzlich ganz leicht. Die Unannehmlichkeit und die Schmerzen an der Hüfte verschwanden. Ich bewegte meine Hüfte einmal und hatte wirklich keine Schmerzen mehr.

Ich dachte über meinen Zustand in der letzten Zeit nach. Ich hatte die Angelegenheiten der alltäglichen Menschen über das Dafa gestellt. Ich war der Meinung gewesen, dass ich zuerst genügend Geld verdienen sollte, dann könnte ich die wahren Umstände erklären, für Shen Yun Geld ausgeben und dem Meister bei der Fa-Berichtigung helfen. Wie könnte ich sonst mein Leben in Zukunft führen? Eigentlich ist dieser Gedanke menschlich und trügerisch. Dahinter steckte doch eigentlich der Wunsch, Geld zu verdienen und weiterhin den alten Weg eines alltäglichen Menschen zu gehen.

Ich erlebte wirklich, wie ich zurückfiel zu einem normalen Menschen, als der menschliche Gedanke die Oberhand hatte. Sobald aber die aufrichtigen Gedanken entstanden, bewegte ich mich auf dem Weg zu einer Gottheit und machte die Arbeit in der Menschenwelt wie eine Gottheit. Ein Gedanke entscheidet darüber, ob man ein Mensch und eine Gottheit ist.

Der Meister sagt:

„Die große Katastrophe ist angekommen, wer kann das auf sich nehmen“(Li Hongzhi, Wiedererschaffung, 25.04.2017)

Wenn die große Katastrophe ankommt und wir uns immer noch überlegen, wie wir unser Leben gut führen können, dann sind wir alltägliche Menschen. Der Meister erlöst uns. Wir wissen von der Dringlichkeit der Zeit und der Katastrophe für alle Lebewesen. Durch Wind und Regen sind wir reif geworden. Ist es jetzt nicht die Zeit, in der wir tatkräftig die Lebewesen erretten, die Barmherzigkeit der Dafa-Jünger zeigen sowie die eigenen Gelübde einlösen sollten? Wenn wir wieder zu einem gewöhnlichen Menschen werden, wäre dann nicht alle Mühe umsonst? Viele Lebewesen sind noch nicht errettet. Wir sind noch sehr weit entfernt vom Maßstab der Vollendung.

Ein Leben ist weniger als hundert Jahre. Viele Lebewesen verließen nacheinander die Welt. Dabei haben viele noch nicht über die wahren Umstände von Falun Gong erfahren. Wir müssen in der kurzen Zeit, die Menschen von den wahren Begebenheiten wissen lassen. Wir dürfen nicht all dies dem Meister überlassen und einfach das eigene Leben führen. Wie wir die Menschen erretten, darüber müssen wir uns Gedanken machen. Wenn wir die Lebewesen nicht erretten können, ist es unsere Sünde. Erst wenn wir unser Gelübde einlösen, können wir zur Vollendung kommen.

Nun, wo ich zu der Erkenntnis gekommen bin und wirklich das Dafa an die erste Stelle setze, kann mich niemand mehr stören. Ich weiß, dass ich diesen Pass überwinden werde. Standhaft will ich dem Meister bei der Fa-Berichtigung helfen, nichts kann mich bewegen. Die Errettung der Menschen ist mein Ausgangspunkt, dann wird alles rund um mich herum auf natürliche Weise richtiggestellt und in Ordnung gebracht.