(Minghui.org) Vor kurzem fand die alljährliche Almedalswoche statt, eine der wichtigsten Veranstaltungen in der schwedischen Politik. Zu diesem Anlass haben Falun-Gong-Praktizierende am 5. Juli auf einer Kundgebung auf dem Central Square in Visby auf die Verfolgung von Falun Gong in China aufmerksam gemacht. Am 6. Juli folgte ein Interview von Sveriges Radio.

Die Almedalswoche findet jedes Jahr in der 27. Woche in Visby statt. Repräsentanten verschiedener Parteien Schwedens halten Reden, und es finden Seminare und weitere politische Veranstaltungen statt.

5. Juli 2017: Der Parlamentsabgeordnete Hans Rothenberg (links) und der Praktizierende Tobias stellen dem Publikum auf einer öffentlichen Kundgebung Falun Gong vor.

Auf der Kundgebung am 5. Juli auf dem Central Square in Visby sprachen der Abgeordnete Hans Rothenberg und der Praktizierende Tobias über Falun Gong und dessen Unterdrückung in China. Viele Menschen stellten ihnen Fragen und wollten mehr darüber erfahren.

Am Tag darauf interviewte Schwedens öffentlich-rechtliche Hörfunkanstalt Sveriges Radio den Praktizierenden Tobias. Dieser berichtete, dass er vor ungefähr 18 Jahren mit Falun Gong begonnen habe. Er finde die Kultivierungsschule sehr gut, da sie ihm Vorteile für Körper und Geist gebracht habe, so Tobias.

Doch die Kommunistische Partei habe die Beliebtheit der Kultivierungsschule in China als Bedrohung angesehen, weshalb sie sie 1999 verboten habe. Tobias erklärt: „Seitdem bringt sie in China massiv verleumdende Propaganda in Umlauf, um Falun Gong anzugreifen. Und unzählige Praktizierende wurden wegen ihres Glaubens verhaftet.“

Zu den schrecklichsten Gräueltaten, denen die Praktizierenden in China ausgesetzt seien, gehöre der Organraub. „Ein Bericht aus dem Jahr 2006 bestätigte die erzwungenen Organentnahmen an lebenden Praktizierenden seitens der chinesischen Regierung. Er findet unter der Zusammenarbeit zwischen Gefängnissen und Militärkrankenhäusern statt“, so Tobias.

6. Juli 2017: Schwedens öffentlich-rechtlicher Radiosender „Sveriges Radio“ interviewt den Praktizierenden Tobias (links).

Der Moderator von Sveriges Radio sagte, dass er auf CNN und in Dagens Nyheter, einer großen schwedischen Zeitung, von dem Organraub erfahren habe. Er wollte wissen, ob es darüber noch weitere Reportagen gebe.

Tobias erklärte, dass mehrere Untersuchungen und Berichte die Brutalität (des Organraubs) ausführlich aufdecken würden. So würden beispielsweise Bloody Harvest: Organ Harvesting of Falun Gong Practitioners in China (David Matas und David Kilgour, 2009) und andere Berichte darauf hindeuten, dass mindestens 600 Krankenhäuser an dem Organraub beteiligt seien.