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Familie einer Falun-Gong-Praktizierenden fordert Gerechtigkeit wegen unrechtmäßiger Festnahme und Polizeibrutalität

13. September 2017 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Guangdong, China

(Minghui.org) Lin Lizhen aus der Stadt Maoming wurde am 19. August 2017 verhaftet, weil sie mit Menschen über Falun Gong sprach. Ihre Familie ging zur Polizeiwache der Großgemeinde Huangling, um sich nach ihr zu erkundigen.

Die Polizisten schlugen ihren Sohn, sie waren grob zu ihrem Vater und quetschten seine Hand. Die Angehörigen wollten am 21. August 2017 Beschwerde einreichen wegen des brutalen Vorgehens der Polizei. Aber eine offizielle Untersuchung der Verletzungen wurde abgeblockt.

Am selben Tag ging Lins Familie zum Beschwerde-und Appellationsamt im Bezirk Dianbai. Sie baten das Amt zu untersuchen, wie sie auf der Polizeistation missbraucht wurden. Der Angestellte rief die Polizeistation an, aber er fragte nur nach der Verhaftung von Lin und fragte nicht, ob und wie Lins Sohn von der Polizei geschlagen wurde.

Der Angestellte forderte dann die Familie auf, ihre Personalausweise zuhause zu holen. Danach sollten sie zum Gerichtsmediziner gehen und von ihm die Verletzungen untersuchen lassen. Später änderten die Beamten ihre Anweisungen und sagten, die Familie müsse zuerst die Erlaubnis von der Polizeistation bekommen, um das ärztliche Gutachten zu bekommen.

Darüber hinaus hatte Tang Feipeng, der Direktor des Bezirkskomitees für die Gesamtverwaltung der Öffentlichen Sicherheit im Bezirk Baidian, Lins Vater am 19. August 2017 gesagt, dass er die Verletzung an seiner Hand untersuchen lassen werde. Doch am nächsten Tag sagte Tang Feipeng, dass er zuerst die Erlaubnis von der Polizeistation der Gemeinde Shuidong bekommen müsse.

So ging Lins Familie zur Polizeistation der Großgemeinde Shuidong, um die nötige Erlaubnis zu erhalten. Aber man sagte ihnen, dass sie zur Polizeistation Huangling zurückkehren sollten, um die Erlaubnis zu erhalten, weil dort die Misshandlungen stattgefunden hätten und gegen sie die Beschwerde zu richten sei. Man sagte ihnen, sie könnten auch zum Aufsichtsamt der Bezirkspolizeibehörde Dianbai gehen.

Als die Familie bei der Betreuungsstelle ankam, wurde ihnen mitgeteilt, dass das Büro über die Situation informiert sei und die Videoüberwachungssysteme überprüfen würde, um zu sehen, was an jenem Tag passiert war. Das Büropersonal sagte der Familie, dass sie für die ärztliche Untersuchung die Erlaubnis von der Polizeistation Huangling erhalten müssten, oder sie direkt ins Krankenhaus gehen könnten.

Die Angehörigen riefen die Aufsichts-Hotline der Stadt Maoming an, der sie von dem brutalen Vorgehen der Polizei berichteten und um Lins Freilassung baten. Die Mitarbeiter versprachen ihnen, beim Leiter der Polizeistation nachzuforschen und ihnen die Ergebnisse innerhalb einer Woche zu übermitteln.

Im folgenden Artikel finden Sie weitere Details über Lins Verhaftung und das brutale Vorgehen der Polizei:

Mutter wegen ihres Glaubens in Haft; Polizei verprügelt ihren Sohnhttp://de.minghui.org/html/articles/2017/8/26/128462.html