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Eine 90-jährige Praktizierende besteht die Prüfung durch das Krankheitskarma

18. Januar 2018 |   Von einem Falun-Gong-Praktizierenden aus Shanghai, China

(Minghui.org) Dana [Pseudonym] litt früher an Zungenkrebs und wurde deswegen zwei Mal operiert. Bei einer Operation hätte sie beinahe ihre Sprechfähigkeit verloren. Damals war sie in den Sechzigern. Ihr Mann Lim [Pseudonym] hatte ebenfalls gesundheitliche Probleme wie Herzkrankheiten, die Bechterew-Krankheit, eine schwere Zuckerkrankheit und hohen Blutdruck. Sie hatten Tausende von Yuan (Tausend Yuan sind ca. 130 Euro) [1] für Behandlungen und Medikamente ausgegeben.

1997 begannen beide Falun Gong (auch Falun Dafa genannt) zu praktizieren. Danach wurden sie ganz gesund und dynamisch. Jetzt sind sie um die neunzig Jahre alt. Ich kenne sie seit vielen Jahren und weiß, dass ihre Kinder, Verwandten und Nachbarn die wunderbare Wirkung von Falun Gong miterlebt haben.

Seit Beginn der Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999 erklären Lim und Dana gewissenhaft und mit unterschiedlichen Methoden ihren Mitmenschen die wahren Umstände der Verfolgung. Normalerweise lernen sie einen halben Tag lang gemeinsam das Fa, und in der anderen Hälfte des Tages sprechen sie mit den Menschen über Falun Gong und die Hintergründe der Verfolgung. Sie machen das auch bei Regen oder Schnee, Hitze oder Kälte. Lim und Dana waren Beamte und so erfuhren viele Leute die wahren Begebenheiten von ihnen, darunter auch Polizei- und Regierungsbeamte. Da die Beamten Lima und Dana respektieren, war es für sie leichter, die Fakten der Verfolgung zu akzeptieren.

Die Prüfung durch das Krankheitskarma

Während des 19. Parteikongresses der Kommunistischen Partei Chinas saßen Lim und Dana den ganzen Tag vor dem Fernseher und schauten sich Nachrichten auf NTD-TV und ähnlichen Programmen an.

Als Dana am Nachmittag des 19. Oktober 2017 nach Hause kam, schaltete sie den Fernseher ein. Sie fühlte sich extrem müde. Nachdem sie sich ein Programm von NTD-TV gesehen hatte, spürte sie, dass mit ihrem Körper etwas nicht stimmte. Ihre Nase begann zu bluten und die Blutung wurde immer stärker.

Lim saß an ihrer Seite und war nervös. Dana hielt an dem aufrichtigen Gedanken fest: „Der Meister ist bei mir. Der Meister beschützt mich. Ich mache mir keine Sorgen. Es ist nichts.“

Später bat sie ihren Mann, einige Praktizierende anzurufen und sie zu bitten, aufrichtige Gedanken für sie auszusenden. Vier in der Nähe wohnende Praktizierende kamen zu ihnen. Als alle aufrichtige Gedanken aussandten, fühlte sich Dana viel besser. Aber als sie sich hinlegen wollte, wurde ihr plötzlich übel und sie erbrach schwarze Blutklumpen.

Die anderen Praktizierenden wollten weitere Praktizierende anrufen, damit sie kamen, um Dana zu helfen und aufrichtigen Gedanken auszusenden. Dana sagte jedoch, dass der Meister ihren Körper reinige. Bei diesem aufrichtigen Gedanken fühlte sich Dana sofort wohler. Die Mitpraktizierenden sendeten weiterhin aufrichtige Gedanken aus.

„Kultivierung hängt von einem selbst ab, Kultivierungsenergie hängt vom Meister ab.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun 2012, Seite 26)

„Sobald Gedanken aufrichtigBöses zerbricht“ (Li Hongzhi, Was zu fürchten, 29.02.2004, in: Hong Yin II)

Nach fünf Stunden Prüfung durch Krankheitssymptome und Drangsalen war Dana immer noch in ihrem Glauben an den Meister und das Fa unerschütterlich.

Es war so, wie es der Meister sagt:

„… ein Orthodoxes besiegt hundert Häretische.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun 2012, Seite 109)

Als sich Dana gegen 23:00 Uhr an diesem Abend wieder wohler fühlte, gingen die Praktizierenden nach Hause. Am nächsten Tag und auch am Tag danach trafen sie sich erneut, um gemeinsam das Fa zu lesen. Bald danach ging es Dana wieder gut.

Neue Erkenntnisse

Als Dana ihre Erfahrungen mit den anderen Praktizierenden teilte, wiesen diese darauf hin, dass ihre Tortur wahrscheinlich von den alten Mächten verursacht worden war. Die alten Mächte hatten die Elemente der Parteikultur ausgenutzt, die sie noch in sich getragen hatte.

Dana hatte die Prüfung erfolgreich bestanden, und wir alle waren sehr glücklich darüber. Sie war den Mitpraktizierenden dankbar, die zu ihrer Unterstützung gekommen waren. Sie hatten sich zu einer mächtigen Einheit verbunden und zusammen aufrichtige Gedanken ausgesandt. Während des Aussendens schaute jeder Praktizierende nach innen und beseitigte verschiedene Anschauungen.

Der Meister sagt:

„Wenn du sehr starke aufrichtige Gedanken hast, kannst du alles abwehren und alles schaffen. Denn du bist ein Kultivierender, ein Mensch, der auf dem Weg zur Gottheit und nicht von den Faktoren der gewöhnlichen Menschen und von den Fa-Grundsätzen der niedrigen Ebenen einzuschränken ist.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung in Los Angeles City, 25.02.2006)

Außerdem war vielen Praktizierenden aufgefallen, dass etliche ältere Praktizierende beim Vorlesen des Fa viele Fehler machten. Das Lesen in der Fa-Lerngruppe reinigt den Geist. Wenn sie beim Lesen nicht konzentriert sind, bleiben einige Anschauungen bestehen. Da einige ältere Praktizierenden alleine lesen, werden diese Anschauungen nicht korrigiert. Die alten Mächte können diese angreifbaren Momente ausnutzen.

Der Meister sagt:

„Aber bei manchem ist die verbliebene Lebenszeit sehr begrenzt und reicht vielleicht nicht mehr aus; unser Falun Dafa kann dieses Problem lösen und den Vorgang des Praktizierens verkürzen. Gleichzeitig ist es ein Doppelkultivierungsweg von Körper und Geist, wenn du dich ständig kultivierst, wird dein Leben ständig verlängert; ständig kultivieren, ständig verlängern, für Menschen mit einer guten angeborenen Grundlage, aber hohem Alter wird dann die Zeit des Praktizierens ausreichen. Aber dafür gibt es eine Voraussetzung: Die verlängerte Lebenszeit, die über deinen vorherbestimmten, ursprünglichen Lebensablauf hinausgeht, ist dir nur zur Kultivierung gegeben; sobald deine Gedanken ein kleines bisschen vom rechten Weg abkommen, gerätst du in Lebensgefahr, weil dein Leben schon längst abgelaufen ist. Es sei denn, dass du aus der Kultivierung des weltlichen Fa herausgekommen bist, dann besteht diese Einschränkung nicht mehr, dann ist es ein anderer Zustand.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun 2012, Seite 38)

Ältere Falun-Gong-Praktizierende sollten weise und vernünftig sein. Für ein paar Augenblicke nachzulassen, kann verhängnisvoll sein. Sobald ihre Gedanken ein wenig von der Wahrheit abweichen, geben sie den alten Mächten die Möglichkeit, sich einzumischen und ihr Leben in Gefahr zu bringen.

Die zusätzlichen Lebensjahre, die der Meister den älteren Praktizierenden gewährt, dienen der Kultivierung. Wir alle sollten die drei Dinge gewissenhaft tun und uns gut kultivieren. Auf diese Weise können wir unsere Mission erfüllen.


[1] Das durchschnittliche Einkommen eines Arbeiters beträgt in den Städten Chinas monatlich umgerechnet etwa 300,- Euro.