Barmherzig mit den Mitpraktizierenden umgehen

(Minghui.org) Eines Tages traf ich zufällig die Mitpraktizierende A. Sie erzählte mir, dass sie ihr Haus der Mitpraktizierenden B vermietet habe. B sei geschäftlich unterwegs und wohne am Wochenende im Haus. Sie stelle auch Informationsmaterialien zur Erklärung der wahren Umstände her.

Eines Tages merkte A, dass B mit ihrem Geschäftspartner eine Beziehung hatte. Sie verhielten sich wie ein Ehepaar anstatt wie Geschäftspartner, die zusammenarbeiteten. Ein Mitpraktizierender sah die beiden mit seinem Himmelsauge, und sagte, dass sich eine Schicht klebriger Substanz über ihren Köpfen befände. Außerdem gäbe es überall schwarze Substanzen in ihrem Raumfeld. Es sei besonders schmutzig und schrecklich. Die Praktizierenden schlugen A vor, B nicht zu besuchen.

Ich hielt es für ein ernsthaftes Problem und fragte A, was sie vorhätte. Sie meinte, dass sie noch nicht genau wisse, was sie sagen solle. Außerdem könne sie nicht feststellen, welche Beziehung B wirklich mit dem Geschäftspartner hatte. Ich reagierte streng und mit hartem Tonfall; ich sagte: „Wenn ein Mann und eine Frau in einem Zimmer zusammen sind, ist das schon sehr ernsthaft, schon sehr gefährlich. Die erotische Lust ist ein mächtiges Werkzeug, mit dem die alten Mächte die Menschen ruinieren. Sobald jemand in dieser Hinsicht Fehler macht, lassen die alte Mächte ihn nicht los. Die alten Mächte belauern jeden Praktizierenden. Über ein Jahr lang haben die alten Mächte noch nichts unternommen. Gibt es noch größere Intrigen? Ich schlage dir vor, dass du in Zukunft keine anderen Mitpraktizierenden zu ihr bringst. Wenn man Verluste für die anderen Praktizierende verursacht, wie kann man es wiedergutmachen? Du solltest mit B im Guten sprechen. Wenn es wirklich so ist, soll sie sofort die Beziehung beenden und die Werkstatt für Informationsmaterialien verlegen.

Darüber hinaus solltest du mal selbst nach innen schauen, warum dir so etwas begegnet. Das ist sicher kein Zufall!“

A nickte und antwortete: „Du hast recht. Ich werde es so machen.“ Danach verabschiedeten wir uns.

Zuhause dachte ich über meine Haltung und meine Worte nach, – ob etwas nicht in Ordnung war. Ich fand nichts. Ich fragte innerlich den Meister: „Meister, war es richtig? Ich habe es mit der Mitpraktizierenden wirklich gut gemeint. Ich denke an Dafa.“

In der Nacht träumte ich davon, dass ich auf der Bühne auftrat. Hinter der Bühne übte ich ein Lied „Das gleich Lied“, das die häretische Partei benutzt, um die Mitpraktizierenden einer Gehirnwäsche zu unterziehen. In diesem Moment klingelte der Wecker. Ich stand auf und sang dabei immer noch das Lied vor mich hin. Da wurde ich plötzlich wachsam. Wie konnte ich das Lied singen? Das war doch schrecklich. Der Meister wollte mir bestimmt einen Hinweis geben. Was war falsch? Den ganzen Tag über wurde ich mir nicht klar darüber.

Am Abend lag ich im Bett und dachte an das Gespräch mit A. Plötzlich erkannte ich: Meine innere Haltung war nicht gutherzig. Ich konnte B ihr Verhalten nicht verzeihen. Ich verstand nicht, warum sie immer noch so große Fehler machte. Ich konnte sie nicht tolerieren und hielt sie für ein Nichts. Außerdem glaubte ich fest, dass die alten Mächte sie verfolgen würden. In meinem Unterbewusstsein erkannte ich also die Verfolgung an. Oberflächlich gesehen half ich der Mitpraktizierenden, aber eigentlich stieß ich sie nach unten. Wenn ich etwas sagte, bevormundete ich die anderen oft. Das war Geltungssucht. Ich wollte mich selbst bestätigen. Meine Worte waren oberflächlich gesehen plausibel, aber meine innere Haltung und mein Zustand waren so wie bei den Lebewesen des alten Kosmos. Das bedeutete, dass ich mich auf die Seite des Bösen stellte. Ohne den Hinweis des Meisters hätte ich mein Problem überhaupt nicht erkannt.

Ich legte die Hände aneinander, machte Heshi und sagte: „Meister, ich habe es falsch gemacht.“ Innerlich bat ich auch die Mitpraktizierende um Entschuldigung.

Dann begann ich, aufrichtige Gedanken auszusenden, um der Mitpraktizierenden zu helfen, den Erotik-Dämon, der sie steuerte und verfolgte, zu beseitigen und die verdorbenen Substanzen in ihrem Raumfeld aufzuräumen. Dabei drängten sich mir erotische Gedanken auf, ich spürte sie im Bauch. Deswegen verstärkte ich die aufrichtigen Gedanken, so dass die erotischen Substanzen verschwanden. Vor Kälte zitterte ich. Das war bestimmt das Böse in anderen Räumen, das vor seinem Untergang noch kämpfte. Ich musste es unbedingt vernichten!

Später erfuhr ich, dass B nicht mehr mit dem Mann Kontakt hatte und der Mann nur noch selten zu ihr kam. Mit Unterstützung durch den Meister und durch eigene Bemühungen hatte ich mich selbst im Fa berichtigt und war durch diesen Pass hindurch gekommen.

Ich erinnere mich an den Hinweis des Meisters, während ich meditierte: nicht auf die anderen schauen. Das Karma und die bösen Folgen, die man erfährt, wenn man auf andere schaut, wird man erst verstehen, wenn man sie zurückzahlt. Damals dachte ich, dass ich hinter dem Rücken der Mitpraktizierenden nicht über ihre Schwächen reden und nicht an den Anhaftungen der Mitpraktizierenden festhalten sollte. Jetzt kam ich zu der Erkenntnis, dass ich zuerst bei mir selbst suchen sollte. Die Anhaftungen erscheinen bei den Mitpraktizierenden, aber die Wurzel liegt oft bei einem selbst. Denn es gibt keinen Zufall. Wenn man so etwas erlebt, dann trägt man die Verantwortung dafür.

Ich habe diesen Bericht in Eile geschrieben. Bei unrichtigen Aussagen, bitte ich um barmherzige Korrektur. Lasst uns gemeinsam fleißig vorankommen, damit wir der Gnade des Meisters würdig sind.