Trübsal mit festem Glauben überwinden

(Minghui.org) Dank des barmherzigen Schutzes des Meisters konnte ich viele Schwierigkeiten überwinden, die mich in meinem Glauben wanken lassen sollten.

Es war im Frühjahr 2008, als ich in einem Zwangsarbeitslager festgehalten wurde. Ich rezitierte oft in meinen Gedanken das Fa; weder beklagte ich mich noch hasste ich die Aufseherinnen.

Eines Morgens zwangen die Wärterinnen alle Inhaftierten, sich Blut abnehmen zu lassen. Alle, denen Blut abgenommen wurde, sahen blass aus. Drei von uns Praktizierenden sprachen sich dafür aus, sie davon abzuhalten, schlechte Dinge mit uns zu tun.

Ich sagte zu dem Arzt: „Ich hatte vorher eine Herzkrankheit und wurde durch das Praktizieren von Falun Dafa geheilt. Als Arzt ist es Ihre Mission, Menschen zu retten. Jetzt habe ich keine Krankheit, warum nehmen Sie mir so eine große Menge Blut ab?“

Er antwortete, dass sie den Auftrag vom Direktor erhalten hätten. Ich sagte: „Dann unterschreiben Sie die Papiere. Sie sollten für alle möglichen Konsequenzen verantwortlich gemacht werden.“ Der Arzt war sprachlos. Auch die beiden anderen älteren Praktizierenden verweigerten die Blutentnahme.

Die Teamleiterin kam und schrie laut. Wir ermahnten uns selbst, nur den vom Meister festgelegten Weg zu gehen.

Dann hob die Teamleiterin ihren Arm, um mir mit dem Handy in der Hand auf den Kopf zu schlagen, hielt aber plötzlich inne. Sie sagte zu mir, ich solle zurück in meine Zelle gehen. Sie versuchte auch, die beiden anderen Praktizierenden zu schlagen, scheiterte aber ebenfalls.

Am nächsten Morgen kam die Teamleiterin in unsere Zelle. Sie sagte leise zu uns: „Ihr drei wart die Einzigen, denen kein Blut abgenommen wurde.“ Wir wussten, dass der Meister uns beschützte.

Der Meister sagt:

„Wenn aufrichtiger Gedanke der Jünger ausreichtDer Meister hat die Kraft, zum Himmel zurück zu führen“(Li Hongzhi, Gnade von Meister und Jünger, 09.02.2004, in: Hong Yin II)

Erneut beschützt

Eine ältere Frau wurde festgenommen, weil sie sich wegen eines ungerechten Falles an die höheren Behörden gewandt hatte. Sie wurde stattdessen ins Gefängnis gebracht. Sie ging in einen Hungerstreik und forderte ihre Freilassung. Die Teamleiterin rief nach dem Essenslieferanten, er solle eine warme Mahlzeit für die Frau mitbringen. Aber sie weigerte sich trotzdem zu essen.

Die Teamleiterin war wütend. Sie hob die Schüssel auf und warf sie mir ins Gesicht. Es war ein Wunder, dass die Schüssel sich drehte und gegen die Wand prallte. Alle waren überrascht und ruhig. Die Teamleiterin sagte dem Zusteller, er solle es saubermachen. Dann schloss sie die Tür und ging. Der Meister hatte mich erneut beschützt.

Eines Tages betraten fünf Wärterinnen mein Zimmer und eine von ihnen sagte: „Du brauchst nichts zu schreiben. Wir haben bereits alles geschrieben. Du musst es nur unterschreiben und mit einem Fingerabdruck versehen.“

„Wie können Sie die Leute so zwingen? Das zeigt nur, dass Falun Dafa gut ist“, sagte ich. Sie packten mich bei der Hand und an meinen Arm.

„Falun Dafa ist gut! Falun Dafa ist gut“, rief ich, so laut ich konnte. Sie ließen mich los und gingen weg.

Ich ging zum Fenster und schaute hinaus. Ich sah, wie sich die dunklen Wolken langsam zerstreuten. Dann erblickte ich den blauen Himmel. Im Geiste dankte ich dem Meister.