Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org Druckversion

Mein Ehemann veränderte sich erst, als ich mich gut kultivierte

3. März 2018 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Mein Ehemann und ich sind beide Falun-Dafa-Praktizierende. Immer wenn ich auf Konflikte traf, versuchte ich mein Bestes, mich zu kultivieren und nach den Anforderungen des Meisters nach innen zu schauen. Aber manchmal sagte mein Mann bei einer kleinen Meinungsverschiedenheit: „Bist du noch eine Praktizierende?“ Wenn ich das hörte, fühlte ich mich ungerecht behandelt und sehr gemaßregelt.

Mein Mann benutzte solche und andere Worte, um mich zu verletzen. Ich fand, er wurde immer unvernünftiger. Ich wollte oft, dass er mit mir gemeinsam das Fa lernte, aber er sagte, ich solle ihn in Ruhe lassen. Er verschwendete auch seine Zeit und spielte gerne Mah-jongg. Je öfter ich ihn betrachtete, desto mehr fand ich, dass er sich nicht wie ein Praktizierender verhielt.

Schließlich fragte ich mich, wie ich die Situation verbessern konnte. Der Meister hat uns oft gebeten, mehr das Fa zu lernen. Und so beschloss ich, im Alltag streng mit mir selbst zu sein und den Meister nicht zu enttäuschen.

Die kranken Schwiegereltern gut pflegen

Als meine Schwiegermutter bei uns einzog, kümmerte ich mich um sie. Ich wechselte ihre Windeln und fütterte sie.

Mein Schwiegervater wurde ins Krankenhaus eingeliefert; er war auch oft verwirrt. Ich half ihm seine Kleidung zu waschen und frische Sachen anzuziehen. Das brachte ihn zum Schmunzeln. Als er das Krankenhaus verließ, wollte er mich dafür bezahlen. Ich sagte ihm: „Nein, danke. Es gibt keinen Grund, sich zu entschuldigen.“

Manchmal, wenn er das Badezimmer verschmutzt hatte, sagte ich ihm: „Es macht nichts. Das liegt daran, dass du krank bist. Ich mache es sauber.“ Ich war freundlich zu ihm und er fühlte sich wirklich unterstützt. Ohne das Fa als Anleitung hätte ich dies nicht tun können.

Ich sagte meinem Schwiegervater auch, er solle jeden Tag aufrichtig sagen: „Falun Dafa ist gut. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ In diesem Jahr hat er sich auf wundersame Weise erholt. Zuvor hatte uns der Arzt gesagt, dass wir seine Beerdigung vorbereiten sollten.

Mein Mann veränderte sich, seitdem ich beständig nach innen schaute

Obwohl mein Mann sich weiter weigerte mit mir das Fa zu lernen, hörte ich auf, mich über ihn zu beschweren. Stattdessen schaute ich nach innen, und fragte mich, was ich nicht gut gemacht hatte. Tief im Inneren spürte ich, dass mein Mann und ich vereinbart hatten, während der Fa-Berichtigung fleißig zusammenzuarbeiten! Wenn er mir die Schuld für etwas gab, schaute ich nach innen und hinterfragte mich.

Während ich weiter nach innen schaute, ergriff mein Mann die Initiative zum Fa-Lernen und schlich nicht mehr hinaus, um Mah-jongg zu spielen. Er hörte auch auf, mich zu fragen „Bist du noch eine Praktizierende?“

Einmal ging mein Mann zu einem Klassentreffen. Als er nach Hause kam, erzählte er: „Alle meine früheren Mitschüler haben erzählt, wie viele Autos sie hätten oder welche Firmen sie gegründet hätten. Als ich an der Reihe war, habe ich gesagt, dass ich sehr zufrieden bin, weil ich eine gute Frau habe, die rücksichtsvoll ist.“ Ich wusste, dass sein Herz aufrichtig war.

Güte führt Mitpraktizierende zurück in das Gruppenprojekt

Wenn man sich wirklich im Dafa kultiviert, wird sich die Umgebung verbessern! Damit bestätigen wir auch Dafa.

Eine andere Praktizierende, Frau Qin, war aus Angst nicht vollkommen in ein gewisses Dafa-Projekt involviert. Die anderen Praktizierenden in dem Projekt lernten oft das Fa zusammen und tauschten sich über ihre Erfahrungen aus. Das half ihnen dabei, ein unschlagbares Team zu werden. Doch jedes Mal, wenn sie zusammen waren, sagte Qin etwas Negatives, was alle deprimierte und ihnen den Eindruck vermittelte, dass sie sich von ihnen absonderte. Die Gruppe machte sich Sorgen um sie. Schließlich verließ sie das Projekt.

Mit Tränen in den Augen sagte eine Praktizierende: „Wir müssen Qin helfen, zurück in unsere Gruppe zu finden. Wir müssen sie an die Hand nehmen und ihr helfen, die negativen Gedanken zu eliminieren, die die alten Mächte ihr aufgezwungen haben. Bevor wir hierher kamen, haben wir alle geschworen, dem Meister bei der Fa-Berichtigung zu helfen und Menschen zu erretten.“ Die anderen ließen ihre Worte nachklingen.

Qin spürte die Güte der Praktizierenden. Die Reibereien zwischen ihnen verschwanden und die Gruppe arbeitete gut zusammen.

Ich wartete besorgt auf Qins Fortschritte. Obwohl ich traurig war, ärgerte ich mich auch darüber, dass sie sich beschwerte.

Der Meister sagt:

„Ich habe oft gesagt, dass deine Worte andere zu Tränen rühren können, wenn du es wirklich gut mit den anderen meinst und keinerlei egoistische Gedanken hast. Versuch das einmal!“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung am Welt Falun Dafa Tag, 13.05.2014)

Hatte ich sie so behandelt? Spürte sie wirklich die Güte, die ich ihr gegenüber empfand? Ich erkannte, dass ich irgendwie Mitschuld an der Situation hatte. Ich beschwerte mich nicht mehr über sie und sandte einen aufrichtigen Gedanken aus: „Meine Mitpraktizierende wird Fortschritte machen. Wir werden den alten Mächten niemals erlauben, Qin zu stören. Wenn sie wirklich zurückgelassen wurde, sollten wir überlegen, wie wir ihr mit aufrichtigen Gedanken helfen. Nur wenn wir das tun, können wir einen unschlagbaren Körper bilden!“

Lasst uns unsere vorgeschichtlichen Gelübde erfüllen und alle Lebewesen erretten!