(Minghui.org) Ich war einmal eine „lebende Tote“, die über 20 Jahre lang von Krankheiten gequält wurde. Ich war deprimiert und weinte jeden Tag vor Hoffnungslosigkeit. Glücklicherweise fand ich Falun Dafa, das meinem Leben einen neuen Sinn gab. Anlässlich des bevorstehenden Welt-Falun-Dafa-Tages möchte ich meine Geschichte weitergeben und hoffe, dass noch mehr Menschen etwas über Falun Dafa erfahren können.

Von Krankheit gepeinigt

Vor meiner Rente arbeitete ich in einer Elektrochemischen Fabrik in der Provinz Hunan. 1983 explodierte ein Ofen an meinem Arbeitsplatz und mein ganzer Körper wurde verbrannt. Ich lag monatelang im Krankenhaus.

Dann trat eine Blutvergiftung auf. Die Ärzte empfahlen mir regelmäßige intravenöse Injektionen. Also machte ich das. Einige Jahre später wurden meine beiden Arme durch die Injektionen schwarz, und ich hatte enorme Schmerzen. Die Ärzte hatten keine Therapien für mich und gaben mir nur einige Medikamente, die die Schmerzen vorübergehend lindern konnten.

Ich suchte weiter nach verschiedenen Therapieformen, aber alles schlug fehl. Mein Gesundheitszustand verschlechterte sich im Laufe von 20 Jahren. Ich bekam eine Entzündung der Luftröhre und eine rheumatoide Arthritis. Ich konnte nicht gehen, ohne mich an etwas festzuhalten. Manchmal wurde ich beim Gehen sogar ohnmächtig. Oft fanden mich meine Nachbarn in meiner Wohnung auf dem Boden liegend.

Die Ärzte gaben mich auf, aber ich tat es nicht. Ich glaubte daran, dass mich irgendetwas heilen würde. Gegen meine massive Verstopfung, unter der ich litt, wusste ich mir nur mit weniger Essen zu helfen.

So verbrachte ich einige Jahre mit ein wenig Hoffnung, bis ich im Alter von 50 Jahren stürzte und mir die Knochen in den Füßen brach. Danach war ich gelähmt und konnte mich nicht mehr selbst versorgen. Man nannte mich eine „lebende Tote“. Ich hatte niemanden, der sich um mich kümmerte. Meine Tochter arbeitete in Peking, ein paar tausend Meilen von meiner Heimatstadt entfernt. Mein Mann hatte eine Affäre und zog aus. So weinte ich jeden Tag.

Hoffnung finden

Als keine Hoffnung auf Besserung bestand, wendete sich mein Leben. Im August 2007 fand ich an meiner Tür ein Heftchen über Falun Dafa, das wohl von einem lokalen Falun-Dafa-Praktizierenden dort platziert worden war. Ich las es durch und glaubte kein Wort, das darin stand. Es war einfach unvorstellbar – ein sehr kranker Mensch war geheilt worden, nachdem er „Falun Dafa ist gut“ rezitiert hatte. Ich warf das Heftchen weg.

Zwei Tage später konnte ich wegen Zahnschmerzen nicht einschlafen. Ich erinnerte mich daran, was in der Broschüre gestanden hatte. „Warum versuche ich es nicht mal?“, sagte ich zu mir. Also rezitierte ich im Stillen: „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit – Güte – Nachsicht sind gut“. Bevor ich mich versah, schlief ich ein. Als ich aufwachte, schien die Sonne in mein Zimmer und die Zahnschmerzen waren weg. Ich war erschüttert. Vielleicht war doch richtig, was in diesem Heftchen stand! Da entschied ich mich, nach Praktizierenden zu suchen.

Genesung, nachdem ich das Buch einen Monat lang gelesen hatte

Ich fand eine Praktizierende, die in meiner Wohngemeinschaft lebte und mir das Zhuan Falun, das Hauptwerk von Falun Dafa, lieh. Drei Tage lang las ich es. Ich war nur ein Jahr in der Schule gewesen und konnte das Buch nicht ganz verstehen. Aber ich fand die Lehre großartig. Dann verbrachte ich weitere drei Tage damit, das Buch zu lesen. Da geschah ein Wunder: Die Verstopfung, die mich 20 Jahre lang gequält hatte, war verschwunden. Ich war so aufgeregt! Es gibt keine Worte, die mein Gefühl beschreiben könnten.

Täglich las ich in dem Buch und machte die Falun-Dafa-Übungen.

Eine Woche später sah ich viel besser aus. Alle meine Krankheiten waren verschwunden. Einen Monat später waren ein paar Freunde erstaunt, als sie mich sahen. „Wow! Wie kann eine lebende Tote plötzlich so viel jünger aussehen? Dein Gesicht sieht so glatt und gesund aus“, meinten sie. Ich hatte mich völlig verändert und war kaum wiederzuerkennen.

Falun Dafa kostete mich keinen Cent.

Die Einstellung meiner Tochter ändern

Als ich anfing, Falun Dafa zu praktizieren, war meine Tochter sehr dagegen, da sie von der Propaganda der Kommunistischen Partei irregeführt war. Sie rief mich an und sagte, dass ich nicht mehr ihre Mutter sein würde, wenn ich damit weitermachen sollte. Ich ließ mich nicht von ihren Worten bewegen. Stattdessen fuhr ich nach Peking, um sie zu besuchen, und brachte ihr ein Zhuan Falun und die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei mit.

Sie war überrascht, als sie mich sah. Doch als sie die Bücher in meinem Gepäck sah, warf sie meine Tasche aus ihrer Wohnung und schrie: „Wie kannst du es wagen!“

Ich verhielt mich entsprechend der Lehre von Falun Dafa und stritt nicht mit ihr. Stattdessen erzählte ich ihr geduldig, wie viel ich von der Praktik bekommen hatte. Ich erklärte ihr auch die Einzelheiten der Verfolgung und schlug ihr vor, die Neun Kommentare zu lesen.

Ein paar Tage später sagte sie zu mir mit einem breiten Lächeln: „Das Buch ist toll. Mama, hier ist etwas Geld. Mache doch mehr Kopien von diesem Buch, damit noch andere die korrupte Geschichte der Partei und ihre Verfolgung von Falun Dafa erfahren können!“

Von da an gab mir meine Tochter jedes Jahr 10.000 Yuan (etwa 1.300 EUR) [1] für die Herstellung von Falun-Dafa-Materialien.

Wie die Zeit vergeht! Es sind jetzt elf Jahre her, seit ich zum ersten Mal Falun Dafa praktiziert habe. Aus einer ehemaligen „lebenden Toten“ ist eine überzeugte Dafa-Praktizierende geworden. Ich möchte Meister Li Hongzhi (dem Gründer von Falun Dafa) meine Anerkennung aussprechen und ihm alles Gute zum Geburtstag wünschen. Ich habe Meister Li nie getroffen, aber ich habe das Gefühl, dass er mich beschützt und geführt hat. Ich finde keine Worte, um meine Wertschätzung auszudrücken.

(Einreichung zum „Welt-Falun-Dafa-Tag 2018“ auf der Minghui-Website)