(Minghui.org) In dieser Spezialsammlung veröffentlichen wir in regelmäßigen Abständen Auszüge aus besonders wertvollen Erfahrungsberichten. Die Texte stellen die Essenz von Kultivierungserfahrungen zu verschiedensten Themen dar.

Auszug aus „Aus der dämonischen Prüfung in der Ehe hinaus (1)“

Ich habe erkannt, dass ein „Friedensmensch“, der keine Prinzipien hat, leicht in große Schwierigkeiten geraten kann. Besonders bei der Kultivierung ist es für ihn schwierig, seine eigenen Probleme zu finden. Die innere Zerbrechlichkeit wird von äußerlicher menschlicher Gutherzigkeit verschleiert. Aber das weiß nur diese kultivierende Person selbst.

Während meiner Schwangerschaft offenbarte mir mein Mann, dass er eine Geliebte habe und sich von mir scheiden lassen wolle. Das machte mich sehr traurig. Durch das Fa-Lernen erkannte ich, woher meine Traurigkeit kam: Ich hatte die Anschauung, dass man in der Ehe treu sein muss. Als diese Anschauung zunichte gemacht wurde, hatte ich das Gefühl, dass mein Leben sinnlos geworden war. Wenn ich darin nicht den Grundsatz erkannt hätte, hätte ich das Problem nicht lösen können. Wahrscheinlich hätte ich nur versucht, meine Liebe zu ihm aufzulösen.

Wenn wir die Grundsätze nicht erkennen, befinden wir uns in den Gefühlen, auch wenn wir meinen, dass wir diese Gefühle bereits nicht mehr hätten. Denn die Gefühle zeigen sich in unterschiedlichen Formen. Es war nicht falsch, dass ich an dem Grundsatz der Treue in der Ehe festhielt. Denn sie ist ein Maßstab der Menschen und wurde von den Gottheiten arrangiert. Nur weil ich diese Traurigkeit selbst erlebte, konnte ich erkennen, warum so viele Lebewesen leiden. Wir können uns nicht wirklich erhöhen, wenn wir nur Außenstehende bleiben und nicht selbst betroffen sind. Erst wenn wir uns von innen nach außen kultivieren, dann ist es eine wahre Fähigkeit.

Die gewöhnlichen Menschen können nicht aus ihren Anschauungen heraustreten, deshalb verändert die Anschauung die Menschen. Sie glauben dann nicht mehr an die Gutherzigkeit der menschlichen Natur und Männer werden als Feinde betrachtet. In Wirklichkeit ist diese Anschauung unbarmherzig und entartet. Ich will jedoch keine negativen Faktoren und Anschauungen bei mir entstehen lassen oder verstärken. Ich möchte, dass sich nur Positives bei mir vermehrt. Gleichzeitig möchte ich den Lebewesen große Barmherzigkeit entgegenbringen.

Auszug aus „Aus der dämonischen Prüfung in der Ehe hinaus – (2)“

Egal wer die anderen sind und ob sie der gleichen Meinung sind wie ich, soll ich sie respektieren. Wenn diese Lebewesen deinen Respekt fühlen, werden sie schnell mit dir verbunden sein. An die anderen zu denken, heißt nicht, dass wir sie ein schlechtes Gewissen haben lassen. Wir sollen zusammen wachsen, ohne die anderen ändern zu wollen. Das aber verlangt ein tieferes Verständnis der Gesetzmäßigkeiten in der Gesellschaft, nämlich der Verkörperungen des Fa in der Menschenwelt.

Der Meister leitet die Menschen zu hohen Ebenen an, aber wir können das nicht. Manche meinen, dass wir die anderen nach oben ziehen sollen, wenn wir sehen, dass sie unvollkommen sind. In Wirklichkeit haben wir sie nicht nach oben gezogen, sondern nur dabei geholfen, die Schicksalsverbindung zu stärken. Deshalb sollen wir nicht selbstgefällig sein.

Ich habe schon oft bemerkt, dass sich die Beziehung von Ehepartnern verschlechterte, weil der eine vom anderen verlangte, nach seinem Maßstab zu handeln. Wenn jemand den höheren Maßstab kennt und den anderen ändern will, dann hat er ein Problem: Er wird immer kleinkarierter. Denn je höher der Maßstab ist, desto weniger Menschen können ihn erreichen und umso weniger Menschen kann er akzeptieren und respektieren. Er wird meinen, dass die anderen nichts taugen, und somit Disharmonie erzeugen.

Menschen haben alle eine klare Seite. Wenn sie spüren, dass sie nicht akzeptiert werden, werden sie sich natürlich von ihm fernhalten. Deshalb sollen wir den hohen Maßstab nur an uns selbst anlegen. So können wir uns sehr schnell erhöhen. Wenn wir nur ein bisschen nach außen schauen, wird es Probleme geben. Als ich das erkannte, konnte ich die anderen auf natürliche Weise viel mehr tolerieren.

Manchmal reagieren Menschen unvernünftig, weil sie reagieren müssen. Niemand will sich ändern, besonders wenn man dazu gezwungen wird. Wenn Veränderungen anstehen, versucht man, beim Alten zu bleiben. Ich erkannte allmählich die Veränderung im Nicht-Ändern. Wenn ein stabiler Zustand gestört wird, wird nach einer kurzen oder langen Zeit sicherlich ein anderer stabiler Zustand auftreten. Die sogenannte Bitternis ist die Phase zwischen den beiden stabilen Zuständen. Diese Instabilität führt zu Bitternis. Die verschiedenen Instabilitäten sind in Wirklichkeit auf menschliche Eigensinne zurückzuführen. Wenn man zu jeder Zeit stabil ist, kann man bei allen Angelegenheiten ruhig bleiben.

Natürlich befinden wir uns noch in der Kultivierung, daher zeigen sich die menschlichen Eigensinne durch verschiedene Instabilitäten. Somit können wir sie klar erkennen und beseitigen. Mein Mann fragte mich: „Wie wirst du nach der Scheidung leben?“ – „Ich weiß, dass es schwieriger wird, warum soll ich also jetzt schon die Bitternis fühlen?“, antwortete ich. „Du musst dir darüber Gedanken machen“, warf er ein. „Ich werde es darauf ankommen lassen“, entgegnete ich. Weil ich weiß, dass ein anderer Ausgleich zwangsläufig stattfindet, möchte ich ihm mit ruhigem Herz begegnen.

Auszug aus „Dafa gab mir ein neues Leben oder wie ich mit aufrichtigen Gedanken Lebewesen errettete“

Nachdem wir einen Monat lang im Gesetzes- und Erziehungszentrum gefangen gewesen waren, ließ die Behörde für Öffentliche Sicherheit uns direkt ins Arbeitslager deportieren. Mein Mann und ich wurden jeweils zu drei Jahren verurteilt. Auf dem Weg zum Arbeitslager wollten die Polizisten, dass wir den Haftvertrag unterschrieben. Ich sagte zu einem Polizisten: „Ich unterschreibe nicht, weil ich dort nur drei Monate bleiben werde.“ – „Sie sind verrückt. Können Sie noch zurückkommen?“, gab er von sich. Darauf ich: „Wir sehen uns in drei Monaten.“ Damals hatte ich den Gedanken, dass ich ins Arbeitslager fahren würde, um die dortigen Praktizierenden über das Aussenden der aufrichtigen Gedanken gegen das Böse zu informieren.

Später im Arbeitslager berichtete ich einem Polizisten, wie schön Falun Dafa ist und wie ich verfolgt worden war. Er hatte Mitleid mit mir und sagte: „Bitte gehen Sie zeitig ins Bett, sonst haben Sie nicht mehr die Chance zu schlafen.“ – „Ich bin nicht müde. Zwei Stunden Schlaf reichen mir“, antwortete ich. „Wissen Sie, dass wir hier ein Wassergefängnis und einen Käfig mit Strom haben?“, fragte er. „Für mich gibt es so etwas nicht“, sagte ich. Dann ließ er mich zurück ins Zimmer gehen.

Um 0:00 Uhr stand ich auf und sendete aufrichtige Gedanken aus, um das Böse zu beseitigen. Danach putzte ich den Fußboden. Als ich damit fertig war, lief ich im Flur hin und her. Die anderen waren darüber erstaunt und schickten einen Polizist zu mir. Er fragte mich: „Warum schlafen Sie nicht?“ „Ich bin aufgewacht und habe nichts zu tun, darf ich dann nicht den Boden putzen?“ „Nein. Wenn Sie nicht schlafen, dürfen Sie im Bett sitzen, aber nicht aus dem Bett herauskommen.“ Am nächsten Tag ließen sie mich schon um 20 Uhr ins Bett gehen und erwähnten nie mehr die Folterung durch Schlafentzug.

Eines Tages gab es im Arbeitslager eine Versammlung, und ich wurde von einem Polizist gefragt, wie ich umerzogen worden sei. Ich sagte: „In meinem Blut fließen Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht und in meinen Zellen gibt es nur Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Haben Sie die Kulturrevolution vergessen?“ Er sagte: „Nein.“ Und ich erwiderte: „Dann ist es ja gut.“ In dem Augenblick klatschten die anderen Polizisten. Der Polizist sagte: „Sie sagen die Wahrheit. Diejenigen, die behauptet haben, dass Sie um erzogen worden sind, haben gelogen.“

Fünf Tage vor Ende von drei Monaten Haft kamen zwei Polizisten zu mir und meinten, dass ich sehr schwer krank sei. Im Krankenhaus sei festgestellt worden, dass mein Herz nicht gut funktionierte. Dann wurde ich in das Militärkrankenhaus transportiert. Ich musste ein Testgerät am Körper tragen und hüpfen, laufen und Treppen steigen. Ich hörte nicht zu und dachte: „Der Meister lässt mich nach Hause fahren. Ich muss das Gerät durcheinander bringen.“ Dann ging ich ins Bett.

Am nächsten Tag nahmen sie das Gerät weg und fuhren mich ins Krankenhaus, um dort die Daten mit Hilfe eines anderen Gerätes abzulesen. Zum Schluss wurde das andere Gerät, eine Neuanschaffung des Krankenhauses, so durcheinander gebracht, dass es nicht mehr funktionierte. Man ließ den Hersteller das Gerät reparieren. Am dritten Tag musste ich das Gerät wieder tragen. Ich schlief weiter. Am nächsten Tag war das Gerät wieder durcheinander.

Ein Arzt ärgerte sich und rief den Hersteller an. Der Hersteller fragte: „Was für ein Mensch hat das Gerät getragen?“ Der Arzt sagte: „Eine Falun Gong-Praktizierende, die im Arbeitslager eingesperrt ist.“ Der Hersteller sagte: „Ihre Elektrizität ist höher als die Obergrenze des Gerätes.“ Dann fragte mich der Arzt: „Was soll ich tun?“ Ich antwortete: „Sie können ein Stethoskop benutzen. Die alte Methode funktioniert.“ Er sagte, dass er ein Elektrokardiogramm für mich durchführen wolle. Das Elektrokardiogramm zeigte nur eine gerade Linie. Er war erschrocken und rief das Arbeitslager an, um Hilfe zu holen. Aber wie konnte ich in die dritte Etage laufen, wo ich doch keinen Herzschlag hatte?

Dann kamen die verantwortlichen Ärzte des Krankenhauses zu mir und meinten, dass sie mich nicht sterben lassen würden. Ein Arzt wollte mich dabehalten, um Experimente zu machen. Ich fragte ihn: „Bin ich etwa ein Tier? Woher nehmen Sie sich das Recht, mit mir Experimente durchzuführen? Das ist gesetzwidrig.“ Dann ließen sie mich frei. Sie wollten, dass mich die Mitarbeiter des Büros 610 abholten. Ich verneinte und sagte zu ihnen: „Ich gehe selbst, weil ich auch selbst gekommen bin.“ Niemand vom Büro 610 kam. Später wurde ich von meinen Angehörigen abgeholt.

Auszug aus „Glücklicher Kultivierungsweg“

Jeder liebt seine Kinder und möchte, dass sie das Beste bekommen. Egal was man seinen Kindern gibt, nichts ist besser, als seine Kindern das Fa bekommen zu lassen. Egal wie schön diese Welt auch sein mag, – sie ist nicht so schön wie unser eigentliches Zuhause. Deshalb las ich meinem Kind seit es vier Jahre alt war das Buch Zhuan Falun vor. Es war gar nicht dagegen und hörte ruhig zu, wenn ich das Buch las und die Grundsätze sehr einfach erklärte.

Täglich lasen wir zusammen einen oder zwei Absätze. Als wir die Lektion sechs lasen, stellte ich fest, dass es die meisten häufig gebrauchten Schriftzeichen inzwischen kannte. Die Kinderbücher kann es im Großen und Ganzen schon selbstständig lesen! Damals war es etwas über fünf Jahre alt. Dafa ist wirklich außergewöhnlich! Das Kind ist intelligent, lernt Dinge leicht und ist sehr kreativ. Es ist auch sehr offen und verhält sich wie ein Kultivierender, deshalb mögen es die anderen Kinder.

Es ist fast immer gesund, bis auf eine Erscheinung von Karma-Begleichung. Durch das Fa-Lernen und das Praktizieren der Übungen wurde das Karma aber beseitigt. Ich machte mir nicht viele Gedanken um seine Schulleistung. Es lernt aktiv und entspannt und gehört zu den besten in seiner Klasse. Als sich mein Mann damals von mir scheiden ließ, meinte er, dass die Kultivierung das Kind negativ beeinflussen würde und es depressiv und komisch werden lassen würde. Jetzt sah er, dass er falsch gelegen hatte. Wieso soll es nicht gut für ein Kind sein, wenn man es mit Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht erzieht?