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Falun-Gong-Praktizierende bereits vor dem Prozess für schuldig befunden

9. Juni 2018 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in Shanghai

(Minghui.org) Eine Bewohnerin der Stadt Fushun ist bereits vor ihrem Prozess für schuldig befunden worden. Nach zwei Anhörungen erging dann das Urteil: drei Jahre Gefängnis.

Song Xia war am 11. Mai 2017 verhaftet worden, weil sie mit Menschen über Falun Gong gesprochen hatte.

Der Vorsitzende Richter drohte schon vor Beginn des Prozesses, Song zu drei bis sieben Jahren Gefängnis zu verurteilen. Trotz der Drohung bat Song ihren Anwalt, sich für sie einzusetzen, da kein Gesetz in China Falun Gong kriminalisiert.

Am 26. Februar 2018 stand sie vor Gericht. Nur ihre unmittelbaren Familienmitglieder durften an der Verhandlung teilnehmen. Ihre anderen Verwandten wurden von Cao Yuchun, einem Zivilbeamten und einem Gerichtsvollzieher mit der Ausweisnummer 213825 am Eintritt gehindert.

Songs Anwalt forderte das Gericht auf, der Angeklagten Handschellen und Fußfesseln zu entfernen. Der Richter ließ aber nur zu, dass die Handschellen abgenommen wurden.

Als die Anhörung am 11. April fortgesetzt wurde, verteidigte ihr Anwalt erneut ihr verfassungsmäßiges Recht auf Glaubensfreiheit. Song sagte auch zu ihrer eigenen Verteidigung aus und berichtete, wie sie durch Falun Gong von einer schweren Tracheitis genesen war und Falun Gong ihr ermöglichte, das Leben zu genießen.

Am 18. Mai war zu erfahren, dass Song zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden war.

Es ist nicht das erste Mal, dass sie wegen ihres Glaubens zur Zielscheibe der Behörden wurde. Sie und ihre Mutter, ebenfalls eine Falun-Gong-Praktizierende, waren nach ihrer Verhaftung am 22. März 2006 jeweils zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Während ihrer ersten Inhaftierung wurde sie brutal gefoltert und hatte fast einen Nervenzusammenbruch.