Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Washington, D.C. 2018

Li Hongzhi, 21. Juni 2018, USA

(Alle knapp 10.000 Dafa-Jünger im Stadion stehen auf und begrüßen den Meister mit langem Applaus. Der Meister geht auf die Bühne, begrüßt alle mit Buddha-Gruß und wendet sich anschließend in verschiedenen Richtungen den Teilnehmern zu und zeigt ihnen per Handzeichen, dass sie Platz nehmen können.)

Ich grüße euch! (Alle Jünger antworten gleichzeitig: „Seien Sie gegrüßt, Meister!“, und applaudieren begeistert. Der Meister beendet den Applaus mit einem Handzeichen.) Ihr habt gute Arbeit geleistet. (Alle Jünger: „Meister, Sie haben so viel für uns getan, ganz herzlichen Dank!“ Per Handgeste bittet der Meister alle, still zu sein.) Mit den Worten der alten Mächte gesagt, gilt diese Verfolgung als eine Prüfung, eine Feuer- und Bluttaufe für die Dafa-Jünger, und als Schmelzen und Läutern, um wahres Gold zu gewinnen. Wie auch immer, als Kultivierende tragt ihr wirklich eine große Verantwortung, nämlich die Errettung aller Lebewesen. – Ihr selbst habt nicht viel Karma, ihr habt kein so großes Karma. – Wie ihr wisst, sind alle in der menschlichen Gesellschaft nicht einfach, selbst die Tiere sind nicht einfach. Viele Lebewesen kommen aus höheren Ebenen und wir müssen sie erretten. Die Lebewesen, die sie repräsentieren, sind all diejenigen im alten Kosmos, die aussortiert werden sollten. Deshalb müssen wir sie erretten. Und wenn wir sie erretten, werden auch die Lebewesen, die sie vertreten, errettet. Die Errettung vieler Lebewesen scheint eine gute Sache zu sein. Aber was ist dann mit dem Karma? Eine riesige Menge Karma. In der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen, in dieser turbulenten Strömung – überlegt mal – ist das Karma auch sehr groß. Das führt zu Schwierigkeiten, Komplikationen und Anstrengungen bei ihrer Errettung und auch zu dieser Verfolgung.

Bei dieser Verfolgung selbst geht es darum, dass die schlechten Dinge auf niedrigen Ebenen uns daran hindern, Menschen zu erretten. Lebewesen aus höheren Ebenen halten diese Verfolgung für eine Prüfung und für die Kultivierung der Dafa-Jünger. So ist es eben. In der Tat haben alle aufrichtigen Religionen in der Geschichte solche Sachen erlebt, wie beispielsweise die uns bekannten Gottheiten, die auf die Erde gekommen sind, um Menschen zu erlösen; nämlich diejenigen, die die Kultur errichtet haben, damit Menschen wissen, was Gottheiten sind. Von dieser Warte aus gesehen ist es gleich. Jedoch sind die Dinge, die Dafa-Jünger tun, noch bedeutungsvoller. Wenn alle Menschen Lebewesen aus höheren Ebenen sind und als Menschen inkarniert sind, die eine extrem große Menge äußerst großer Gruppen an Lebewesen vertreten, – überlegt mal – dann ist das ein großes Thema, nämlich wie diese irdischen Menschen in der Gesellschaft der Menschheit leben sollen. So gesehen ist die menschliche Gesellschaft gar nicht einfach. Obwohl die heutigen Menschen auf der Erde keine einfachen Menschen sind, sind sie dennoch in den Nebel gefallen. Verloren in der irdischen Welt, verhalten sie sich sehr schlecht. Manche von ihnen verhalten sich sogar noch schlimmer. Allerdings ist das Wesen ihres Lebens sehr bemerkenswert. Doch an der Oberfläche lassen sich die heutigen irdischen Menschen von den modernen Trends und Denkweisen, die von den Kulturen, welche die Gottheiten hinterlassen haben, abgewichen sind, leiten, indoktriniert von der bösartigen Parteikultur innerhalb der Gesellschaft unter der Herrschaft der bösen Kommunistischen Partei, sodass sie sich sehr schlecht verhalten. Aber trotzdem müssen wir sie erretten. Dafa-Jünger sind die einzige Hoffnung für ihre Errettung, niemand sonst ist dazu in der Lage.

Wie ich euch bereits gesagt habe, erschafft Religion lediglich eine Kultur, die in der Geschichte den Grundstein für das Verständnis über Gottheiten gelegt hat, und zwar wie die verschiedenen Gottheiten sind; wie verschiedene Glaubensrichtungen an Gottheiten sind; was Menschen tun sollen, wenn sie sich nach den Welten der Gottheiten sehnen; und was Kultivierung ist. Die Religionen haben eine solche Kultur nur als Grundlage geschaffen. Doch wenn es wirklich darum geht, alle Lebewesen im Kosmos retten zu wollen, sind sie dann auch in der Lage, diese Verantwortung im letzten entscheidenden Moment zu tragen? Keine Religion schafft das, keine kann diese Verantwortung tragen, das kann nur Dafa und die Dafa-Jünger. So gesehen ist es keine einfache Angelegenheit. In Hinsicht auf eure Herkunft (der Meister lächelt) habt ihr vielleicht alle eine bemerkenswerte angeborene Grundlage und seid besondere Vertreter. Vielleicht verfügt ihr auch über mächtige angeborene Fähigkeiten. Doch durch alle möglichen Versuchungen in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen bis hin zu Störungen durch unterschiedlichste menschliche Gesinnungen ist es für euch sehr schwer zu vermeiden, nicht in die Falle zu tappen oder von diesen Dingen nicht verschmutzt zu werden. Zum Glück sind alle Dafa-Schüler in der geschichtlichen Vergangenheit immer wieder von mir gereinigt worden und ihr Karma ist auch ständig beseitigt worden, sodass sie es bis heute geschafft haben; deshalb sind sie eben doch anders als die gewöhnlichen Menschen. Nach Ansicht der Gottheiten ist ein Mensch schon mal großartig, wenn er mitten in der mächtigen Strömung widerstehen kann, also ohne dieser zu folgen. Er lässt sich nicht mitziehen. Dieser Mensch ist wirklich großartig! Jedoch bleiben die Dafa-Jünger nicht nur standhaft, sondern schwimmen sogar gegen den Strom! (Sämtliche Jünger applaudieren begeistert. Der Meister macht Heshi.)

In der mächtigen Strömung innerhalb der Menschheit schwimmt ihr gegen den Strom nach oben. Denkt man drüber nach, dann weiß man allerdings, dass es noch mehr bedeutet. Der gesamte Kosmos verfällt und wird aussortiert, doch ihr schwimmt gegen solch einen Strom nach oben! Wenn ein Mensch in der heutigen Gesellschaft ein paar aufrichtige Gedanken hat, ist er schon mal großartig! Stimmts? Allerdings macht es einen Unterschied, in welcher Gesellschaft und auf welcher gesellschaftlichen Grundlage ein Lebewesen aufrichtige Gedanken haben kann. Sagen wir mal so, wenn alle Menschen in einer ehemaligen Gesellschaft ein aufrichtiges Herz hatten und ihre moralischen Werte sehr hoch waren, wäre es nichts Besonderes gewesen, wenn du etwas Gutes getan hättest, weil alle es so machen würden. Aber in der heutigen Gesellschaft können die Menschen das Gute nicht mehr vom Bösen unterscheiden. Das Gute und das Böse sind sogar umgedreht worden. Deshalb wärst du schon großartig, wenn du all dies dennoch mit aufrichtigen Gedanken betrachten könntest und bei dir aufrichtige Gedanken aufkommen würden.

An dieser Stelle möchte ich gern ein Thema ansprechen, über das ich euch früher nichts erzählt habe. Wir wissen, dass alle von Kultivierung sprechen. Doch was ist Kultivierung? Eigentlich gibt es nicht viele, die die wahre Bedeutung der Kultivierung wirklich verstehen. Kultivierung bedeutet, Lebewesen zu vervollkommnen. Es bedeutet nicht, dass sich schon jemand kultiviert, wenn er einer Religion angehört; die Kultivierung beschränkt sich auch nicht nur auf Kultivierungsgruppen. Wenn die Drei Weltkreise zu einer Zeit erschaffen wurden, als der Kosmos nicht mehr weiterfunktionierte, und wenn die hier, insbesondere in der heutigen menschlichen Gesellschaft, aufgenommenen Lebewesen all jene sind, die gigantische Lebewesen und Gruppen aus höheren Ebenen repräsentieren, welche Art von Gesellschaft sollte diese Gesellschaft dann sein und wie sollte man mit ihr umgehen? Überlegt mal, das ist doch keine einfache Frage. Eigentlich, wenn es jemand geschafft hat, in die menschliche Gesellschaft zu kommen, befindet er sich schon in einer Kultivierungsumgebung. Ich habe immer gesagt, dass die gesamte Gesellschaft in Wirklichkeit eine Kultivierungsumgebung ist, die für unsere Dafa-Jünger geschaffen wurde. Du kultivierst dich nicht in der Religion, sondern in der Gesellschaft. Sind nicht etwa alle Fachgebiete und Berufe deine Kultivierungsstätte geworden? In Wirklichkeit ist es aber noch mehr als das. Befinden sich nicht etwa alle Menschen in dieser Kultivierungsumgebung? Hat es jemals in der Geschichte solch eine Gesellschaft gegeben?

Die Herzen der Menschen werden auf jeder Ebene der Gesellschaft, in jeder gesellschaftlichen Umgebung und durch die Erscheinungen der Gesellschaft in unterschiedlichen Formen geprüft. Bei jedem Ereignis, das im Leben passiert, wird geschaut, wie sich das Herz des Menschen entscheidet, und alles wird aufgezeichnet. Wieso ist Shen Yun in der Lage, Menschen einfach mit einer Show zu erretten? Gibt es eine Grundlage, eine Umgebung dafür? Ich habe immer gesagt, dass die Zuschauer, die zu Shen Yun gekommen sind, keine einfachen Menschen sind. Sie sind nicht per Zufall reingekommen, sondern haben schon die Grundlage dafür. Sie sind aus der Gesellschaft ausgewählt, so dass sie die Chance bekommen, in das Theater zu gehen. Mit anderen Worten gesagt, kultivieren sie sich schon in der menschlichen Gesellschaft, in dieser großen Umgebung. Ich erinnere mich an eine Vorstellung in einer Stadt in North Carolina. Ich war da. Die Karten waren ausverkauft. Allerdings gab es am Tag der Vorstellung einen heftigen Sturm. Der Schneefall war so stark, dass die Autos wegen der dicken Schneeschicht nicht fahren konnten. Zum Schluss schafften es nur 30 % der Zuschauer, ins Theater zu kommen. Nur 30 % schauten sich die Show an. Jedoch waren die Erfahrungen, die diese Zuschauer erzählten, sehr beeindruckend. Einer sagte: „Ich bin von Zuhause losgefahren. Die ganze Fahrt ist wie Kultivierung gewesen. Es hat bei jedem Schritt Probleme gegeben. Bei jedem Schritt hab ich nachdenken müssen, bis ich im Theater angekommen bin. Es ist wie ein Kultivierungsprozess gewesen. Nach der Show habe ich nun das Gefühl, als ob ich zur Vollendung gebracht worden bin.“ (Starker Applaus von allen Jüngern.) Das bedeutet, ihr sollt die heutige menschliche Gesellschaft nicht unterschätzen. Dafa-Jünger sind nicht die einzigen, die sich kultivieren, auch die Menschen befinden sich in der Kultivierung. Sie werden auch geläutert und gestählt. Ob im Alltag, bei der Arbeit oder in irgendwelchen unterschiedlichen Umgebungen: Bei den Problemen, auf die sie stoßen, von ihren Gedanken bis hin zu ihrem Verhalten, bei jedem Schritt positionieren sie sich im Kampf zwischen Gut und Böse.

Wenn also diese gesamte Umgebung zur Kultivierung dient, müsste doch jeder ein Kultivierender sein, oder?! Nein, so ist es nicht. Ihr wisst doch, bei der Stahlerzeugung wird nicht nur Eisenerz in den Schmelzofen geworfen, sondern auch Kohlenschlacke, oder?! Wie könnte Stahl sonst ohne die Kohlenschlacke erzeugt werden? So ist es auch mit der menschlichen Gesellschaft. Während viele Lebewesen aus höheren Ebenen hierhergekommen sind, haben sich auch viele Dämonen als Menschen inkarniert. Sie sorgen für Aufregung in der Gesellschaft und bringen die Menschen ständig zu sogenannten neuen Gedankenströmungen. Sie leiten euch zu einem modernen Bewusstsein an, sodass ihr vom traditionellen Weg, der von Gottheiten arrangiert ist, abweicht, damit ihr Menschen selbst den Weg, der euch zurück in den Himmel führt, ruiniert, denn der traditionelle Weg ist ein Arrangement der Gottheiten. Ich habe vorhin gesagt, wenn sich jemand kultiviert, befindet er sich bestimmt auf dem Weg der Gottheiten. Allerdings sind die Dämonen auch im Stillen als Menschen inkarniert; es ist sogar eine große Anzahl von Dämonen als Menschen inkarniert. Wenn die Menge an Kohlenschlacken nicht ausreicht, lässt sich kein Stahl erzeugen. Das Feuer wird auch nicht so stark, der Ofen nicht so heiß sein. Es funktioniert nicht, wenn die Temperatur nicht erreicht wird. Deshalb spielen sie in der menschlichen Gesellschaft solch eine Rolle, nämlich die Menschheit mit modernem Bewusstsein und unterschiedlichen, die Menschen ruinierenden Methoden sowie unterschiedlichen Herangehensweisen irrezuführen und zu ruinieren. Viele Menschen sind tatsächlich darauf reingefallen, vor allem die jungen Menschen. Worauf sich die Dämonen fokussieren, sind die Schüler und Studenten, vor allem die Studenten.

Wie auch immer, die menschliche Gesellschaft befindet sich in solch einer Situation – ich möchte eigentlich keine zu harten Worte benutzen. Ihr könnt mal darüber nachdenken. In den modernen Gedankenströmungen habe ich etwas festgestellt. Am Anfang habe ich beobachtet und wollte wissen, wie viele Menschen eine solch große Trübsal überstehen würden. Dabei habe ich tatsächlich festgestellt, dass die Oberschicht der ganzen Welt, mit Ausnahme von China, weitgehend unberührt geblieben ist, wie sehr jene Dinge auch immer versucht haben, sie zu beeinflussen. Sie lehnen die modernen Dinge ab, und zwar sehr stark. Sie halten an der Tradition fest und sind somit in der Lage, die von Gottheiten gegebenen Wege der Tradition zu bewahren und aufrechtzuerhalten. In China ist das jedoch nicht der Fall. Dort wurden die Menschen durch den bösen kommunistischen Gedanken so indoktriniert, dass sie das Gute nicht vom Bösen unterscheiden können. Die Dinge, die unter der Leitung der als Menschen inkarnierten Dämonen in der westlichen Gesellschaft gemacht worden sind, haben die Chinesen komplett übernommen und betreiben diese in der ganzen Gesellschaft. So ist im Grunde genommen die Situation. Warum ist es in China so? Ihr wisst, dass ich euch schon mal erzählt habe, wo die Könige der Welt hingegangen sind, seit die Demokratie eingeführt worden ist. Sie sind alle in China inkarniert. Das bezieht sich auf die Könige aller Epochen, und es beschränkt sich nicht nur auf die Könige eines Volkes, eines Landes oder einer Epoche. Könige aller Epochen, also diejenigen, die von den höchsten Ebenen des Himmels hierhergekommen sind, die noch größere Himmelskörper repräsentieren und die mit den besten angeborenen Grundlagen – alle sind in China reinkarniert und bilden dort die Hauptkultivierungsumgebung. Deshalb ist es dort am chaotischsten. Alles, was schlecht ist, ist dort hingebracht worden. Es scheint eine sehr florierende, bunte Gesellschaft zu sein, aber diese Dinge sind alle dazu bestimmt, die Herzen der Menschen in Versuchung zu führen und die Menschheit zu verderben. Es ist kaum möglich, sich nicht davon anziehen zu lassen. Überlegt mal wie schwierig es ist, von dort rauszukommen! Deshalb denke ich manchmal, in dieser entarteten Gesellschaft Chinas haben diese Dinge die Dafa-Jünger sehr stark gestört. Aber wie auch immer, unsere Dafa-Jünger haben Dafa nicht verlassen, sie setzen sich trotzdem für Dafa ein. Darüber freue ich mich sehr. Ich finde sie großartig. (Applaus kommt auf. Die Jünger applaudieren begeistert. Der Meister macht eine Pause.) Die modernen Dinge spiegeln sich in vielen, vielen Bereichen wider, sowohl im Verhalten als auch in den Gedanken der Menschen, in jedem Aspekt des Lebens. Überall sind Spuren von Verunreinigungen zu sehen. Wie auch immer, Dafa-Jünger sind in der Lage, die Aufgaben, die zu ihrer Pflicht gehören, gut zu machen. Sagen wir mal so: Dass du als Dafa-Jünger dein Gelübde einhalten kannst und deine Aufgaben, die zur Pflicht eines Dafa-Jüngers gehören, erledigen kannst, ist das Wichtigste und Großartigste. Solange du das Fa nicht verlässt und dich selbst gut kultivierst, solange du ein Dafa-Jünger bleibst und die dazugehörigen Dinge machst, bist du schon großartig, da diese Gesellschaft viel zu kompliziert ist.

In der westlichen Gesellschaft ist es eigentlich auch nicht einfach. Die Dämonen, die die Menschheit zerstören wollen, gehen dort nur anders vor, und zwar indem sie die Kultur kaputtmachen. Die übertriebene Freiheitsidee, die übertriebenen egozentrischen Gedanken und die sogenannten … Ich werde nicht näher darauf eingehen. Heutzutage gibt es viel zu viele Dinge, die verfochten werden. Allerdings möchte ich sagen, dass sie auf der anderen Seite die traditionelle Kultur sabotieren. Hinzu kommt noch der Antrieb durch die modernen Gedanken. Was wir also vor uns haben, ist eine ziemlich chaotische menschliche Gesellschaft. Ich spreche jetzt darüber, weil es an der Zeit ist. „Der Gipfel ist erreicht, die Wende folgt.“ Die Aufrichtigkeit steigt. Langsam haben alle die Hoffnung gesehen. Die Ära geht allmählich ihrem Ende entgegen. Ich möchte, dass ihr diese Dinge nach und nach versteht.

Wie jeder weiß, leidet die bösartige Kommunistische Partei unter einem schrecklichen Ruf. Selbst die Machthaber der kommunistischen Länder sind nicht mehr stolz auf sie. Sie nutzen die Kommunistische Partei nur, um an der Macht zu bleiben. Sie finden keinen Ausweg für die Gesellschaft, möchten aber nicht auf die eigene Macht verzichten. So ist es. Keiner glaubt wirklich der Kommunistischen Partei. Obwohl der kommunistische Teufel die Welt regiert, steht er vor der gleichen Zwangslage wie die Partei in der menschlichen Welt und wird auch langsam zugrunde gerichtet. Ganz gleich wie er sich verhält und wie diese Gesellschaft aussieht, ihr Dafa-Jünger seid die Hauptakteure in dieser Gesellschaft und ihr spielt die Hauptrolle in diesem Stück. Die Kohlenschlacken sind auf keinen Fall mit dem Stahl zu vergleichen. Doch sie helfen dabei, dich zu stählen, und nicht umgekehrt. Mit anderen Worten, selbst diese bösartige Kommunistische Partei und der Teufel existieren für euch, sie leben für euch. Inzwischen wisst ihr alle, dass dieser Kosmos schon seit langem verfallen ist und nicht mehr funktioniert. Auch er existiert wegen Dafa und kann deshalb bis zum heutigen Tag bestehen. Wenn uns die Mission jetzt nicht gelingt, wird sich alles auflösen und auch der Kosmos wird nicht mehr weiter existieren. Aber die Tatsache, dass wir in der Lage sind, weiterhin alles gut zu machen, was wir machen müssen, und dass die Dafa-Jünger unter den jetzigen Umständen weiterhin alles machen und tun – egal wie chaotisch oder kompliziert die Dinge auch sein mögen –, bedeutet, dass wir erfolgreich sind. (Starker Applaus von allen Jüngern.)

Noch eins: Ihr wisst, dass die Verfolgung immer noch in der Welt stattfindet, vor allem in Festlandchina. Wir haben auch klar gesehen, dass es an der alten Maschinerie liegt, die noch weiter läuft. Das ist uns ganz klar. Ich denke, ihr habt es auch erkannt. Es sieht nach Wirrnis aus. Langsam, mit der Zeit, werdet ihr auch sehen, dass eigentlich alles seine Ordnung hat. Selbst die wirrste Unordnung ist dennoch arrangiert. Nach und nach wird es geordneter erscheinen. Schauen wir weiter. Wie auch immer, als Dafa-Jünger sollt ihr den Weg, den wir gegangen sind, und den Weg, den wir weitergehen werden, gesehen haben. Ihr müsst euch darüber im Klaren sein.

Ich habe immer gesagt, dass der bitterste Teil der Kultivierung (der Meister lacht) die sich lang hinziehende Zeit ist; die langen Jahre, in denen ein Mensch durch Trübsale gestählt wird. Das Ende ist nicht zu sehen, und du siehst auch nicht, wann der letzte Tag sein wird. (Der Meister lacht.) Das ist eigentlich das Bitterste. Doch es gibt einen Spruch: „Der Gipfel ist erreicht, die Wende folgt.“ Stimmts? So ist es bei allen Sachen. Es ist eine Regel. Wenn ein gewisser Zeitpunkt erreicht ist, findet bestimmt eine Veränderung statt, ganz gleich, ob die Menschen es wollen oder nicht. Ihr wisst, dass keiner daran gedacht hat, dass sich die ehemalige Sowjetunion auflösen könnte. „Die Sowjetunion ist doch so stark. Wie könnte sie sich auflösen?“ Doch sie muss aufgelöst werden, ganz gleich wie die Menschen auch denken. Selbst diejenigen, die glauben, sie seien im Gedanken am standhaftesten, müssen sich dennoch so verhalten, wie es sich die Gottheiten wünschen. (Der Meister lächelt.) Lasst euch nicht von der lang sich hinziehenden Zeit zermürben. Viele haben allmählich in der Kultivierung nachgelassen. Allerdings ist das eine schwerwiegende Sache. Wie ich schon gesagt habe, sind die Dafa-Jünger in Festlandchina – trotz der schwierigen Umgebung, trotz des hohen Drucks und der Verlockungen in solch einer komplizierten Umgebung –, immer noch imstande, Sachen zu tun, die ein Dafa-Jünger tun soll; sie sind imstande, sich weiter zu kultivieren und das Fa zu lernen. Wie großartig! Wirklich großartig! Selbst in solch einer Umgebung schaffen sie es. Deshalb sollt ihr nicht nachlassen! Sobald du nachlässt, werden die alten Mächte die Lücken nutzen und sogar dein Leben wegnehmen. Es hat einfach zu viele solche Beispiele und schmerzhaften Lektionen gegeben! Natürlich ist es nicht immer der Fall. Mancher hat sich sehr gut kultiviert. Dennoch haben die alten Mächte sein Leben genommen, damit sich die anderen kultivieren. Es gab auch viele solche Fälle.

Ich meine, als Kultivierende dürft ihr nicht nachlassen. Ihr habt schon den härtesten Weg und die schwierigsten Zeiten hinter euch. Natürlich ist es leichter gesagt als getan, den eigenen Weg gut zu gehen. Doch wie schwierig es auch sein mag, du bist für diese Sache gekommen. Wie schwierig es auch sein mag, dein Leben ist für diese Sache erschaffen worden. Kein Dafa-Jünger unterliegt der Gerichtsbarkeit der Drei Weltkreise. Schon an dem Tag, als du dich innerlich entschieden hast, dich zu kultivieren, wurde dein Name aus der Liste der Hölle gestrichen. (Starker Applaus von allen Jüngern.) Wenn ein Dafa-Jünger stirbt, wird er nicht mehr reinkarnieren, weil er der Weisung der Drei Weltkreise nicht mehr unterliegt. Er kann nicht mehr in den Drei Weltkreisen inkarnieren. Er unterliegt auch nicht der Weisung der Hölle. Auch die Hölle kann dich nicht bestrafen. Du unterliegst nur der Weisung vom Dafa. (Starker Applaus von allen Jüngern.) Die Dafa-Jünger, die die Welt früh verlassen haben, ganz gleich, ob sie es gut oder nicht gut gemacht haben, oder aus welchem Grund auch immer, befinden sich alle in einem speziellen Raum. Stillschweigend beobachten sie euch von dort aus und warten auf das endgültige Ende. (Heftiger Applaus im gesamten Stadion.)

Was ich euch im Grunde genommen eigentlich sagen will ist, ihr seid mit eurem Leben dafür gekommen! (Starker Applaus von allen Jüngern.) Ihr habt keine andere Wahl, wirklich keine andere Wahl! So ist es mit Dafa-Jüngern. Die gewöhnlichen Menschen können in den sechs Daseinsbereichen reinkarnieren, in unterschiedlichen Welten wiedergeboren werden. Diese Option gibt es für euch nicht, weil ihr nur für Dafa, diese eine Sache gekommen seid. Also, wenn ihr es nicht gut macht, werdet ihr es bereuen. Vor allem die langjährigen Dafa-Jünger, ihr sollt auf keinen Fall nachlassen. Ihr habt schon die ganz harten Zeiten hinter euch und es bis heute geschafft. Es war wirklich nicht leicht! Wisst ihr euch selbst nicht zu schätzen? Doch ich schätze euch! Und die Gottheiten auch! (Starker Applaus von allen Jüngern.) Deshalb müsst ihr euch selbst besser zu schätzen wissen.

Erst mal so viel für heute. Ich würde gern einige für euch allgemein wichtige Fragen beantworten. (Starker Applaus.) Ihr könnt die Fragen auf Zettel schreiben und sie nach vorne reichen. Ich danke euch. (Erneut heftiger Applaus im gesamten Stadion.)

~~~

Jünger: Meister, ich grüße Sie! Ein Teil der Mitpraktizierenden wurde relativ stark von den jetzigen entarteten Gedanken westlicher Länder beeinflusst. Die Analysen zu dem weltweit entstandenen Schaden durch den Kommunismus und die Bemühungen unserer Medien, die Rückkehr zur Tradition zu unterstützen, haben diese Praktizierenden innerlich stark betroffen gemacht. Manche von ihnen haben das Gefühl, dass sie das so schnell nicht akzeptieren können. Wie können wir ihnen helfen, ihre Anschauungen schnellstmöglich zu ändern?

Meister: Das ist kein einfaches Thema, aber ich kann es dir grundlegend erklären. Die Tradition ist ein von Gottheiten arrangierter Weg, mit dem man direkt zurückkehren kann. Die Menschen sind alle nicht einfach, und sie können auf diesem Weg direkt mit den Gottheiten Kontakt aufnehmen. Vorhin habe ich doch erklärt, dass diese gesamte große Umgebung eine Kultivierungsumgebung ist. Sobald ein Mensch dem Dafa begegnet ist, kann er in kürzester Zeit erlöst werden. Doch die entarteten, von der Tradition abweichenden Wege führen nicht zu den Gottheiten. Menschen auf diesen Wegen lehnen in ihren Gedanken die Gottheiten ab. Darüber hinaus können sie die Gottheiten nicht verstehen und glauben auch nicht an sie. Wie können sie dann noch errettet werden? Darin liegt eben das Problem. Als Dafa-Jünger habt ihr eben die Verantwortung, alle Wesen zu erretten. Ist das dann kein grundlegendes Problem? Denkt ihr denn nicht darüber nach?

Wir beteiligen uns nicht an der Politik der gewöhnlichen Menschen. Wir dürfen aber dennoch auf keinen Fall falsche Aussagen machen. Unsere Medien dürfen nicht wie andere Medien lügen oder Gerüchte verbreiten. Wir haben niemanden zu etwas ermuntert und auch niemanden aktiv schöngeredet. Wir machen nur eine korrekte Berichterstattung. Dafa-Jünger versuchen den Menschen zu helfen, einen aufrichtigen Weg zu gehen, richtig?! Deshalb denke ich, unser Ausgangspunkt ist, Menschen zu erretten. Wenn nun ein Mensch in der Gesellschaft in Erscheinung tritt, der in der Lage ist, den täglichen Verfall der Gesellschaft zu stoppen, dann ist dieser Mensch einfach großartig! Das bedeutet, er ist dabei, uns zu helfen! (Starker Beifall.) Heißt das nicht, dass er uns bei der Errettung der Menschen hilft? Überlegt mal, wenn die Menschen weiter abrutschen würden, wie könnten wir sie dann noch erretten? Stimmt das?

Jünger: Ich habe die Kommentarreihe „Der Teufel regiert unsere Welt“ zur Entlarvung des bösen Gespenstes des Kommunismus von der Redaktion der Neun Kommentare gelesen. Danach entstand bei mir eine Sorge. Ich fühlte mich hilflos, denn das böse Gespenst ist bereits in jeden Bereich der Menschheit vorgedrungen. (Meister: Ja, es ist so.) Ich bitte den verehrten Meister zu erklären, wie wir mit aufrichtigen Gedanken unsere eigenen Anschauungen beseitigen sollen.

Meister: In dem Moment, wenn ihr sie beim Lernen vom Fa klar erkennen könnt, werden sie schon beseitigt. – Wenn die gewöhnlichen Menschen das böse Gespenst klar erkennen, werden sie es auch abstoßen. Sobald du es klar erkennst, weißt du als Mensch schon, was du tun sollst. Und bei unserer Erklärung der wahren Umstände geht es auch darum. Wer sollte es also beseitigen? Das ist nicht die Aufgabe unserer Dafa-Jünger. Wir erretten nur die Menschen und sagen ihnen, was ein Mensch tun soll.

Wenn jemand ein Gelübde ablegt und dabei sagt „Ich werde mein Leben für den Kommunismus opfern“, überlegt mal, das himmlische Gesetz ist doch strikt. Was bedeutet es denn, ein Gelübde abzulegen? Jeder Satz, den ein Mensch gesagt hat, wird von den Gottheiten dokumentiert. Überlegt mal, wenn man das Gelübde ablegt, sein Leben für den Kommunismus zu opfern, dann gehört sein Leben der bösen Kommunistischen Partei. Deshalb kann sie mit diesen Menschen alles machen, was sie will. Manchmal erklärt ihr solchen Menschen die wahren Umstände, doch sie hören einfach weg. Es liegt jedoch nicht daran, dass diese Person nicht zuhört. Das böse Gespenst des Kommunismus hat seinen Körper besessen. Er nahm ihn in Besitz und hörte weg. Das böse Gespenst des Kommunismus hat diese Macht, weil dieses Lebewesen ihm gehört. Doch unsere Dafa-Jünger sind auch sehr weise und haben es langsam erkannt. Sie lassen diese Person zuerst aus der Partei austreten. Sie erklären ihr zuerst, wie schlimm die bösartige Kommunistische Partei ist und welche bösen Taten sie begangen hat. Also, die Dafa-Jünger erklären zuerst ihre bösen Eigenschaften und bewegen die Person dann zum Austritt. Sobald die Person dem Austritt zugestimmt hat, gut, dann lehnt sie die wahren Umstände nicht mehr ab, welche die Dafa-Jünger ihr danach erklären. Warum ist das so? Weil diese Person nicht mehr unter der Kontrolle jenes bösen Gespenstes steht. Wenn dieses Gespenst sie nun weiter steuert, wird es von den Gottheiten vernichtet. (Der Meister lacht.) Warum ist die Erklärung der wahren Umstände einfacher, nachdem die Person aus der Partei ausgetreten ist? Der Grund liegt eben darin. (Starker Beifall.)

Es wird gesagt, dass der Teufel unsere Welt regiert; in Wirklichkeit kümmern sich die aufrichtigen Gottheiten auch um unsere Welt. In der menschlichen Gesellschaft existieren die positiven und negativen Faktoren gleichzeitig. Wenn die negativen Dinge in der menschlichen Gesellschaft jedoch immer mehr und immer größer werden, gerät sie aus dem Gleichgewicht. Es sieht dann so aus, als ob der Teufel die Welt regieren würde. So ist es. Wenn die Menschen aber aufrichtige Gedanken haben und das Böse klar erkennen können, stellt sich auch das Gleichgewicht wieder her.

Jünger: Außer an der Promotion von Shen Yun und der Medienarbeit nehmen junge Dafa-Jünger selten aktiv an anderen Projekten teil, wie beispielsweise an den regelmäßigen Aktivitäten zur Verbreitung von Dafa und der Erklärung der wahren Umstände. Wie können wir den jungen Dafa-Jüngern Gelegenheiten schaffen, damit sie sich stählen?

Meister: Naja, wie soll ich sagen? Eigentlich gibt es da kein Problem, weil es an jedem Ort und in jedem Projekt an Arbeitskräften fehlt und überall junge Dafa-Jünger eingesetzt werden. Solange sie mitarbeiten wollen, können sie in allen Projekten eingesetzt werden. Shen Yun nimmt sie auch. Alle Mitglieder von Shen Yun (der Meister lacht) sind junge Dafa-Jünger.

Jünger: Manche Schüler sagen, wenn sie sich privat unterhalten, dass die Fa-Berichtigung in der Menschenwelt bald auf uns zukommen und die Fa-Berichtigung in eine neue Phase eintreten würde. Diese Phase sei anders als die in der Vergangenheit. Früher sollten die Dafa-Jünger viel Kraft beim Aufdecken der Verfolgung und beim Erklären der wahren Umstände von Dafa aufwenden. Jetzt sollten die Dafa-Jünger die Gesellschaft führen.

Meister: Obwohl ihr die Hauptrolle spielt, könnt ihr die Gesellschaft noch nicht führen. Jetzt könnt ihr es nicht. Wir können die Tatsachen klar erkennen und wir können die Menschen erretten. Was die Führung der Gesellschaft betrifft, wollen wir uns als Kultivierende auch in Zukunft nicht um die Dinge der Gesellschaft kümmern. Es gibt Menschen, die sich um die Gesellschaft kümmern. Ihr kümmert euch nur um die Menschenerrettung, und ich kümmere mich nur um die Herzen der Menschen.

Jünger: Als im letzten Jahr der Ticketverkauf für Shen Yun nicht gut lief, hat der Shen-Yun-Koordinator unserer Stadt den Koordinatoren aller Projekte zur Fa-Bestätigung vorgeworfen, dass sie sich nicht voll für die Promotion von Shen Yun eingesetzt haben. In diesem Jahr sagte er nach der Shen-Yun-Vorstellung wieder, dass der Meister gesagt hat „Unter allen Projekten zur Errettung der Menschen ist Shen Yun das wirkungsvollste”. (Meister: Ja, das habe ich gesagt.) Daran zweifle ich überhaupt nicht. Meine Frage ist: Soll jeder sein Projekt liegen lassen, um Shen Yun zu promoten?

Meister: Damals, als wir angefangen haben, Shen Yun aufzubauen, habe ich das jedoch nicht so gesagt. In der Anfangszeit der Promotion von Shen Yun ist die Situation sehr schwierig gewesen. Selbst dann habe ich immer wieder gesagt, dass die Dafa-Jünger, die nicht beschäftigt sind, also die Dafa-Jünger, die in den Projekten nicht ausgelastet sind, bei der Verbreitung von Shen Yun helfen können. Wenn ein Koordinator sieht, dass der Ticketverkauf nicht gut läuft, ist er besorgt. Vielleicht ist es so gewesen. Es geht hierbei nicht um eine große prinzipielle Frage, aber ich sage euch, Shen Yun ist sehr wirkungsvoll bei der Errettung der Menschen. Allein durch eine Vorstellung werden schon ein-, zweitausend Menschen errettet. Zu den Schülern, die nicht so beschäftigt sind: Ihr müsst mal nachdenken, wofür ihr gekommen seid. Es gibt allerdings immer weniger Gelegenheiten.

In Europa habe ich noch gesagt: Der Grund, warum ich früher verlangt habe, dass ihr alle mitmachen sollt, liegt darin, dass ihr in diesem Prozess eure Tugend errichten, eine gute Grundlage für eure eigene Kultivierung legen und euch erhöhen könnt. Aber viele unserer Lernenden haben es nicht ernst genommen. Als sie es dann bemerkt haben, haben sie sich daran beteiligen wollen. Doch als sie die Wichtigkeit dieser Sache endlich verstanden haben, ist der Ticketverkauf bereits sehr gut gelaufen. Denn durch Werbung und Online-Medien lassen sich die Tickets schon verkaufen. Als sie sich nun daran beteiligen wollten, hat es wiederum keine Gelegenheiten mehr gegeben. So ist eben die Kultivierung, sie wartet nicht.

Jünger: Als die Kinder mancher Dafa-Jünger noch klein gewesen sind, haben sie das Fa gelernt und die Übungen mit den Eltern zusammen gemacht. Aber die Eltern haben damals keine ausreichenden Erkenntnisse darüber gehabt, wie sie kleine Dafa-Jünger erziehen sollen. Außerdem sind sie auch noch mit Projekten der Fa-Bestätigung beschäftigt gewesen. Deshalb haben sie es nicht hingekriegt, dass ihre Kinder die Kultivierung wirklich verstehen. Jetzt sind die Kinder groß geworden und befinden sich in der Gesellschaft. Ein großer Teil hat mit der Kultivierung aufgehört. Weil sie eine Schicksalsverbindung zu Dafa haben, ist es möglich gewesen, in einer Familie von Dafa-Jüngern geboren zu werden. Jetzt neigt sich die Fa-Berichtigung dem Ende zu. Haben die Eltern noch Chancen, ihre früheren Fehler bei der Kindererziehung wiedergutzumachen?

Meister: Ach, es ist wirklich schwer! Du musst ihm so die wahren Umstände erklären, wie du es anderen erklären würdest. Du sollst nicht denken, dass du das Sagen hast, weil es dein Kind ist. Es hört nicht mehr auf dich. Du musst ihm die wahren Umstände aus einem anderen Blickwinkel erklären. So ist das.

Das kenne ich auch aus meiner eigenen Erfahrung. In der Anfangszeit haben die Eltern kein ausreichendes Verständnis über Shen Yun gehabt; sie haben sich darüber Sorgen gemacht, was die Kinder machen können, wenn sie nicht mehr tanzen. Sie haben aber nicht daran gedacht, dass der Meister diejenigen, die er eingesetzt hat, nie im Stich lassen wird. Ich muss mich doch um die Zukunft dieser Kinder kümmern. So habe ich ein Gymnasium und eine Universität für Bachelor- und Master-Studenten gründen lassen. Damals haben die Eltern ihre Kinder nicht zu Shen Yun schicken wollen. Es ist ihnen schwergefallen, sich von den Kindern zu trennen. Die Kinder sind damals zwölf oder dreizehn Jahre alt gewesen, sie sind also gerade im richtigen Alter gewesen, um Fähigkeiten zu entwickeln; in diesem Alter sind ihre Körper auch sehr biegsam. Aber die Eltern haben sich nicht von ihnen trennen wollen. Als die Kinder dann 14 oder 15 Jahre alt gewesen sind, haben die Eltern festgestellt, dass sich die 15-Jährigen nicht mehr disziplinieren lassen. Sie haben den Eltern widersprochen und gegen sie angekämpft. Die Eltern haben gesehen, dass es so nicht mehr weitergeht, und haben sie dann schnell auf den Berg schicken wollen (alle lachen). Aber das Kind ist nun körperlich schon steif geworden, und auf dem Berg ist es deshalb für das Kind sehr mühsam. Davon kann ich ein Lied singen.

Jünger: In Festlandchina gibt es gewöhnliche Menschen, die Falun-Abzeichen herstellen. In manchen Regionen haben Praktizierende Falun-Abzeichen in größeren Mengen online bestellt und geben sie an andere Schüler weiter. Unter den Praktizierenden ist dieses Thema umstritten.

Meister: Es ist eigentlich nichts falsch daran, Falun-Abzeichen machen zu lassen. Wenn es aber um Geschäfte geht, um Geld zu verdienen, dann sollen es die Dafa-Jünger auf keinen Fall machen. Es wäre dann zu gefährlich. Wenn man es nur macht, damit andere ein solches Falun-Abzeichen haben können und man dabei nur seine Kosten deckt, gibt es nichts dagegen zu sagen. Allerdings, wenn du in Festlandchina lebst, musst du unbedingt auf die Sicherheit achten, weil die Schüler dort zurzeit kein Falun-Abzeichen tragen können. Wenn es jemand trägt, zeigt er damit den bösen Polizisten, dass er ein Falun-Gong-Schüler ist. Was tun? Jetzt ist noch nicht der richtige Zeitpunkt, dieses Ding herzustellen. Bis auf das Sicherheitsproblem ist nichts falsch daran.

Jünger: In China dauert die Verfolgung noch an. Wir bekommen oft Insider-Informationen über die Vorhaben der Öffentlichen Sicherheit und der Staatssicherheit. Wenn wir dies anderen Praktizierenden nicht weitergeben, befürchten wir, dass sie diese Vorhaben nicht durch aufrichtige Gedanken ablehnen. Andererseits machen wir uns Sorgen, dass die anderen durch diese negativen Informationen daran gehindert werden, das zu tun, was getan werden soll. Manchmal, wenn wir andere Praktizierende benachrichtigen, müssen wir noch ein paar Sätze dazu sagen. – Wir hoffen, dass alle auf die Sicherheit achten und gleichzeitig aufrichtige Gedanken bewahren und aufrichtig handeln. Wir sollen die Verfolgung ablehnen und gut machen, was gemacht werden soll. Ich weiß nicht, ob das so in Ordnung ist.

Meister: Es sollte in Ordnung sein. Die Dafa-Jünger, die bei der Öffentlichen Sicherheit arbeiten, wissen über einige Sachen Bescheid. Manchmal stecken sie in einem Dilemma, denn wenn sie anderen Praktizierenden diese Informationen weitergeben, befürchten sie, dass die anderen ins Extrem gehen könnten. Wenn sie aber nichts sagen, befürchten sie wiederum, dass die anderen nicht auf die Sicherheit achten. Es gibt solche Probleme. Es wäre am besten, wenn alle mit klarem Verstand die Dinge gut tun, die getan werden sollen, und die Dinge lassen, die sie nicht tun sollen. Aber das ist schwer, denn diese Gesellschaft ist eben so kompliziert.

Jünger: Manche Praktizierende haben die Videoaufnahmen der Shen-Yun-Aufführungen von 2016, 2017 und 2018 auf USB-Sticks gespeichert und einigen Mitpraktizierenden weitergegeben. Andere Mitpraktizierende haben darauf hingewiesen, dass dies nach einer Mitteilung der Minghui-Redaktion nicht erlaubt ist. Aber diese Praktizierenden haben einfach weitergemacht.

Meister: Es gibt nichts daran zu kritisieren, dass ihr alle Shen Yun anschauen wollt. Aber die Sicherheit ist ein Problem.

Es gibt allerdings noch ein weiteres Problem. Ihr wisst, wir haben vieles errungen, so wie die Fei-Tian-Akademie und Shen Yun. Viele davon gehören zur Weltspitze. Wir stellen sie aber nicht ins Internet. Sie werden nicht online veröffentlicht. Denn das Internet ist wie ein Teufel, innerhalb dessen sich alles Mögliche befindet; es ist der Ort, der am schlimmsten verdorben ist. Es ist ein Produkt der Verdorbenheit der Menschheit. Warum sollten wir unsere Dinge darin hochladen und sie mit diesem Dreck vermischen? Warum sollten wir unsere so guten Sachen dort hineinschmeißen? Manche Schüler stellen immer wieder Dinge von Shen Yun und unsere anderen Sachen ins Netz. Natürlich gibt es auf der Webseite von Shen Yun und Fei Tian einige Inhalte über Shen Yun und Fei Tian. Das hat seinen Zweck und wir müssen auch eine Firmenwebseite wie die Firmen der gewöhnlichen Menschen haben. – Natürlich nutzen die Bösen das Internet, um uns zu verleumden. Ich meine, ihr sollt diese Sachen möglichst ignorieren. Wenn ihr es ignoriert, wird es von selbst verschwinden. Je mehr ihr es beachtet, desto aktiver wird es.

Deshalb, wenn du nicht aufpasst und die Dinge von Shen Yun online verbreitest, werden andere sie durch das Internet bekommen. Überlegt mal, viele Dinge von Shen Yun, einschließlich der Musik, kommen vom Himmel. Wenn es nun jeder im Internet erhalten könnte, wie würdest du es dann finden, wenn er sie benutzt, um Dafa zu sabotieren; oder wenn er sie für die schlechtesten Sachen in der menschlichen Gesellschaft benutzt? Und du hast das verursacht! Stimmt das? Deshalb möchte ich nicht, dass solche guten Sachen ins Internet hochgeladen werden. Sie dienen dazu, die Zukunft der Menschheit zu bahnen!

Jünger: Wie sollen wir in der jetzigen Phase mit der großräumigen Koordination in Festlandchina umgehen? Ist es in Ordnung, wenn ein Hauptkoordinator einer bezirksfreien Stadt alle untergeordneten Kreise betreut? Manche Praktizierende sind der Meinung, dass es keine Gesamtheit geben würde, wenn es keine solche Betreuung gäbe.

Meister: So geht es nicht. Egal welche Absichten du hast, ich sage euch, ihr sollt das nicht machen! Ich weiß ganz genau, dass das Durchhaltevermögen des physischen Körpers eines Menschen bei der Verfolgung begrenzt ist! Wenn deine psychologische Belastbarkeit an ihre Grenzen kommt und du sogar nicht mehr klar denken kannst; wenn du dann weiter leidvoll gequält wirst, wirst du möglicherweise Dinge sagen, die du nicht hättest sagen sollen, und nachgeben. Allerdings bist du mitten in der Kultivierung und es handelt sich dabei nicht unbedingt um dein Endergebnis. Wir wissen, dass du es nicht gut gemacht hast, weil du in dem Moment die Grenze deiner Belastbarkeit erreicht hast und sogar fast gestorben wärst. Da die Kultivierung noch nicht zu Ende ist, hast du vielleicht noch weitere Chancen. Aber es ist keine einfache Sache mehr, wenn jemand in solchen Fällen Fehler macht. Und falls dadurch einige Dafa-Jünger ums Leben kommen, wird es noch komplizierter. Deshalb sage ich euch, tut so etwas nicht.

Die Minghui-Webseite ist eine Plattform für den Austausch der Dafa-Jünger und ein Fenster nach außen. Wenn etwas sein sollte, könnt ihr durch die Minghui-Webseite eure Meinung mitteilen. Jetzt ist nicht die richtige Zeit für großräumige Koordinationen. Wenn ihr euch etwas überlegt, müsst ihr unbedingt auf die Sicherheit achten.

Jünger: In diesen Jahren sind etliche Praktizierende aus unserer Region gestorben. Unter ihnen sind auch Koordinatoren, die eine große Rolle in unserer Region gespielt haben. Einige Mitpraktizierende, die aufgrund des Krankheitskarmas gestorben sind, haben aus ihrem Inneren heraus die Welt nicht verlassen wollen. Allgemein sind wir der Meinung, dass einer der Gründe daran liegt, dass es einen unaufhaltsamen Faktor gibt.

Meister: Ich habe erklärt, dass einige ihr Leben verloren haben, damit andere es sehen und sich kultivieren. Es ist ein Arrangement der alten Mächte und bedeutet nicht, dass die jeweilige Person es nicht gut gemacht hat. Aber es gibt in der Tat auch manche, die bei der Kultivierung nachgelassen haben. Dies alles sind Lektionen. Im Angesicht der Verfolgung fühlen sich einige manchmal sehr hilflos und sie können ihr eigenes Problem nicht finden. Solche Fälle gibt es auch.

Jeder Dafa-Jünger möchte ein wahrer Kultivierender sein. Jeder möchte ein standhafter Dafa-Jünger sein, der den Weg der Gottheit geht und sich gut kultiviert. Aber für manche Schüler bleibt dies nur ein Wunschgedanke. Sie haben jenen Zustand, jene Ebene nicht erreicht. Wenn einer denkt „Ich lehne einfach die Verfolgung der alten Mächte ab“, hat jedoch jenen Zustand und jene Ebene nicht erreicht, dann ist er nicht in der Lage, seine aufrichtigen Gedanken standhaft zu bewahren. Manchmal wollen die alten Mächte einfach schauen, ob du schwankst. Sie beobachten deine Gedanken, um dich zu stören. Wenn du zum Schluss doch schwankst, dann haben sie es geschafft. Unter diesem Umstand denke ich manchmal, falls du ein neuer Schüler oder ein Schüler bist, der sich zwar seit langer Zeit kultiviert, sich aber nicht erhöhen kann, und wenn du auf den Pass des Krankheitskarmas stößt, ist es kein Problem, wenn du ins Krankenhaus gehst. Es ist kein Problem, wenn du ins Krankenhaus gehst und dich behandeln lässt. Es sind Dinge im Prozess der Kultivierung. Die Dafa-Jünger, die sich gut kultiviert haben und starke aufrichtige Gedanken besitzen, wissen selbst, was sie tun sollen. Für diejenigen, die sich gut kultiviert haben, gibt es kein solches Problem.

Die alten Mächte nutzen diese Lücke aus. Ihr seid vielleicht durch das, was ich heute gesagt habe, erschüttert. Ich habe entdeckt, dass die alten Mächte diese Lücke ausnutzen, um unsere Schüler zu verfolgen. Die alten Mächte nutzen diese Lücke aus. Vorhin habe ich erklärt, dass die Bösen auf niedrigen Ebenen, einschließlich der alten Mächte auf niedrigen Ebenen, wirklich böse sind. Sie möchten nicht, dass ihr euch zur Vollendung kultiviert, sie möchten euch töten. Die alten Mächte auf hohen Ebenen glauben, dass diese Verfolgung genutzt werden kann, um euch zu kultivieren. So ist der Zusammenhang. Diejenigen, die auf den niedrigen Ebenen den Körpern der Dafa-Jünger schaden können, stammen aus der niedrigsten Ebene und verursachen Störungen. Natürlich hängt es mit vielen verschiedenen Schicksalsverbindungen zusammen. Es ist nicht so, wie ihr es euch vorgestellt habt, dass die Gottheiten und der Meister alles für dich erledigen können. Manche Schicksalsverbindungen sind so kompliziert, dass es schwer zu erklären ist. Die neuen Schüler und die langjährig Praktizierenden, die selbst wissen, dass sie sich nicht nach oben kultivieren können, und diejenigen, die sich nur halbherzig kultivieren: Falls ihr auf Probleme stoßt, könnt ihr ins Krankenhaus gehen.

Als ich früher gesagt habe, dass Dafa-Jünger nicht ins Krankenhaus gehen sollten, habe ich erzählt, dass Gottheiten, auch die Unsterblichen in den Bergen, die sich hunderte oder tausende Jahre kultiviert haben, nicht ins Krankenhaus gehen, oder?! (Starker Beifall von allen Jüngern.) Wenn die Krankenhausärzte krank sind, gehen sie zu den Unsterblichen zur Behandlung. (Alle lachen, starker Beifall.) So ist das Verhältnis. Deshalb müsst ihr euch unbedingt darüber im Klaren sein.

Jünger: Manche Praktizierende haben viel Geld, benutzen es aber nicht für die Errettung der Menschen. Bedeutet dies, dass sie bei der Kultivierung lediglich nicht fleißig sind? Oder sind sie dabei, große Fehler zu machen?

Meister: Achtet nicht auf solche Sachen. Unter den wohlhabenden Menschen (der Meister lacht) gibt es bestimmt auch Dafa-Jünger. In jeder sozialen Schicht gibt es Dafa-Jünger. Es ist nicht so, dass wer Geld hat, Fehler macht, und wer kein Geld hat, eben keine Fehler macht. Ob jemand Geld hat oder nicht, hat mit der Kultivierung nichts zu tun. Manch einer soll eben wohlhabend sein. Aber er kultiviert sich nicht sehr fleißig. Manch einer hat Geld und kultiviert sich auch fleißig. Es geht um die Kultivierung, und Geld macht da keinen Unterschied. (Alle lachen.) Es ist auch nicht unbedingt richtig, wenn das Geld für jemanden zur Verfügung gestellt werden muss. Es geht nicht, dass die Projekte keinen Gewinn machen und nur von Spenden der Praktizierenden leben. Manche können nur Geld ausgeben und gehen sogar lässig mit dem Geld um, ohne darauf zu achten, ob Geld da ist oder nicht. Sie machen sich auch keine Gedanken darüber, wessen Geld sie ausgeben.

Vielen Projekten der Dafa-Jünger fehlt es an Geld. Die alten Mächte wollen eben sehen, ob ihr es trotzdem schaffen könnt, obwohl ihr kein Geld habt und die Situation schwierig ist. Sie sind der Meinung: „Das ist Kultivierung, das ist Tugend, das ist großartig. Das erkenne ich an. Wenn ihr alles hättet, genug Personal und genug Geld – wow! –, dann wäre es viel zu einfach, Dafa-Jünger zu sein. Die Errettung der Menschen wäre viel zu einfach. Um die Internetblockade zu durchbrechen, bräuchtet ihr nur Satelliten zu bauen, dann wäre doch alles erledigt.“ (Alle lachen.) Meint ihr, dass euch die alten Mächte so anerkennen können? Deshalb ist unser Weg sehr schwer zu gehen. Das Personal, die materiellen Ressourcen und die finanziellen Mittel sind knapp. Mit diesen begrenzten Ressourcen stehen wir allerdings mehr als sieben Milliarden Menschen weltweit gegenüber. Die alten Mächte sind der Meinung, dass es so erst ausgeglichen wäre, sonst wäre die Kraft der Dafa-Jünger viel zu stark. Wie es auch sein mag, die Sachen zwischen den alten Mächten und mir werden zu einem späteren Zeitpunkt abgerechnet. Im Moment müssen wir eben so handeln und es gut machen.

Jünger: Ich bin manchmal sehr unsicher. Sind das Krankheitskarma und die Schwierigkeiten, auf die wir stoßen, durch die Störungen der alten Mächte entstanden oder haben sie damit zu tun, dass wir unser eigenes Karma abbauen müssen? Durch das Nach-innen-Schauen habe ich viele Schwächen erkannt. Deshalb möchte ich bitte den Meister fragen, wie ich den Durchbruch noch schaffen kann, wenn die dämonischen Schwierigkeiten weiter andauern?

Meister: Ich habe euch gesagt, Dafa ist doch da und es gibt nichts zu befürchten. Manche verstehen es so, dass sie keine Angst mehr zu haben brauchen, sobald sie nur die Dafa-Bücher besitzen. In der früheren Zeit hat es sogar einen gegeben, der mit einem Dafa-Buch in der Hand auf der Überholspur einer Straße gegen den Verkehr gelaufen ist. Er hat gesagt: „Ich bin ein Dafa-Jünger. Niemand kann mich umfahren.“ Wo liegt da der Unterschied? Dafa ist da. Doch du musst Dafa wirklich durch Lernen verinnerlichen, erst dann ist Dafa wirklich da. Wenn man das Fa wirklich verinnerlicht hat und ein wahrer Kultivierender geworden ist, dann erst ist Dafa da und man hat nichts zu befürchten. Das ist ein Aspekt.

Hierzu habe ich vorhin erklärt, dass die alten Mächte die Lücken der Dafa-Jünger ausnutzen. Das ist auch ein Grund. Es kommt auch vor, dass manche ihre Anhaftungen nicht herausfinden können. Natürlich, nicht in allen Fällen ist es so einfach. Es gibt Millionen Gründe und alle sind sehr kompliziert. Bei manchen tauchen die Schwierigkeiten immer wieder auf, weil sie großes Karma haben. Ich habe gesagt, dass es drei Typen von Dafa-Jüngern gibt. Wenn du ausreichend aufrichtige Gedanken hast, kannst du es überwinden, auch wenn du großes Karma hast. Aber das Karma muss abgebaut werden, und es kann sein, dass die Schwierigkeit wieder kommt. Du sollst sie als eine Prüfung und als Kultivierung betrachten. Mit ausreichend aufrichtigen Gedanken kannst du den Pass wieder überwinden. Die Kultivierung wird nicht bei allen das gleiche Muster haben, und auch die Situation jedes Einzelnen unterscheidet sich. Doch es gibt einen Punkt: Ich sage euch, Dafa ist da und du hast das Fa bereits erhalten, dann gehört dein Leben bereits zum Dafa. Mach dir einfach keine Sorgen, handle rechtschaffen mit aufrichtigen Gedanken und tue das, was der Meister sagt. Wenn du meinst, dass du dich im jetzigen Stadium nicht gut kultiviert hast und den Pass noch nicht überwinden kannst (der Meister lacht), dann geh ins Krankenhaus. Wenn du dich später nach oben kultiviert hast, kannst du es dann etwas besser machen. Ich habe es zwar so gesagt, ihr sollt aber nicht nachlassen. (Beifall)

Jünger: Um die Klickzahlen zu erhöhen, werden die Überschriften der Nachrichten bei den Medien immer unklarer geschrieben …

Meister: Das ist wohl wahr. (Alle lachen.) Manchmal lese ich eure Zeitung und auch Artikel im Internet. Man kann wirklich nicht klar erkennen, was die Überschriften aussagen. Manchmal geht es um eine positive Sache, aber die Überschrift liest sich so, als ob es negativ gemeint wäre. Wir müssen also ernsthaft damit umgehen, die traditionelle chinesische Sprache verwenden und auf Hochchinesisch schreiben. Wir können doch nicht die Grammatik der chinesischen Auswanderer in Südostasien verwenden. (Alle lachen.) Chinesisch ist dort sowieso nicht ihre Amtssprache, deshalb ist nachvollziehbar, dass sie nicht so sehr auf die Grammatik achten. Eure chinesischsprachigen Medien sind aber auf die Leser aus der chinesischen Gesellschaft gerichtet. Ihr könnt doch nicht die Überschriften so unklar schreiben, dass die anderen sie nicht verstehen können.

Jünger: … Damit die Besucher ein bisschen länger auf der Webseite bleiben, werden die wichtigsten Informationen einer Nachricht in der unteren Hälfte des Textes platziert. Es entfernt sich immer weiter von den traditionellen journalistischen Schreibregeln. Wird dadurch der Ruf der Professionalität und die Glaubwürdigkeit unserer Medien geschädigt? Wird dies die Errettung aller Lebewesen beeinträchtigen? Verstößt diese Vorgehensweise gegen die Grundsätze vom Fa?

Meister: Ein bisschen. (Der Meister lacht.) Natürlich, mit „ein bisschen“ meine ich, dass die Fähigkeiten von manchen von uns begrenzt sind. Es gibt auch manche, die von der Kultur der modernen Gedanken beeinflusst sind, die so etwas mit Absicht machen. Beispielsweise wird in Festlandchina eigentlich das standardisierte Hochchinesisch, also Mandarin gesprochen. Aber der Moderator im Radio spricht mit einem kantonesischen Akzent oder …, jedenfalls mit Absicht. Ja, modern halt. Insbesondere die jungen Leute wollen modern sein. Wir nehmen jedoch die traditionelle Kultur, um die Menschen zur Tradition zurückzuführen. Vergesst das nicht. (Beifall)

Jünger: Ich habe Gedankenkarma, das den Meister nicht respektiert. Ich habe vergeblich versucht, es abzuweisen. Ich bin sehr besorgt und schäme mich vor dem Meister.

Meister: Du bist schon dabei, es abzuweisen, und hast es bereits gut gemacht. Bei solchen bösen Dingen handelt es sich sehr wahrscheinlich um Gedanken, die von außerhalb kommen. Es kann auch sein, dass eine Anschauung, die nach der Geburt gebildet wurde, durch Dafa betroffen wurde – alles hat Leben –, sodass sie eine Gegenwirkung ausübt. Weis es ab. Es ist richtig, dass du es ständig abweist. In diesem Abweisungsprozess bist du dabei, dich zu kultivieren und deinen Willen zu stärken. Sei unbesorgt. Wann auch immer du auf solche Sachen stößt, betrachte sie nicht als dich selbst; tue einfach das, was ein Dafa-Jünger tun soll; lerne das Fa, mach, was gemacht werden soll, und nimm dir solche Sachen nicht zu Herzen. Der Meister weiß Bescheid. (Beifall)

Jünger: Ein Praktizierender in Festlandchina leidet unter Hüftknochennekrose und ist noch nicht geheilt. Er geht jeden Tag verkrüppelt hinaus, um die wahren Umstände zu erklären.

Meister: Es gibt zwei Situationen bei den Dafa-Jüngern. Die eine ist, einer hat es nicht gut gemacht und möchte schnell nachholen. Er denkt: „Knochennekrose; wie kann einem Dafa-Jünger so etwas passieren? Ich habe mich nicht gut kultiviert, ich muss schnell nachholen.“ Deshalb ist er rausgegangen. Was soll ich dazu sagen? Mach etwas anderes. Erkläre die wahren Umstände erst dann von Angesicht zu Angesicht, wenn du genesen bist. Sonst würden die anderen dich fragen, was mit dir los ist. (Alle lachen.) Du kannst es aber nicht beantworten, stimmt das?! Die andere Situation ist: Ich habe gehört, dass es Praktizierende gibt, die zum Konsulat gehen, während sie gerade ein Problem mit dem Krankheitskarma haben. Falls die Mitarbeiter des Konsulats Fotos davon machen und sie in einer Verleumdungskampagne benutzen würden, hätte sich der Einsatz gar nicht gelohnt, ist es nicht so?! Die Bilder werden in China für Verleumdungskampagnen genutzt, und du wirst auch noch ausgelacht. Wenn man es in anderen Bereichen etwas besser macht, ist es das Gleiche als hinauszugehen.

Jünger: Verehrter Meister, ich grüße Sie. Wegen lang andauernden Störungen war mein Weg der Kultivierung voller Schwierigkeiten. Das Bild von Satan erscheint oft vor mir. Ich glaube, dass die Ursache der Störungen mit Satan zu tun hat. Ich möchte den Meister bitte fragen, wie der Zusammenhang zwischen Satan und den alten Mächten ist?

Meister: Dieser Kosmos ist ein alter Kosmos. Er ist verdorben. Ihr wisst, er ist zwar verdorben, aber alle Lebewesen sind bereits an den Zustand der Lebewesen im alten Kosmos gewöhnt; dazu zählt ihr Leben, die Sitten und Bräuche, all die Kulturen der Gottheiten. Bei der Fa-Berichtigung wird das alles erneuert. Das Mangelhafte wird beseitigt und ins Gute umgewandelt. Die Lebewesen wollen sich aber nicht davon trennen. Deshalb wollen sie uns bei der Fa-Berichtigung stören und die Fa-Berichtigung nach ihrem Wunsch ändern. Einer denkt so, zwei denken so; was ist, wenn noch mehr so denken? Es ist nicht so einfach. Bei vielen großen Problemen und Angelegenheiten gibt es solche Störungen. Das sind eben die alten Mächte. Und sie haben auf bestimmten Ebenen ein System gebildet. Wenn sie sich zusammenschließen, bilden sie eine systematische, zwingende Kraft. Sie nutzen die sich ändernden Formen der Fa-Berichtigung aus. Unter dem Vorwand, Hilfe zu leisten und mir bei der Fa-Berichtigung zu helfen, damit sie selbst gerettet werden, haben sie eine Reihe von Sachen gemacht und arrangiert. Das sind eben die alten Mächte.

Mit Satan stehen sie nicht direkt in Verbindung. Sowohl Satan als auch der rote Teufel der Kommunistischen Partei; solche bösen Dinge, einschließlich der morschen Gespenster in verschiedenen Räumen, werden alle von ihnen benutzt, um die Dafa-Jünger zu stählen. Die morschen Gespenster glauben, sie können ihrem Hass freien Lauf lassen, indem sie den Dafa-Jüngern Schaden zufügen. Sie verfolgen die Dafa-Jünger ganz brutal, in der Hoffnung, dass diese sich nicht zur Vollendung kultivieren können. Das ist jedoch nur ein frommer Wunsch dieser morschen Gespenster. Sie können es machen, aber sie wissen auch, dass sie vernichtet werden, wenn sie zu weit gehen. Deshalb wagen sie auch nicht, bestimmte Grenzen zu überschreiten. Außerdem müssen sie einen Grund gefunden haben. Doch ihr Ausgangspunkt ist schlecht, sie wollen Böses tun. Der Ausgangspunkt der alten Mächte ist jedoch, durch die Fa-Berichtigung das zu bekommen, was sie haben wollen. So ist das eben. Deshalb haben sie diese Reihe von Dingen arrangiert, die zur heutigen Verfolgung geführt hat.

In Wirklichkeit ist die Sache sehr einfach. Ihr wisst, wenn ein Zimmer lange nicht mehr genutzt und schmutzig geworden ist, muss man es putzen. Doch egal wie du es putzt, sobald du den Boden kehrst, staubt es, und der aufgewirbelte Staub reizt dich. Zumindest ist Putzen eine mühsame und nervende Arbeit. Wenn ein Haus Risse hat, muss man es reparieren, und das ist auch mühsam. Es kann sein, dass du dich während der Reparatur verletzt – hier ein Kratzer, dort eine Wunde; hier bist du an etwas gestoßen und dort fällt etwas auf dich. Es ist eben sehr mühsam. All dies könnte man sich mit einem neuen Haus sparen. Dinge zu tun ist an sich schon eine Trübsal und bringt dir Schwierigkeiten. Wenn du nichts tust, hast du keine Schwierigkeiten; doch wenn du etwas tust, hast du Schwierigkeiten. So ist das eben. Deshalb sagen manche Gottheiten, die Mitgefühl mit mir haben (der Meister lacht): „Wer kümmert sich noch um so etwas? Nur du.“ (Der Meister lacht.) (Beifall)

Jünger: Es gibt viele neue Praktizierende aus China, die Dafa gelernt haben, um im Ausland zu bleiben. Ihre Motivation ist unterschiedlich. Manche haben wirklich angefangen, sich zu kultivieren; manche haben das Fa ein oder zwei Jahre gelernt, sind aber weder aus der Partei und ihren Unterorganisationen ausgetreten noch haben sie sich über die wahren Umständen informiert. Und einige von ihnen verleumden sogar die Dafa-Jünger und reden hinter ihrem Rücken schlecht über sie. Unsere Betreuer unterstützen sie gern, wenn sie etwas machen, und sind der Meinung, man würde so viel bekommen wie häufig man eben das Fa gelernt hätte. Manchmal unterschreiben sie für diese sogar eine Bestätigung für die Einwanderungsbehörde. Ich weiß, dass es gar nicht einfach für sie ist, in China unter der Herrschaft der bösen Kommunistischen Partei zu leben. Wie sollen wir uns in diesem Fall angemessen verhalten? Wie können wir ihnen helfen?

Meister: Wie könnt ihr ihnen helfen? Zuerst musst du schauen, ob er ein Dafa-Schüler ist. Wenn er kein Dafa-Schüler ist und sich wirklich nicht kultiviert, wenn es nur um die Aufenthaltserlaubnis geht, dann können wir uns nicht um ihn kümmern. Sonst hätten wir selbst gegen das Einwanderungsgesetz der USA verstoßen, nicht wahr?! Das ist das eine. Das andere ist, du möchtest ihm helfen, um ihn zu retten. Wenn er sich aber nicht kultiviert, wird er deine Bemühungen gar nicht zu schätzen wissen. Wisst ihr, wozu die Menschen in Festlandchina in der Lage sind? Sie gehen so weit, dass sie ihre Eltern und Geschwister betrügen, setzen sogar Messer und Waffen gegen sie ein. Die Menschen sind schon so weit verdorben. Denk nicht, dass die heutigen Menschen noch so heilig sind. Wenn einer sich nicht kultiviert, dann ist er ein gewöhnlicher Mensch. Wenn einer sich wirklich kultiviert – du siehst, dass er wirklich mit der Kultivierung angefangen hat –, dann kannst du ihn als Schüler betrachten.

Jünger: Ich bin ein Praktizierender aus Europa. Ich bemerke, dass ich jeden Tag von Anhaftungen gesteuert werde und deshalb dauernd auf mein Handy und meinen Computer schaue. Viel Zeit ist dadurch verschwendet worden. Ich habe versucht, mich davon zu lösen, aber der Effekt ist nicht gut gewesen. Ich bitte den barmherzigen Meister um Rat, wie ich meinen Willen verstärken und diese Anhaftungen beseitigen kann?

Meister: Kauf ein Handy, womit man nicht im Internet surfen kann. (Alle lachen laut, Beifall.) (Der Meister lacht.) Wenn du es überwinden willst, gibt es immer eine Lösung. Wisst ihr was? Viele kleine Dafa-Jünger auf dem Berg haben lediglich ein einfaches Telefon und surfen nicht im Internet, um nicht gestört zu werden.

Jünger: Manche haben eine Zeit lang in China gewohnt und kehren dann in ein anderes Land zurück. Sie beteiligen sich wieder an verschiedenen Aktivitäten, darunter sind auch Fa-Konferenzen. Dann reisen sie wieder nach China und werden überhaupt nicht verfolgt. Wie sollen wir solche Fälle behandeln?

Meister: Darüber musst du nachdenken. Du kennst die Telefonüberwachung. Ich sage euch, jedes Mobiltelefon, das wir bei uns tragen, ist ein Abhörgerät. Die Leute der Kommunistischen Partei sitzen da und belauschen eure Alltagsgespräche, und zwar ganz klar und deutlich. Das Handy von jedem Dafa-Jünger wird abgehört, und du meinst, dass sie dich nicht entdeckt haben? Außerdem kann man die Handy-Anrufe sehr schnell verfolgen. Sobald du eine Nummer wählst, werden sie diese Nummer sofort bekommen und überwachen. Es ist sehr selten, wenn nicht gar unmöglich, dass jemand unentdeckt geblieben ist. Sobald du an öffentlichen Aktivitäten teilgenommen hast, wirst du überwacht. Deshalb, wenn einer sagt, er sei nach China zurückgereist und es wäre ihm nichts passiert, so als ob er auf einem ebenen Weg gehen würde, dann denke ich, da gibt es bestimmt ein Problem.

Jünger: Ich möchte bitte fragen, ist der Ticketverkauf von Shen Yun jetzt in eine neue Phase gekommen? Nur ganz wenige Leute werden dafür benötigt. Wie ist es, wenn Shen Yun zum ersten Mal in ein Land kommt? …

Meister: Natürlich, wenn Shen Yun zum ersten Mal kommt, dann müsst ihr ernst damit umgehen. Was das Ansehen von Shen Yun angeht, habe ich früher gesagt, wenn Shen Yun in New York den Durchbruch geschafft hat, dann ist der Durchbruch in den USA geschafft; wenn der Durchbruch in den USA erfolgt ist, dann ist der Durchbruch in der ganzen Welt geschafft. Jetzt ist Shen Yun weltweit angesehen. In Europa, überall wo Shen Yun gewesen ist, haben die Menschen bereits davon gehört. Alle kennen Shen Yun, und Shen Yun genießt einen sehr guten Ruf und alle wissen davon. Jetzt ist es so. Ich denke, die Praktizierenden in manchen Orten in Europa, die früher die Promotion von Shen Yun nicht so ernst genommen haben – ihr müsst sie schon ernst nehmen. Ihr seid nicht so aktiv bei der Erklärung der wahren Umstände und der Menschenerrettung. Shen Yun ist bei der Menschenerrettung sehr kraftvoll. Im Grunde genommen hilft es euch, in eurer Region eure Arbeit zu tun. Aber du engagierst dich wieder nicht, egal aus welchem Grund auch immer. Wenn ihr so beharrlich wärt wie die Praktizierenden in den USA, wäre heute der Markt für Shen Yun in Europa noch größer als in den USA und die Zuschauerzahlen wären noch höher.

Die Kommunistische Partei Chinas stört die Theater. Geheimagenten üben durch Drohungen und Bestechungen Einfluss auf die Theater aus und stören diese. Manager von einigen Theatern sind sogar nach China eingeladen worden. Es gibt nichts, was sie nicht versuchen. Die Dafa-Jünger sind entschlossen und haben es dennoch geschafft. Wenn jemand wirklich von der Kommunistischen Partei Chinas bestochen worden ist, dann suchen wir seinen Vorgesetzten auf. Ihr wisst, die Vorstandsmitglieder sowie die Manager der oberen Etage gehören in der Regel zur oberen Gesellschaftsschicht. Sie sind genau unsere Zielgruppe, und diese Leute haben die Show gesehen. Nachdem sie davon erfahren haben, helfen sie Shen Yun aus eigenem Antrieb: „Was sollte sonst gezeigt werden, wenn nicht Shen Yun?“ Daraufhin haben uns manche die Termine gegeben. Manche bleiben aber hartnäckig. Ein Theatermanager in Los Angeles war damals hartnäckig dagegen und wollte uns einfach keine Termine geben. Der Grund war, dass er vom chinesischen Konsulat nach China eingeladen wurde und danach einfach keine Termine geben wollte. – Wir gehen dann zu den Vorgesetzten. – Diese informierten uns zwar nicht darüber, hatten ihn jedoch im Stillen entlassen. (Beifall) Danach rief uns das Theater an – also sie riefen uns an, ohne dass wir eine Anfrage gemacht hatten – und fragten, ob Shen Yun dort aufführen wolle. (Alle lachen, Beifall.) Wenn der Vorstand nicht gesagt hätte, dass sie Shen Yun einladen müssen, hätten sie es auf keinen Fall getan, da sie ja die Mitarbeiter des entlassenen Managers waren. Als wir dort waren, durften wir alles machen, allerdings verzogen sie keine Miene (der Meister lacht). Natürlich ging es mit der Zeit besser. Das ist nur ein Beispiel gewesen.

Falls jemand vom Konsulat der bösen Kommunistischen Partei eingeschüchtert worden ist, dann geh hin und erkläre ihm die wahren Umstände. Du kannst ihm die Boshaftigkeit der bösartigen Kommunistischen Partei erklären. Du kannst ihm sagen, wie sich die anderen Theater verhalten haben und wie es die anderen gemacht haben. Dann wird das Problem gelöst. Das heißt, ihr müsst so gründlich und ernsthaft vorgehen. Einige unserer Praktizierenden hören sofort auf, wenn sie auf Probleme stoßen – das geht nicht. Wenn du nicht so beharrlich bist, wie kannst du es dann schaffen? Du bist doch dabei, Menschen zu erretten. Wir müssen alles geben, um sie zu erretten. Es gibt viele Einschränkungen in dieser Gesellschaft, die du durchbrechen musst. Unter der Voraussetzung, dass du die Gesetze beachtest, kannst du den Durchbruch auf angemessene und höfliche Art und Weise erzielen. Wenn es nicht schwer wäre, wie könnte es dann als Menschenerrettung bezeichnet werden? Man bräuchte nur dorthin zu gehen und bekäme schon die Termine – „Kommt und legt los“. Hätten die alten Mächte das so akzeptiert? In den USA hat man diesen Prozess schon hinter sich. Es gibt hier auch Jahrestagungen der Theater. Alle sprechen davon, dass die Kommunistische Partei Chinas Shen Yun verfolgt und stört. Alle sprechen darüber und alle wissen Bescheid. In Europa ist es genauso.

Natürlich sollt ihr nicht beliebig handeln. Alle Sachen sollen gut koordiniert werden. Ihr sollt die Dinge mit dem Zuständigen absprechen und seine Zustimmung einholen. Geht erst an die Sachen, nachdem ihr euch gründlich darüber Gedanken gemacht habt. Sei nicht leichtsinnig. Manche sind von vorneherein unvernünftig. Wenn sie aufgeregt sind, sagen sie alles Mögliche; sie sagen sogar so etwas wie „Du wirst Vergeltung erleben“ oder „Bei Shen Yun geht es doch um die Gottheiten“. Wie können Menschen auf der menschlichen Ebene das akzeptieren? Es bewirkt gerade das Gegenteil.

Jünger: Wegen langanhaltender Störungen war mein Weg der Kultivierung voller Schwierigkeiten. Das Bild von Satan …

Meister: Diese Frage ist bereits vorgelesen worden. Das Bild von Satan. In solch einem Fall sollt ihr es direkt abweisen. Wenn es wirklich nicht geht, dann ruft „Meister“. (Starker Beifall.) Wenn nur ein Bild erscheint, dann belächle es einfach. Ihr könnt es durch Aussenden der aufrichtigen Gedanken beseitigen. Er kann nichts dagegen tun und kann auch kaum etwas anstellen. Die Dafa-Jünger haben Fähigkeiten. Deine Fähigkeiten übersteigen seine bei weitem. Satan – ihr wisst, Satan ist ein Dämon in den Drei Weltkreisen, ein Dämon dieser Welt. Wie niedrig ist doch seine Ebene. Hier bei den Menschen hält ihn ein normaler Mensch für groß. In den Augen der Gottheiten ist er jedoch um ein Vielfaches kleiner als ein Sandkorn, als ein Staubkorn. Wenn du wirklich aussendest, wenn deine aufrichtigen Gedanken wirklich ausreichend stark sind, flüchtet er aus Angst. Manche Dämonen können Dafa-Jüngern schaden, weil du es nicht siehst und dich hilflos fühlst. Sie nutzen diese Lücke aus.

Jünger: Wird die Meinung eines Menschen über die politische Lage in den USA und seine Unterstützung für eine bestimmte politische Partei die Zukunft dieses Menschen beeinflussen?

Meister: Wir beteiligen uns nicht an der Politik. Egal zu welcher Partei die Menschen gehören, wir erretten sie alle. Wir haben auch keine politische Meinung. Stimmt das? Wir sind sachorientiert, nicht personenorientiert. Wir richten uns gegen das teuflische Gespenst der bösen Kommunistischen Partei und nicht gegen Menschen. Ihr seid gekommen, um Menschen zu erretten. Wir beteiligen uns auf keinen Fall am Konflikt zwischen den Parteien. Eigentlich haben sich unsere Medien auch nicht daran beteiligt. Sie haben nur die positiven Sachen korrekt berichtet, das ist alles. Sie haben nicht öffentlich gesagt: „Wir unterstützen einfach diese Person, stehen auf seiner Seite; wir wollen einfach Berichte schreiben, um ihn zu fördern.“ Das ist nicht der Fall. Sie haben nur positiv über Fakten berichtet. Wie könnten die Medien der Dafa-Jünger lügen? Wir sollen keine negativen Gedanken über unsere Medien haben, nur weil sie sich von denen unterscheiden, die Unwahrheiten verbreiten, richtig?! Denkt daran, dass ihr Kultivierende seid. Wie könnt ihr so von Gefühlen, menschlichen Gesinnungen und sogar negativen Faktoren beeinflusst sein, dass ihr derart unvernünftig werdet?

Jünger: Wenn die Dafa-Jünger dämonische Schwierigkeiten erleiden, sind manche Jünger der Meinung, dass man nicht zuerst die Ursache bei sich suchen darf, sondern aufrichtige Gedanken aussenden muss. Wenn man zuerst nach innen schauen würde, würde man den alten Mächten folgen.

Meister: Ach! (Der Meister lacht.) Generell habe ich immer gesagt, dass du bei Schwierigkeiten zuerst die Ursache bei dir selbst suchen sollst. (Der Meister lacht.) Du sollst schauen, ob der Fehler bei dir liegt; wenn ja, dann sollst du ihn sofort korrigieren. Du sendest erst dann aufrichtige Gedanken aus, wenn du tatsächlich weißt, dass es Dämonen gibt, die eine bestimmte Sache stören, und dass es wirklich die Dämonen sind, die stören. Du musst wissen, dass es wirklich Dämonen sind, dann sendest du aufrichtige Gedanken aus. Außerdem sollst du nicht auf alles Mögliche gerichtet aufrichtige Gedanken aussenden. Denn falls du aufrichtige Gedanken aussendest, wenn der Fehler eigentlich an dir selbst liegt, würdest du in diesem Moment selbst von den aufrichtigen Gedanken getroffen werden, falls diese tatsächlich wirken würden. (Der Meister lacht.)

Jünger: Die Praktizierenden außerhalb Chinas können seit langem nicht mehr nach Festlandchina reisen; ihre Verwandten dort können auch nicht ins Ausland kommen. Wie soll man damit umgehen?

Meister: (Der Meister lacht.) Die emotionale Bindung an die Angehörigen ist schwer loszulassen und quält. Aber das ist eben die Kultivierung; was soll man dann machen? (Der Meister seufzt.) Es geht um die Kultivierung. Wenn du mich fragst, dann sage ich dir, du sollst mit vollem Herzen bei der Kultivierung sein, nicht wahr?! Wenn man sich treffen soll, wird es früher oder später passieren. (Starker Beifall; der Meister hält als freundlichen Gruß eine Hand vor die Brust.) Wenn Dafa-Jünger eines Tages wie Helden, die die Welt errettet haben, öffentlich und würdevoll nach China zurückgehen, wie glorreich wird das dann? (Starker Beifall; der Meister hält als freundlichen Gruß eine Hand vor die Brust.) Aber wenn du jetzt heimlich zurückkehrst und die anderen es erfahren, wirst du in eine kleine Zelle gesperrt und dort geschlagen; dann erzählst du alles. Das macht doch keinen Spaß, oder?!

Jünger: In China werden jetzt keine Videorekorder mehr benutzt. Manche Praktizierende haben bei sich zu Hause noch Videokassetten mit den früheren Fa-Erklärungen des Meisters. Verehrter Meister, sollen wir sie weiterhin aufbewahren oder dürfen sie verbrannt werden?

Meister: Ihr könnt sie verbrennen, wenn die Aufbewahrung ein Sicherheitsrisiko darstellt. Als Dafa-Jünger weißt du (der Meister zeigt auf das Herz), was du tust, dann geht das. Es ist kein Problem, wenn es nicht darum geht, Dafa zu sabotieren. Ich habe auch anderen Schülern gesagt, dass es in Ordnung ist, so zu handeln.

Jünger: Bei der Kultivierung spüre ich immer Groll in mir. Es ist eine Anhaftung, die ich sehr schwer beseitigen kann.

Meister: Der Groll entsteht dadurch, dass man sich an Komplimente und schöne Sachen gewöhnt hat. Wenn es dann anders kommt, entwickelt sich der Groll. Überlegt mal, das geht doch nicht. So kann man sich nicht kultivieren. Ich sage immer wieder, dass die Kultivierenden die Probleme andersrum betrachten sollen. Wenn du auf unangenehme Dinge stößt, sollst du denken, dass es eine gute Sache ist und dazu dient, dich zu erhöhen. Du sollst denken: „Ich muss gut damit umgehen, das ist schon wieder ein Pass zum Überwinden. Das ist die Kultivierung.“ Wenn du angenehme Sachen erlebst, sollst du denken: „Oje! Ich darf nicht zu froh sein. Durch erfreuliche Sachen kann ich mich nicht erhöhen und sie führen auch leicht dazu, dass ich runterfalle.“ Bei der Kultivierung musst du eben das Problem andersrum betrachten. Wenn du immer die Schwierigkeiten und unangenehmen Dinge ablehnst, die dir in den Weg kommen, dann würde es bedeuten, dass du es ablehnst, den Pass zu überwinden und dich nach oben zu kultivieren, nicht wahr?! Das hat mit der Verfolgung nichts zu tun.

Jünger: Sollten sich Praktizierende außerhalb Chinas mehr Mühe geben, die englische Epoch Times erfolgreich zu machen?

Meister: Ich habe nichts dagegen. Ich habe dem Verantwortlichen der Epoch Times gesagt, hättet ihr früher mehr Wert auf die englischsprachige Epoch Times gelegt, würde sie heute alle Medien in New York übertreffen. Ihr habt schon eine große Leserschaft. Wenn ihr schnell genug seid, dann reicht die Zeit noch. Doch auch wenn ich das so sage, hat niemand Schuld daran. Unter dem Umstand, dass es weder Geld noch Ressourcen gibt und es sowohl an Personal als auch an finanzieller Unterstützung fehlt, ist es eben sehr schwer.

Jünger: Der Kommunismus dominiert bereits die Welt. Die Fa-Berichtigung in der Menschenwelt wird bald beginnen. Sind diejenigen im Osten und Westen dann in Gefahr, die zwar nicht in die böse Kommunistische Partei und ihre anderen Organisationen eingetreten sind, aber nicht von deren böser Ideologie befreit sind?

Meister: Ich sage euch, in der westlichen Gesellschaft haben die Menschen allgemein keinen guten Eindruck von der bösartigen Kommunistischen Partei. Natürlich gibt es manche, die nach Sozialismus, der Gleichmacherei von Arm und Reich und anderen solchen Dingen streben. Sie wissen aber nicht wirklich, worum es geht. In Wirklichkeit läuft die menschliche Gesellschaft auch nicht so. In der menschlichen Gesellschaft gelten die Schicksalsverbindungen. Wenn du in deinem Vorleben Gutes getan hast, wird es sich in diesem Leben in Glück umwandeln. Dieses Glück kann sich in ein hohes Amt oder auch in Geld umwandeln. Deshalb bist du reich. Es ist egal wie ein Geschäftsmann über seine Erfahrungen und seine Fähigkeiten spricht; er hat es nur, weil er das Glück hat. Viele Menschen halten sich für kompetent und denken, dass sie alles schaffen könnten, dennoch verdienen sie kein Geld und fühlen sich benachteiligt. Ihnen fehlt eben das Glück. Man sagt doch, dass die menschliche Gesellschaft von Gottheiten bestimmt ist, so ist das. Das ist gerecht. Wenn du in deinen Vorleben viel Böses getan hast und sogar Menschen getötet hast, wie willst du dann in diesem Leben reich werden? So kann das nicht sein. Alles steht unter der Kontrolle der Gottheiten und ist nicht so, wie es sich die Menschen vorstellen … Die Menschen wünschen sich ein schönes und angenehmes Leben, das ist auch nicht falsch. Die Menschen betrachten Dinge eben mit menschlichem Denken und das ist nicht falsch. Manche sind arm und andere wollen ihnen helfen, das ist auch nicht falsch. Das ist alles eine gute Sache und das soll ermutigt werden, nicht wahr?! Dies alles entsteht aus der Güte, dem Mitgefühl und der Barmherzigkeit. Gut, alles eine gute Sache. Die Armen werden dadurch berührt und können es dann auch besser machen. Das ist vorteilhaft für die Gesellschaft. Die menschliche Gesellschaft ist wie eine Kultivierungsumgebung. Ich habe doch gesagt, wenn die menschliche Gesellschaft ihr rechtschaffenes Denken und ihre Tradition bewahrt, dann befindet sie sich auf dem göttlichen Weg.

Es ist manchen nicht klar, was die böse Kommunistische Partei ist. Sie wissen nicht, was Sozialismus ist. Über den Sozialismus hat die bösartige Kommunistische Partei ganz klar erklärt, dass er die Vorstufe des Kommunismus ist. Es ist ganz klar. Es steht klar und deutlich im Parteibuch. Die chinesische Gesellschaft ist Sozialismus. Jetzt ist sie kein Kommunismus. Ihren eigenen Angaben zufolge befindet sie sich im Anfangsstadium des Sozialismus. Sie strebt nach dem Kommunismus, der noch schlimmer ist. Diejenigen, die nach Sozialismus streben, sollten wirklich mal in China leben und ihn am eigenen Leib erleben. Dann schauen wir mal, was sie dazu sagen. (Der Meister lacht.)

Natürlich, wir erklären die wahren Umstände, und manchmal scheint es auch kein Zufall zu sein. Wenn du jemandem aus dem Westen begegnest und ihm das alles erklärst, soll er vielleicht davon erfahren, auch wenn er kein Mitglied der bösen Kommunistischen Partei ist. (Der Meister lacht.)

Jünger: Ich bin ein neuer Praktizierender und habe das Fa erhalten. Ich mache zwar auch die drei Dinge, denke aber immer, dass ich einen Abstand zu langjährig Praktizierenden habe. Kann es sein, dass wir uns bezüglich Herkunft, Ebenen und in unserem Wesen unterscheiden?

Meister: Man kann es nicht so verstehen. Es ist arrangiert, wer in der späteren Phase hereinkommt und ein Dafa-Jünger werden kann. Du sollst eben zu diesem Zeitpunkt kommen. Das hat mit deiner zukünftigen Ebene nichts zu tun. Deshalb sollst du schnell das Fa lernen, um die anderen einzuholen. Es reicht schon, wenn du das tust, was du tun sollst. (Beifall)

Jünger: Ist es passend, die Schriftzeichen „Zhen, Shan, Ren“ (Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht) bei einem Produktdesign zu verwenden, aber nicht das Falun-Symbol?

Meister: Nein, es ist unpassend. „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ ist das kosmische Fa. Wenn du es bei einem Produkt verwendest, um es zu verkaufen, dann ist es nicht so passend, es passt einfach nicht. Als Dafa-Jünger denkt ihr immer daran, dass alle davon profitieren. Dennoch sollte man so nicht handeln; man muss Dafa respektieren.

Jünger: Meister, können Sie uns die positiven und negativen Lektionen mal erklären?

Meister: Davon gibt es viel zu viel, und zwar in jedem Aspekt. Es gibt einfach sehr viele, mehr als hundert Millionen. Wenn du ein freudiges Erlebnis hast, denkst du nicht aus der Sicht eines Kultivierenden, sondern freust dich wie ein gewöhnlicher Mensch, dann wird sich diese Sache zu einer dämonischen Schwierigkeit umwandeln. Denn du bist doch ein Kultivierender. Was die negativen Lektionen angeht – es gibt einfach zu viele. Wenn man etwas nicht gut macht, dann ist es eine negative Lektion.

Jünger: Wenn man versucht, die Kultivierungsprobleme unter den Dafa-Jüngern mit menschlichen Methoden zu lösen, werden die Probleme nicht gelöst. Ganz im Gegenteil, die Konflikte werden nur verschlimmert.

Meister: Die Dafa-Jünger sind Kultivierende. Wenn du ein Problem nicht vom Blickwinkel der Kultivierung aus betrachtest, nicht im Fa löst, sondern ein Problem mit der Denkweise eines gewöhnlichen Menschen lösen möchtest, dann werden dich die alten Mächte an deiner Seite stören. Mitten im Gespräch fangen beide an, sich zu streiten, ohne sich nach dem Fa zu richten.

Jünger: Ich danke dem verehrten Meister sehr; dem Anschein nach kann ich die Wurzel der Emotion herausfinden und verstehen. Aber ich kann nicht den Zusammenhang zwischen meinem Egoismus und der Emotion verstehen.

Meister: Der Egoismus ist an sich in diesem Kosmos nicht wirklich ein großes Problem, insbesondere nicht in dieser menschlichen Welt. Warum? Weil alles aus dem Egoismus entsteht. Denkt mal drüber nach: Die Familie ist deine Familie, die Arbeit ist deine Arbeit, das Geld hast du verdient, die Arbeit hast du getan – in dieser Gesellschaft entsteht doch alles aus dem Egoismus, nicht wahr?! Sogar die gesellschaftliche Entwicklung wird vom Egoismus angetrieben. „Ich will etwas erfinden, ich will etwas tun, ich will dies und jenes …“, stimmt das?! Ein Präsident denkt: „Ich will die Gesellschaft auf diese und jene Weise verbessern.“ Selbst wenn es um eine gute Sache geht, entstammt diese aus dem Egoismus. Für gewöhnliche Menschen ist das kein Problem. Aber als Kultivierende kultiviert ihr euch, um ein selbstloses Lebewesen zu werden, das für das gemeinsame Wohl der anderen lebt – also ein Lebewesen, das durch das aufrichtige Fa die richtige Erleuchtung erlangt hat. Das bezieht sich auf die Kultivierenden.

Die Emotion siehst du in der menschlichen Gesellschaft nicht. (Der Meister lacht.) In unserer Atmosphäre ist die Dichte der Emotion zigmillionenfach größer als die der Wassermoleküle. So eine Substanz ist das. Sie durchdringt alles bis in die Knochen hinein, also die Zellen und alle Teilchen eines Lebewesens. Solange sich ein Lebewesen innerhalb der Drei Weltkreise befindet, kann es von der Emotion durchdrungen werden. Mit anderen Worten, du bist in die Emotion eingetaucht. Wenn sich jemand nicht von der Emotion beeinflussen lässt, ist er einfach großartig. Wer sich nicht von der Emotion beeinflussen lässt, kann jedoch nur ein Kultivierender sein. Doch selbst wenn jemand ein Kultivierender ist, hat er das auch nur geschafft, weil er durch die Kultivierung einen Grundsatz verstanden und sich erhöht hat, sodass ein Teil von ihm durch die Erhöhung über die Drei Weltkreise hinausgegangen ist. Dieser Teil wird also nicht mehr von der Emotion gestört. Alles von dir, das nicht durch Kultivierung aufgestiegen ist und sich noch auf der Ebene der gewöhnlichen Menschen befindet, badet in der Emotion und lässt sich von ihr mitreißen. Als Dafa-Jünger behandelt man die Emotion mit Vernunft. Denn es ist unmöglich, dass jemand nicht von der Emotion beeinflusst wird. Du kannst die Emotion also nur mit Vernunft behandeln. Nur der fertig kultivierte Teil von dir kann sich von der Emotion lösen.

Ob du als Dafa-Jünger die Emotion mit Vernunft behandeln kannst, kommt darauf an, ob deine Vernunft stark ist. Es geht um die aufrichtigen Gedanken; davon reden wir. Es geht darum, ob das Fundament deiner Kultivierung solide ist. Darum geht es. Wenn ihr alles mit Vernunft behandeln könnt, dann ist es wirklich großartig. Ich weiß, wie es sich ohne Emotion anfühlt. (Der Meister zeigt zum Herzen und lacht.) Es ist die Barmherzigkeit für alle Lebewesen; das ist komplett anders als Emotion. Sie ist viel umfassender. In diesem Zustand kommt einem die Emotion als etwas Überflüssiges, etwas Lästiges vor. Das ist so ähnlich, als ob du etwas hörst und fühlst, was dir zuwider ist, oder wenn du etwas siehst, das nicht sein sollte – du willst nichts damit zu tun haben. Deshalb könnt ihr momentan die Emotion nur mit Vernunft behandeln.

Jünger: Es gibt sehr viel Arbeit bei der Minghui-Webseite, die nur mit Vollzeitmitarbeitern und Fachpersonal erledigt werden kann. Aber wir haben weder ein Büro noch eine formelle Organisationsstruktur, keine Aufwandsentschädigung oder Gehälter. Die Praktizierenden arbeiten lange Zeit zurückgezogen. Außerdem dürfen sie anderen nicht erzählen, woran sie arbeiten. Das führt dazu, dass viele Mitarbeiter von anderen Projekten abgeworben worden sind. Diejenigen, die durchhalten und weitermachen, arbeiten in ihrer Freizeit und bemühen sich nicht um Professionalität. Andere mit entsprechenden Fähigkeiten benötigen Lohn und Akzeptanz in der Gesellschaft. Deshalb können sie nicht wirklich in das Projekt einsteigen und es zu ihrer eigenen Sache machen. Die Verbreitung der Inhalte, das Webdesign und die Erneuerung der Technik sind rückständig …

Meister: Alle unserer Medien engagieren sich für die Errettung der Menschen, großartig. Sie alle haben bei der Fa-Berichtigung eine große Wirkung und haben grenzenlose Tugend aufgebaut. Doch nur die Minghui-Webseite dient für die Außenwelt als Fenster zum Dafa und als Plattform für den Kultivierungsaustausch der Dafa-Jünger. Sie ist die Austauschplattform für Dafa-Jünger weltweit, auch der Dafa-Jünger in China. Das schafft kein anderes Medium, und sie ist unersetzlich. Ihre Tugend ist noch größer! (Starker Beifall; der Meister richtet eine Hand als freundlichen Gruß auf.)

Vorhin wurde gesagt, dass sie zurückgezogen arbeiten; niemand weiß, was sie machen, und manche denken sogar, sie wären nicht aktiv an den Veranstaltungen der Dafa-Jünger beteiligt. Dabei arbeiten sie sehr gewissenhaft und hart und oft bis in die tiefe Nacht hinein. Sie haben nur wenig Personal und arbeiten unter sehr harten Bedingungen. Was ist bei der Kultivierung denn am bemerkenswertesten und am großartigsten? Insbesondere in der Zeit, wenn sich die Dafa-Jünger in der schwierigsten Lage befinden und es brauchen, Stimmen zu hören (der Meister zeigt sich berührt), gibt es die Minghui-Webseite. Überlegt mal, wie großartig ist das? Ihr müsst es unbedingt zu schätzen wissen! Egal wie schwer man es hat, es ist eine mächtige Tugend. (Starker Beifall.)

Außerdem müssen die Praktizierenden, die bei Minghui arbeiten, sehr vertrauenswürdig und zuverlässig sein, da sie direkt mit den Praktizierenden in China kommunizieren. Sie müssen sehr zuverlässig sein. Auch müssen sie in der Lage sein, sich auf die Arbeit zu fokussieren und sich wirklich dafür einzusetzen. Insbesondere werden dort die jungen Dafa-Jünger gebraucht, aber es ist auch für sie am schwierigsten, durchzuhalten. Deshalb ist es sehr schwer. So ist eben Kultivierung; hättet ihr es wirklich verstanden, würdet ihr euch darum reißen. Doch niemand kann ihre mächtige Tugend sehen; niemand kann sie sehen und sie bleiben unbekannt. (Der Meister lacht.)

Menschen wollen immer etwas machen, was auffällig ist, damit die anderen ihren Erfolg sehen. Wenn sie es schon dem Meister nicht zeigen können, wollen sie es wenigstens anderen zeigen. Sonst fühlen sie sich nicht ausgeglichen. In Wirklichkeit gibt es im Kosmos viele Augen, die euch beobachten. Sie sind zahlreicher als du dir vorstellen kannst. Jedes Teilchen ist voll mit Augen, die eng aneinander liegen; sogar das kleinste Teilchen ist voller Augen. Alle Lebewesen im Kosmos beobachten aufmerksam alles, was die Dafa-Schüler tun. Alle Gottheiten schauen zu. Jeder Gedanke von dir, alles was du machst, wird dokumentiert. Und diese Dokumentation ist sogar noch klarer als eine Videoaufnahme. Alles wird multidimensional erfasst. (Der Meister lacht.) Also, zeigt den Gottheiten, was ihr tut, aber nicht den Menschen. (Beifall; der Meister richtet eine Hand als freundlichen Gruß auf.) Sie beobachten euch, weil sie es müssen. Denn der Erfolg der Fa-Berichtigung und die Existenz des Kosmos hängen vom Erfolg der Dafa-Jünger ab. Ob die Dafa-Jünger es gut machen, hat Auswirkungen auf ihr Leben. Wie könnten sie das also nicht mit großem Interesse beobachten? Alle schauen zu.

Jünger: Laut einer Rückmeldung von Lesern hat die Minghui-Webseite alle illegalen Verhaftungen von Dafa-Jüngern in Festlandchina als „Entführung“ bezeichnet. Die gewöhnlichen Menschen können das nicht verstehen, denn sie sind der Meinung, dass sich das Wort „Entführung“ auf Geiselnahmen und Erpressungen durch Verbrecher bezieht. Sie halten unsere Schreibweise für sehr merkwürdig und für die gewöhnlichen Menschen unverständlich.

Meister: Die Kultur in China ist anders. Die Praktizierenden außerhalb Chinas haben schon lange im Ausland gelebt. Sie betrachten und verstehen die Dinge so, wie es die Menschen allgemein in der Welt tun, also könnte es einen Unterschied geben. Die bösartige Kommunistische Partei besteht aus Lumpen und Räubern; wenn sie Menschen verhaften, bedeutet es dann nicht, dass diese Räuber Menschen entführen? „Verhaftung“ ist ein Begriff für böse Menschen. Ihr könnt es ihnen erklären. Bei Bedarf kann die Begriffswahl bei den Dingen, die sich auf Festlandchina beziehen, verbessert werden. Aber wenn man genau darüber nachdenkt, ist es sehr angebracht, den Begriff „Entführung“ zu benutzen.

Jünger: Ist das Buch „Der Teufel regiert unsere Welt“ hauptsächlich für Leser außerhalb Chinas gedacht? Sollen wir das Buch auch in China verbreiten?

Meister: In China braucht man das Buch nicht zu verbreiten. Dieses Buch ist hauptsächlich für die internationale Gemeinschaft gedacht. Die Menschen in China wissen bereits, dass der rote Teufel sie regiert. Der Teufel ist ja schon längst an der Macht.

Jünger: Einige Praktizierende wollen die Zusammenfassung aus dem Buch „Das Endziel des Kommunismus” oder Zitate daraus in ihren Schreiben zur Erklärung der wahren Umstände beziehungsweise in ihren Kommentaren verwenden. Aber normalerweise können sie die Dinge nicht so gut erklären wie es das Buch selbst kann.

Meister: In einem Buch wird in der Regel eine Aussage gemacht, dann wird sie mit Argumenten wiederholt untermauert. Erst dann lässt sich eine Sache klar erklären. Bei der Erklärung der wahren Umstände könnt ihr nicht auf ein Mal so viel erzählen beziehungsweise es nicht so umfassend erklären, sodass die Wirkung nicht erreicht werden kann. Ich denke, du kannst es als eine Bereicherung des Hintergrundwissens für die Erklärung der wahren Umstände betrachten. Bei der Erklärung der wahren Umstände musst du immer, je nach Gesprächspartner und Situation, deine eigene Methode verwenden.

Erst mal so viel für heute. Heute ist die Fa-Konferenz und viele von euch sind von weither angereist, darum möchte ich nicht zu viel Zeit von euch in Anspruch nehmen. Der Erfahrungsaustausch auf Fa-Konferenzen ist von entscheidender Bedeutung. Bei der Fa-Konferenz lernt ihr die Zustände der Errettung der Menschen und die Kultivierungszustände der Dafa-Jünger aus unterschiedlichen Regionen kennen. Das wird euch helfen, eure Sachen in der Zukunft besser zu machen. Doch möchtet ihr auch hören, was der Meister sagt. Deshalb tue ich auch so viel ich kann, um einen Teil eurer Fragen zu beantworten. So ist es.

Ihr seid diejenigen, welche die eigentliche Arbeit machen müssen. In der schwierigsten Zeit und unter den härtesten Bedingungen habt ihr euch den Bösen mutig widersetzt und eure Arbeit getan. Und was ist mit dem Meister? Eigentlich ist der Meister auch bei dir. Die böse Kommunistische Partei behauptet, ich hätte mich in den USA versteckt, doch bin ich jeden Tag in China! (Lang anhaltender Beifall.)

(Anm. der Redaktion: Aktualisiert 07.08.2018)