Smartphone: Die ständige Nutzung stärkt die Dämon-Natur und kann zu Problemen in der Kultivierung führen

(Minghui.org) Nachdem ich den Artikel der Minghui-Redaktion „Mitteilung an alle Dafa-Jünger“ gelesen hatte, dachte ich viel über die darin angesprochenen Themen nach.

Abhängigkeit vom Smartphone bringt die Dämon-Natur zum Vorschein

Ich gehörte damals zu denen, die extrem an ihrem Smartphone hingen und es ständig benutzten. Ich schaute darauf, wenn ich die Straße überquerte, meine Mahlzeiten einnahm, vor dem Schlafengehen, morgens wenn ich die Augen öffnete, wenn ich im Bus saß, oder wenn ich mich mit Verwandten und Freunden traf.

Mich zogen die Serien, Fernsehsendungen, Videos, Spiele, Chatrooms und die Shoppingapps an. Ich spielte so viel mit meinem Handy, dass ich kurzsichtig wurde. Mein Festhalten an diesen Dingen war sehr stark und durchdrang mein ganzes Wesen. Die ständige Nutzung des Smartphones verstärkte diesen Eigensinn und führte letztlich dazu, dass ich die Kultivierung im Falun Dafa aufgab.

Als ich nicht aufhörte mit meinem Handy soviel herumzuspielen, wurde meine Dämon-Natur immer stärker. Mein Gesundheitszustand verschlechterte sich und ich verlor immer öfter die Beherrschung.

Nach einer Familienkrise im Jahr 2015 kehrte ich zur Kultivierung zurück. Schon bald wurde mir klar, dass mein Handy Informationen gespeichert hatte, die für meine geistige Gesundheit nicht gut waren. Die dort erscheinenden Dinge stärkten unter anderem das sexuelle Verlangen, Angeberei, Eifersucht und Konkurrenzdenken.

Ich löschte WeChat, QQ und einige Apps zum Shoppen. Aber mich von meinem Smartphone fernzuhalten war schwerer als ich es mir vorgestellt hatte. Ich hielt mich fern, wurde wieder rückfällig und hielt mich wieder fern. Nach einiger Zeit ließ mein Verlangen nach, mein Handy zu benutzen und damit herumzuspielen.

Der Meister wies mich dann in einem Traum daraufhin, dass die Benutzung des Handys extrem schädlich ist, und ich diesen Eigensinn loslassen musste. Mir wurde klar, dass meine dämonische Natur sich durchsetzte und wieder anfing zu wirken, sobald ich mein Smartphone berührte. Heutzutage sind Handys voller bösartiger Dämonen. Als ich einmal ein paar Notizen machte, erschienen einige schmutzige Worte auf dem Bildschirm. Das hat mir geholfen, das Problem für die Kultivierung zu erkennen. Ich konnte so besser verstehen, was für ein Schaden durch Mobiltelefone verursacht wird.

Der Meister sagt:

„In dem entscheidenden Moment, wenn ich euch zum Bruch mit den Menschen aufrufe, folgt ihr mir nicht. Es ist so, dass nicht jede Chance nochmals gegeben wird.“ (Li Hongzhi, Entwurzeln, 06.07.1998, in: Essentielles für weitere Fortschritte I)

Meine Denkweise ändern

Viele Praktizierende unserer Region zögerten, solche Dinge von ihrem Handy zu löschen, weil solche Apps im Alltag sehr bequem sind. So kann man beispielsweise ganz einfach und kostenfrei mit der Familie chatten. Auf einem Diskussionsforum behaupteten einige Leute, dass sie diese Anwendungen für die Arbeit oder Schule benötigten, um über sie von den Lehrern Aufgaben zu erhalten. Es sei lästig, wenn bestimmte Apps für das Handy nicht mehr genutzt werden sollten. Ich muss zugeben, dass ich diese Gedanken auch hatte. WeChat ist in unserem Land zu einem unverzichtbaren Bestandteil unseres täglichen Lebens geworden.

Aber wie sollte ich diesen inneren Konflikt lösen? Plötzlich wurde mir klar, dass meine Denkweise völlig falsch war.

Der Meister sagt:

„Niemand wird dich zwingen, Alkohol zu trinken, du trinkst, was du willst und so viel, wie du kannst.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun 2012, S. 418)

Wir sind Praktizierende, und wir haben übernatürliche Fähigkeiten. Alles um uns herum wird sich durch unsere Gedanken ändern, einschließlich unserer Umgebung. Wenn wir unsere aufrichtigen Gedanken stärken und bedingungslos machen, was in dem Artikel auf Minghui gefordert ist, wird sich auch unser Arbeits- und Lebensumfeld ändern.

Als ich darüber nachdachte, WeChat von meinem Handy zu löschen, dachte ich, die Leute würden mich nicht verstehen, verärgert sein oder sich über mich beschweren. Es gab dann auch einige Leute, die sich beschwerten, als ich aus dem WeChat verschwand und mich dafür kritisierten, als sie mich trafen. Wahrscheinlich lag das an meinen menschlichen Eigensinnen, die dadurch beseitigt werden sollten. Dazu zählen beispielsweise Sentimentalität, den eigenen Ruf wahren wollen, Angst, von anderen nicht verstanden zu werden und der Wunsch, WeChat zu nutzen.

Mit der Zeit gewöhnten sich alle in meinem Umfeld daran, dass ich WeChat nicht mehr nutzte. Es spielt auch keine Rolle mehr, was die Leute darüber denken, denn in der Gesellschaft gelten viele Dinge als richtig, die nicht richtig sind.

Viele Sorgen entspringen unseren Eigensinnen. Wenn wir zu etwas entschlossen sind, ändern sich die Dinge. In der Vergangenheit gab es auch keinen WeChat, aber wir haben trotzdem alle gearbeitet, studiert und auch eingekauft. Jeder von uns kann mit den menschlichen Anschauungen Schluß machen, das Fa zur Beurteilung zu Rate ziehen und mit aufrichtigen Gedanken entscheiden, was wir tun sollen und was nicht.

Der Meister sagt:

„Außerdem ist es auch eine starke Begierde. Mancher weiß auch, dass es nicht gut ist, aber er kann es sich einfach nicht abgewöhnen. Ich sage euch, in Wirklichkeit liegt der Grund darin, dass er keinen richtigen Gedanken als Anleitung hat. […] Du als ein Kultivierender, versuch heute mal, das als einen Eigensinn zu betrachten und zu beseitigen und schau mal, ob du darauf verzichten kannst.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun 2012, S. 420)

Wenn wir unsere Eigensinne und Anschauungen, die nicht mit dem Fa übereinstimmen und auch alle schlechten Dinge in unserer Umgebung beseitigen, schwimmen wir wirklich "gegen den Strom".