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Praktizierende – durch Falun Dafa von Krebs geheilt und nun wegen ihres Glaubens verfolgt

13. Januar 2019 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Sichuan, China

(Minghui.org) Die Landwirtin Wu Derong aus der Stadt Luzhou, Provinz Sichuan, ist am 4. Dezember 2018 zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil sie Falun Dafa praktiziert.

Vor ihrer Verurteilung war sie schon einmal 15 Monate lang rechtswidrig festgehalten worden. Während dieser Zeit wusste ihre Familie nicht, dass sie verhaftet worden war oder wo sie sich befand. Auch erfuhr niemand von ihrem Prozess. Sie hofften noch, mit ihr das neue Jahr feiern zu können, aber dann erhielten sie die Nachricht von ihrem Urteil.

Die Verhaftung

In der Nacht ihrer Verhaftung, am 18. September 2017, fiel plötzlich der Strom aus. Als sie hinausging, um die Verkabelung zu überprüfen, wurde sie von mehreren Polizisten gepackt. Ohne sich auszuweisen oder einen Durchsuchungsbefehl zu zeigen, gingen sie hinein und durchsuchten ihre Wohnung. Wu brachten sie noch in derselben Nacht ins Untersuchungsgefängnis des Bezirks Naxi.

Dies war nicht das erste Mal, dass Wu wegen ihres Glaubens an Falun Dafa ins Visier der Behörden geriet. Sie schätzt Falun Dafa sehr, da es sie von ihrem Nasenkrebs geheilt hat. Immer wieder wurde sie jedoch verhaftet, weil sie sich weigerte, ihren Glauben aufzugeben. Vor dieser letzten Haftstrafe hatte sie bereits 32 Monate in einer Gehirnwäsche-Einrichtung, 15 Monate in einem Zwangsarbeitslager und dreieinhalb Jahre in einem Gefängnis verbracht.

Durch Falun Dafa in nur einem Monat von Nasenkrebs geheilt

Wu litt an etlichen gesundheitlichen Beschwerden, bevor sie Falun Dafa zu praktizieren begann. Neben einem krebsartigen Nasentumor, der ihr Taubheit, Schwindel und eine Schwellung verursachte, hatte sie auch starke Kopfschmerzen, Hautprobleme und entzündete Nieren. Medikamente konnten nur den Schmerz lindern.

Im Juni 1999 wurde sie eine Falun-Dafa-Praktizierende und innerhalb eines Monats waren alle ihre Beschwerden verschwunden. Seither ist sie aktiv und genießt das Leben.

32 Monate lang in einer Gehirnwäsche-Einrichtung gefoltert

Um Wu fassen zu können, verschleppte die örtliche Polizei am 30. Dezember 2000 ihren Sohn. Als sie nach Hause kam, verhafteten die Beamten sie, „um zu verhindern, dass sie nach Peking fuhr, um für Falun Dafa zu appellieren“, so sagten die Beamten.

Kurz nach ihrer Verhaftung riefen die Beamten der Polizeiwache Xinle den Arbeitgeber ihres Mannes an. Sie zwangen ihn, Wus Mann zu entlassen, weil seine Frau Falun Dafa praktiziert. Die Familie verlor also zwei Einkommen und befand sich daher in einer finanziellen Notlage.

Vier Tage nach ihrer Verhaftung gingen zwei Beamte zu Wus Wohnung und durchsuchten sie. Als ihr Mann nach Hause kam, entdeckte er, dass Geld und Falun-Dafa-Bücher fehlten. Als er zur Polizeiwache ging, um nach seiner Frau zu fragen, versuchte die Polizei, im Austausch für ihre Freilassung 5.000 Yuan [1] von ihm zu erpressen. Das konnte sich die Familie aber nicht leisten, also wurde Wu 32 Monate lang in der Gehirnwäsche-Einrichtung des Bezirks Naxi festgehalten.

Dort wurde Wu und andere Praktizierende gefoltert, um zu erreichen, dass sie ihren Glauben aufgeben. Die Einrichtung wurde im August 2003 geschlossen und Wu wurde freigelassen.

Im Zwangsarbeitslager gefoltert, danach rechtswidrig verurteilt

Am 7. März 2004 wurde Wu erneut verhaftet, nur sechs Monate nachdem sie aus der Gehirnwäsche-Einrichtung entlassen worden war. Sie wurde ins Frauenzwangsarbeitslager Nanmusi gebracht und dort 15 Monate lang gefoltert. Anschließend wurde sie wegen ihres Glaubens zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.

Aufgrund ihres gefährlich hohen Blutdrucks weigerte sich das Arbeitslager zunächst sie aufzunehmen. Aber die Polizei ließ sie einfach dort zurück. Wu musste von 6 Uhr bis 2 Uhr oder 3 Uhr morgens am nächsten Tag stehen oder stillsitzen. Oft wurde sie vor Erschöpfung ohnmächtig. Anstatt ihr medizinische Hilfe zu gewähren, weckte der Wärter sie auf und setzte die Misshandlung fort. Infolgedessen waren ihre Beine stark geschwollen. Zusätzlich ließen die Wärter sie auch nicht schlafen.

Ab 6 Uhr morgens musste Wu arbeiten, oft sogar bis 2 bis 3 Uhr morgens am nächsten Tag, um ihre Quote zu erfüllen. So musste sie beispielsweise bei schwachem Licht schwarze Borsten von weißen trennen, was ihre Augen rasch schwächte. Sie musste sehr schwere Gegenstände bewegen und hatte kaum Zeit zum Ausruhen. Ihr war es auch nicht erlaubt, die Toilette zu benutzen, wenn sie sie brauchte. Man zwang sie Runden zu laufen. Als sie sich nicht mehr bewegen konnte, forderten die Wärter andere Gefangene auf, sie zu mitzuschleppen und sie zu zwingen, weiterzulaufen.

Später wurde Wu ins Untersuchungsgefängnis Hejiang gebracht. 48 Tage lang wurde sie in Isolationshaft gesperrt, wo sie gezwungen wurde, auf dem Totenbett zu schlafen. Totenbett bedeutete: die Wärter fesselten ihre Arme und Beine in einer Spreizadlerposition an die vier Bettpfosten. Das Bett und der Boden waren mit Blut befleckt, aber sie durfte sich nicht waschen.

2009 verurteilte das Gericht in Hejiang sie zu dreieinhalb Jahren Gefängnis.

Früherer Bericht:

Six Practitioners Unconstitutionally Prosecuted By Hejiang County Procuratorate in Sichuan Province


[1] Das sind umgerechnet ca. 640 Euro. Zum Vergleich: Das durchschnittliche Einkommen eines Arbeiters beträgt in den Städten Chinas monatlich umgerechnet etwa 300 Euro.