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China Fahui | Die drei Dinge gut machen

2. Dezember 2019 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden im Nordosten Chinas

(Minghui.org)

Ich grüße Sie, verehrter Meister und ich grüße meine Mitpraktizierenden.

Ich danke für den Schutz von Meister Li! Ich möchte über die Veränderungen sprechen, die ich auf meinem Kultivierungsweg erlebt habe; wie ich gelernt habe, meine eigenen Mängel zu finden, wenn ich nach innen schaue; wie ich mich auf der Grundlage des Fa verbessert habe und wie ich jeden Moment der Bestätigung des Fa nutze.

Erhöhung durch Abschreiben und Auswendiglernen des Fa

Letztes Jahr wurde mir klar, dass sich meine Xinxing nur langsam erhöhte, beim Fa-Lernen konnte ich mich nicht dem Fa angleichen. Deshalb entschied ich mich, das Fa abzuschreiben. Im Alter von etwa 40 Jahren hatte ich das Fa viermal abgeschrieben. Jetzt bin ich über 60 Jahre alt, und ich war mir nicht sicher, ob meine Sehkraft ausreicht, um etwas aufzuschreiben.

Am Anfang schrieb ich noch große Schriftzeichen, damit ich sie erkennen konnte. Denn ich hatte immer wieder etwas in den Augen, was ich wegwischen musste. Es fiel mir auch schwer, mich hinzusetzen. Vielleicht würde das Abschreiben zu lange dauern und wäre nicht so effizient wie das Fa-Lernen. Ich fragte mich auch, wann ich mit der Abschrift des dicken Dafa-Buchs fertig werden würde. Ohne Vertrauen in das Fa fiel es mir schwer abzuschreiben.

Es sollten mich die aufrichtigen Gedanken eines Falun-Dafa-Praktizierenden anleiten. Ich sollte mit dem Zustand von göttlichen Wesen, die am fähigsten sind, Schritt halten. Ich sollte meine menschlichen Vorstellungen beseitigen, denn es sind die Prinzipien des alten Kosmos; wie zum Beispiel die Gedanken, dass ich zu alt sei, um Dinge wie junge Menschen zu tun, oder mein Sehvermögen sich verschlechtern würde.

Nachdem ich diese menschlichen Gedanken beseitigt hatte, konnte ich mich ruhig hinsetzen. Ich konnte mit der Zeit immer mehr Seiten abschreiben. Zuerst füllte jedes Schriftzeichen die Spalte aus. Mein Sehvermögen verbesserte sich und ich konnte kleinere Schriftzeichen schreiben. Nach zwei Monaten war ich mit der Abschrift des Buches Zhuan Falun fertig. Die Schriftzeichen, die ich schrieb, waren so klein wie die im Buch gedruckten. Ich hatte in der Vergangenheit die Bände Hong Yin I und II abgeschrieben. Diesmal schrieb ich die Bände I bis V ab.

Die Veränderungen bei mir waren deutlich zu erkennen. In der Vergangenheit konnte ich keine kleinen Buchstaben lesen. Ich war auch zögerlich, eine Nadel einzufädeln. Jetzt kann ich die Dinge klar sehen. Es hat mich weniger Zeit gekostet, mir das Fa zu merken und gleichzeitig verstand ich die Prinzipien des Fa besser.

Ich hatte immer den Eindruck, dass ich nicht wie in der Vergangenheit neidisch auf andere war.

Der Meister sagt.

„Unter den wahren Kultivierenden passiert es allerdings auch, dass sie keine Achtung voreinander haben. Wenn der Kampfgeist nicht beseitigt ist, kann der Neid auch leicht entstehen.“ (Zhuan Falun, Online-Version 2019, S. 356)

Wenn ich auf meine persönliche Kultivierung von über zwei Jahrzehnten zurückblicke, war da immer noch eine starke Anhaftung an den Kampfgeist. Wenn ich in einem Konflikt Recht hatte, erhob ich immer noch meine Stimme. Die Ursache dafür war der Kampfgeist und der Neid. Weil der Neid schädlich ist, beschloss ich, ihn zu beseitigen.

Ein anderer Praktizierende kam zu mir nach Hause, um meinen Computer neu zu konfigurieren, denn er konnte nicht mehr gestartet werden. Im Herzen war ich ruhig und war mir sicher, dass der Schaden behoben wird. Ich wusste, dass diese Probleme durch die Anhaftung an den Kampfgeist verursacht wurden und weil ich mich von anderen abhängig gemacht hatte. Nach gelungener Neuinstallation der Software erzählte mir der Praktizierende, wie andere hinter meinem Rücken schlecht über mich redeten. Ich war nicht bewegt und hatte auch keine Lust zu streiten. Ich war sogar der Person dankbar, die schlechte Dinge über mich gesagt hatte. Was auch immer sie gesagt hat, würde mir helfen, mich zu erhöhen; selbst dann, wenn das was sie gesagt hat, nicht berechtigt war. Ich ließ es sein, mit anderen zu streiten. Streiten ist kämpfen und bedeutet, dass ich Recht behalten will. Das ist mit der Anhaftung an Ruhm verbunden und wurzelt im Neid. Alle diese Anhaftungen müssen durch Kultivierung beseitigt werden.

Was ich erlebt hatte, während ich das Fa abschrieb, erzählte ich den anderen Praktizierenden; dadurch waren sie motiviert, es auch zu versuchen. Ich druckte Blätter mit einem Raster aus und ermutigte sie, das Fa abzuschreiben. Sie spürten, wie sie davon profitierten.

Obwohl ich täglich das Zhuan Falun lernte, hatte ich mich nur langsam erhöht. Das Fa-Lernen war zu einer Formsache geworden. Einige Mitpraktizierende lernten das Fa auswendig, und ich dachte, ich sollte das Gleiche tun. Gleichzeitig ließ ich mich durch die Grundsätze des alten Kosmos behindern. Die Anschauung, dass mein Gedächtnis nicht gut genug sei, da ich über 60 Jahre alt war, bewirkte, dass ich nicht zuversichtlich war.

Der Meister sagt:

„Schwer zu ertragen, ist zu ertragen. Unmögliches ist möglich.“ (ebenda, S. 480)

Ich sagte mir, dass ich es schaffen werde. Unabhängig davon, wie schwer es auch sein mag, würde ich das Fa auswendig lernen. Ich würde den Worten des Meisters folgen und das Fa in mein Herz nehmen.

Letztes Jahr fing ich an, das Zhuan Falun auswendig zu lernen, und es dauerte etwas mehr als ein halbes Jahr, bis ich es auswendig konnte. Dass ich so spät angefangen hatte und nicht früher auf die Worte des Meisters gehört hatte, bedauerte ich. Es hätte mir geholfen, mich wirklich zu kultivieren.

Während ich mir den Abschnitt „Unterschiedliche Ebenen haben unterschiedliches Fa“ einprägte, wurde mir plötzlich klar, dass es im Universum unzählige Ebenen gibt. Wenn man von einer höheren Ebene nach unten schaut, sind die Grundsätze der niedrigeren Ebene alle falsch. Jede Ebene hat ihre Grundsätze. Ein Lebewesen von einer höheren Ebene würde nicht mit einem Lebewesen von einer niedrigeren Ebene darüber streiten, wer den Eigenschaften des Universums näher ist. Es würde auch nicht erwarten, dass es das gleiche Verständnis hätte, oder könnte sich durch falsche Ansichten beleidigt fühlen. Das ist Nachsicht.

Ich war der Meinung, dass ich meinen Kampfgeist schon beseitigt und die Indoktrination der Kommunistischen Partei Chinas überwunden hätte. Zumindest, dass ich nicht so stark davon beeinflusst sei. Dann wurde mir klar, dass die abfällige Sprache und die Konflikte mit denjenigen, die mir nahestanden, durch meinen Kampfgeist verursacht wurden. Manchmal akzeptierte ich die Kritik anderer Praktizierender nicht. Jetzt merke ich, dass mein Verständnis nicht die absolute Wahrheit ist. Nachdem ich diese Anhaftung an den Kampfgeist erkannt hatte, wurde ich nicht mehr wütend, wenn andere Praktizierende andere Ansichten hatten. Zugleich erlebte ich ihre Herzlichkeit, als ich von meinen Lücken sprach.

Die Aufmerksamkeit auf das Aussenden der aufrichtigen Gedanken richten, um die Verfolgung zu beseitigen

Unsere Fa-Lerngruppe sandte eine halbe Stunde lang aufrichtige Gedanken aus, bevor wir das Fa lernten. das war im Jahr 2012. Das half uns, wachsam zu bleiben und uns an das Fa anzugleichen. Diejenigen, die nicht wachsam bleiben oder die Handfläche nicht gerade halten konnten, korrigierten sich selbst. Dies half, die bösartigen Faktoren in unserer Umgebung zu beseitigen und war sehr wirkungsvoll.

Eines Tages, bevor wir anfingen, das Fa zu lernen, kam ein Nachbar und erzählte uns, dass die Polizei in der Nacht dagewesen sei. Da niemand die Tür geöffnet habe, seien sie nach einer Weile wieder gegangen. In der Zeit sandten wir gerade die aufrichtigen Gedanken mit der Fa-Lern-Gruppe aus. Keiner von uns hatte das Klopfen gehört. Es war offensichtlich, dass alle konzentriert geblieben waren und unsere aufrichtigen Gedanken die bösen Faktoren beseitigt hatten.

Die Kommunalverwaltung plante, bei den Praktizierenden eine Gehirnwäsche durchzuführen und sie zur Aufgabe der Kultivierung zu zwingen. Um dies vollständig aufzulösen, beschlossen wir abwechselnd aufrichtige Gedanken auszusenden. Unsere Fa-Lern-Gruppe verlängerte auch die Zeit des Aussendens der aufrichtigen Gedanken vor dem Fa-Lernen von einer halben Stunde auf eine ganze Stunde. Unsere starken aufrichtigen Gedanken zerstörten den bösartigen Plan und die Aktion zur Gehirnwäsche wurde eingestellt.

Besonderes Augenmerk legte ich auf das Aussenden der aufrichtigen Gedanken. Wohin ich auch ging, ich versuchte mein Bestes, um zu den global festgelegten Zeiten aufrichtige Gedanken auszusenden. Nachdem ich mich an die Zeiten gewöhnt hatte, konnte ich mich bei dem Aussenden von aufrichtigen Gedanken in die Ruhe versenken. Dabei spürte ich oft ein Gefühl von Wärme im Körper. Die global festgelegten Zeiten des Aussendens konnte ich meistens einhalten. In seltenen Fällen, in denen ich es nicht zu den Zeiten schaffte, holte ich es nach. Wenn ich ging oder unterwegs war, sandte ich entweder aufrichtige Gedanken aus oder rezitierte das Fa. Obwohl ich nicht sehen kann, was in anderen Dimensionen geschieht, glaube ich fest an den Meister und das Fa. Das Aussenden der aufrichtigen Gedanken ist ein Schatz, den der Meister uns gegeben hat. Es ist eine göttliche Kraft.

Als ich 2017 in einer Haftanstalt inhaftiert wurde, beschloss eine Gefangene, mich zu schikanieren. Sie kommandierte mich herum, teilte mich zu speziellen Aufgaben ein und verhielt sich mir gegenüber bösartig. Ich sandte aufrichtige Gedanken aus, die die bösen Faktoren hinter ihr beseitigten. Danach bekam sie Fieber und war erschöpft. Als sie aufhörte, mich zu schikanieren, bat sie mich, ihnen meine Kultivierungsgeschichte zu erzählen und die fünf Übungen zu zeigen. Mehrere Häftlinge, die mich misshandelt hatten, entschuldigten sich. Nachdem sie die wahren Umstände von Falun Dafa und der Verfolgung gehört hatten, verließen einige die Jugendorganisationen der Kommunistischen Partei.

In Gedanken sagte ich dem Meister: „Ich bin hier, um Menschen zu erretten, nicht, um verfolgt zu werden. Es gibt so viele Menschen, die errettet werden müssen. Meine menschlichen Anhaftungen oder Lücken werde ich durch die Kultivierung beseitigen.“

Ich wusste, dass der Meister dafür sorgen würde, dass ich freigelassen werde. Eine Praktizierende fragte mich, ob ich freigelassen werde. Ich antwortete: „Ja, und du wirst auch entlassen.“ Mit diesem festen Gedanken blieb ich standhaft, egal, was die Wachen sagten. Mein Schicksal durfte nur vom Meister arrangiert werden. Der Meister half mir, dass ich schon bald aus der Haftanstalt entlassen wurde.

Eine Praktizierende bat mich, sie zu begleiten, um ihren Mann zu besuchen, der wegen der eingesperrt war, weil er Falun Dafa praktizierte. Die Wachen würden nach unseren nationalen Ausweisen fragen. Auf dem Weg dorthin sandte ich immer wieder aufrichtige Gedanken aus, um alle bösartigen Faktoren zu beseitigen. Wir standen in der Schlange, und als die anderen Praktizierenden an der Reihe waren, konnte ich ohne Probleme mit hineingehen. Unser Besuch hat den Ehemann sehr ermutigt.

Verfolgung durch die alten Mächte ablehnen

Im Winter 2010 sandte ich nach acht Uhr aufrichtige Gedanken aus. Jemand klingelte an der Tür im Erdgeschoss. Ich bewegte mich nicht und sandte weiter aufrichtige Gedanken aus. Bald hörte ich, wie jemand nach oben kam. Durch das Guckloch sah ich mehrere Männer, die feindselig wirkten. Dann ging ich zurück und sandte wieder aufrichtige Gedanken aus. Sie klopften immer wieder an die Tür. Ich wusste, dass es bösartige Menschen waren.

Ich sagte zum Meister: „Meister, deine Schülerin weiß nicht, welche Fehler sie gemacht hat, die von den alten Mächten ausgenutzt wurden. Ich möchte mich auf der Grundlage des Fa korrigieren. Die alten Mächte dürfen mich nicht verfolgen. Ich erkenne nur die Arrangements des Meisters an, keine anderen.“

Außerdem musste ich die Mitpraktizierenden warnen, damit sie nicht zu mir nach Hause kommen. Nachdem ich ihnen Botschaften geschickt hatte, sendete ich weiter aufrichtige Gedanken aus. Die Polizisten brachen die Luftklappe an der Tür auf und leuchteten mit einer Taschenlampe hinein, um zu sehen, was in der Wohnung war. Sie versuchten auch, die Tür mit Universalschlüsseln zu öffnen. Ich dachte: „Meister, bitte geben Sie Ihrer Schülerin die göttliche Macht, die Tür zu blockieren, und lassen Sie sie nicht weitere Verbrechen begehen. Sie selbst gehören zu denen, die errettet werden müssen.“ Das zeigte Wirkung, denn sie waren draußen blockiert und konnten die Tür nicht öffnen.

Diese Personen wollten nicht gehen. Mehrere Polizeiwagen kamen an, die mit ihren Scheinwerfern den Eingang des Wohnblocks anstrahlten. Es blieb keine Zeit mehr, mit eine Baumwolljacke anzuziehen. Mit der dünnen Kleidung, die ich anhatte, sprang ich auf den Balkon meines Nachbarn und stand dort barfuß. Es schneite. Ich sagte mir, dass es keinen Unterschied mache, ob man im Schnee oder auf einem Teppich stünde. Die Schneeflocken, die auf mich fallen, würde ich als Steppdecke ansehen. Ich sandte immer wieder aufrichtige Gedanken aus, um alles Bösartige, welches die Dafa-Jünger verfolgte, zu beseitigen. Immer wieder dachte ich, dass das Fa Himmel und Erde berichtigt und alles Böse beseitigt.

Die Kälte spürte ich nicht. Die Polizei blieb und klopfte immer wieder an die Tür. Ich war entschlossen, eine Verhaftung zu vermeiden. Früh am nächsten Morgen klopfte ich an das Fenster meines Nachbarn. Als er mich sah, öffnete er die Balkontür und ließ mich hinein. Er rief meinen Sohn an, der mir meine Baumwolle-Jacke brachte. Unter dem Schutz des Meisters verließ ich den Wohnblock in Gegenwart der beiden Gruppen von Polizisten.

Später erfuhr ich, dass eine andere Praktizierende mich der Polizei verraten hatte. Sie hatte die Polizei persönlich zu mir nach Hause geführt. Es tat mir leid für sie und ich bedauerte sie, weil sie so unverantwortlich gegenüber sich selbst handelte. Ich erinnerte mich an das erste Mal, als sie die Polizei zu mir nach Hause geführt hatte, um mich verhaften zu lassen. Dabei hätte ich fast mein Leben verloren. Ich war ihr nicht böse und beschuldigte sie nicht, stattdessen lernte ich gemeinsam mit ihr das Fa. Danach erzählte ich ihr, dass ich es nicht gut gemacht hatte. Wie konnte sie nur der Polizei schon wieder helfen?

So musste ich die Stadt verlassen und wurde vertrieben. Ich fing an, die Praktizierende zu beschuldigen, die die Polizei gerufen hatte. Mein Mann war während der Verfolgung gestorben und mein Sohn lebte bei mir. Dann musste ich das Haus verlassen. Gleichzeitig wusste ich, dass ich es nicht gut gemacht hatte. Das beeinträchtigte die Bemühungen, Lebewesen zu erretten und das Leben meines Sohnes.

Ich las weiter die Schriften des Meisters:

„Wenn manche, die sich nicht gut kultiviert haben, zurückkehren, so ist ihr Universum beschädigt und unvollständig. Diejenigen, die bei dieser Verfolgung in die Gegenrichtung wirken, jene, die sogar sehr Schlechtes getan haben, ich sage euch, selbst diese will der Meister nicht aufgeben.“ (Fa-Erklärung auf einer Rundreise in Nordamerika März 2002)

„Was ich sagen will, ist, dass ihr die eigenen Mitkultivierenden nicht nach außen schieben sollt. Sie sind eure Mitkultivierenden. Lasst sie möglichst die Wärme unter den Dafa-Jüngern spüren.“ (Fa-Erklärung während der Podiumsdiskussion von NTDTV - Fragen und Antworten, 6.06.2009)

Ich weinte. Seit diese Praktizierende verfolgt wurde, hatte ich ihr gegenüber unfreundlich reagiert. Als sie in Not gewesen war, hatte ich ihr nicht geholfen, die Schmerzen zu lindern. Stattdessen hatte ich ihr gesagt, wie schwierig es war, und erhöhte damit den Druck auf sie. Ich bemitleidete mich selbst. Sie war eine Mitkultivierende und der Meister wollte sie nicht zurücklassen. Warum sollte ich ihr Vorwürfe machen und Groll gegen sie hegen? Die alten Mächte wollten sie runterziehen, sie zerstören. Wir sollten solche Arrangements nicht anerkennen. Ich musste wirklich meine persönlichen Interessen loslassen und die Anhaftungen an Angst und Rache beseitigen.

Nach meiner Rückkehr besuchte ich sie. Wir diskutierten, warum wir verfolgt wurden und was die Ursache dafür war. Ich schaute nach innen. Sie hatte mich immer wieder der Polizei verraten, was darauf hinwies, dass ich noch immer Substanzen hatte, die nicht gut waren. Dazu gehörte zum Beispiel die Anhaftung, ihr gegenüber Groll zu hegen. Ich mochte es nicht, von anderen kritisiert zu werden. Mir fehlte auch die Güte, stattdessen hielt ich an den schlechten Ansichten und Gefühlen fest. Sobald ein Pass kam, schaute ich nicht nach innen, sondern suchte im außen. Ich hielt an den Anhaftungen fest, die mit den Lebewesen auf der niedrigsten Stufe des Universums verbunden waren. Das war alles andere als wahre Kultivierung. Ich musste diese Dinge loslassen.

Sie schaute auch bei sich selbst und erzählte mir, wie viele menschliche Anhaftungen, Gefühle und persönliche Vorlieben sie hegte. Wir erkannten, dass wir das Fa besser lernen und auf jeden Gedanken achten sollten. In jedem Moment sollten wir uns mit dem Fa korrigieren und in uns selbst nach jeder Lücke suchen. Bis es für die alten Mächte nichts mehr gibt, was sie ausnutzen können. Dann würden wir solche Pässe überwinden.

Alles, was uns bei der Kultivierung begegnet, hat seinen Sinn. Solange wir Probleme mit aufrichtigen Gedanken betrachten, können wir unsere Anhaftungen und Lücken finden, sodass wir sie beseitigen und uns erhöhen können. Wenn wir uns ein Problem mit menschlichen Anschauungen ansehen, werden unsere Anhaftungen eine noch größere Wirkung haben; was wiederum die Schwierigkeiten erhöht. Ich konnte aus meiner eigenen Situation lernen, wie wichtig das Fa-Lernen ist, wie ernst die Kultivierung ist, wie schnell die Fa-Berichtigung vorankommt und wie dringend es ist, Menschen zu erretten. Ich werde definitiv der Erwartung des Meisters und der Hoffnung der Lebewesen gerecht werden, mit dem Prozess der Fa-Berichtigung Schritt halten und stetig auf dem Weg gehen, den der Meister arrangiert hat.

Jede Gelegenheit nutzen, Lebewesen zu erretten

Mein Sohn hatte dieses Jahr eine Wohnung gekauft und mich gebeten, bei ihm einzuziehen. Das war nicht mein Plan. Mein Sohn hatte sich überlegt, dass wir zu viel Zeit mit der Hin- und Her-Fahrerei verschwenden würden,  denn unsere Wohnungen lagen weit voneinander entfernt. Die Wohnung war nicht neu und musste renoviert werden. Selbst wenn mein Sohn und meine Schwiegertochter es vermieten würden, müsste sie noch renoviert werden.

Nachdem ich mit der Kultivierung begonnen hatte, kümmerte ich mich wenig um die Familie. Mein ganzes Augenmerk galt der Verbreitung der wahren Fakten von Falun Dafa. Nun sah ich eine Lücke darin – wie könnte das meiner eigenen Familie helfen, Falun Dafa wirklich zu verstehen? Wenn ich meine Familie nicht erretten kann, wie kann ich dann andere erretten? Selbst wenn ich viele andere errettet hätte, hätte ich es nicht gut gemacht, wenn keiner in meiner Familie errettet worden wäre. 

Mein Sohn hatte mich während meiner Kultivierung nie mit irgendwelchen Problemen belästigt. Ich nutzte die Gelegenheit, um meinem Sohn zu sagen, dass ich mich unabhängig davon, ob ich einziehen würde, um den Umbau kümmern würde.

Heutzutage ist Zeit sehr kostbar. Jede Minute, ja jeder Augenblick ist mit dem Leben und Tod vieler Menschen verbunden. Der Meister verlängerte die Zeit für uns, die wir nutzen sollten, um Menschen zu erretten. Das muss ich mir immer wieder vor Augen halten. Trotz der Hausarbeit sollte ich das Fa-Lernen weiterführen und aufrichtige Gedanken aussenden. Diejenigen, die für den Umbau gekommen sind, sollte ich wertschätzen und jede Gelegenheit nutzen, um sie zu erretten. Diejenigen, mit denen ich in Kontakt komme, haben alle eine Schicksalsverbindung und werden vom Meister zu mir gebracht. Ich muss ihnen die wahren Umstände von Falun Dafa und der Verfolgung aufzeigen. Dies wiederum stellt strenge Anforderungen an meine Xinxing und stellt hohe Anforderungen an mich. Ich möchte auf andere Menschen Rücksicht nehmen und nicht um persönliche Interessen mit anderen kämpfen.

Beim Verlegen der Schaltkreise wollte mein Sohn einen Hauptschalter hinzufügen. Der junge Arbeiter war nicht glücklich darüber. Ich sagte ihm, er solle sich keine Sorgen machen, ich würde auch 100 Yuan (13 Euro) mehr dafür bezahlen. Er freute sich über mein Angebot. Er hatte sich den Jugendorganisationen der Kommunistischen Partei Chinas angeschlossen. Daher ermutigte ich ihn, diese Organisationen zu verlassen. Und weil er kränklich aussah, sagte ich zu ihm, er solle „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht ist gut“ rezitieren. Das würde ihm eine bessere Gesundheit bringen.

Wenn ich Baumaterialien kaufte, ging ich zu zwei verschiedenen Geschäften, um mehr Menschen zu erreichen. Am Ende traten die Inhaber und Verkäufer beider Geschäfte aus der KP aus.

Beim Kauf von Fliesen war der Inhaber unhöflich. Ich wagte es nicht, ihm die Fakten zu erklären. Als ich nach Hause zurückkehrte, fühlte ich mich nicht wohl damit. Die Gelegenheit, Menschen mit Schicksalsverbindung zu erretten, hatte ich verpasst. Am nächsten Tag ging ich wieder in den Laden, um Fliesen zu kaufen. Ich sprach mit dem Inhaber über den Austritt aus der Kommunistischen Partei. Er stimmte ohne Zögern zu. Dann sah ich noch einen Verkäufer, der in der Nähe stand, und half auch ihm, die Jugendorganisation der KP zu verlassen. Danach änderte sich ihre Haltung: Sie gingen mit mir nach vorne und bedankten sich bei mir. Ich sagte ihnen, sie sollten „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ rezitieren, was ihnen Sicherheit und Glück bringen würde.

In einem anderen Laden kaufte ich Bodenfliesen und half dem Verkäufer, die Partei zu verlassen. Der Inhaber war beschäftigt, und ich hatte keine Gelegenheit, auch mit ihm zu sprechen. So bezahlte ich die Bodenfliesen und ging nach Hause, um auf die Lieferung zu warten. Später rief der Inhaber an und sagte, dass die Fliesen, die mein Sohn und ich ausgesucht hatten, nicht auf Lager seien. Er würde uns das Geld zurückzahlen. Mein Sohn war verärgert und beschimpfte den Inhaber. Er war unter Druck, da es höchste Zeit war, dass er seinen Sohn zur Schule brachte. Ich sagte zu ihm, dass der Inhaber die Fliesen nicht mit Absicht nicht mehr auf Lager habe. So suchten wir das Geschäft erneut auf und wählten eine andere Fliese aus, die am nächsten Morgen geliefert werden sollte.

In den nächsten zwei Tagen regnete es stark. Am Morgen des dritten Tages rief ich den Lieferanten an. Er fragte, ob er etwas später liefern könne. Ich sagte, es sei in Ordnung. Danach fragte er noch einmal, ob er die Fliesen noch später liefern könne. Ich stimmte wieder zu. Dann fragte er noch ein drittes Mal, ob er sie auch erst am Nachmittag liefern könne. Wiederum sagte ich, dass das in Ordnung sei. Er erklärte, dass sich die Dinge durch den Regen verzögert hätten und alle Kunden auf ihre Lieferungen warten würden. Ich beruhigte ihn, er solle sich keine Sorgen machen. Dann bot ich ihm an, unsere Lieferung zum Schluss zu bringen. Er dankte mir sehr herzlich. An diesem Nachmittag kam er mit einem anderen Lieferanten. Sie dankten mir noch einmal. Ich sagte ihnen, dass ich es gerne getan hätte und dass ich sie ermutigen wolle, aus der Kommunistischen Partei auszutreten, weil das sie in Sicherheit bringen würde. Das taten sie gerne, dankten mir und sagten: „Falun Dafa ist großartig!“

Der Fliesenleger war beim Baumarkt angestellt. Als er über den Preis verhandelte, bat er um zusätzliche 100 Yuan für die Mahlzeiten. Zuerst zögerte ich, doch dann erkannte ich, dass ich an persönlichen Interessen festhielt. Das musste beseitigt werden. Ich sollte mich darauf konzentrieren, Menschen zu erretten. Solange ich aufrichtige Gedanken aussendete, würde er gute Arbeit leisten. Wer zu mir nach Hause kam, kam wegen der Schicksalsverbindung.

Eine einzelne Person würde über eine Woche brauchen, um die Fliesen zu verlegen. Deshalb überlegte ich, mehrere Arbeiter zu beauftragen, dann würde es nicht so lange dauern und ich könnte mehr Menschen erretten. Als ich am nächsten Morgen die Tür öffnete, war ich überrascht, denn es standen dort drei Arbeiter. Sie brauchten nur drei Tage, um die Arbeit zu erledigen. Ich unterstützte alle drei, die KP zu verlassen. Ich erzählte ihnen die Fakten über die Verfolgung, von der inszenierten „Selbstverbrennung“ auf dem Platz des Himmlischen Friedens und dass es ein gewaltiger Propagandatrick sei, um Falun Dafa in den Köpfen der Chinesen zu dämonisieren. Falun Dafa habe sich bereits in über 100 Ländern ausgebreitet. Als sie gingen, erzählte mir der leitende Arbeiter, dass er mich gesehen und sofort gewusst habe, dass ich gutherzig und nicht pingelig sei. Deshalb übergab er mir seine Visitenkarte. Er sagte, sie seien auf alle möglichen Menschen gestoßen. Einige würden immer wieder Mängel finden und sich beschweren. Ich dankte ihm und bat ihn, ihren Familien zu sagen: „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“

Eines Morgens kam die äußere Stahltür. Ich half dem Monteur, die alte Tür abzunehmen. Als er die neue Tür montierte, war sie etwa einen Zentimeter zu breit. Dann begann er mit dem Beschneiden der Tür. Plötzlich hörte ich ein lautes Geräusch. Er sagte: „Autsch! Ich habe es zerbrochen!“ Ich sah nach – der Griff war von unten zerkratzt worden. Ich fühlte mich schlecht. Aber ich unterdrückte das negative Gefühl und sagte zu ihm: „Keine Sorge, keine Sorge! Können wir das in Ordnung bringen?“ Er sagte, er könnte dafür sorgen, dass es jemand ausbessere. Es würde wie neu aussehen, wenn man nicht so genau hinschaue.

Dann sagte er mir, dass es an diesem Tag nicht glatt gelaufen sei. Der Wachmann der Wohngemeinschaft habe ihn nicht hereingelassen. Er habe mit der Geschäftsleitung sprechen müssen. Ich meinte zu ihm, er solle nicht wütend werden, und fragte ihn dann, ob er einer Organisation der Kommunistischen Partei angeschlossen sei. Er sagte: „Ich nehme an, dass Sie Falun Dafa praktizieren. Ich finde, Falun Dafa ist großartig!“ Ich unterstützte ihn dabei, die Jugend-Organisation mit einem Pseudonym zu verlassen.

Diejenigen, die kamen, um an der Renovierung der Wohnung zu arbeiten, sagten mir, dass ich anders sei als andere Wohnungsbesitzer. Ich half ihnen, die Kommunistische Partei zu verlassen, indem ich ihnen sagte, dass sie „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht ist gut“ rezitieren sollten. Es würde ihnen Glück und Sicherheit bringen. Wer dies immer rezitiere, würde gesegnet werden. Sie dankten mir.

Während dieser Zeit des Umbaus war ich nicht in der Lage, täglich hinauszugehen, um die wahren Umstände zu erklären, so wie üblich. Ich verbrachte stattdessen viel Zeit mit den Menschen, die ich während des Umbaus kennenlernte. In dieser Zeit kultivierte ich auch mein Herz und blieb unbewegt, egal, was andere sagten oder was für unerwartete Dinge eintraten. Ich bemühte mich, rücksichtsvoll zu sein. So erhöhte sich meine Xinxing und meine Kultivierungsenergie nahm zu. Ich bin nun in der Lage, in die Ruhe einzutreten, wenn ich aufrichtige Gedanken aussende und die Übungen praktiziere.

Ich verteile immer wieder Broschüren von Falun Dafa, bringe Aufkleber in der Öffentlichkeit an und spreche mit den Menschen. Vor der Kultivierung war ich schüchtern und zögerte, wenn ich mit anderen sprechen wollte. Es war schwer für mich, jemanden persönlich anzusprechen. Nach jahrelangen Schwierigkeiten überwand ich schließlich meine Schüchternheit. Jetzt fühle ich mich wohl, wenn ich mich anderen nähere, und es hat sich als sehr wirkungsvoll erwiesen.

Im Vergleich zu anderen Praktizierenden, die fleißig nach vorne streben, erkenne ich immer noch Anhaftungen an die Angst. Es gibt noch mehr zu verändern in mir und noch mehr Anhaftungen, die ich beseitigen möchte! Ich werde nicht zögern, das zu tun, was der Meister von uns erwartet.