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Im Frauengefängnis der Provinz Jiangxi gefoltert

21. Februar 2019 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der chinesischen Provinz Jiangxi

(Minghui.org) Huang Yindi aus der Stadt Jiujiang ist seit November 2016 im Frauengefängnis der Provinz Jiangxi inhaftiert. Sie ist eingesperrt, weil sie Falun Dafa [1] praktiziert. Familienbesuche werden nicht erlaubt. 

Die Wärter foltern sie mit Schlafentzug und körperlichen Misshandlungen. Aufgrund dieser Misshandlungen hat sie jetzt Schwierigkeiten beim Gehen. Ihr Leben ist in Gefahr.

Langes Stehen – langes Sitzen

Huang musste seit ihrer Ankunft im Gefängnis für längere Zeit stehen. Es war ihr nicht erlaubt, tagsüber oder nachts zu sitzen oder sich zu bewegen.

Sie wurde gezwungen, noch vor Tagesanbruch und dann bis nach Mitternacht zu stehen, manchmal bis zwei Uhr morgens oder sogar rund um die Uhr. Bei kalten Temperaturen durfte sie keine warme Kleidung tragen. Wenn sie dann doch mal sitzen durfte, dann trotz eisiger Kälte nur auf dem kalten Boden.

Durch das lange Stehen schwollen ihre Beine stark an und die Haut an ihren Beinen wurde lila und schwarz. Vor kurzem wechselten die Gefängnisbeamten von dieser erzwungenen Stehhaltung zum Sitzen über. Seitdem muss Huang lange Zeiträume sitzen.

Weitere Foltermethoden

1. Aufhängen: Huang wurde an den Handgelenken aufgehängt, wobei ihre Zehen kaum den Boden berührten. Diese Folterung verursacht unerträgliche Schmerzen. Als sie schließlich heruntergelassen wurde, waren ihre Hände und Füße behindert. Nach längerer Zeit erholte sie sich nach und nach ein wenig von der Folter.

Folternachstellung: Aufhängen in der Luft

2. Einschränkung der Verpflegung: Huang bekam jeden Tag nur sehr wenig zu essen. Um gegen diesen Missbrauch zu protestieren, trat sie oft in einen Hungerstreik.

3. Entzug des Waschens und Badens: Huang durfte sich nicht waschen und baden. Einmal wurde sie über einen Monat lang davon abgehalten, ihr Gesicht zu waschen und ihre Zähne zu putzen.

Huang befindet sich derzeit in einem sehr schlechten Gesundheitszustand. Sie kann nicht gerade stehen und hat Schwierigkeiten beim Gehen. Mit den Händen an der Hüfte bewegt sie sich nur mit winzig kleinen Schritten vorwärts. Die Gefängnisbeamten behaupten, sie sei gestürzt.

An der Verfolgung beteiligt:

Frauengefängnis der Provinz Jiangxi: +86-792-83711658Liu Hui, politischer Leiter, Gruppe 2, Frauengefängnis Provinz Jiangxi: +86-18970058835Fang Tingting, Beamter (Polizeimarken-Nummer: 615522): +86-18070081273Gan, zuständig für Bildung (Polizeimarken -Nummer: 3615044).


[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und verbreitete sich rasant. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungswegs werden seit 1999 in China verfolgt.