Seitdem ich mich im Dafa kultiviere, bin ich keine „verlorene Jugendliche“ mehr

(Minghui.org) Wer fühlte sich wohl in seiner Jugend nie verloren?

Diese Frage stellte sich auch mir einmal. Glücklicherweise begegnete ich Falun Dafa und fing an, es zu praktizieren. Das ermöglichte mir, Klarheit in mein Leben zu bringen.

Einst verletzlich und verloren

Ich wuchs als Einzelkind in einem glücklichen Zuhause auf. Von Kindheit an schützten mich meine Eltern auf jede erdenkliche Weise und hofften, ich würde einmal erfolgreich sein. Dadurch war ich in den Augen von Verwandten und Freunden immer das „goldige Mädchen“ und wurde von einer renommierten Universität angenommen, ohne jemals viele Rückschläge erlebt zu haben. Ich hatte jedoch immer das Gefühl, sensibel, verletzlich, abhängig und naiv zu sein, besonders, wenn ich mich mit Gleichaltrigen verglich.

Viele Menschen träumten davon, auf die Universität zu gehen, an der ich war. Ich aber fühlte mich in dieser akademischen Welt verloren. Wo waren die Integrität und Reinheit, die ich zu finden gehofft hatte? Ich dachte über das Leben nach und konnte meine Wirklichkeit nicht akzeptieren, was mich körperlich und mental auslaugte.

Wegen meiner Sensibilität und Verletzlichkeit konnte ich nicht ruhig überlegen, wenn ich Problemen begegnete und konnte nur heimlich vor Traurigkeit zerfließen. Ich hoffte, Gelassenheit zu finden und sehnte mich nach einen Zustand von Ruhe. Fast jede triviale Sache brachte mich jedoch durcheinander. Ich fühlte mich hilflos.

Ich hörte mir Pop-Songs an, schaute Dramen und Filme an und ging mit Freunden aus, weil ich keine Ruhe zum Studieren finden konnte. Je mehr ich jedoch meine Zeit auszufüllen versuchte, desto leerer fühlte ich mich. Die Unterhaltungen, die andere entspannend fanden, machten mich ängstlich und schienen mir sinnlos zu sein. Ich befand mich Rande eines mentalen Zusammenbruchs und meine Benotungen gingen nach unten.

Bevor die Aufnahmeprüfungen zum Aufbaustudium anstanden, besuchten mich meine Eltern. Sie konnten mich kaum noch erkennen – nun ganz mollig, mit unordentlichen Haaren, mit einer schwarzen Bluse und einem verstörten Gesichtsausdruck.In diesen Tagen wusste keiner, wie sehr ich mich nach Sonnenschein im Herzen sehnte.

Dafa erhellt meine Seele

Bevor ich promovierte, ging ich an einem Winterabend spazieren und hatte das Gefühl, in der Stadt gäbe es keinerlei Wärme um mich herum. Ich hatte das Gefühl, sowohl die Welt als auch ich seien unglaublich sinnlos.

Als ich wieder einmal spazieren ging, hatte ich plötzlich das Gefühl, dass ich bald einen guten Weg finden würde, dem ich folgen könnte, einen, an dem ich mich festhalten könnte, nachdem ich so viel Unzulänglichem begegnet war. Es war eine unerklärliche, aber dennoch starke Intuition, eine, die ich nie mehr vergessen habe.

Kurz danach bekam ich einen Brief über Falun Gong. Ich wusste nicht, wer ihn geschrieben hatte, spürte aber, dass er ein besonderes Geschenk war. Erst später verstand ich wirklich, wie kostbar dieser Brief war – ich war schließlich gerettet, obwohl es zwei weitere Jahre dauerte, bis ich Falun Gong praktizierte.

Weil meine Noten nicht sehr gut waren, bekam ich nach meinem Abschluss nur einen Arbeitsplatz bei einer Gesellschaft. Zwei Jahre später, im Alter von 23, bekam ich Brust-Hyperplasie. Oft weckten mich Schmerzen mitten in der Nacht auf. Ich hatte auch Allergien, die meine Augen, Nase und Kehle betrafen und musste Medikamente einnehmen, um sie unter Kontrolle zu halten. Als ich noch an der Universität war, hatte ich mir meine Beine verstaucht und hatte im Halsbereich eine Lordose, was eine konstante Anspannung in meiner Brust bewirkte, so dass ich mich atemlos fühlte. Oft ging ich ins Krankenhaus und wurde viele Male körperlich untersucht.

Am Arbeitsplatz stellte ich hohe Anforderungen an mich und fürchtete, ich sei nicht gut genug. Jeder Arbeitstag fühlte sich für mich an wie ein Jahr.

Schließlich schaltete ich den Computer an und beschloss, die E-Book-Version des Hauptwerks von Falun Dafa, das Zhuan Falun, zu lesen, nachdem mir das jemand zugesandt hatte.

Während ich las, massierten meine Hände unterbewusst meinen Rücken und meine Wirbelsäule. Nachdem ich den ganzen Nachmittag gelesen hatte, fühlte ich mich überhaupt nicht müde, sondern sehr entspannt. Obwohl ich sehr kurzsichtig war, bereiteten mir meine Augen keinerlei Probleme, nachdem ich so lange auf den Bildschirm geschaut hatte. Früher taten mir Rücken und Kopf schon weh, wenn ich nur eine kleine Weile im Internet surfte. Auch meine Allergien schienen verschwunden zu sein. Das war doch zu geheimnisvoll! Außerdem war es lange her, dass ich ruhig und lange Zeit in einem Buch lesen konnte. Ich fühlte mich glücklich und bereichert.

Die Fa-Prinzipien im Buch faszinierten mich. Es war so, als würde ein kleines Kind zum ersten Mal diese Prinzipien hören, und ich glaubte sie, ohne irgendeinen Zweifel. Ich wusste gar nicht, dass es da einen Maßstab gab, um Gutes und Schlechtes in dieser Welt zu messen und dass Verluste zu erleiden, nicht notwendigerweise bedeutet, wirklich etwas zu verlieren. Weil die moralischen Werte der Gesellschaft dahinschwinden und ich nicht der Masse folgen sollte, war mein Gutsein eigentlich doch nicht falsch!

Von Jugend an hatte mir nie niemand gesagt, ich solle freundlich sein. Stattdessen sagten alle, ich sei zu freundlich und würde dadurch verlieren, ich solle lernen, mich selbst zu schützen, damit ich nicht schikaniert würde und solle mich der Gesellschaft anpassen, indem ich schlauer würde. Doch ich wollte das nie akzeptieren. Ich fühlte mich hin und hergerissen und verloren, nicht wissend, was für eine Art Mensch ich werden sollte.

Sollte ich etwa so werden, wie andere das von mir wünschten? Doch anscheinend konnte ich meine Persönlichkeit nicht ändern und wollte nicht gegen meinen Willen handeln. Mit diesen wirren Anschauungen ringend, hatte ich das Gefühl, schwach zu sein und keine Fähigkeiten zu haben. Ich dachte, freundlich zu sein, sei ein Mangel und so fühlte ich mich minderwertig.

Der Meister sagt:

„Die kosmischen Räume sind ursprünglich schon barmherzig und besitzen die Eigenschaften Zhen, Shan, Ren, die Menschen sind mit den gleichen Eigenschaften wie der Kosmos geboren worden.” (Li Hongzhi, Zhuan Falun 2012, Seite 6)

Der Meister zeigte mir, dass freundlich und selbstlos zu sein, die wahre Natur eines Menschen ist. Ich verstand, dass der Sinn des Lebens ist, sich den Eigenschaften des Universums, Wahrhaftigkeit, Gutherzigkeit und Nachsicht anzupassen und zu seinem wahren Selbst zurückzukehren.

Ich wusste, dass ich noch weit von diesem Ziel entfernt war, aber dass ich mich erhöhen und besser werden konnte. Ich wollte mich kultivieren und einen Meister haben. Wie wunderbar und wie heilig! Das war der Weg, den ich gesucht hatte!

Ich war nicht mehr verloren und mein Leben hatte schließlich ein Ziel bekommen. Dafa war wie ein Licht in meinem Herzen, vertrieb die Dunkelheit und leitete mich zu fernen Ufern.

Kultivierung verändert mich körperlich und geistig

Ich konnte es kaum erwarten, nach Hause zu gehen und die Übungen zu machen, nachdem ich sie gelernt hatte. Es war Sommer und ich schwitzte, als ich die Übungen praktizierte, obwohl ich normalerweise nicht viel schwitze. Nach den ersten vier Übungen schaute ich zu meinen Beinen hinunter und sah zwei Pfützen Wasser um meine Füße herum; meine Kleider waren schweißnass. Noch nie in meinem Leben hatte ich so viel geschwitzt! Ich fühlte mich sehr wohl und entspannt. Auch später schwitzte ich immer viel, wenn ich die Übungen machte, aber ich konnte spüren, dass es meinem Körper besser ging.

Manchmal machte ich die Übungen morgens, bevor ich zur Arbeit ging. Als ich die Treppen hinunter und nach draußen ging, am Markt vorbei zur Bushaltestelle, schien ich ganz mühelos und schnell zu gehen. Ich sah, wie Menschen auf dem Markt mir nachschauten; sie dachten wohl, ich fühlte mich im siebten Himmel.

Früher gab ich oft viel Geld für Kleidung aus, und dachte, mit teurer Kleidung würde ich gut aussehen. Das war aber nicht der Fall. Später kaufte ich billige Kleidung von Straßenverkäufern und alle kommentierten, ich würde gut aussehen. Sie fragten sogar, wo ich sie eingekauft hätte. Es war wohl, weil die Kultivierung mich völlig veränderte – in allem, was ich anhatte, sah ich gut aus, auch wenn ich nicht ausgesucht hatte, was ich anzog.

Als ich kurz nach Beginn meiner Kultivierung nach Hause fuhr, sahen auch meine Eltern, wie viel besser ich aussah. Sie waren so froh, dass sie immer weiter Fotos von mir machten und zu mir sagten, wie gut ich doch aussähe.

Meine Seele wurde von Beginn meiner Kultivierung an gereinigt und ich habe seitdem nicht eine einzige Tablette mehr eingenommen. Früher hörte ich mir oft Pop-Songs an und ging aus, um Karaoke zu singen, weil ich gut singen kann. Ich wollte dafür gelobt werden. Aber als ich das tat, hatte ich immer ein Gefühl von Leere. Seitdem ich mich kultivierte, hörte ich auf, solche Lieder zu singen und hörte sie weder an noch sang ich sie. Nun höre ich nur noch Musik und Lieder, die von Falun-Dafa-Jüngern komponiert wurden, weil sie mir ein Gefühl von Ruhe und Reinheit vermitteln.

Ich mag auch keine Bücher mehr lesen. Obwohl ich in meiner Studienzeit gut war, las ich außer meinen Lehrbüchern nur selten Magazine und Romane. Ich hatte Informatik studiert und wusste nichts über Geschichte. Seitdem ich praktizierte, verstand ich schließlich, wie breitgefächert und tiefgründig die traditionelle chinesische Kultur ist und dass sie eine von Gottheiten überlieferte Kultur ist. Ich lud von Minghui.org Kulturprogramme herunter, um sie anzuhören und war schließlich nicht mehr so ahnungslos und impulsiv. Mit dem Fa im Herzen und von der traditionellen Kultur angeleitet, kam Weisheit auf natürliche Weise zu mir.

Früher kannte ich mich mit alter Dichtung nicht aus und konnte sie nicht verstehen, obwohl ich sie für den Unterricht auswendig gelernt hatte. Nun weiß ich, wie man Gedichte schreibt, sogar antithetische Reimpaardichtungen.

Mein Mann, der ebenfalls praktiziert, studierte an der Universität chinesische Sprache und Literatur und so wusste er, wie man klassische chinesische Gedichte schreibt. Die Gedichte, die er schrieb waren über Geschichte, Kultivierung und Zeit und Raum. Als wir heirateten schrieben wir beide ein Dutzend antithetische Reimpaardichtungen und klebten sie an die Türen. Zur Trauung spielten wir von Dafa-Jüngern komponierte Musik ab. Obwohl unsere Hochzeit einfach war, war sie doch sehr vielsagend.

Auf dem Weg zur Gottheit

Als ich das erste Mal von zuhause wegging und mich in die Gesellschaft an der Universität wagte, war ich wie verloren gewesen, voller Sorgen über mein Studium, meine Karriere und meine Heirat. Viele Male hatte ich anderen Menschen mein Gefühl von Verlorenheit eingestanden, konnte aber nie eine Antwort darauf finden. Viele Nächte lang weinte ich allein und wusste nicht was ich tun sollte.

Nun sind diese verlorenen und hoffnungslosen Tage längst vergangen. Ich heiratete meinen Mitpraktizierende, und wir sind beide im Lehrerberuf tätig. Wir beide hoffen, dass wir die Großartigkeit von Dafa a andere weiter vermitteln können.

Dafa hat mir geholfen, reifer, mutiger und stärker zu werden. Ich wurde im Dafa wiedergeboren und meine Jugend war nicht vertan.

Der Meister sagte:

Ihr seid diejenigen, die auf dem Weg zur Gottheit sind, jeder Eigensinn ist ein Hindernis. (Li Hongzhi, Neujahrsgrüße, 09.02.2005, in: Essentielles für weitere Fortschritte III)

Ich möchte dem Meister folgen und mich zu Ende kultivieren. Worte in dieser menschlichen Welt können meine Dankbarkeit für den Meister nicht beschreiben.