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Ehemaliger Militäroffizier tot – nach zwei Jahrzehnten Verfolgung wegen seines Glaubens an Falun Dafa

5. Oktober 2020 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in China

(Minghui.org) Ein Militäroffizier im Ruhestand starb am 1. September 2020, nachdem er zwei Jahrzehnte lang wegen seines Glaubens an Falun Dafa [1] verfolgt worden war. Er war 92 Jahre alt.

Fu Yishuan ging 1944 zum Militär, als er gerade mal 15 Jahre alt war, und nahm am Bürgerkrieg teil. Bevor er in den Ruhestand ging, war er Militäroffizier in der Stadt Nanjing in der Provinz Jiangsu.

Bei den Kämpfen im Krieg hatte er sich viele Verletzungen zugezogen und musste deswegen oft im Krankenhaus behandelt werden. Im Jahr 1995 wurde ihm Falun Dafa vorgestellt. Durch das Praktizieren dieser Praxis erholte er sich allmählich und wurde wieder gesund.

Nachdem das kommunistische Regime 1999 mit der Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden begonnen hatte, befahlen die Funktionäre des Büros 610 Fu, seinen Glauben aufzugeben. Das Büro 610 ist eine außergesetzliche Behörde, die speziell zur Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden gegründet wurde. Fu wurde einer intensiven Gehirnwäsche unterzogen. Da er seinen Glauben nicht aufgab, wurde er vom Militär disziplinarisch bestraft und schikaniert, sodass er kein normales Leben mehr führen konnte.

Im Jahr 2010 nahmen Überwachungskameras Fu auf, wie er Informationsmaterialien über Falun Dafa verteilte. Polizisten durchsuchten seine Wohnung und zwangen ihn zu einer Gehirnwäsche. Sie befahlen ihm, ein Dokument zu schreiben, in dem er erklären sollte, dass er Falun Dafa aufgebe. Der psychische Druck war so stark, dass Fu ohnmächtig wurde und im Krankenhaus wiederbelebt werden musste.

Da er nicht mehr in der vom Militär zugewiesenen Wohnung leben konnte, zog Fu zu einem Verwandten und versteckte sich vor der Polizei. Er konnte vor seinem Tod nie mehr nach Hause zurückkehren.


[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.