Wenn ich aufrichtige Gedanken habe, geschehen Wunder

(Minghui.org) Im Jahr 1996 habe ich begonnen, Falun Dafa zu praktizieren. Als ich die Dafa-Bücher mit nach Hause nahm, befand ich mich in einem Dilemma. Ich wollte sie unbedingt lesen, war aber Analphabetin. So brachte mir meine Tochter das Lesen bei. Der Meister gab mir auch Weisheit. In weniger als einem Jahr war ich in der Lage, alle Falun-Dafa-Bücher selbst zu lesen.

Ich hatte Schmerzen im unteren Rücken, Kopfschmerzen und Sodbrennen. Kurz nachdem ich zu praktizieren begonnen hatte, verschwanden alle Beschwerden vollständig, die mich jahrelang geplagt hatten. Meine ganze Familie wurde Zeuge der wundersamen Wirkung des Dafa.

Im Herbst 1997 geschah wieder ein Wunder. Während ich das Pferd tränkte, erschrak es und überfuhr mich mit dem Wagen. Mein Mann war wie versteinert, aber ich wurde nicht verletzt. Ich war zu Tränen gerührt und dankte Meister Li, dem Begründer des Dafa, dass er mich beschützt hatte.

Dieser Vorfall verbreitete sich schnell in unserem Dorf. Alle lobten Dafa. Meine Familie unterstützte mein Praktizieren immer mehr.

Nach Peking gehen, um das Recht aufs Praktizieren einzufordern

Als ich zum ersten Mal nach Peking ging, um für Dafa zu appellieren, hatte ich eins der Gedichtsbände Hong Yin bei mir. Auf dem Platz des Himmlischen Friedens wurde ich verhaftet. Während ich darauf wartete, in meine Stadt zurückgebracht zu werden, versuchten die Polizeibeamten, mir mein Buch wegzunehmen. Da ich mich wehrte, fesselten sie mich mit Handschellen an eine Bank.

Zurück in unserer örtlichen Polizeistation verhörte mich der Polizeichef. Als ich darauf bestand, mich weiter zu kultivieren, gab er mir eine Ohrfeige, dass mir die Ohren brummten. Er sperrte mich 15 Tage lang ein.

Meine Familie kam mit einem Dorfkader, um mich nach Hause zu bringen. Sie sollte 200 Yuan (ca. 27 Euro) für meine Freilassung zahlen. Auf dem Weg dorthin beschuldigte mich der Kader, meiner Familie Schwierigkeiten zu bereiten. Ich erzählte ihm, dass alle meine Krankheiten wegen des Praktizierens verschwunden sind und dass alle Pflanzen auf den Feldern außer meiner bei starkem Wind umgefallen seien. Das sei alles wegen Falun Dafa. Er war skeptisch, sagte aber nichts.

Da ich den ganzen Tag lang die verleumderischen Lügen im Fernsehen sah, beschloss ich, mich ein zweites Mal in Peking für Dafa einzusetzen. Ich machte die Übungen auf der Jinshui-Brücke gegenüber dem Platz des Himmlischen Friedens und wurde erneut verhaftet. Diesmal sperrte man mich für ein Jahr in ein Zwangsarbeitslager. Weil ich mich weigerte, mich „umerziehen“ zu lassen, musste ich stundenlang schwere Arbeit verrichten. Sie verwehrten mir den Toilettengang und entzogen mir den Schlaf.

Unter dem Schutz des Meisters überlebte ich ein Jahr der Folter und kehrte sicher nach Hause zurück. Aber die örtliche Polizei schikanierte mich häufig. Um weiteren Schikanen zu entgehen, zog ich in eine andere Stadt, wo ich auch Arbeit fand. Nach einiger Zeit beschloss ich, dass ich doch noch einmal nach Peking gehen sollte, um das Fa zu bestätigen. Auf dem Tiananmen-Platz entrollte ich mein Tranparent und rief: „Meister Li ist unschuldig! Falun Dafa ist unschuldig!“ Ich wurde geschlagen und zur Qianmen-Polizeistation gebracht. Auf dem Weg dorthin rief ich: „Falun Dafa ist gut!“

Viele andere Praktizierende wurden ebenfalls in dieser Polizeistation festgenommen. Wir rezitierten gemeinsam Über Dafa. Nachts wurde ich an einen abgelegenen Ort gebracht und verhört. Als ich mich weigerte, ihre Fragen zu beantworten, schlugen mich die Polizisten mit Elektrostäben. Davon habe ich heute noch Narben am Arm.

Ich wurde zu meiner örtlichen Polizeistation zurückgebracht und 17 Tage lang festgehalten, bevor man mich für zwei Jahre in das Heizuizi-Zwangsarbeitslager einwies.

Ich sagte den Mitpraktizierenden im Arbeitslager, dass wir dem Dafa unter keinen Umständen abschwören sollten. Im Büro des Teamleiters wurde ich geknebelt und geschlagen. Es gelang ihnen nicht, mich zum Verzicht auf Dafa zu zwingen. Als sie mir befahlen, meinen „Gedankenbericht“ einzureichen, schrieb ich: „Ich habe nichts Falsches getan, indem ich den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folgte, um ein guter Mensch zu sein.“

Aufgrund meiner starken aufrichtigen Gedanken half mir der Meister. Ein paar Tage später erhielt meine Familie vom Arbeitslager die Benachrichtigung, sie solle mich nach Hause holen. Ich konnte nicht glauben, dass es wirklich so war. Wieder einmal wurde ich Zeuge der Großartigkeit des Meisters. Ich dankte dem barmherzigen Meister aus tiefstem Herzen.

Fleißig kultivieren

Mit dem Segen des Meisters und der Hilfe der Mitpraktizierenden begann ich 2014, zu Hause Informationsmaterial über Dafa zu drucken. Außerdem gründete ich bei mir zu Hause eine Fa-Lerngruppe.

Manchmal lieferte ich Dafa-Bücher und Fotos des Meisters an Praktizierende aus, egal ob es regnete oder nicht. Oft fuhr ich Hunderte Kilometer hin und her, um die Gegenstände zu überbringen. Um diese drei Dinge gut zu erledigen, erinnerte ich mich immer an die Lehre des Meisters. Ich glaubte fest an den Meister und an Dafa. Ständig beseitigte ich meine Anhaftungen, erhöhte meine Xinxing und ging auf dem vom Meister arrangierten Weg.

Kultivieren, um die Angst zu beseitigen

Ich verteile auf den Dorfmärkten Informationsmaterialien an die Leute. Anfangs verteilte ich nur ein paar Exemplare, weil ich schüchtern war. Um die Angst zu überwinden, rezitierte ich wiederholt ein Gedicht aus Hong Yin:

„Du hast AngstEs packt dichSobald Gedanken aufrichtigBöses zerbrichtKultivierenderDas Fa hegenAufrichtige Gedanken aussendenMorsche Gespenster zersprungenGottheiten in der WeltDas Fa bestätigen“ (Was zu fürchten, 29.02.2004, in: Hong Yin II)

Ich sandte verstärkt aufrichtige Gedanken aus, um das Böse, das mich einschüchterte, zu beseitigen. Als meine aufrichtigen Gedanken stärker wurden, hatte ich weniger Angst. Danach brachte ich Tausende Materialien zur Erklärung der wahren Umstände auf den Markt.

Zwei Polizeibeamte kamen zu mir nach Hause und schikanierten mich, aber ich hatte keine Angst. Ich sprach höflich mit ihnen und gab ihnen Popcorn. Sie sagten, ich sei nett, und fragten, wie alt ich sei. Als sie hörten, dass ich 67 Jahre alt bin, sagten sie, ich sähe aus, als sei ich in den Fünfzigern.

Die Polizisten wollten mein Zimmer filmen. Ich erzählte ihnen die Fakten über Falun Dafa und forderte sie auf, aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) auszutreten. Sie schienen aufgewacht zu sein.

Krankheitskarma in sechs Tagen beseitigen

Während ich am 16. Januar 2022 Informationsmaterialien druckte, bekam ich plötzlich Schüttelfrost. Außerdem hatte ich Schmerzen im unteren Rücken und im Unterleib. Ich wusste, dass es eine Störung war. Daher negierte ich die alten Mächte und sandte aufrichtige Gedanken, um sie zu beseitigen.

Am 22. Januar verschwanden alle Krankheitssymptome. Nachdem ich das Krankheitskarma in sechs Tagen beseitigt hatte, erkannte ich zutiefst, dass alles gut gehen wird, solange ich auf dem richtigen Weg bleibe.

Schwierigkeiten überwinden

Einige Tage vor dem Mitteherbstfest 2021 ging ich mit einigen Mitpraktizierenden hinaus, um persönlich mit den Menschen über Falun Dafa zu sprechen. Wir wurden verhaftet. In der Haftanstalt klärte ich die Menschen weiter über die wahren Hintergründe der Verfolung auf und sieben Personen traten aus der KPCh aus. Zwölf Tage später wurde ich freigelassen.

Am 4. März 2022 wurde unsere Stadt wegen der Pandemie abgeriegelt. Die weiß gekleideten Mitarbeiter der Pandemieprävention waren überall und beobachteten alles. Es war der Tag, an dem ich an einem anderen Ort Informationsmaterialien herstellen musste. Unter dem Schutz des Meisters gelangte ich dorthin und kehrte auch sicher nach Hause zurück, ohne aufgehalten zu werden.

Ich habe wegen der Abriegelung nicht aufgehört, Menschen zu erretten. Dabei verteilte ich Materialien mit Informationen über Falun Dafa und die Verfolgung in kleinen Gemeinden.

In den letzten 20 Jahren wurde ich sechsmal verhaftet und bin jedes Mal dank meines festen Glaubens an den Meister und an Dafa heil davongekommen. Ich habe mich von einer ungebildeten Hausfrau auf dem Dorf zu einer Dafa-Kultivierenden entwickelt. Außerdem bin ich zu einem Menschen geworden, der alle Dafa-Bücher lesen und den Computer zum Herunterladen von Informationen benutzen kann. Ich kann auch Informationsmaterialien selbst ausdrucken. Für die meisten Menschen wäre das unvorstellbar. Ohne Dafa wäre es mir nicht möglich, all das zu tun.

Während dieser Jahre der Kultivierung gab es sowohl Freude über die überwundenen Schwierigkeiten als auch Bedauern. Ich danke dem Meister aufrichtig für seine grenzenlose Barmherzigkeit und meinen Mitpraktizierenden für ihre selbstlose Hilfe. Darüber hinaus bin ich auch dankbar für das Verständnis und die Unterstützung meiner Familienangehörigen.

Da mir nur noch wenig Zeit bleibt, muss ich mein Gelübde erfüllen und die drei Dinge gut machen. Ich werde noch fleißiger praktizieren und mit dem Meister nach Hause gehen.