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China Fahui | Mittelschullehrerin bestätigt Falun Dafa in der Schule

29. November 2023 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in der Provinz Liaoning, China

(Minghui.org) Verehrter Meister! Liebe Mitpraktizierende!

Ich habe im Jahr 1997 mit der Kultivierung im Falun Dafa begonnen. Bis zu meiner Pensionierung unterrichtete ich in einer Mittelschule. Jetzt bin ich 64 Jahre alt. Ab dem Jahr 1999, als die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) begann, Falun Dafa zu verfolgen, bis zu meinem Ruhestand im Jahr 2009, habe ich meinen Schülern und Lehrerkollegen aufrichtig die wahren Umstände erklärt. Hiermit möchte ich ein paar Geschichten erzählen.

Schüler davor schützen, bei einer Prüfungsfrage Falun Dafa zu verleumden

Im Frühjahr 2002 beaufsichtigte ich eine Probeklassenarbeit der 8. Klasse in Politik. Es gab acht Klassen mit insgesamt 400 Schülern. Kurz nach Beginn der Prüfung entdeckte meine Kollegin, die wusste, dass ich Falun Dafa praktiziere, dass die letzte Frage darauf abzielte, Falun Dafa zu verleumden. Ich dankte ihr, dass sie mich darauf hingewiesen hatte. Was sollte ich tun? Ich durfte die Schüler niemals eine solche Frage beantworten lassen – das würde sie zerstören und sie würden Verbrechen gegen Dafa begehen.

Ich bat die Kollegin, mir zu helfen, ein Auge auf die Studenten zu haben und ging zum Büro des Schulleiters. Damals war dieser Schulleiter erst seit sechs Monaten an unserer Schule.

Ich sagte ihm, dass wir nicht zulassen dürften, dass die Schüler eine solche Frage beantworteten. Dann erklärte ich ihm, dass Falun Dafa zu Unrecht von der Partei verfolgt wird, genau wie bei vergangenen politischen Kampagnen in der Geschichte des kommunistischen Regimes. Wenn wir wissen, dass es falsch ist, sollten wir dabei nicht mitmachen und die Studenten noch dazu anheizen. Trotz seines anfänglichen Widerstandes sagte der Schulleiter, dass er darüber nachdenken würde.

Nachdem ich ins Klassenzimmer zurückgekehrt war, sandte ich starke aufrichtige Gedanken aus. Es war meine Verantwortung, die Schüler zu schützen.

Nachdem ich eine Weile gewartet hatte, ging ich zurück ins Büro des Direktors und sah, wie er mit dem Leiter des Büros für akademische Angelegenheiten sprach. Ich sagte ihm, dass die Prüfung bereits vor 20 Minuten begonnen habe und die Schüler allmählich zu dieser Frage kommen würden. Der Direktor sagte, er sei sich der Situation bewusst.

Ich kehrte ins Klassenzimmer zurück und sendete weiterhin aufrichtige Gedanken aus. Nicht lange danach kam der Leiter des Büros für akademische Angelegenheiten und schrieb an die Tafel: „Die letzte Frage muss nicht beantwortet werden!“ Dann ging er ins nächste Klassenzimmer und tat dasselbe.

Mehrere Kollegen, die sahen, dass ich aus dem Klassenzimmer gerannt war, waren besorgt, da sie dachten, ich würde etwas tun, was mir Ärger einbringen würde. Als der Vorfall perfekt gelöst war, äußerten sie, dass sie meinen Mut und meine Stärke bewunderten.

Den Schülern die wahren Umstände näherbringen

Die letzte Klasse

Am 20. Juni 2002, dem letzten Schultag der 8. Klasse, wurde ich beauftragt, die Klasse zu vertreten. Weil ich konsequent Falun Dafa praktizierte, ließ mich die Schule nicht mehr als Klassenlehrerin zu; ich durfte nur noch das Unterrichtsfach Englisch unterrichten. Ich erzählte den Schülern von Falun Dafa und der traditionellen Kultur. Die Schüler und ich hatten eine gute Beziehung aufgebaut. Da es ihre letzte Stunde war, baten sie mich, anstelle des üblichen Unterrichts ihnen eine Geschichte zu erzählen. Ich stimmte zu.

Ich erzählte ihnen die Kultivierungsgeschichte von Buddha Shakyamuni. Dann sprach ich über die Kultivierung im Falun Dafa. Ein Schüler fragte nach dem Vorfall der Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Ich erklärte ihnen, dass es ein Schwindel war, inszeniert von der Regierung, um Falun Dafa zu verleumden. Ich wies auf eine Reihe von verdächtigen Fakten über den Vorfall hin. Die Schüler waren erschüttert, als sie die wahren Hintergründe erfuhren.

Am Ende des Unterrichts bat ich die Schüler, sich stets daran zu erinnern: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“, das waren meine Abschiedsworte an sie.

Schuhe aus“ oder „Sekte“

Als 1999 die Verfolgung von Falun Dafa begann, nahm mich die Schulleitung aufgrund des Drucks der Behörden aus der Klassenlehrerposition. Aber wegen meiner hervorragenden Lehrleistungen ließen sie mich in der 8. Klasse Englisch unterrichten, um die Schüler besser auf die Aufnahmeprüfungen der Oberstufe vorzubereiten. Das gab mir tatsächlich die Möglichkeit, mich mit mehr Schülern zu verbinden, da ich jedes Jahr neue Schüler in verschiedenen Klassen unterrichtete.

In einem Jahr hatte ich auch einen Monat nach Schuljahrsbeginn noch keine Gelegenheit, den Schülern die wahren Umstände zu erklären. Und so bat ich Meister Li, den Begründer von Falun Dafa, mir zu helfen. Während eines Abendunterrichts hörte ich einen Jungen sagen: „Sekte, Sekte.“ Obwohl seine Stimme leise war, konnte es die ganze Klasse hören.

Sofort griff ich das Thema auf und begann über Falun Dafa zu sprechen, das von der Partei zu Unrecht als Sekte bezeichnet wurde. Die Schüler waren davon fasziniert, da es etwas war, was sie noch nie zuvor gehört hatten und hörten alle aufmerksam zu. Die ganze Klasse spendete mir Applaus, als ich fertig war.

Nach dem Unterricht rannte mir der Junge nach und sagte: „Frau Lehrerin, ich meinte nicht „Sekte“, sondern „Schuhe aus.“ Diese beiden chinesischen Wörter klingen fast gleich. Ich entgegnete: „ Oh!“, sah ihn an und lächelte. Dann dankte ich dem Meister, dass ich diese Gelegenheit erhalten hatte, durch dieses Missverständnis den Schülern von Falun Dafa zu erzählen.

Ein paar Tage später rief mich der Direktor in sein Büro und bat mich, vorsichtig zu sein, denn einige Eltern hätten mich gemeldet, weil ich mit den Schülern über Falun Dafa gesprochen hatte. Ich nutzte diese Gelegenheit, ihm die Zusammenhänge über Falun Dafa weiter zu erklären und ihn zum Parteiaustritt zu bewegen.

Eine nachhaltige Wirkung

Mehrere Begegnungen mit ehemaligen Schülern zeigten mir die bleibende Wirkung meiner Erklärung der wahren Umstände auf.

Ein ehemaliger Schüler war in der Graduiertenschule und studierte unter einem deutschen Mentor, als wir uns zufällig wieder trafen. Er erzählte mir, dass er sich oft mit seinem Mentor über spirituellen Glauben und internationale Angelegenheiten unterhalte. Er war mir dankbar, dass ich ihm die Fakten über Falun Dafa erzählt hatte, sodass er nun aufgeschlossener und objektiver war, ohne weiterhin von der Partei getäuscht zu werden. Er sagte zu mir: „Frau Lehrerin, Sie sind so freundlich. Ich möchte so leben und arbeiten wie Sie.“

Ein anderer ehemaliger Schüler erzählte mir, dass er das Angebot der Gemeinde, Falun-Dafa-Praktizierende zu überwachen, abgelehnt habe, obwohl er zu der Zeit arbeitslos war und sie ihn dafür bezahlt hätten. Er sagte: „Ich möchte keine guten Leute wie Sie ausspionieren.“ Ich ermutigte und dankte ihm für seine aufrichtige Entscheidung.

Eine andere ehemalige Schülerin stimmte bereitwillig zu, sich aus den Jungen Pionieren – einer Jugendorganisation der Partei ­– zurückzuziehen, als eine andere Praktizierende auf der Straße sie darauf ansprach. Sie erwähnte gegenüber der Praktizierenden sofort meinen Namen und dass sie von ihrer ehemaligen Klassenlehrerin schon über Falun Dafa aufgeklärt worden sei.

Meinen Kollegen die wahren Umstände erklären

Als ich zu Beginn der Verfolgung mit anderen persönlich über Falun Dafa sprach, wusste ich nicht, wie ich es am besten ansprechen sollte und manchmal fiel es mir schwer, meinen Hass auf die Partei einzudämmen. Aber als ich mich in meiner Kultivierung erhöhte, wurde ich erfahrener darin, den Menschen Falun Dafa verständlich zu machen. Noch wichtiger war, dass ich gemerkt habe, dass es nicht darum geht, was ich sage, sondern was ich tue. Bei meiner täglichen Arbeit war ich freundlich und selbstlos, wenn ich mit meinen Kollegen interagierte. Für sie sind meine Handlungen das beste Schaufenster für die Werte von Falun Dafa.

Nach der Veröffentlichung der Neun Kommentare über die Kommunistische Partei nutzte ich jede Gelegenheit, mit meinen Kollegen privat zu sprechen und sie auf die Bedeutung und Wichtigkeit des Parteiaustrittes hinzuweisen. Meine Bemühungen zahlten sich aus, da mehr als die Hälfte von ihnen zustimmten, sich von der Partei und den ihr angeschlossenen Organisationen zurückzuziehen.

Ich hatte eine gute Beziehung zu einer Kollegin namens Yan und half ihr, eine Arbeitsstelle an einer besseren Mittelschule zu finden. Als ich sie später kontaktierte und versuchte, sie davon zu überzeugen die drei Austritte zu machen, distanzierte sie sich von mir und lehnte meinen Besuch ab. Ich war traurig und enttäuscht. Aber dann wurde mir klar, dass ich keine negativen Gefühle aufkommen lassen durfte. Es ist wegen der Tyrannei der Partei, dass die meisten Chinesen in Angst leben.

Später traf ich Yan wieder während einer Fortbildung. Sie war froh, mich zu sehen und auf dem Weg nach draußen sprachen wir lange miteinander. Ich begann, ihr geduldig die Wichtigkeit des Parteiaustritts zu erläutern. Schließlich stimmte sie zu, den Kommunistischen Jugendverband zu verlassen.

In den Schulen ist der Titel des Oberlehrers der Traum eines jeden Lehrers, mit einem guten Gehalt und gutem Ruhestandsgehalt. Viele Lehrer kämpften miteinander und verwendeten alle möglichen Taktiken, um diesen Titel zu erreichen. Was mich betrifft, lehnte ich diese Aufstiegsmöglichkeiten ab und überließ sie anderen. Viele meiner Kollegen fragten sich, warum ich persönliche Interessen so leichtnehmen konnte.

Min war eine ältere Lehrerin und sollte in einem Jahr in Ruhestand gehen. Es war ihre letzte Chance, befördert zu werden. Als der Schulleiter ankündigte, dass er mir und zwei weiteren Hauptlehrern in der Schule die Beförderung geben würde, war Min verärgert und machte eine Szene in der Schule.

Ich konnte spüren, wie es sie schmerzte, den Titel nicht bekommen zu haben, nachdem sie so viele Jahre gearbeitet hatte. Als ich ihr sagte, dass ich bereit sei, ihr meinen Platz zu überlassen, war sie erschüttert. Am Ende wurden sie und die beiden anderen Lehrer befördert. Sie sagte zu mir: „Ihr Falun-Dafa-Praktizierende kämpft nicht um persönlichen Gewinn!“ Als ich sie später traf und sie bat, aus der Partei auszutreten, war sie sofort dazu bereit.

Lin ist Leiterin des Mathematik-Teams. Im Jahr 2008 versuchte sie auf aggressive Weise, den Titel der Oberstufenleiterin zu erhalten und bedrohte sogar den Schulleiter. Andere Lehrer machten es ihr nach und gingen alle zum Schulleiter, um mit ihm zu sprechen. Ich versuchte kein einziges Mal, dafür zu kämpfen, obwohl der Direktor dabei war, mich als einen der Kandidaten aufzustellen. Angesichts des Drucks der Lehrer vergab der Schulleiter den Titel an Lin und nicht an mich. Ich gratulierte Lin aufrichtig und sie war  berührt von meinem Wohlwollen.

Eines Tages traf ich ihre dreiköpfige Familie auf der Straße. Sie freuten sich sehr, mich zu sehen. Sie und ihr Sohn, einst mein Schüler, waren bereits aus der Partei ausgetreten, deshalb wandte ich mich mit meiner Bitte an ihren Mann. Bevor ihr Mann Stellung nehmen konnte, antwortete Lin in seinem Namen. „Ja, lassen Sie ihn austreten. Er ist Parteimitglied.“ Ihr Mann sah mich mit einem Lächeln an und stimmte zu.

Ein drittes Mal verzichtete ich auf eine Aufstiegschance, dieses Mal für Jing, eine liebe Freundin und Kollegin, die Englisch unterrichtete. Wir verstanden uns gut und sie hatte schon früh ihre Mitgliedschaft in der Partei gekündigt. Berührt von meiner Geste wurde sie zu einer leidenschaftlichen Fürsprecherin von Falun Dafa. Sie verteidigte Falun Dafa öffentlich und war immer stolz darauf, eine Falun-Dafa-Praktizierende als ihre Kollegin zu haben. Sie teilte die Informationsmaterialien über Dafa mit anderen, nachdem sie sie gelesen hatte und platzierte auch den Minghui-Kalender, den ich ihr schenkte, auf ihrem Schreibtisch in ihrem Büro.

Epilog

Da ich mich weigerte, auf meinen Glauben zu verzichten, wurde ich später zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und hatte nie die Möglichkeit, den Oberlehrertitel zu erhalten. Der Schulleiter, der meine vorbildliche Leistung und meinen Charakter anerkannte, behielt meine Position während meiner Haftstrafe und ermöglichte mir, mit vollen Bezügen in den Ruhestand zu gehen. Er verhinderte auch mehrmals, dass die Polizei mich belästigte.

Im Sommer 2020 setzte das Sozialversicherungsamt meine Ruhestandsbezüge wegen meiner Haftstrafe aus. Jetzt verdiene ich meinen Lebensunterhalt, indem ich zwei Schülern Nachhilfeunterricht in Englisch gebe. Trotz dieser Schwierigkeiten bleibe ich optimistisch und heiter.

Ich bin dem Meister dankbar für seinen barmherzigen Schutz und dafür, dass er mir die große Mission zur Errettung aller Wesen gegeben hat. Ich werde das Fa weiter lernen, die drei Dinge gut tun und mit dem Meister nach Hause zurückkehren.

Bitte berichtigt mich, falls etwas nicht mit dem Fa in Einklang steht.