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Alles geben, um Gerechtigkeit für Falun Gong zu erreichen - Spanischer Anwalt fordert Gesetz zur Beendigung des Organraubs in China (Fotos) (Teil 2)

19. November 2013

(Minghui.org)

Teil 1: http://de.minghui.org/artikel/76080.html

Der spanische Menschenrechtsanwalt Carlos Iglésias erzählte in einem kürzlich gegebenen Interview, was ihn bewegte, Falun Gong-Praktizierenden zu helfen.

Er erklärte: „Ich war kein Anwalt, der sich auf Menschenrechte spezialisierte und auch nicht auf Verbrechen, doch die Situation der Verfolgung von Falun Gong traf mitten in mein Herz. Als ich das Ausmaß erkannte und anfing, mehr Leute zu treffen und mit ihnen über die Tragöde zu sprechen in der sich China befindet, traf all dies direkt in mein Herz: die Verfolgung von so vielen Millionen von unschuldigen Menschen, die nur wegen ihres Glaubens verfolgt werden, gute Menschen, die sich bemühten, sich in ihrem Verhalten, ihrer Moral und ihrer Haltung anderen gegenüber zu verbessern, einfach gute Menschen zu sein. Ich konnte nicht verstehen, wie es möglich war, dass Millionen Menschen verfolgt werden, nur weil sie gute Menschen, aufrichtige Menschen und gute Bürger Chinas sind. All dies veränderte meine Pläne.“

Herr Iglésias fuhr fort: „Als ich aber einige der Opfer, Dai Zhizhen und ihre Tochter Fadu, befragte, musste ich wirklich Tränen vergießen, als Dai Zhizhen die Verfolgung ihres Mannes beschrieb. Dieses kleine Kind [Fadu] wurde zu einer Waisen, einzig und allein, weil ihr Vater ein guter Mensch war. Dies brachte mich innerlich so stark in Aufruhr, dass ich meine Denkweise völlig änderte.

Ich veränderte mich über Nacht von einem streitlustigen Anwalt einer Gemeinschaftskanzlei, der immer nach dem größten Gewinn trachtete.“ Er berichtete weiter: „Ich beschloss in meinem Inneren, dass ich meine ganze Kraft, mein ganzes Bemühen, meine ganze Entschlossenheit und all meine Leidenschaft einbringen musste, um Gerechtigkeit für Millionen von Falun Gong-Praktizierenden in China zu erreichen, welche von einer blutigen Diktatur, von einer bösartigen Diktatur, die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) heißt, ganz schrecklich verfolgt werden.

In all diesen Jahren wünschte ich mir nur das Eine, nämlich dass die Falun Gong-Praktizierenden, diese guten Menschen, ihren Glauben bis zum Ende ihres Lebens leben dürfen, weil sie sich entschlossen haben, bessere Menschen zu sein. Das berührte mein Herz und motivierte mich zu meinem Handeln.

Das einzige Motiv, der einzige Grund, den ich habe, ist meine aufrichtige Hoffnung – sonst nichts.“

Oberster Gerichtshof von Spanien überprüft Beweise des Organraubs

„In China gibt es keine unabhängige Justiz. Die Anwälte, die wissen, wie das chinesische Rechtssystem funktioniert, wissen, dass es unter der völligen Kontrolle der kommunistischen chinesischen Partei steht. Daher ist es total unmöglich, in China in Bezug auf die Verfolgung von Falun Gong Recht zu bekommen“, sagte Herr Iglésias.

„Aber in Spanien und anderen Ländern, die rechtsstaatlich regiert werden und wo Gerechtigkeit herrscht, kann es gemacht werden. Wir müssen diese Täter, die die schlimmsten Verbrechen gegen die Menschheit begangen haben, vor Gericht bringen.“

In mindestens 30 Ländern wurden über 70 Fälle von Falun Gong-Praktizierenden eingereicht, die die Täter des Genozids, der Folter und der Verbrechen gegen die Menschlichkeit anklagen und die KPCh-Beamten zur Verantwortung ziehen für das, was sie getan haben.

Herr Iglésias reichte 2003 die erste strafrechtliche Anklage in Spanien gegen den ehemaligen kommunistischen Führer Jiang Zemin ein. Jiang wird weithin als Initiator und Hauptantriebskraft der Kampagne, die 1999 zur „Auslöschung“ von Falun Gong ins Leben gerufen wurde, bestätigt. Außerdem muss in diesem spanischen Fall Luo Gan, ehemaliger Leiter des Büros 610, mit Verurteilungen wegen Genozid und Folter rechnen.

Seit damals sind mehr Anklagen gegen die Verbrecher, die sich an der Verfolgung von Falun Gong beteiligten, eingereicht worden, besonders gegen Bo Xilai, Wu Guanzheng, Jia Qinglin. Insgesamt wurden fünf hochrangige Beamte wegen ihrer Verbrechen bei der Verfolgung von Falun Gong angeklagt. Die Fälle wurden laut Herrn Iglésias beim Obersten Gerichtshof von Spanien und beim Verfassungsgericht von Spanien zur Ermittlung anberaumt.

Eine beträchtliche Beweismenge wurde vorgelegt, darunter Zeugenaussagen von Opfern, unabhängige Berichte von Human Rights Watch und Amnesty International sowie Berichte vom europäischen Parlament und der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen.

Herr Iglésias erläuterte: „Der nächste Schritt ist nun, dass das Oberste Gericht von Spanien den Bericht von David Matas und David Kilgour über den Organraub der KPCh durchsieht, um zu entscheiden, ob dieses zusätzliche Beweismaterial in die bestehenden Anklagen eingebunden werden soll.

„Wenn jemand von den angeklagten Personen– Jiang Zemin, Luo Gan, Jia Qinglin, Wu Guanzheng oder Bo Xilai – Spanien oder ein anderes europäisches Land oder ein Land, mit dem Spanien ein Auslieferungsabkommen hat, bereist, werden wir direkt vom Richter fordern, dass diese Person verhaftet wird. Wir würden dann vom Richter fordern, dass er einen internationalen Haftbefehl zur Verhaftung dieser Person in jenem Land erlässt und diese Person würde dann zur Gerichtsverhandlung nach Spanien gebracht.

Spanier unterschreiben auf der Plaza del Pilar in Zaragoza eine Petition gegen den unfreiwilligen Organraub in China, um ihre Unterstützung für Falun Gong und das chinesische Volk zu bekunden

Die unmenschlichen, völkermordenden Taten der KPCh

„Seitdem die kommunistische Partei in China an die Macht kam, hat sie sich zur größten und grausamsten Diktatur in der Geschichte der Menschheit gewandelt“, so Herr Iglésias. „Mehr als 80 Millionen Menschen wurden unter der Diktatur der KPCh getötet.“

Herr Iglésias betonte, dass die KPCh ihr eigenes Volk umbringt, Organe von lebenden Menschen, von Falun Gong-Praktizierenden, raubt, und damit Geld verdient. Sie hat ein Multi-Millionen-Dollar-Geschäft generiert und alle Profite daraus gehen an die Führer der KPCh.

Herr Iglésias bezeichnet die Verfolgung als den „größten Genozid in der Geschichte der Menschheit”. Er sagte: „Die bösartigsten Verbrechen, die in der Geschichte der Menschheit begangen wurden, werden in einem groß angelegten Ausmaß von der KPCh begangen.“

Er fügte hinzu: „Nie zuvor in der menschlichen Geschichte gab es eine solch bösartige Verfolgung, die alle Ressourcen innerhalb der Möglichkeiten einer schrecklichen Diktatur, wie es diese Diktatur der KPCh ist, ausnutzt.

Ich habe wirklich das Gefühl, dass sie gar nicht menschlich sein können, wenn sie diese grauenvollen Verbrechen gegen die Menschlichkeit begehen“, so Herr Iglésias.

Er betonte: „All diese KPCh-Verbrecher müssen zur Rechenschaft gezogen werden.“

Die Würde und die kulturelle Essenz des chinesischen Volkes wiederherstellen

Herr Iglésias erklärte: „Ich glaube an die dem Gericht innewohnende Gerechtigkeit und ich glaube an eine universelle Gerechtigkeit. Kein Genozid, keine Folterer können solche schrecklichen Verbrechen begehen und erwarten, dass sie ungestraft davonkommen.

Die Diktatur der KPCh wird nicht recht viel länger andauern“, fügte er hinzu. Dies sei die Botschaft der Hoffnung, die er den Chinesen übermitteln wolle.

Er drückte seine Bewunderung für die 5.000 Jahre alte Geschichte der Chinesen aus.

„Die 70 Jahre der KPCh-Diktator sind ein Tropfen im Meer der Jahre, im Meer von Tausenden von Jahren dieser Kultur und der Ahnen des chinesischen Volkes.“

Herr Iglésias ist zuversichtlich, dass Gerechtigkeit geübt werden wird. Er bedeutete: „Wir müssen die Gerechtigkeit gegenüber Falun Gong zurückbringen, wir müssen den Chinesen die Gerechtigkeit zurückbringen. Wir sollen ihnen helfen, ihre Würde rückzugewinnen, ihre Kultur und die Essenz rückzugewinnen, für die sie bewundert wurden und ein Vorbild für die ganze Welt waren.“

„Das wünsche ich mir und das ist in meinem Herzen: den Chinesen ihre wahre Würde zurückzubringen, ihre echte Freiheit und ihre wahre Essenz, außerhalb, unabhängig von dieser grauenvollen Diktatur.“

Aufruf zur Beendigung der fürchterlichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Zum Abschluss war Herrn Iglésias noch sehr daran gelegen, jedem folgende Botschaft zu vermitteln: „Treten Sie heraus, um die Würde der Menschen zu verteidigen. Seien Sie mutig, haben Sie die Courage, der Welt die Wahrheit über diese furchtbare Tragödie zu sagen. Stoppen Sie die Bösartigkeit der KPCh, beenden Sie diese Tragödie und diese grauenvolle Verletzung menschlichen Lebens. Nur dann kann unsere Menschheit eine bessere Welt bauen.“

Maßgeblicher Artikel: Tabellarischer Überblick der gegen den ehemaligen chinesischen Staatschef Jiang Zemin und seine Anhänger eingereichten Klagen durch Falun Gong-Praktizierende aus aller Welt (Von 2001 bis August 2004): http://de.minghui.org/artikel/16021.html