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Cardiff, UK: Der tatkräftige Einsatz von Amnesty-Mitgliedern zur Beendigung des Organraubs in China (Fotos)

13. Dezember 2013 |   Von Tang Xiuming, Minghui-Reporter in Großbritannien

(Minghui.org) Am 28. November 2013 organisierten Amnesty Mitglieder (AI-Gruppe der Universität Cardiff) vor dem Gebäude des Studentenwerks der Universität Cardiff, Wales eine spektakuläre Nachstellung einer Zwangs-Organentnahme. Auf dem Operationstisch lag ein „Mann“, zugedeckt mit einer Decke, auf der „blutige Organe“ lagen. Oberhalb des Operationstisches befand sich ein Transparent mit den Worten „Helfen Sie uns, den Organraub zu beenden“. Einige als Ärzte und Krankenschwestern verkleidete Amnesty-Mitglieder informierten die Passanten über die Verbrechen des Organraubs in China.

Bei dieser Aktivität wurden gleichzeitig Unterschriften zur Beendigung der Verbrechen der KPCh gesammelt.

 
Nachstellung einer Zwangs-Organentnahme mit Unterschriftensammlung
Passanten unterschreiben zur Beendigung des Organraubs
Herr Lane spricht mit den freiwilligen Aktivisten

 

Mitglieder von Amnesty International (AI-Gesellschaft der Universität Cardiff)
Laura (oben links), Kez (oben rechts), Amber Roguski (Mitte), Emily (unten links) und Fiona (unten rechts)

Etwas unternehmen und die Menschen über den Organraub informieren

Die Aktivität wurde von Amber Roguski, der Vorsitzenden der AI-Gruppe der Universität Cardiff, initiiert. Etwa zwei Wochen vorher veranstaltete die internationale Vereinigung DAFOH (Doctors Against Forced Organ Harvesting) im walisischen Parlament National Assembly for Wales in Cardiff ein Seminar zum Thema „Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei China (KPCh)“. Amber Roguski, sowie andere AI-Mitglieder nahmen daran teil. Die menschenverachtenden Verbrechen der KPCh schockierten sie sehr, so dass sie sich entschlossen, etwas dagegen zu unternehmen und noch mehr Menschen darüber zu informieren.

Amber entwarf eigens für diese Veranstaltung einen farbigen Flyer: „Amnesty International ist gegen den Organraub“, „Friedliche Falun-Gong Praktizierenden werden wegen ihrer Organe getötet“, „Schließt euch unseren Protesten an“ usw.

Der Flyer, den Amber entwarf

Sie setzte sich auch mit dem Organisator des Seminars vor dem walisischen Parlament in Verbindung und lud David Kilgour und Ethan Gutmann zu dem regulären Treffen der AI-Gesellschaft am Abend des 28. November ein. Da David Kilgour und Ethan Gutmann zu diesem Termin verhindert waren, unterstützten sie einige Falun Gong-Praktizierende. Sie brachten zu dem Termin weitere Unterschriftenlisten, Plakate und Flyer über Falun Gong mit.

Laura, ebenfalls AI-Mitglied, studiert Geschichte und Politikwissenschaften. Sie nahm vor zwei Wochen an dem Seminar teil und war über die Verbrechen der KPCh schockiert. „Für mich war wichtig, dass noch mehr Menschen von diesen Gräueltaten in China erfahren und sich dagegen einsetzen“, erklärt sie.

Kez studiert Bio-Medizin-Technik im dritten Jahr. „Bei der Veranstaltung hoffte ich, dass die Passanten stehen bleiben und sich informieren“, bekannte sie. Jedes Mal, wenn sie einen Bekannten sah, überzeugte sie ihn, die Petition zu unterschreiben.

Emily studiert Musik. Sie erklärte den Passanten ausführlich die bisherigen Untersuchungsergebnisse und überzeugte sie, die Petition zu unterschreiben. Einmal führte sie ein etwa zehnminütiges Gespräch mit einem Passanten. Zum Schluss unterschrieb er die Petition und nahm einen Flyer über Falun Gong mit.

Fiona studiert Pharmakologie, an diesem Tag war sie als Krankenschwester verkleidet. Vor der Veranstaltung informierte sie ihre Mutter, die Krankenschwester ist, über den Organraub in China. Ihre Mutter war angesichts dieser Verbrechen sehr besorgt und zeigte ihrer Tochter, wie sie das „Demonstrationsobjekt“ am besten gestaltet.

Fiona erklärte, dass sie diese spektakuläre Darstellungsweise gewählt haben, um die Aufmerksamkeit der Menschen auf die Verbrechen des Organraubs zu lenken. „Diese Verbrechen sind einfach zu schrecklich und es gibt noch viele Menschen, die nichts davon wissen“, betonte sie.

Viele Menschen unterschreiben die Petition gegen Organraub

Studenten unterschreiben die Petition

Die Veranstaltung dauerte fast fünf Stunden. Viele Menschen zeigten sich schockiert über diese Gräueltaten und unterschrieben die Petition. Andere informierten sich über Falun Gong.

Die Aktivität erregte auch die Aufmerksamkeit chinesischer Studenten an der Universität Cardiff. Sie blieben stehen und hörten zu und einige unterschrieben mutig die Petition. Ein chinesischer Student trat sofort aus der KPCh aus.

Ein Reporter des Studentenwerks der Universität interviewte die Teilnehmer der Veranstaltung vor Ort.

David hat vor dem Gebäude des Studentenwerks einen Hotdog-Stand. Er erkundigte sich, was es mit dem „Operationstisch“ auf sich habe. Als er von den Verbrechen des Organraubs erfuhr, unterschrieb er sofort die Petition. Er berief sich auf seine christliche Überzeugung: „Der Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden ist sehr, sehr bösartig. Als Christ darf ich solche Verbrechen nicht hinnehmen.“

Herr Lane, ein älterer Herr, studiert an der Universität Cardiff. Er beobachtete eine lange Zeit die Veranstaltung und unterschrieb dann die Petition. Er erzählte, dass er vor einigen Jahren die Praktizierenden bei der Vorführung der Falun Gong-Übungen an einer Straße in Cardiff gesehen habe. Er meinte, dass die Organentnahme-Darstellung zusammen mit den Transparenten die Aufmerksamkeit vieler Passanten auf sich gezogen hätte. Seiner Meinung nach müssten aber noch mehr Menschen davon erfahren.

Mitglieder von Amnesty erkennen die Wahrheit

Mitglieder der AI-Gesellschaft schreiben Briefe an ihre Abgeordneten

Am Abend des 28. November 2013 fand ein reguläres Treffen der AI-Gesellschaft der Universität Cardiff statt. Dort stellten zwei Falun Gong-Praktizierende die fünf Falun Gong-Übungen vor und zeigten das achtminütige Video „Killed for their Organs“ von NTDTV. Am Ende des Treffens schlug Amber vor, dass jeder Teilnehmer einen Appellbrief an den Abgeordneten seines Wahlkreises schreibt, in dem sie die britischen Abgeordneten und die britische Regierung aufrufen, ihre Aufmerksamkeit auf den Organraub in China zu lenken und die Verbrechen der KPCh zu verurteilen.

Amber studiert Neurowissenschaften im dritten Jahr. Seit zwei Jahren ist sie Vorsitzende der AI-Gesellschaft der Universität Cardiff. Sie sagte: „Die Präsentation der Übungen von Falun Gong und die Fakten über die Verfolgung zeigen, dass Falun Gong eine spirituelle und friedliche Bewegung ist. Die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden ist sehr bösartig. Sie hofft, dass Amnesty International zukünftig dem Organraub in China mehr Aufmerksamkeit schenkt und die Studentenmitglieder der AI-Gesellschaft in Großbritannien aktiver dagegen vorgehen.

„Fest steht, dass die KPCh verkündet hat: ‚Du darfst sie töten, kein Problem, ......’ Die KPCh tötet ihr eigenes Volk. Das ist sehr bösartig. Niemand kann das dulden. Das ist eben ein Genozid“, erklärte sie.

Amber hob hervor, dass sie bei der Veranstaltung auch Personen aus den medizinischen Fachkreisen erreicht hätten: „Ich freue mich, dass dieser Personenkreis der Bewahrung der Menschenrechte mehr Aufmerksamkeit schenkt, denn als (zukünftige) Ärzte sollten sie darauf achten“.

Kez Rose, die an dem abendlichen Treffen teilnahm, sagte: „Die Falun Gong-Übungen sind sehr schön. Es ist absurd und unvorstellbar, dass man wegen des Praktizierens von Falun Gong verhaftet wird. Das ein Mensch nur wegen des Meditierens oder wegen seines Glaubens verhaftet wird, ist unvorstellbar. Jeder soll das Recht dazu haben.“

Weiter sagte sie: „Ich habe gehört, dass etwa 60.000 Falun Gong-Praktizierende wegen ihrer Organe getötet wurden. Es ist eine große Anzahl. Bei einem Vergleich mit Hitlers Völkermord, frage ich mich, wie es weitergehen soll. Wenn wir nichts gegen diesen Organraub unternehmen, wie viele Menschen werden noch getötet? Dieser Völkermord ist sogar noch bösartiger als der von Hitler. Die internationale Gesellschaft sollte dieser Sache mehr Aufmerksamkeit schenken.“

Noch am Abend scannte Amber die Unterschriftenlisten ein und schickte sie an DAFOH, damit sie noch rechtzeitig bei der UN eingereicht werden können.