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Beseitigung aller schlechten Elemente hinter dem Gedanken „dem Fa nicht zu glauben“

11. September 2014 |   Von Tong Zhen, einem Falun Gong-Praktizierenden in Festlandchina

(Minghui.org) Auf der Minghui-Website sind bezüglich des Vertrauens in den Meister und des Dafa bereits viele Erfahrungsberichte veröffentlicht worden. Ich möchte meine Erfahrung in dieser Angelegenheit aus meiner Sicht mit euch teilen. Tatsächlich zeigt sich im Zuge unserer Kultivierung das Vertrauen in den Meister und das Dafa überall. Wenn der Gedanke auftaucht, „dem Fa nicht zu glauben“, ist es maßgeblich, die eigenen aufrichtigen Gedanken zu verstärken, um alle schlechten Elemente, die diesen negativen Gedanken verursachen, zu beseitigen und nach den Anforderungen des Dafa gut zu handeln.

In der „Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz zum 10. Jahrestag der Minghui-Webseite“ fragte ein Jünger:

„Manche Praktizierende in China sind sehr erfahren bei der Wahrheitserklärung. Sie können in drei oder fünf Minuten einen Passanten dazu bringen, dass er aus den drei Organisationen der KPCh austritt. Manche Praktizierende sagen den Menschen, sie könnten errettet werden, wenn sie „Dafa ist gut“ sagen. Manche Praktizierende sind der Meinung, dass ihnen in so einer kurzen Zeit die Wahrheit von Dafa und die Wahrheit der Verfolgung nicht klar erklärt wurden. Selbst wenn derjenige aus den Organisationen der KPCh ausgetreten ist, wird er nicht garantiert errettet. Andere Praktizierende sind hingegen der Meinung, dass dieser Mensch gerettet werden kann, weil er einen solchen starken, guten Gedanken hatte.“

Der Meister antwortete:

„Sobald ein Mensch eine Erklärung zum Austritt aus der häretischen KPCh abgibt, steht er nicht mehr unter der Kontrolle der bösen Faktoren der häretischen KPCh und der Gottheiten im vorhandenen Kosmos, die noch nicht vom Fa berichtigt wurden. Er gehört dann zu den Lebewesen, die ihre Stellung schon bezogen haben. Solche Menschen wie er gehören zur Zukunft, und Gottheiten, die eine positive Wirkung ausüben, kümmern sich um ihn. Sein restliches Leben und die Zukunft seines Lebens werden erneut arrangiert. In dem Augenblick, in dem der wahre Gedanke bei dem Menschen auftaucht, fängt alles an, sich zu ändern.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz zum 10. Jahrestag der Minghui-Webseite. Fragen und Antworten, 03.09.2009)

Als ich diese Fa-Erklärung lernte, kam der Gedanke in mir hoch, dass manche Menschen zwar aus der Kommunistischen Partei Chinas ausgetreten waren, aber trotzdem nach den Kriterien der alltäglichen Menschen böse Menschen waren. Konnten sie einfach durch den „Austritt aus der Kommunistischen Partei“ errettet werden? - Ich blieb skeptisch. Als ich dann meinen Gedanken nachging, stellte ich fest, dass ich im Grunde genommen dem Meister und Dafa nicht vertraute und diese Angelegenheit mit den Kriterien von gut und schlecht beurteilte, die ich unter den alltäglichen Menschen gebildet hatte. Der Gedanke „dem Fa nicht zu vertrauen“, war bei mir aufgetaucht, der von den schlechten Elementen verursacht und gestützt wurde. Mein Verständnis stimmte nicht mit der Fa-Erklärung des Meisters überein, und es war auf keinen Fall das Verständnis meiner wahren Natur; die verdorbenen Elemente waren dafür verantwortlich. Ich musste den entsprechenden aufrichtigen Gedanken aussenden, um diese Elemente zu beseitigen.

Ich war mir über den Grundsatz des Fa erst klar geworden, als ich selbst diese Lücke entdeckt hatte und durch das Aussenden der aufrichtigen Gedanken die verdorbenen Elemente beseitigte. Ich habe erkannt, dass selbst sehr schlechte Menschen eine Zukunft haben, sobald sie beschließen, aus der Kommunistischen Partei Chinas auszutreten. Darüber gibt es keinen Zweifel. Bezüglich ihrer schlechten Taten wird in der Phase der Fa-Berichtigung in der Menschenwelt alles gelöst werden. Sie müssen die Folgen für die schlechten Taten im nächsten Schritt ertragen.

In der „Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in New York 2010“ fragte ein Jünger den Meister:

„Manche Lernende in Festlandchina sagen schwerkranken Verwandten oder Freunden, dass sie „Falun Dafa ist gut“ rezitieren sollen. Sie versichern auch noch, dass die Krankheiten dann mit Sicherheit geheilt werden können.“

Der Meister antwortete:

„Von der momentanen Lage in Festlandchina aus gesehen, wenn jemand sich in jener häretischen Umgebung wirklich traut, das zu rezitieren, und sogar laut zu rezitieren, dann wird er geheilt.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in New York 2010, 05.09.2010)

Ich kann mich daran erinnern, dass ich damals ebenfalls skeptisch gewesen war, als ich sah, dass die Praktizierenden den Patienten sagten, ihre Krankheiten würden geheilt werden, wenn sie „Falun Dafa ist gut“ rezitierten. Ich tat es ihnen dann gleich, weil der Meister es gesagt hat und der Meister immer Recht hat. Ich akzeptierte es passiv und hatte keinen ausreichenden aufrichtigen Glauben. Mit anderen Worten glaubte ich im Grunde nicht, dass die Krankheiten dadurch geheilt werden würden. Dementsprechend konnte die Kraft des Dafa sich nicht zeigen. Ich wusste zwar, dass ich mit dem Vertrauen in den Meister und in das Dafa ein Problem hatte, erkannte jedoch nicht, dass ich die verdorbenen Elemente hinter dem Gedanken „dem Fa nicht zu glauben“, beseitigen musste.

Der Meister sagte:

„Während der Verfolgung von Dafa-Jüngern in den letzten Jahren hat sie einige Millionen Dafa-Jünger in den Tod gerissen.“ (Li Hongzhi, in: Einen klaren Kopf bewahren, 06.11.2012)

Als ich diesen Satz las, fragte ich mich: „Sind gemäß den Angaben auf der Minghui-Website nicht nur über 3.000 Dafa-Jünger infolge der Verfolgung ums Leben gekommen? Warum sind daraus jetzt Millionen geworden?“ Mein erster Gedanke zeigte bereits, dass ich nicht an das glaubte, was in der Fa-Erklärung des Meisters stand. Darüber hinaus überlegte ich, dass über zehn Dafa-Jünger auf meinem früheren Übungsplatz, der aus weniger als 100 Praktizierenden bestand, in den letzten 15 Jahren infolge der Verfolgung mittelbar oder unmittelbar starben. Sollten insgesamt nicht einige Millionen Dafa-Jünger in unterschiedlichen Formen zu Tode verfolgt worden sein? Warum blieb ich bezüglich der Fa-Erklärung des Meisters so skeptisch?

In der Vergangenheit hielt ich inne, sobald ich merkte, dass ich den Gedanken „dem Fa nicht zu vertrauen“ hatte und setzte nur das Fa-Lernen fort. Heute ist mir bewusst: Sobald der Gedanke „dem Fa nicht zu glauben“ auftaucht, sind das Fa-Lernen und die Verstärkung der aufrichtigen Gedanken nicht ausreichend. Man muss auch den aufrichtigen Gedanken aussenden, um alle Faktoren hinter „dem Fa nicht zu glauben“ sowie alle schlechten Elemente, die den aufrichtigen Glauben der Dafa-Jünger erschüttern, zu beseitigen.

Der Meister sagte:

„In Wirklichkeit ist das alles darauf zurückzuführen, dass man das Dafa nicht wirklich verstehen kann. Die aufrichtigen Gedanken sind zwangsläufig nicht stark genug und so unterliegt man während der Verfolgung Schwankungen.“
„'Dem Meister helfen, das Fa zu berichtigen', sind keine großen, leeren Worte. In Wirklichkeit habe ich nur einige Probleme angesprochen. Es gibt noch viele Fälle, wobei man nicht an das Fa glaubt.“ (Li Hongzhi, Was bedeutet es, „dem Meister bei der Fa-Berichtigung zu helfen“?, 10.06.2011)

Wenn ein Dafa-Jünger, zwei Dafa-Jünger und noch mehr Dafa-Jünger der Fa-Erklärung des Meisters nicht hundertprozentig Glauben schenken, wird in einem anderen Raum ein starkes Feld von „dem Fa nicht glauben“ gebildet. Dadurch wird dem Leben des Bösen die materielle Grundlage geschaffen und der aufrichtige Glaube der gesamten Dafa-Jünger gestört werden.

Wir sollten dieser Angelegenheit unbedingt mehr Aufmerksamkeit schenken. Mir fiel dazu die Kultivierungsgeschichte von Buddha Milarepa ein. Sein Meister ließ ihn ein Haus bauen, und er baute es sofort; sein Meister ließ ihn das Haus abreißen, und er riss es sofort ab; sein Meister ließ ihn danach nochmals ein Haus bauen, was er abermals tat. Er erfüllte die Anforderungen seines Meisters in voller Übereinstimmung und ohne Groll. Hatte er Zweifel an den Worten seines Meisters? Wir Dafa-Jünger haben heutzutage glücklicherweise das Fa des Kosmos erhalten und können dem Meister bei der Fa-Berichtigung helfen – ist das nicht eine große Ehre? Wir sollten den Anforderungen des Meisters in der Phase der Fa-Berichtigung mit jedem Gedanken, jedem Wort und jeder Tat gerecht werden und alle schlechten Elemente beseitigen, die hinter dem Gedanken „dem Fa nicht zu glauben“ stehen. So kann das Böse nicht entkommen, und wir können dem Schritt der Fa-Berichtigung folgen.

Um uns gegenseitig zu ermutigen, möchte ich zum Schluss mit allen Mitpraktizierenden folgendes Fa teilen:

„Wenn ihr alle das Fa von Herzen erkennt, verkörpert es erst das Fa mit grenzenloser Kraft - und das mächtige Fofa wird in der Menschenwelt wieder offenbar!“ (Li Hongzhi, Wachsame Worte, 10.09.1996)

Dies ist mein persönliches Verständnis. Bitte zeigt mir barmherzig auf, wenn etwas unangemessen ist.