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457 Bewohner von Liaoning fordern Strafverfolgung von Jiang Zemin

25. Januar 2016 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der chinesischen Provinz Liaoning

(Minghui.org) Bürger aus dem Kreis Yi in der Provinz Liaoning unterzeichneten eine „Anzeige von Bürgern über die Verbrechen Jiang Zemins“. Damit fordern sie vom Obersten Volksgericht in China eine Strafverfolgung von Jiang Zemin, dem früheren Chef der Kommunistischen Partei Chinas, weil er die Verfolgung von Falun Gong begann und aufrechterhielt.

Die Petition mit Unterschriften

457 Unterschriften (383 richtige Namen und 75 anonyme) wurden in der Zeit vom 10. Dezember 2015 bis zum 3. Januar 2016 gesammelt.

Elektronische Kopien der Anzeigen und Unterschriften wurden an die Oberste Volksstaatsanwaltschaft gesendet. Darin wird gefordert, dass die Behörden eine Untersuchung der Verbrechen Jiangs einleiten und die Verfolgung von Falun Gong beenden.

Hintergrund

Jiang Zemin begann im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong- Praktizierender geführt. Unzählige wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es agiert außerhalb des chinesischen Gesetzes und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen das frühere Staatsoberhaupt an.