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Als ein Körper kooperieren, Mitpraktizierende vor Internierung retten

13. Oktober 2019 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Am 20.07.1999 befahl Jiang Zemin, der frühere Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas, die Verfolgung von Falun Dafa. Die etwas aktiveren Praktizierenden waren die Ersten, die verfolgt wurden.

Unter dem enormen Druck traten dann andere Praktizierende hervor, um die leeren Plätzen zu füllen. Sie übernahmen die führende Rolle bei den Bemühungen, die Verfolgung zu beenden.

Praktizierende auf der ganzen Welt nehmen es sehr ernst, die Verfolgung der Kommunistischen Partei Chinas ans Licht zu bringen und den Menschen die Hintergründe zu erklären.

Die Praktizierenden, die in dieser Verfolgung unerschütterlich geblieben sind, haben viele Schwierigkeiten und Prüfungen erlebt. In diesen 20 Jahren Verfolgung war die Kooperation unter den Hunderten Praktizierenden in meinem Gebiet groß.

Im Jahr 2016 erklärten die Praktizierenden in unserem Landkreis jedem Haushalt die wahren Umstände. Durch unsere Bemühungen erkannten etliche Polizisten die Güte von Dafa. Von den lokalen Praktizierenden kam keiner wegen seines Glaubens an Dafa oder weil er den Menschen die wahren Umstände erklärt hatte, ins Gefängnis. Wenn jemand einen Praktizierenden meldete, ignorierte es die Polizei.

Miteinander als ein Körper kooperieren

Im Sommer 2017 wurde ein Praktizierender dabei gefilmt, wie er „Falun Dafa ist gut“ an eine Wand schrieb. Anschließend wurde er verhaftet. Er war ein Wanderarbeiter und seine Familie lebte zu weit weg, um sich für seine Freilassung einzusetzen.

Die Koordinatoren in unserem Gebiet baten die Praktizierenden, aufrichtige Gedanken auszusenden. Andere gingen zur Polizeistation und verlangten seine Freilassung. Da der Chef der Abteilung für Staatssicherheit neu war, hatten wir ihm noch nicht die wahren Umstände erklärt. Er warf uns aus dem Büro und erklärte uns, dass er den Fall an die Staatsanwaltschaft geben werde, damit der Praktizierende vor Gericht gebracht und verurteilt würde.

Dreißig Tage danach war der Fall bei der Staatsanwaltschaft. Mehrere Praktizierende sandten vor Ort aufrichtige Gedanken aus und sprachen mit den Menschen über die wahren Umstände. Plötzlich wurde der Chef der Staatssicherheitsabteilung von seinem Posten abgesetzt und der Praktizierende freigelassen.

Nach dieser Erfahrung beschlossen wir, mit allen Beamten in unserem Gebiet zu sprechen, damit sie verstehen, dass Falun Dafa gut und die Verfolgung unbegründet ist.

Praktizierende im benachbarten Gebiet verhaftet

Im Jahr 2017 wurden vier Praktizierende im benachbarten Landkreis verhaftet, weil sie Informationen über die wahren Umstände verteilt hatten. Darunter waren zwei, mit denen ich jahrelang in Projekten für Dafa zusammengearbeitet hatte.

Die lokalen Praktizierenden hatten keine Ahnung, was sie tun sollten. Sie wussten auch nicht, wo die Praktizierenden festgehalten wurden. Deshalb ging ich dorthin, um bei der Rettung zu helfen. Zusammen mit einem anderen Praktizierenden suchten wir die Polizeistation auf, um uns über die verhafteten Praktizierenden zu erkundigen. Als wir ankamen, sahen wir zufällig, wie eine von ihnen von über einem Dutzend Polizisten in Zivil zu einem Fahrzeug geführt wurde. Sie fuhren mit ihr weg, als wir die Polizeistation betraten.

Am nächsten Tag durchsuchte die Polizei die Wohnung eines inhaftierten Praktizierenden. Sie beschlagnahmten seine Falun-Dafa-Bücher und die Portraits des Begründers der Praktik, Meister Li Hongzhi.

Die Praktizierenden, die verhaftet worden waren, hatten in mehreren Dörfern Informationsmaterialien verteilt. Aber viele waren der Ansicht, dass die verschleppten Praktizierenden selbst schuld daran seien.

Ich erklärte ihnen, dass wir die Angelegenheit nutzen sollten, um nach innen zu schauen, wie wir uns als ein Körper verbessern könnten. Gleichzeitig sollten wir diese Gelegenheit nutzen, um so vielen Menschen wie möglich im Sicherheitsapparat die wahren Umstände zu erklären. Wir waren uns alle einig, dass wir alles tun sollten, um die Praktizierenden so schnell wie möglich freizubekommen.

Am nächsten Tag kontaktierten wir die Familien der verhafteten Praktizierenden und halfen ihnen, einen Anwalt zu beauftragen.

Nach einem Besuch im Gefängnis berichtete der Anwalt den Praktizierenden, dass die Praktizierenden geschlagen worden seien. Einer von ihnen sei in Hungerstreik getreten, um gegen die Misshandlung zu protestieren.

Die Minghui-Webseite veröffentlichte die Namen und die Telefonnummern der Polizisten, die die Praktizierenden geschlagen hatten. Der Anwalt zeigte die Täter an. Das beunruhigte sie, denn sie wollten nicht, dass ihre Familien oder ihre Gemeinde von ihren Taten erfuhren. Mit der Zeit beteiligten sich immer mehr Praktizierende an den Rettungsbemühungen und unser Team wuchs ständig. Manche Praktizierende riefen die betroffenen Polizisten an, während andere im ganzen Landkreis Plakate über die Verhaftungen aufhängten. Darüber hinaus sandten wir alle starke Aufrichtige Gedanken aus.

Aufgrund unserer gemeinsamen Bemühungen wurde der Praktizierende, der in den Hungerstreik getreten war, freigelassen. Wir waren sehr ermutigt. Das Team hatte sich stark verbessert und der Effekt war positiv.

Als sich die Nachricht über den Erfolg unserer Bemühungen verbreitete, beteiligten sich weitere Praktizierende aus anderen Landkreisen daran. Sie erklärten die Fakten den Mitarbeitern der Polizeibehörden am Ort, der Staatsanwaltschaft und dem Gericht.

Die Angehörigen der Praktizierenden, die sich noch in Gewahrsam befanden, einige Praktizierende vor Ort und der Anwalt bildeten ein Team. Sie gingen zu verschiedenen Abteilungen der Staatssicherheit und reichten Beschwerde über die brutale Behandlung ihrer Angehörigen ein.

Nach zwei Monaten, kurz bevor die Sache ans Gericht kam, kam der andere Praktizierende frei. Alle waren Zeuge der immensen Kraft von Dafa und der großen Barmherzigkeit des Meisters Li.

Eine Prüfung auf Leben und Tod 

In der Zwischenzeit litt eine Mitpraktizierende in unserem Gebiet an schwerem Krankheitskarma. Ein Arzt sagte ihr, dass sie nur noch zwei Tage zu leben hätte, sodass sich ihre Familie auf ihr Begräbnis vorbereitete.

Alle ihre Freunde und Verwandten kamen, um sich vor ihr zu verabschieden. Aber die Praktizierenden am Ort wollten sie nicht aufgeben.

Es war eine Prüfung auf Leben und Tod. Mit den aufrichtigen Gedanken der Praktizierenden und der großen Barmherzigkeit des Meisters Li erhielt sie ihre Gesundheit wieder zurück.

Wieder einmal erlebten wir die Großartigkeit von Dafa und die Kraft der Kooperation.

Nun habe ich diese Worte des Meisters tiefer verstanden:

„Wenn aufrichtiger Gedanke der Jünger ausreichtDer Meister hat die Kraft, zum Himmel zurück zu führen“(Gnade von Meister und Jünger, 01.02.2004, in: Hong Yin II)

Vielen Dank, Meister.Dank an die Mitpraktizierenden.