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[Fa-Konferenz von NTD und Epoch Times 2019] Der Glaube an den Meister und Dafa ist grundlegend für die Kultivierung

Vorgetragen auf der Fa-Konferenz von NTD und Epoch Times 2019

25. Dezember 2019 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in der Stadt New York

(Minghui.org) Seid gegrüßt, verehrter Meister und Mitpraktizierende.

Rückblickend auf meine 20-jährige Kultivierung habe ich während meiner Arbeit in den Medien kürzlich einige Dinge erlebt, die mich dazu brachten, ernsthaft über den Glauben an den Meister und das Fa nachzudenken. Und das, obwohl ich das Fa lerne, die Übungen praktiziere, aufrichtige Gedanken aussende und Lebewesen errette. 

Dann bekam ich ein neues Verständnis. Ich erkannte, dass es bei der Kultivierung darum geht, wirklich zu glauben. Man muss nicht nur aufrichtige Gedanken aussenden, sondern auch den Glauben an den Meister und das Fa stärken.

Eine Praktizierende erlitt kürzlich Krankheitskarma. Sie hatte starke aufrichtige Gedanken, arbeitete weiter und errettete Lebewesen. Sie erzählte uns einmal, dass sie alles tun würde, worum der Meister sie bitte. Sie machte schnelle Fortschritte, besonders wenn es darum ging, an den Meister und das Fa zu glauben. Ihre Erzählungen beeindruckten mich sehr. Ich fragte mich, ob ich alles tun könnte, was der Meister von mir wünscht, und die Antwort lautete: „Ja!“

Als ich gerade mit Falun Dafa angefangen hatte, hörte ich eine Geschichte über den Glauben. Ich erinnere mich noch immer deutlich daran, als ob es gerade heute wäre. In der Geschichte bat ein Meister drei Schüler, in den Wald zu gehen und sich dort zu kultivieren; er versprach, dass er später zurückkommen werde. Ein Jahr verging. Einer der Schüler sah, dass der Meister nicht zurückkam. Da ging er weg. Ein weiteres Jahr verging und ein weiterer Schüler ging weg. Der letzte Schüler glaubte fest an die Worte seines Meisters und war entschlossen, sich zu kultivieren. Endlich kam der Meister zurück. Er sagte dem letzten Schüler, dass er ihnen täglich bei der Kultivierung zugeschaut habe.

Eine andere Praktizierende, die bei den Medien arbeitet, erlebte ebenfalls Schwierigkeiten mit Krankheitssymptomen. Als ich von ihrer Situation hörte, war ich sofort entschlossen, aufrichtige Gedanken für sie auszusenden. Danach sendete ich jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit aufrichtige Gedanken für sie aus – bis zu dem Tag, an dem sie verstarb.

Durch den Prozess, aufrichtige Gedanken auszusenden und das Fa zu lernen, verstehe ich das Fa des Meisters immer besser. Die alten Mächte prüfen uns ständig, ob wir an den Meister und das Fa glauben. Wir sollten die Illusionen, die die alten Mächte erschaffen haben, erkennen, seien es nun Krankheiten oder andere Formen, mit denen sie unsere Kultivierung und die Errettung der Lebewesen behindern. Denjenigen von uns, die sich schon vor der Verfolgung im Jahr 1999 kultivierten, hat der Meister bereits geholfen, den erforderlichen Zustand zu erreichen. Solange wir die Fa-Prinzipien klar verstehen und an den Meister und das Fa glauben, können wir die Einmischung durch die alten Mächte verneinen und durchbrechen.

Vor zwei Monaten, als ich von der Krankheit der Mitpraktizierenden erfuhr, hatte ich nicht genug Vertrauen in den Meister und das Fa. Doch durch die intensiven Gespräche mit den Mitpraktizierenden hat sich mein Glaube an den Meister und das Fa sehr erhöht. Jetzt hege ich keine Zweifel mehr, wenn es um Dafa oder den Meister geht.

Das Streben nach einem guten Ruf aufgeben

Ich dachte immer, dass ich wenig Interesse an meinem Ruf hätte, denn ich hasste es zu schmeicheln und zu bestechen, um in den offiziellen Kreis der Kommunistischen Partei Chinas aufgenommen zu werden. Deshalb verließ ich China, um in den Vereinigten Staaten zu studieren.

Im Jahr 2018 wurde ich beauftragt, den Bereich der Abonnements und den Vertrieb der englischen Epoch Times zu verwalten. Die englische Epoch Times hat sich im vergangenen Jahr rasant schnell entwickelt und spielt mittlerweile eine bedeutende Rolle bei der Errettung von Lebewesen.

Der Meister sagt:

„Alle wissen, die Medienarbeit dient der Errettung von Menschen; sie dient dazu, die wahren Umstände zu erklären und der Verfolgung Einhalt zu gebieten. Was ist aber das endgültige Ziel? Bei der Medienarbeit geht jeder seinen eigenen Weg der Kultivierung. Dass du diese Sache tust, ist eben der Weg deiner Kultivierung. Das steht fest. Ganz gleich welche Rolle du innerhalb der Medien spielst, welche Arbeit du machst, es ist nun mal dein Weg der Kultivierung. Wenn du also diesen Weg gut gehen möchtest, dann musst du dir bei der eigenen Kultivierung Mühe geben; du darfst niemals lockerlassen, denn am Ende soll doch die Vollendung erreicht werden.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz von NTD TV und Epoch Times im Jahr 2018, 27.10.2018)

Arbeit ist nicht Kultivierung, aber unsere Arbeit spiegelt unseren Kultivierungszustand wider. 

Einmal arbeiteten zwei Mitarbeiter an einem Projekt, ohne dass ich oder ein anderer Leiter davon erfuhren. Beide meinten, sie würden ein Projekt im Bereich Werbung durchführen, an dem ich nicht beteiligt sein sollte. Ich empfand das als respektlos. Wie konnte ich so ein Team leiten?

Ein anderes Mal warb unser Unternehmen für den Online-Abonnement-Bereich. Man lud mich nicht ein, an der Diskussion über die Werbung für die Produkte, den Kundenservice und die Organisation der Geschäftsführung teilzunehmen. Als das Online-Abonnement auf dem Markt war, kam der Geschäftsführer, um mich zu fragen, wer an der Kundenbetreuung arbeite. Ich war zu diesem Zeitpunkt unzufrieden. Wie konnte ein Produkt auf den Markt gebracht werden, bevor der Kundenservice eingerichtet worden war? Später fand ich heraus, dass es einige Missverständnisse und Verwaltungsprobleme gab. Vor allem stellte sich heraus, dass mir mein Ruf sehr wichtig war. Ich bin die Leiterin der Abteilung, also erwartete ich, dass sich das Team mit mir über den Kundenservice abspricht. Ich dachte dabei nicht darüber nach, wie man Lebewesen am besten erretten könnte. Wenn ich nicht eingeladen wurde, sollte ich gut kooperieren und still und leise unterstützen. Solange wir unser Projekt gut durchführen können, ist es egal, wer daran arbeitet. Ich sollte nicht zu sehr daran festhalten, ob man mich wertschätzte. Auch wenn es Probleme in der Kommunikation und Führung gibt, sollte ich meine Einstellung ändern und als Teil des Teams kooperieren.

Der Meister sagt:

„Ruhm ist das große Hindernis auf dem Weg zur Vollendung.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz der Betreuer in Changchun, 26.07.1998, in Changchun, China)

Ich sollte die Anhaftung an den guten Ruf beseitigen. Der Meister bittet uns, dass wir uns den Mut und die Tatkraft von Shen Yun zu eigen machen. Denn die Künstler erretten die Lebewesen mit ihrer reinen Güte und der Schönheit ihrer Kunst. Wir Praktizierende, die in den Medien arbeiten, sollten bei der Errettung der Menschen auch so ein reines Herz haben.

Den Egoismus beseitigen und die Gelegenheit schätzen, Menschen zu erretten

Seit 2000 arbeite ich für die Epoch Times. Vom Redakteur für Lokales, über die Zeitungsgestaltung, den Vertrieb, den Verkauf, das Marketing bis hin zur Geschäftsführung konnte ich jede Phase der Entwicklung bei der Epoch Times miterleben.

Ich dachte immer, dass ich nicht egoistisch sei. Denn ich mag keine Menschen, die arrogant, anmaßend und unbescheiden sind. Doch zu meiner Überraschung entdeckte ich, dass ich sehr wohl egoistisch bin. Während ich mit einer anderen Praktizierenden darüber sprach, sagte sie mir, dass ich ein sehr starkes Ego hätte. Ich schätzte es aufrichtig, dass sie so direkt war. Ihre Worte weckten mich auf. Jemand mit einem starken Ego wirkt sehr eigensinnig, nicht willens, sich zu ändern; hält sich immer bedeckt, erlaubt keine Kritik und verhält sich unhöflich. Ich erlaube auch nicht, dass Praktizierende von außerhalb der Medien uns kritisieren.

Der Meister sagt:

„Ganz gleich, welcher Art von Lebenszustand deine Gedanken entsprechen, das Leben dieser Art wird eine Wirkung ausüben.“ (Dafa-Jünger müssen das Fa lernen, Fa-Erklärung in Washington, D.C. 2011, 16.07.2011)

Mit einem starken Ego wird man vielleicht dazu gebracht, negativ zu denken, Groll zu hegen und ungehalten zu sein. Wenn wir nicht zwischen unserem wahren Selbst und unserem Ego unterscheiden können und uns von unserem Ego beherrschen lassen, werden wir viele falsche Gedanken haben. Zu viele menschliche Vorstellungen stören, wenn man durch Schwierigkeiten geht. Als die Schwierigkeiten zu groß wurden, dachte ich daran, die Medien zu verlassen, einem anderen Projekt beizutreten oder in einem normalen Beruf zu arbeiten.

Es gab einige Praktizierende, die ein starkes Ego hatten. Wenn ihre Ideen nicht akzeptiert wurden, waren sie ärgerlich und verurteilten die anderen. Nach und nach kamen sie nicht mehr zum Gruppen-Fa-Lernen. Als sie in Schwierigkeiten gerieten, verloren sie bei den Medien die Hoffnung und gingen weg. Ein Praktizierender, der die Medien verließ, erzählte mir, dass er sich angesichts der raschen Entwicklung unserer Medien gefragt habe, warum er so eigensinnig gewesen war. E wünschte sich, er wäre geblieben. Glücklicherweise lernte ich fleißig das Fa und arbeitete weiter an den Projekten in den Medien. Ich hoffe wirklich, dass die Mitpraktizierenden in unseren Medien ihr Ego loslassen können und die Gelegenheit wertschätzen, sich gemeinsam zu kultivieren und Menschen zu erretten.

Schlusswort

Der Glaube an den Meister und das Fa gehört zur täglichen Kultivierung. Es ist die Grundlage von allem. Nur wenn wir das Fa gut lernen und uns solide kultivieren, können wir dem Meister und dem Fa hundertprozentig vertrauen. Legen wir all unseren Eigensinn ab, unterscheiden wir zwischen dem wahren Selbst und dem Ego und machen wir die drei Dinge wirklich gut.