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Auf dem Marktplatz in Rothenburg ob der Tauber: „Falun Dafa ist gut“

4. Mai 2019

(Minghui.org) Das gelbe Dach des Informationsstandes war am 1. Mai ein Blickfang auf dem Rothenburger Marktplatz. Von allen Richtungen kommend las man die Worte „Falun Dafa ist gut“. Seit Januar errichten die ortsansässigen Falun-Dafa-Praktizierenden vor der imposanten Fassade des Rathauses regelmäßigen ihren Stand. Plakate weisen auf die Verfolgung in China hin und laden dazu ein, sich an der Petition dagegen zu beteiligen. Deutsche und chinesische Praktizierende unterstützen diese wöchentlichen Aktionen.

Anfangs waren die Bürger noch zögerlich, mittlerweile kommen jedoch immer mehr und fragen, was Falun Dafa ist und warum es in China verfolgt wird.

Immer wieder kommen Kinder mit ihren Familien am Stand vorbeigelaufen und rufen: „Falun Dafa ist gut!“

Rothenburg ob der Tauber ist ein beliebter Ort für Touristen aus Europa und vor allem aus China, Taiwan, Japan und Korea. Es liegt im Schnittpunkt der ältesten Handelswege – der Burgenstraße und der Romantischen Straße. Der historische Marktplatz ist der Mittelpunkt, umgeben von jahrhundertealten Häusern und einem imposanten Rathaus, das die Länge des Platzes einnimmt.

Blick auf den Falun-Dafa-Infostand vor dem Rathaus in Rothenburg ob der Tauber

„Da muss jeder unterschreiben“

Ein Mann aus dem Schwabenland kam spontan auf den Stand zu. Als er die Petition unterschrieb, sagte er: „Die Christen sind auch verfolgt worden; das ist das Böse, das darf nicht sein!“

Eine junge Dame blieb stehen und schaute sich um. Dann kam sie näher und meinte: „Da muss jeder unterschreiben!“ Sie strahlte über das ganze Gesicht, als ihr die Praktizierende Anne eine Lotusblüte überreichte.

Eine andere Dame, die sich gut mit Yoga und Tai Chi auskennt, fragte sehr konkret über die Verfolgung nach, die sie zutiefst betroffen machte. Als die Sprache auf den Verursacher der Verfolgung kam, sagte sie sofort: „Das war Jiang Zemin.“ Sie bedankte sich für das informative Gespräch und wollte sich noch weiter informieren.

Ein Paar aus Indien steuerte auf eine chinesische Praktizierende zu. Sie wollten unbedingt Materialien auf Englisch mitnehmen und waren sehr erfreut, von Falun Dafa zu hören. Eine Stunde später kam eine weitere indische Familie an den Infostand. Auch sie waren sehr berührt und wollten die Hintergründe der Verfolgung erfahren. Zum Schluss nahmen sie dankbar weitere Informationsmaterialien mit.

Chinesische Touristen rufen „Falun Dafa Hao“

Die meisten chinesischen Gruppen fotografierten den Infostand aus einer gewissen Entfernung und lasen nur beim Vorbeigehen die Informationen. Doch manche traten näher und nahmen Zeitungen und Flyer entgegen. Andere zeigten anerkennend ihre Daumen nach oben und riefen „Falun Dafa Hao!“ Immer wieder sah man chinesische Touristen auf den Treppen des Rathauses sitzen. Von dort lasen sie die Transparente am Info-Stand und hörten der Übungsmusik zu.