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Verfolgung bis in den Tod: Zur Medikamenteneinnahme gezwungen

15. Juni 2019 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der chinesischen Provinz Jiangxi

(Minghui.org) Eine 70-Jährige war nach zwei Jahren Haft in einem erbärmlichen Zustand. Sie war nur noch Haut und Knochen. 14 Monate nach ihrer Freilassung starb sie.

Luo Chunrong

Luo Churong lebte in der Stadt Nanchang, Provinz Jiangxi. Am 31. März 2016 wurde sie festgenommen, während sie Informationsmaterialien über Falun Dafa [1] verteilte. Anfang 2017 verurteilte das Bezirksgericht Xinjian sie zu zwei Jahren Haft, die Luo im Frauengefängnis Jiangxi verbringen musste.

Die Gefängniswärter wollten Luo zwingen, ihren Glauben an Falun Dafa aufzugeben. Daher stellten sie einen großen Lautsprecher in ihre Zelle und setzten sie täglich für 12 bis 24 Stunden einer sehr hohen Lautstärke aus. Infolge dessen wurde Luo ohnmächtig.

Als Luo gegen diese Folter protestierte, zwangen die Wärter sie, mehr als 12 Stunden am Stück zu stehen. Dadurch schwollen ihre Beine stark an. Nachts wurde Luo in eine kleine Zelle eingesperrt. An der Wand standen Parolen, die Falun Dafa und dessen Begründer Li Hongzhi beleidigten.

Luo war sowohl physischer als auch psychischer Folter ausgesetzt. Trotzdem hielt sie an ihrem Glauben an Falun Dafa fest. Deshalb brachten die Wärter sie in das Gefängniskrankenhaus. Dort wurden ihr grundlos zwangsweise Medikamente gegen Bluthochdruck verabreicht. Luo sagte, dass sie während ihrer Haft gezwungen wurde, insgesamt 1.200 Tabletten einzunehmen.

Im März 2018 wurde Luo freigelassen. Drei Monate später litt sie unter starken Rückenschmerzen, die sich im Laufe der Zeit auf sämtliche Knochen ausbreiteten. Der Zustand verschlimmerte sich weiter, bis Luo sich nicht mehr bewegen konnte und vor Schmerzen schreien musste. Am 24. Mai 2019 verstarb sie.

Frühere Verfolgung

Luo Chunrong arbeitete vor ihrer Rente im Wasserversorgungsunternehmen von Nanchang. Früher war sie sehr anfällig gewesen und musste oft ins Krankenhaus. Dann begann sie 1995, Falun Dafa zu praktizieren. Bald darauf waren alle ihre Leiden verschwunden, und sie fühlte sich energiegeladen.

Nachdem Jiang Zemin die Verfolgung von Falun Dafa eingeleitet hatte, wurde Luo wiederholt belästigt, da sie an ihrem Glauben an Falun Dafa festhielt. Sie wurde festgenommen und ihre Wohnung siebenmal durchsucht. Die Polizei überwachte sowohl Luos Festnetzanschluss als auch ihr Handy. Auch ihre Tochter wurde in die Verfolgung verwickelt. Sie musste wegen der kommunistischen „Politik der Sippenhaftung“ ihre Arbeitsstelle aufgeben.

Damals wurde Luo für zwei Jahre und sieben Monate in einem Zwangsarbeitslager eingesperrt. Dort wurde sie zu Sklavenarbeit gezwungen und einer intensiven Gehirnwäsche unterzogen. Ihr wurde die Benutzung der Toilette verweigert. Infolge der körperlichen Folter ergraute sie und sogar die Zähne fielen ihr aus.

Bei früheren Festnahmen war Luo auch schon brutal geschlagen worden. Ihre Peiniger traten ihr in den Bauch und trampelten auf ihren Zehen herum, so wurde berichtet.

Früherer Bericht:

Zwei älteren Frauen droht rechtswidrige Verhandlung in der Stadt Nanchang


[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und verbreitete sich rasant. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit 1999 in China verfolgt.