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Taipeh: 2.000 Falun-Dafa-Praktizierende erinnern an 20 Jahre Widerstand und 20 Jahre unerschütterlichen Glaubens

29. Juli 2019 |   Von Fang Hu und Shen Rong, Minghui-Korrespondenten in Taipeh

(Minghui.org) Mehr als 2.000 Falun-Dafa-Praktizierende [1] aus dem Norden Taiwans haben sich am Samstag, den 20. Juli 2019, auf dem Rathausplatz von Taipei versammelt. Hier erinnerten sie an den 20. Jahrestag des friedlichen Widerstands der Falun-Dafa-Praktizierenden gegen die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas.

Am 20. Juli 1999 hatte das Regime von Jiang Zemin die Verfolgung von Falun Dafa (auch Falun Gong genannt) angeordnet. Seitdem zeigen die Praktizierenden weltweit immer friedlich, aber beharrlich die Verfolgung auf und fordern ihr Ende.

Unterstützt wurden die Praktizierenden auch bei der diesjährigen Kundgebung von Politikern und Menschenrechtsanwälten. Unter ihnen befanden sich der Abgeordnete Huang Kuo-chang, der Stadtrat von Taipeh Hung Chien-yi, der Kreisrat von Hsinchu Yu Hsiao-ching und die Menschenrechtsanwälte Teng Biao und Wei Chien-feng.

Falun-Dafa-Praktizierende bei einer Kerzenlicht-Mahnwache auf dem Rathausplatz von Taipeh

Unterstützer und Falun-Dafa-Praktizierende ziehen an einem Strang (v.l.n.r.): der Stadtrat Hung Chien-yi; der Menschenrechtsanwalt Teng Biao; der stellvertretende Vorsitzende des Tuidang-Zentrums, Nieh Sen; die Kreisrätin Yu Hsiao-ching des Kreises Hsinchu, die Vorsitzende des taiwanischen Falun-Dafa-Vereins, Chang Chin-hwa; die Sprecherin der Arbeitsgruppe Falun-Gong-Menschenrechtsanwälte, Teresa Chu; der Menschenrechtsanwalt Wei Chien-feng; der Vorsitzende des Vereins der Opfer von Investitionen in China, Kao Wei-bang; der Falun-Dafa-Praktizierende Zhong Dingbang als Zeuge der Verfolgung sowie der Abgeordnete Huang Kuo-chang.

Die Auflösung der KP Chinas ist der einzige Weg, die Verfolgung zu beenden“

Chang Chin-hwa, die Vorsitzende des taiwanischen Falun-Dafa-Vereins, spricht bei der Kundgebung.

Chang Chin-hwa, die Vorsitzende des taiwanischen Falun Dafa-Vereins, sagte bei der Kundgebung: „Nach Informationen der Minghui-Website sind nachweislich mehr als 4.300 Falun-Dafa-Praktizierende an den Folgen der Verfolgung gestorben. Untersuchungen von dritter Seite haben ergeben, dass Zehntausende bis über eine Million Praktizierende infolge von Organraub ums Leben gekommen sind.

Immer mehr Menschen verurteilen die Verfolgung. In Taiwan wurden 60 Resolutionen zum Thema Menschenrechte vom Legislativ-Yuan und von Regierungsstellen verschiedener Ebenen verabschiedet. Mehr als 1,5 Millionen Taiwanesen haben Petitionen unterzeichnet, in denen ein Ende der Verfolgung gefordert wird und dass Jiang Zemin vor Gericht gestellt werden soll.“

Chang hob hervor, dass die Auflösung der Kommunistischen Partei die einzige Möglichkeit sei, die Verfolgung zu beenden.

Wir müssen uns dem extremen Bösen und dem Leiden stellen“

Der angesehene Menschenrechtsanwalt Teng Biao

Als der angesehene Menschenrechtsanwalt Teng Biao in China war, vertrat er dort Falun-Dafa-Praktizierende. Er hat persönlich miterlebt, wie die Kommunistische Partei Chinas skrupellos alle nur erdenklichen Mittel einsetzt, um Praktizierende zu verfolgen.

„Jeder Falun-Dafa-Praktizierende, den ich vertrat, war inhaftiert und unmenschlich gefoltert worden. Die Schwere der Verfolgung ist unvorstellbar. Die Einzelheiten der Folterung und das abscheuliche Verhalten der Täter waren so entsetzlich, dass es schwer zu glauben ist“, berichtete er.

Teng fand das Schweigen der internationalen Gemeinschaft noch empörender als die Folter und das Morden.

„Es braucht wahren Mut, sich den Tatsachen zu stellen“, sagte er. „Wir müssen uns dem extremen Bösen und dem Leiden stellen. Sie werden nicht durch Wegschauen verschwinden. Im Gegenteil, Schweigen schafft Raum dafür, dass es noch schlimmer wird.

Egal, wo Sie leben, in Hongkong, Taiwan, China, den USA oder Europa, wenn wir nicht mit Lügen und Terror leben wollen und nicht wollen, dass unsere Kinder versklavt werden, müssen wir uns zusammenschließen und gegen die Tyrannei der Kommunistischen Partei Chinas kämpfen. Wir werden erleben, wie ihre Diktatur zusammenbricht und China frei und demokratisch wird!“

Dank an die Falun-Dafa-Praktizierenden, dass sie so standhaft bleiben!“

Der Abgeordnete Huang Kuo-chang

Der Abgeordnete Huang Kuo-chang sagte in seiner Rede: „Ich sehe unerschütterliche Entschlossenheit, Aufrichtigkeit, Glauben und Stärke bei meinen Freunden, die Falun Dafa praktizieren.“

Er dankte den Praktizierenden, dass sie trotz ihres Leidens standhaft an ihrem Glauben festhielten. Er glaube, dass das kommunistische Regime eines Tages zusammenbrechen und die Freiheit in Festlandchina erblühen werde.

Die kommunistische Herrschaft ist dem Untergang geweiht

Hung Chien-yi, Stadtrat von Taipeh

Hung Chien-yi ist Stadtrat von Taipeh. Er fand es herzzerreißend, die Bilder von Falun-Dafa-Praktizierenden zu sehen, die an den Folgen der Verfolgung gestorben sind.

„Die Unterdrückung durch die Kommunistische Partei Chinas wäre noch heftiger gewesen, wenn die Falun-Dafa-Praktizierenden ihre Verbrechen nicht immer wieder offengelegt hätten“, sagte er.

Er dankte den Praktizierenden für ihre großen Anstrengungen und Opfer. Er glaube, dass das Regime, das keinerlei Achtung vor den Menschenrechten habe, dem Untergang geweiht sei.

Falun Dafa hat der Welt die Kraft des Friedens gebracht

Yu Hsiao-ching, Kreisrätin von Hsinchu

Yu Hsiao-ching ist Kreisrätin von Hsinchu. Sie sagte, die Situation in Hongkong und in Festlandchina sei für das taiwanische Volk besorgniserregend. Uiguren, Tibeter und Falun-Dafa-Praktizierende – alle würden unmenschlich behandelt.

Der taiwanische Menschenrechtsanwalt Wei Chien-feng

Der bekannte taiwanische Menschenrechtsanwalt Wei Chien-feng sagte, dass die Kommunistische Partei Chinas die gesamte Gesellschaft kontrollieren wolle; sie könne eine nicht-kommunistische Gruppe nicht ertragen. Das sei die Natur von Diktaturen auf der ganzen Welt.

Er würdigte die Falun-Dafa-Praktizierenden, die taiwanischen Menschenrechtsanwälte und die Gruppen, die die Bemühungen der Falun-Dafa-Praktizierenden zur Beendigung der Verfolgung unterstützt haben.

Dank an die Praktizierenden für ihr Streben nach Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht

Tseng Chien-yuan, Vorsitzender der Neuen Schule für Demokratie

Tseng Chien-yuan ist Vorsitzender der Neuen Schule für Demokratie. Er sagte, dass die Kommunistische Partei Chinas mit der Verfolgung der Falun-Dafa-Praktizierenden Festlandchina zerstört habe.

„Durch die Verfolgung haben sie ihre traditionellen kulturellen und moralischen Werte verloren, die in jedem Falun-Dafa-Praktizierenden hier zu finden sind und in jeden Winkel der Welt verbreitet werden“, sagte er.

Er dankte den Praktizierenden für ihr unerschütterliches Streben nach Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Er hob hervor, dass es eine gemeinsame Verantwortung sei, diese Fackel hochzuhalten und diese Werte eines Tages in Festlandchina wiederzubeleben.

Die Tage der KP Chinas sind gezählt

Kao Wei-bang, Vorsitzender des Vereins der Opfer von Investitionen in China

Kao Wei-bang ist Voritzender des Vereins der Opfer von Investitionen in China. Er sagte, er bewundere die großartige Arbeit der Falun-Dafa-Praktizierenden in den letzten 20 Jahren, weil sie sich auf sich selbst verlassen und Medien in vielen verschiedenen Sprachen eingerichtet hätten, mit denen sie die Welt auf das üble Regime der Kommunistischen Partei Chinas aufmerksam machen würden.

„Die Tage der Kommunistischen Partei Chinas sind gezählt“, erklärte er.


[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.