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Protest mit Hungerstreik gegen Beschlagnahmung von Falun-Dafa-Büchern

13. September 2019 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der Inneren Mongolei, China

(Minghui.org) Zwei wegen ihres Glaubens inhaftierte Männer befinden sich seit drei Wochen im Hungerstreik. Damit protestieren sie gegen die Beschlagnahmung ihrer Falun-Dafa-Bücher [1].

Die Wärter des Gefängnisses Baoanzhao in der Inneren Mongolei beschlagnahmten am 19. August 2019 die Falun-Dafa-Bücher von Wang Jun und Zhang Hongtian. Am selben Tag traten die beiden aus Protest in einen Hungerstreik.

Wang wurde drei Tage später in Isolationshaft genommen. Als er am 27. August aus der Zelle getragen wurde, war er gefesselt und sein Kopf hing vornüber.

Wang, der zwischen 40 und 50 Jahre alt ist, wurde am 6. September 2015 verhaftet, weil er Informationsmaterialien über Falun Dafa verteilt hatte. Am 19. Juli 2016 wurde er zu sieben Jahren Gefängnishaft verurteilt. Im Januar 2017 brachte man ihn in das Gefängnis von Baoanzhao.

Zhang ist ein pensionierter Militäroffizier. Er wurde kürzlich zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt, weil er Strafanzeige gegen Jiang Zemin [1] erstattet hatte.

Früherer Bericht:

Retired Military Officer Sentenced to Six Years for Suing Former Chinese Communist Regime Leader


[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.