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Gedanken nach einem Minghui-Artikel – wie man hartnäckige Anhaftungen beseitigt

19. September 2019 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Nachdem ich einen Artikel auf der Minghui-Website gelesen hatte, wie man hartnäckige Anhaftungen beseitigt, war ich innerlich aufgewühlt.

Die Falun-Dafa-Praktizierende [1], die den Artikel geschrieben hatte, war lange Zeit von der Anhaftung an Begierde gequält worden. Das erinnerte mich daran, wie schwer ich mich tat, die Anhaftung an Rührseligkeit loszuwerden. Wir schienen hinsichtlich der Zeitdauer und dem Grad des Leidens dieselben Erfahrungen durchlebt zu haben.

Schmerzhafte gefühlsmäßige Erfahrungen

Als unverheiratete Frau hatte ich früher eine schmerzhafte Erfahrung durchlebt. Mein Freund und ich hatten uns unerwartet voneinander getrennt. Das bereitete mir großen Schmerz, der viele Jahre andauerte. Dieser Schmerz verfolgte mich auch noch, als ich im Jahre 2003 eine Praktizierende wurde. Ich hatte den Eindruck, dass der Dämon der Rührseligkeit in einer anderen Dimension mein Leben kontrollierte.

In jeder Sekunde dachte ich an meinen Exfreund. Sein Bild war in mein Bewusstsein eingeprägt und ich konnte es nicht loswerden. Ich stellte mir Wege vor, mich mit ihm zu treffen, und konnte dieses Bild nicht abschütteln. Als ich nicht imstande war, das Fa [2] zu lernen, kniete ich mich vor das Foto des Meisters und bat um Hilfe. Das half ein wenig, jedoch nicht lange.

Mir war klar, dass ich so nicht weitermachen konnte. Ich versuchte es mit unterschiedlichen Methoden, zum Beispiel mit dem Rezitieren des Fa. Es war ganz wirkungsvoll. Doch sobald ich aufhörte, das Fa zu rezitieren, kamen die Gedanken wieder und quälten mich weiter.

Der Austausch mit anderen Praktizierenden half nicht viel. Ich sendete auch aufrichtige Gedanken aus. Weil aber meine Erkenntnis in dieser Hinsicht nicht klar war, konnte ich mich nicht auf ein bestimmtes Ziel festlegen, um es zu beseitigen. So brachte auch das keinen Durchbruch.

Manchmal war mein Zustand gut und manchmal schlecht. Das zog sich mehr als zehn Jahre hin. Etwa 2016 gewann ich durch Fa-Lernen, Austausch mit Praktizierenden und Lesen von Minghui-Artikeln ein neues Verständnis. Ich begriff, warum ich diesen Eigensinn nicht hatte beseitigen können. Ich hatte es nicht geschafft, die Sache aus der Sicht der Fa-Berichtigung heraus zu sehen, sondern  lediglich die persönliche Kultivierung praktiziert.

Der Dämon der Rührseligkeit, den ich auf diese Weise nährte, quälte mich. Mit meiner Anhaftung an die Beziehung nährte ich den Dämon ständig mit meinen menschlichen Gedanken. Schließlich wurde er so groß, dass er mich zu kontrollieren anfing.

Ich erkannte, was ich falsch machte, und fing an, aufrichtige Gedanken auszusenden. Ich berichtigte meine Gedanken. Sah oder hörte ich zum Beispiel den zärtlichen Umgang eines Paares, sendete ich sofort aufrichtige Gedanken aus.

Es war kein Zufall, dass ich auf solche Situationen stieß. Sie waren Dinge, von denen der Dämon wollte, dass ich sie sah oder hörte, damit ich ihn damit fütterte. Mein Haupturgeist aber wollte sie nicht. Ich bin ein Lebewesen, das von einer hohen Ebene des Kosmos kommt. Ich sollte nicht an Dingen interessiert sein, die in den Drei Weltkreisen existieren.

Ich erkannte, dass mich der Dämon auch mit Musik beeinflusste, die ich mir immer wieder anhörte. Es waren vor allem Liebeslieder und rührselige Anhaftungen an Menschen und Dinge. Immer wenn unangemessene Gedanken und Verhaltensweisen auftauchten, sendete ich schnell aufrichtige Gedanken aus, um den Dämon der Rührseligkeit zu beseitigen. Wenn es möglich war, richtete ich meine Hand auf. Wenn nicht, sagte ich im Stillen: „Du Dämon der Rührseligkeit kommst wieder in meinen Raum. Das sind die Dinge, die du sehen und hören willst. Ich will sie nicht! Ich werde dich nun beseitigen!“

So konnte ich mich schnell aus seiner Kontrolle befreien und meine Denkweise bereinigen. Wenn ich nun Dafa-Bücher las oder die Übungen machte, lungerten diese verwirrenden Gedankennicht mehr in meinem Raum herum. Mein Geisteszustand hatte sich verbessert und ich fühlte mich wohl!

Vorschlag für Praktizierende, die mit Dingen der Begierde zu tun haben

Ich möchte gerne noch Folgendes den Praktizierenden mitteilen, die sich mit dem Thema der Begierde herumplagen: Man muss das wahre Selbst von dem unterscheiden, was der Dämon der Begierde möchte. Man sollte aufrichtige Gedanken aussenden, sobald unangemessene Gedanken auftauchen. Der Dämon der Begierde braucht diese Dinge zum Überleben. Wenn man diese Gedanken beseitigt, befreit man sich von lustvollen Gedanken und derartigem Verhalten. Man muss also ständig sein Denken reinigen. So werden die aufrichtigen Gedanken stärker und man kann die Kontrolle durch den Dämon aufbrechen.

Ich möchte auch noch hervorheben, dass das Zurückweisen lustvoller Gedanken allein nicht ausreicht. Man muss sehr starke aufrichtige Gedanken aussenden und „mieh!“ (vernichten) sagen. Löse sie vollständig auf und gib ihnen keinen Raum zum Überleben!

Wir werden einmal König oder Herrscher unserer Welt sein. Wie dürften wir dann diesen schmutzigen Elementen niedriger Ebenen erlauben, uns zu kontrollieren? Das wäre wirklich traurig!


[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern.Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.

[2] Das kosmische Gesetz