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Schikaniert, überwacht und sieben Jahre Haft – weil er an seinem Glauben an Falun Dafa festhielt

30. September 2019 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der chinesischen Provinz Xinjiang

(Minghui.org) Ein Mann aus der Provinz Sichuan wurde 2009 zu einer siebenjährigen Haftstrafe verurteilt, weil er seinen Glauben an Falun Dafa [1] nicht aufgab. Davor war er lange Zeit überwacht und schikaniert worden.

Der um die 60 Jahre alte Tang Shiguo war Mitarbeiter der Stahlgesellschaft Panzhihua in der Provinz Sichuan. Weil er nach Beginn der Verfolgung an seinem Glauben festhielt, wurde er von seiner Stelle als leitenden Elektriker zum Pförtner herabgestuft.

In den darauffolgenden zwanzig Jahren sprachen seine Vorgesetzten an seinem Arbeitsplatz oft mit ihm. Sie versuchten, ihn zu zwingen, seine Bücher und mit Falun Dafa in Verbindung stehenden Materialien abzugeben. Außerdem sollte er Erklärungen schreiben, dass er auf Falun Dafa verzichtet. Wenn er dem nicht nachkäme, wollten sie ihm nicht erlauben, die Stadt zu verlassen.

Polizeiliche Schikanen verhindern ein normales Familienleben 

Das örtliche Wohnviertelkomitee und die Polizei schickten oft Leute, Tangs Alltag außerhalb seiner Wohnung zu überwachen. Sie belästigten ihn auch zu Hause, sodass seine Familie kein normales Leben führen konnte.

Einmal durchsuchte die Polizei seine Wohnung und nahm ihm sein Falun-Dafa-Buch weg. Tang rannte den Polizisten mehrere hundert Meter nach und holte sich das Buch zurück.

Während des 17. Nationalkongresses des kommunistischen Regimes im Oktober 2007 wurde Tang an seinem Arbeitsplatz im Büro festgehalten und durfte nicht nach Hause gehen. Sie stellten Leute ab, die ihn rund um die Uhr überwachten, auch wenn er auf die Toilette ging.

Nach Beendigung des Kongresses durfte Tang wieder nach Hause gehen, wurde aber weiter streng überwacht.

Am 25. Februar 2009 verhafteten Beamte der Staatssicherheitsabteilung der Stadt Panzhihua Tang. Sie durchsuchten seine Wohnung und beschlagnahmten seine Falun-Dafa-Bücher.

Am 22. Oktober 2009 wurde sein Fall vor dem Bezirksgericht Dong verhandelt. Tang wurde zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Am 2. Dezember 2009 verwarf das Mittlere Gericht Panzhihua seine Berufung.

Während seiner Zeit im Gefängnis Majiaping wurde Tang seelisch und körperlich misshandelt. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich rasch. Das Gefängnis wollte zweimal seine Haft zur ärztlichen Behandlung aussetzen, aber die Polizei und das örtliche Wohnviertelkomitee bestanden auf seiner Inhaftierung.


[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.