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Russland: Gemeinsames Fa-Lernen und Erfahrungsaustausch kommt Erwachsenen und jungen Praktizierenden zugute

21. Januar 2020 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in Russland

(Minghui.org) Während der Neujahrsfeiertage trafen sich in vielen Städten Russlands Falun-Dafa-Praktizierende [1] zum gemeinsamen Fa-Lernen und Übungen. 

Die Praktizierenden kamen aus allen Gesellschaftsschichten. Unter ihnen waren Familien, die sich aus mehreren Generationen zusammensetzten, genauso wie junge Paare und ganz neue Praktizierende.

Praktizierende in Naberezhnye Chelny erleben „Frieden und Energie“

Es war das erste Mal, dass Praktizierende in Naberezhnye Chelny, einer Großstadt in West-Zentralrussland, die Schriften von Falun Dafa gemeinsam lasen. Mit dabei waren auch Praktizierende aus den nahe gelegenen Ortschaften Izhevsk, Kasan und Almetyevsk.

Naberezhnye Chelny in West-Zentralrussland: Praktizierende bei gemeinsamen Übungen

Alsu Khusainova und ihre Tochter sind aus Kasan angereist.

Alsu Khusainova aus Kasan praktiziert Falun Dafa nicht einmal ein Jahr lang. „Aber ich habe schon einen großen Unterschied in meinem Leben erlebt“, sagt sie. In der Vergangenheit habe sie sich oft darüber beschwert, dass ihre Mutter die Küche nicht sauber halte und Unordnung mache. Seitdem sie Dafa kenne, so Alsu, habe sie aufgehört zu jammern. Und freut sich: „Als meine Mutter dann auch zu praktizieren begann, fing sie an, das Haus zu putzen, sodass alles harmonisch wurde.“

Indem sie die Falun-Dafa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht befolge, habe sich auch die Beziehung zwischen Alsu und ihrer Tochter entspannt. „Wegen des Drucks und der Probleme bei der Arbeit habe ich sie manchmal angeschrien. Jetzt kann ich alles als Kultivierungsmöglichkeit betrachten. Dadurch habe ich keinen Groll mehr und keinen Grund zu klagen“, erklärt sie. „Die Beziehung zu meiner Tochter hat sich nicht verbessert, weil ich versuche, meine Gefühle zu unterdrücken. Es ist vielmehr so, dass ich keine negativen Gefühle mehr habe.“

Jeder Tag fühle sich jetzt frisch und neu an, findet Alsu. „Ich kann die Veränderungen wirklich in mir spüren. Dies sind die besten Tage meines Lebens. Auch wenn es Probleme gibt, weiß ich, dass dies eine Chance für mich ist, mich zu verbessern. Ich bin so dankbar für jede Gelegenheit!“

Elizaveta Sergeeva aus Naberezhnye Chelny ist 16 Jahre alt. Sie berichtet, dass Falun Dafa ihr geholfen habe, Neid abzulegen.

Die 16-jährige Elizaveta Sergeeva aus Naberezhnye Chelny erzählt, dass sie sehr davon profitiere, vor zwei Jahren mit der Kultivierung von Falun Dafa begonnen zu haben. Früher sei sie auf den Einfallsreichtum ihrer Freundin neidisch gewesen. Das sei jetzt anders. „Die Prinzipien von Falun Dafa haben mir geholfen zu verstehen, dass das Talent meiner Freundin eine angeborene Gabe ist. Auch wenn ich das nicht so gut kann, habe ich andere Stärken“, hat sie erkannt.

Sie spüre bei den fünf Übungen oder beim Lesen der Schriften die friedvolle Energie Dafas. Und bemerkt die positive Wirkung, zum Beispiel in ihrer Beziehung zu ihrem jüngeren Bruder. „Früher verlor ich schnell die Geduld mit ihm, weil er mir immer so kindisch erschien. Jetzt habe ich mich geändert. Wir beide schätzen unsere Beziehung und können gut miteinander reden.“

Ostsibirien und der Ferne Osten Russlands

Die Praktizierenden in Ulan-Ude senden Neujahrsgrüße an den Begründer von Falun Dafa.

Praktizierende aus Sibirien und dem Fernen Osten Russlands versammelten sich in Ulan-Ude zum gemeinsamen Studium und zum Austausch. Es kamen auch Praktizierende aus Mezhdurechensk, Krasnojarsk, Tscheremkhovo, Angarsk und Irkutsk dazu.

In Tscheljabinsk stellen sich die Praktizierenden zu einem Gruppenfoto zusammen, um dem Meister ein glückliches neues Jahr zu wünschen.

Zwischen den Orten Naberezhnye Chelny und Ulan-Ude liegt Tscheljabinsk. Auch dort versammelten sich die Praktizierenden zum gemeinsamen Fa-Lernen und Übungen.

Junges Paar in Rostow am Don: Wenn sich mein Zustand im Inneren verbessert, wird auch die äußere Welt um mich herum besser

Falun-Dafa-Praktizierende in Rostow am Don machen die Übungen.

Aljona Podloznaja (Mannequin) und Sergej Tumasjan (Fußballprofi)

Ein junges Paar aus Rostow am Don in Südrussland, Aljona Podloznaja und Sergej Tumasjan, teilte seine Erkenntnisse in Bezug auf Falun Dafa mit. Als professionelles Mannequin ist Aljona oft auf Reisen. Als sie vor etwa vier Jahren in New York war, stellte ihr ein anderes Mannequin, Pooja Mor, Falun Dafa vor.

„Als ich die Übungen zum ersten Mal machte, konnte ich eine starke Energie spüren. Ich wusste, dass das etwas war, wonach ich mein ganzes Leben lang gesucht hatte“, erinnert sich Alyona.

Seit ihrer Kindheit habe sie sich immer gefragt, warum Menschen auf diese Welt kommen und wohin sie danach gehen. Als sie erwachsen wurde, verblassten diese Fragen, während sie darauf aus war, berühmt und reich zu werden. Aber all die Anerkennung konnten ihre Gefühle von Leere und Verlust nicht ausgleichen. „Falun Dafa zu praktizieren, schenkt mir Frieden und wahre Weisheit, und das macht mein Leben hell“, sagt sie. „Natürlich möchte ich das mit all meinen Verwandten und Freunden teilen.“

Sie habe viel von anderen Praktizierenden gelernt. „Eine Praktizierende erzählte mir, was sie erlebt hatte. Und daraus lernte ich, die Segnungen zu schätzen, die wir von Falun Dafa erhalten. Das ist sehr wichtig. Auch wenn die Dinge schwierig zu sein scheinen, sollten wir trotzdem immer dankbar für das sein, was wir bekommen haben.“

Sergey Tumasyan ist Profi-Fussballer. Er berichtet, Falun Dafa helfe ihm, sich selbst besser zu verstehen. „Selbst, wenn wir zu Hause in Konflikte geraten, sollten wir bei uns selbst nach den Gründen suchen und uns verbessern. Dann lassen sich die Probleme lösen“, erklärt er. Aufgrund seines Berufs falle es ihm oft schwer, seine Gefühle zu kontrollieren. „Falun Dafa hilft mir sehr. Wenn sich mein Zustand im Inneren verbessert, wird auch die äußere Welt um mich herum besser.“

Die Gelegenheit, am gemeinsamen Fa-Lernen teilnehmen zu können, schätzt Sergey sehr. Auch er hat viel von den anderen Praktizierenden gelernt. „Einige Praktizierende sprachen über ihre Erfahrungen mit der Kultivierung zu Hause. Es gibt Momente, in denen sogar unsere engsten Familienmitglieder uns mit ihren Worten oder Taten verletzen können. Aber wenn wir gütig bleiben und alles mit einer positiven Einstellung angehen, können wir die Probleme lösen und alles wird wieder friedlich“, so seine Erfahrung.

„Schließlich schenkt uns Falun Dafa wahre Güte, die so kraftvoll ist, dass sie uns Glück und Weisheit bringt – für uns selbst und für die Menschen um uns herum.“

Praktizierende in St. Petersburg: Dafa kommt der ganzen Familie zugute

Praktizierende in St. Petersburg bei gemeinsamen Übungen

Nina Nikolaevna Klimova nimmt mit ihrer Tochter und zwei Enkelkindern an der Veranstaltung teil.

Vom 5. bis 7. Januar trafen sich Praktizierende an drei Tagen zum gemeinsamen Fa-Lernen in St. Petersburg, der zweitgrößten Stadt Russlands. Nina Nikolaevna Klimova kam zusammen mit ihrer Tochter und ihren zwei Enkelkindern zu der Veranstaltung. Aufgrund einer Reihe von Erkrankungen hatte sie vor 18 Jahren an einem eingeklemmten Nerv in ihrer Wirbelsäule, einer Muskelerkrankung und Magengeschwüren gelitten. Verdrossen wegen der vielen Beschwerden wurde sie depressiv und ungeduldig. Ihr Zustand führte dann zu Problemen mit ihrem Hormon- und Immunsystem.

„Dank Falun Dafa wurden alle meine Krankheiten beseitigt“, erzählt sie. „Die Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht lehren mich auch, ein besserer Mensch zu sein, der sich um andere kümmert.“ Ihre Angehörigen sagen, dass sie nun freundlicher und toleranter geworden sei, nachdem sie angefangen habe, Falun Dafa zu praktizieren.

Ninas Tochter Ksenia ist Mutter von zwei Kindern. Sie ist überzeugt, dass ihr glückliches Familienleben auf Falun Dafa zurückgeht. In der Vergangenheit war sie oft ängstlich und hatte Panikattacken. Nachdem sie angefangen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, konnte sie viel leichter mit angespannten Situationen umgehen. „Ich weiß nicht, wie ich das früher geschafft habe“, sagt sie. „Wenn ich jetzt auf Probleme stoße, schaue ich bei mir selbst nach, anstatt mich über meinen Mann oder meine Kinder Yana und Timur zu beschweren.“ Auch ihre Kinder haben angefangen zu praktizieren. Seitdem haben sich beide Kinder in der Schule verbessert. Sie sind energiegeladener und weniger abhängig vom Surfen im Internet.

Ihre Tochter Yana empfindet die Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht in ihrem Alltag als sehr wertvoll. Das merken auch andere. „Meine Musiklehrerin ist auch stolz auf meine Fortschritte auf der Flöte“, erzählt sie.

Tatyana Salakhi und ihre Töchter

Tatyana Salakhi aus Moskau ist Mutter von sechs Kindern. Sie und ihre Töchter besuchten das gemeinsame Fa-Lernen in St. Petersburg. Während einer Schwangerschaft vor zehn Jahren verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand. Da empfahl ihre Cousine ihr, Falun Dafa zu praktizieren. „Ich begann, die Bücher zu lesen und die Übungen zu machen. Danach fühlte ich mich viel besser, und auch die Geburt verlief sehr gut“, erinnert sie sich. Obwohl ihr kleines Mädchen Nierenprobleme hatte, erholte sie sich drei Monate vor einer geplanten Operation von den Problemen. Tatyana führt dies auf die Wirkung von Falun Dafa zurück: „Ich weiß, dass Falun Dafa auch meiner Familie zugutekommt.“ 

Und das nicht nur gesundheitlich. Denn auch ihre Familienbeziehungen hätten sich unglaublich verbessert, erzählt sie weiter. Ihr Mann praktiziere zwar kein Dafa, sei aber von der Gesundheit der Kinder und seiner glücklichen Familie beeindruckt. Tatjana erzählt ihm auch oft Geschichten über die Kultivierung.

Das gemeinsame Fa-Lernen komme nicht nur den Erwachsenen, sondern auch den jungen Praktizierenden zugute, findet Tatyana. „Meine Kinder haben gelernt, richtig und falsch zu unterscheiden und nachsichtig zu sein – eine hohe Moral zu entwickeln. Seit sich meine ältere Tochter charakterlich verbessert, folgen ihre jüngeren Geschwister ihrem Beispiel und haben sich auch sehr verbessert.


[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.