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Menschen auf der ganzen Welt wollen helfen, dass die Verfolgung von Falun Dafa beendet wird

18. Oktober 2020 |   Von Chang Ren

(Minghui.org) Im Juli 1999 begann die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) die brutale Verfolgung von Falun Dafa [1]. Gleichzeitig setzte sie eine mediale Verleumdungskampagne in den staatlichen Medien in Gang, um das Volk zu Hass gegen Falun Dafa aufzuwiegeln.

Seit zwei Jahrzehnten klären Falun-Dafa-Praktizierende in China und im Ausland die Öffentlichkeit über die Fakten auf. Immer mehr Menschen sind von der Güte und dem unerschütterlichen Glauben der Praktizierenden tief berührt. Sie erfahren von den Gräueltaten der Verfolgung und treten hervor, um Falun-Dafa-Praktizierende zu unterstützen.

Im Folgenden sind einige Beispiele der Worte und Taten dieser Menschen aufgeführt.

Liverpool, England

Falun-Dafa-Praktizierende in Nordengland veranstalteten am 4. Oktober 2020 in Liverpool Aktionen, mit denen sie auf die Verfolgung ihres Glaubens durch die KPCh aufmerksam machten. Viele Menschen brachten ihre Unterstützung zum Ausdruck.

Ein Mann, der vor einiger Zeit bereits eine Petition gegen die Verfolgung unterschrieben hatte, kam und wollte erneut unterschreiben. Eine Praktizierende aus China, die kaum Englisch sprach, war gerade dabei, Flugblätter zu verteilen. Der Mann bot ihr an: „Ich werde Ihnen helfen!“ In den nächsten zehn Minuten erklärte er den Passanten, was in China vor sich geht. Die Leute, mit denen er sprach, nickten und unterschrieben die Petition.

Viele andere Unterstützer hatten sich ebenfalls freiwillig gemeldet und wollten Falun Dafa bekannt machen. Eine vierköpfige Familie unterzeichnete die Petition. Die Ehefrau wusste viel über die Verbrechen der KPCh im Zusammenhang mit dem Organraub und half den Praktizierenden, dies anderen Leuten am Stand mitzuteilen. Ein älteres Ehepaar, das den Stand verlassen hatte, nachdem beide die Petition unterschrieben hatten, kam kurz darauf wieder zurück. Sie wollten noch etwas loswerden und sagten: „Die Kommunistische Partei Chinas ist zu bösartig. Sie muss so bald wie möglich aufgelöst werden.”

München

Am Informationsstand von Falun Dafa auf dem Hohenzollernplatz in München am 21. August 2020: Karoline Müller sagte den Praktizierenden: „Die Prinzipien von Falun Dafa sind wunderbar und sollten von allen praktiziert werden. Ich habe die Petition zur Unterstützung der Menschenwürde unterzeichnet“, sagte sie.

Marcel Wegener ist Journalist, Redakteur und Medienmoderator. Er sagte, dass die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – „sind gerade jetzt für die Welt sehr wichtig. Wahrhaftigkeit und Güte sind die Grundlage der Menschheit. Nachsicht ist das, was der chinesischen Regierung fehlt. Diese Prinzipien sind es, die uns Menschen von den Tieren unterscheiden.“

Er war besorgt darüber, dass Deutschland dem in Orwells Buch 1984 beschriebenen Zustand so nahe komme. „Wir können nicht zulassen, dass es sich von China aus hier ausbreitet. Wir können keine Plattform für solche Aktivitäten bieten. Die Welt muss die Ausbreitung dieser Dinge aufhalten und diese beseitigen“, sagte er.

New York

Praktizierende in New York veranstalteten am 18. September 2020 Aktivitäten vor dem chinesischen Konsulat. Viele Touristen, die zur Fähre auf der anderen Straßenseite gingen, waren bewegt von dem, was Praktizierende ihnen erzählten. Einige waren zu Tränen gerührt und umarmten die Praktizierenden. Andere wollten etwas spenden, und wieder ander lernten vor Ort die Falun-Dafa-Übungen.

Ein Mann mittleren Alters fragte die Praktizierende Huang, warum sie nicht direkt vor dem chinesischen Konsulat stünden. Huang sagte ihm, dass die Konsulatsbeamten es ihnen nicht erlauben würden. Daraufhin ging der Mann zu zwei Polizeibeamten, die in der Nähe Dienst hatten, und erklärte ihnen die Situation. Danach rief er Huang zu sich und sagte: „Diese Polizisten haben zugestimmt, dass Sie es von nun an hier an dieser Straßenecke [ein paar Schritte vom Konsulatseingang entfernt] tun und die Informationen verteilen können.“

Montreal, Kanada

Falun-Dafa-Praktizierende zeigten am 15. September 2020 große Transparente vor dem chinesischen Konsulat in Montreal, welche auf die Verfolgung durch die KPCh aufmerksam machten. Sie veranstalteten auch eine Autotour: Zehn Autos mit großen Transparenten auf dem Dach fuhren durch die Straßen in der Nähe des Konsulats.

Die Praktizierende Ruth sagte, sie sei von der Ermutigung der Menschen während der Autotour berührt gewesen. Mehrere Fußgänger zeigten ihre hochgestreckten Daumen.

Als die Autos vor dem Konsulat anhielten, wendete sich eine Dame an Ruth und sagte ihr: „Was Sie tun, ist richtig. Sie [die KPCh] haben meinem Land geschadet.“ Es stellte sich heraus, dass diese Dame ursprünglich aus Spanien stammte und seit 40 Jahren in Montreal lebte.

Sie sagte, die KPCh habe Spanien infiltriert und ihre sogenannte One-Belt-One-Road-Initiative gefördert. Das sei ein Versuch, die Welt zu infiltrieren und zu kontrollieren. Spanien habe seither stark unter der Coronavirus-Pandemie gelitten. Die Dame ermutigte Ruth: „Bitte setzen Sie Ihre Bemühungen fort.“

Quebec, Kanada

Kanadische Falun-Dafa-Praktizierende hielten am 22. August 2020 eine Kundgebung auf der Place D'Youville in Quebec ab. Sie forderten ein Ende der 21-jährigen Verfolgung durch die KPCh. Außerdem baten sie die kanadische Regierung eindringlich, Beamte der KPCh zu sanktionieren, die Menschenrechtsverbrechen begangen haben.

Viele Menschen blieben stehen; sie lasen die ausgestellten Informationen und unterschrieben die Petition. Mercier bestärkte die Praktizierenden darin, ihren Einsatz zur Aufdeckung der Verbrechen der KPCh weiter fortzusetzen. Er glaube, so der Vater von drei Kindern, dass die Welt in der momentanen Situation erwache und die Aktivitäten der Falun-Dafa-Praktizierenden den Blickwinkel der Menschen erweitere.

Véronique Ruel beobachtete die Praktizierenden bei der Meditation. Sie war gegen die Verfolgung und äußerte ihre Hoffnung, dass die Kundgebung vielen Kanadiern die Augen öffnen werde. Sie ermutigte die Praktizierenden mit den Worten: „Euer Kampf ist unser Kampf. Die Welt ist auf eurer Seite.“

Geschäftsfrau bekundet ihre Unterstützung

Tse-Min Chin (auch bekannt als Tammy Kawamura), ist eine ehemalige taiwanesische Schauspielerin und die Ehefrau des Geschäftsführers der Tentsusaikan Gruppe, einer japanischen Restaurantkette. Sie sagte kürzlich gegenüber der Epoch Times: „Die Pandemie hat mich auf die Bösartigkeit der Kommunistischen Partei Chinas aufmerksam gemacht. Sie hat nun Menschen auf der ganzen Welt geschadet, zusammen mit Falun-Dafa-Praktizierenden.

Ich denke, wir alle schulden Falun Dafa eine Entschuldigung. An vielen Orten, wie zum Beispiel am Taipei 101, habe ich Falun-Dafa-Praktizierende gesehen, die dazu aufriefen, dass alle die Wahrheit über die Verfolgung [von Falun Dafa] verstehen sollten. Aber die Fakten der Verfolgung, die ich hörte, waren zu weit von unserem Leben entfernt und jenseits des Verständnisses normaler Menschen. Ich konnte nicht glauben, dass diese wahr sind. Wie viele Menschen war auch ich gleichgültig und habe es versäumt, die Verbrechen der KPCh zu verurteilen. Heute sind wir selbst Opfer der KPCh geworden. Das ist eine harte Lektion. Ich möchte mich bei den Falun-Dafa-Praktizierenden dafür entschuldigen, dass ich ihnen damals nicht die gebührende Anteilnahme und humanitäre Unterstützung zukommen ließ.“

Durch die gewalttätigen Zwischenfälle in Hongkong erkannte Chin, wie schädlich die KPCh ist. Dadurch bekam sie ein besseres Verständnis für Falun Dafa und bewunderte noch mehr den Mut und den unnachgiebigen Geist der Praktizierenden. Sie hoffte, dass Regierungen und Medien auf der ganzen Welt erwachen und den Mut finden würden, sich der KPCh zu widersetzen.

„Ich hoffe, dass unsere Gesellschaft, einschließlich China, in Zukunft nicht mehr von der KPCh bedroht sein wird und dass die Menschen frei, in Frieden und ohne Angst leben werden“, sagte sie.

Hongkong

Viele Hongkonger Bürger haben sich an Falun-Dafa-Praktizierende gewandt, und sich für ihre früheren Missverständnisse entschuldigt. Dies taten sie nachdem sie gesehen hatten, wie gewaltsam die KPCh die Bewegung gegen das Auslieferungsgesetz niederschlagen wollte. Viele von ihnen haben seitdem den Bericht von Fox News mit dem Titel „Überlebende und Opfer des schockierenden staatlich zugelassenen Organraubs in China“ auf ihren sozialen Medienplattformen verbreitet.

Die in Hongkong ansässige Chen sagte der Reporterin: „Die Erfahrung im Kampf gegen das Auslieferungsgesetz hat es den Menschen in Hongkong ermöglicht, die Natur der KPCh zu erkennen. Als wir über den Aufruf der Falun-Dafa-Praktizierenden zur Beendigung der Verfolgung in den letzten Jahren nachgedacht haben, ist uns endlich klar geworden, dass das, was die Praktizierenden uns erzählt haben, wirklich wahr ist.“

Hunderte Abgeordnete unterzeichnen eine gemeinsame Erklärung

Bis zum 18. Juli 2020 hatten 606 Abgeordnete aus 30 Ländern eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, in der die „systematische und brutale“ Verfolgung von Falun Dafa verurteilt und die KPCh aufgefordert wurde, die Verfolgung unverzüglich einzustellen.

Die gemeinsame Erklärung wurde von zwei hochrangigen kanadischen Abgeordneten, Peter Kent und Judy Sgro, und der schwedischen Abgeordneten Ann-Sofie Alm veranlasst. Die Erklärung erhielt eine nie da gewesene Unterstützung von einem internationalen Gremium aktueller und ehemaliger Beamter aus: Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, Dänemark, Irland, den Niederlanden, der Schweiz, Belgien, Rumänien, Österreich, Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Israel, Australien, Neuseeland, Lettland, Norwegen, Argentinien, Japan, Taiwan, Venezuela, Chile, Estland, Ungarn, den Vereinigten Staaten und Indonesien.


[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.