Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

Falun-Dafa-Praktizierende im Frauengefängnis der Provinz Jiangxi gefoltert

30. Oktober 2020 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Jiangxi, China

(Minghui.org) Eine Falun-Dafa-Praktizierende aus der Stadt Jiujiang in der Provinz Jiangxi wurde am 17. August 2016 vom Gericht des Bezirks Xunyang zu einer Haftstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt. Im Gefängnis wurde sie gefoltert. Die Foltermethoden waren unter anderem langes Stehen oder Sitzen, Zwangsernährung, Beschimpfungen und Beleidigungen.

Als Huang Yindi im Untersuchungsgefängnis in Jiujiang inhaftiert war, wurde sie einer Fesselfolter unterzogen. Dabei wurde sie mit einem Seil eng gefesselt. Je mehr sie sich bewegte, desto enger wurde das Seil. Von dem körperlichen Trauma, das diese Folter verursachte, hat sie sich auch nach vier Jahren noch nicht vollständig erholt.

Im Frauengefängnis in Jiangxi war sie noch weiteren Folterungen ausgesetzt. Um Huang zur Aufgabe ihres Glaubens zu zwingen, stifteten die Gefängniswärter die Insassinnen dazu an, sie mit verschiedenen Methoden zu foltern. Darunter waren Schläge, Aufhängen, Zwangsernährung, langes Stehen und Beschimpfungen.

Hängefolter

Huang wurde viermal der Hängefolter unterzogen. Das erste Mal war in der Werkstatt der zweiten Brigade des Gefängnisses. Die Häftlinge Zhou Hong und Sang Xialan fesselten Huang an den Händen und Füßen. Danach wurde sie fast eine halbe Stunde lang an den Händen aufgehängt, wobei ihre Füße kaum den Boden berührten.

Beim zweiten Mal befahl ein Ausbilder mit dem Namen Huang von der zweiten Brigade den Gefangenen Ye Qian und Li Qian, Huang 15 Minuten lang aufzuhängen. Ye Qian ohrfeigte Huang währenddessen.

Das dritte Mal war in Zelle 19 im fünften Stock. Wärter Fang Tingting leitete die Gefangenen Zhou Hong und Huang Xincheng an, Huang für etwa 30 – 40 Minuten aufzuhängen.

Das vierte Mal fand in der Abteilung für Gefängniserziehung statt. Die Wärter Liu Hui und Fang Tingting befahlen den Gefangenen Zhou Hong und Huang Xincheng, die Folter durchzuführen. Bevor sie begannen, schlossen sie alle Vorhänge, um zu verhindern, dass andere sie sehen konnten. Die Folter dauerte von 9:00 bis 13:00 Uhr. Als Huang ohnmächtig wurde, setzten sie sie hin, gossen kaltes Wasser über sie, zogen sie an den Haaren und stocherten ihr in die Augen, um sie aufzuwecken. Dann hängten sie sie wieder auf. Schließlich zwangen sie Huang, auf ein Papier zu treten, auf dem der Name des Gründers von Falun Dafa geschrieben stand.

Bestrafung durch Stehen

Sobald Huang in das Gefängnis verlegt wurde, musste sie 18 bis 19 Stunden pro Tag bis Mitternacht stehen, manchmal sogar 21 Stunden am Stück. Diese Folter dauerte acht bis neun Monate. Ihre Füße waren stark geschwollen. Ihre Waden waren so geschwollen, dass sie dicker als ihre Oberschenkel waren. Die Haut an ihren Beinen wurde rötlich-violett. Sie konnte nicht mehr gerade stehen. Die Schwellung und das Taubheitsgefühl in den Beinen bereiteten ihr Schwierigkeiten beim Gehen. Da Huang nur sehr langsam gehen konnte, veranlassten die Wärter, dass die Häftlinge Li Mingming, Zhao Chunxiang, Xi Sie und Yi Shuping, Huang über den Boden schleiften. Ihre Hosen und Socken waren durch das Schleifen abgewetzt und ihre Haut blutete.

Bestrafung: regungsloses Sitzen, Schläge und Beschimpfungen

Huang musste jeden Tag lange sitzen und durfte sich nicht bewegen. Ihr Gesäß und ihr Unterkörper hatten dadurch blutende Wunden.

Auf Veranlassung der Wärter wurde Huang wiederholt von den Gefängnisinsassen geschlagen. Einmal befahl Wärter Fang Tingting, dass Huang die so genannte „Umerziehungserklärung“ unterschreiben sollte. Als Huang dies ablehnte, wurde sie von der Insassin Huang Xincheng gewürgt.

Seelische Folter

Die Strafgefangenen Wang Wenxiu und Liu Lina beschimpften Huang täglich mit bösartigen Ausdrücken – eine Form der seelischen Folter.

Eingeschränkte Mahlzeiten

Häftling Huang Xincheng wurde von den Wärtern angewiesen, Huang nicht normal essen zu lassen. Sie durfte nur sehr wenig essen. Sie erlaubten Huang auch nicht, Wasser zu trinken. Um dagegen zu protestieren, trat Huang in einen Hungerstreik.

An der Verfolgung von Huang Yindi beteiligt:

Frauengefängnis der Provinz JiangxiHauptmann Li von der zweiten BrigadeHuang, Ausbilder der zweiten BrigadeGan, Abteilungsleiter für AusbildungHu, stellvertretender AbteilungsleiterFang Tingting und Liu Hui, Gefängniswärter

Früherer Bericht:

Im Frauengefängnis der Provinz Jiangxi gefoltert


[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.