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Hotline in Hongkong hilft Chinesen beim Austritt aus der KP Chinas

6. November 2020 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in Hongkong

(Minghui.org) Die US-amerikanische Staatsbürgerschafts- und Einwanderungsbehörde aktualisierte ihr Richtlinienhandbuch am 2. Oktober 2020. Darin heißt es, dass „jeder Einwanderer, der Mitglied der Kommunistischen Partei(en) oder einer anderen totalitären Partei (oder Unterabteilung oder Mitgliedsorganisation) im In- oder Ausland ist oder war oder mit ihnen verbunden ist oder war, nicht einwandern darf“. Der Austritt aus der Partei wurde daraufhin zu einer der wichtigsten Suchanfragen im Internet. Das Servicezentrum für den Austritt aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) in Hongkong richtete sofort eine Hotline ein, um Menschen beim Austritt aus der KPCh und ihren Jugendorganisationen zu helfen.

Der chinesische Menschenrechtsanwalt Chen Guangcheng, der im Exil lebt und sich derzeit in den USA aufhält, sagt voraus, dass eine neue Welle von Chinesen kommen werde, die aus den KPCh-Organisationen austreten wollen. Er ruft diejenigen, die noch Mitglieder sind, dazu auf, die Verbindungen zur KPCh schnell abzubrechen, ansonsten sei die einzige Zukunft, die sie erwarte, der Untergang mit der KPCh. Ihm zufolge stimmen die meisten Menschen der Aussage zu, dass „der Himmel die KPCh aufgrund der zahlreichen Verbrechen, die sie gegen die Menschlichkeit begangen hat, auslöschen wird“.

Menschenrechtsanwalt Chen Guangcheng

Lu Jie, die Leiterin des Servicezentrums für den Austritt aus der KPCh in Hongkong, erklärte, dass in den letzten 14 Jahren über 360 Millionen Menschen die KPCh und ihre Mitgliedsorganisationen verlassen hätten. Das sei geschehen, nachdem die Epoch Times die redaktionelle Serie Neun Kommentare über die Kommunistische Partei veröffentlicht habe. Die freiwilligen Helfer im Servicezentrum in Hongkong seien überwiegend Falun-Dafa-Praktizierende. Im Laufe der Jahre seien sie an verschiedenen Orten stationiert gewesen, um die Neun Kommentare zu verteilen und den Menschen beim Austritt zu helfen. „Die KPCh ist nicht China, und Chinas Nationales Sicherheitsgesetz sollte nicht zum KPCh-Sicherheitsgesetz werden“, so Lu. Sie sagte auch, dass sie und die anderen weiterhin die Verbrechen der KPCh aufdecken und den Menschen beim Austritt aus der Partei helfen würden.

Lu Jie ist die Leiterin des Servicezentrums für den Austritt aus der KPCh in Hongkong.

Neue Welle von Anträgen auf Parteiaustritte

Die neue Anweisung im Richtlinienhandbuch der US-amerikanischen Staatsbürgerschafts- und Einwanderungsbehörde hat „eine neue Welle von Anträgen zum Austritt aus der KPCh ausgelöst“, erklärte Lu Jie. In den vergangenen zwei Jahren hätten die politischen Bewegungen vielen Hongkongern die bösartige Natur der KPCh aufgezeigt – dies dürfe die Menschen ermutigen, aus der KPCh auszutreten. Deshalb hätten sie und andere Freiwillige beschlossen, eine Hotline und ein E-Mail-Konto einzurichten, um denen zu helfen, die aufrichtig ihren Austritt erklären wollen. Gleichzeitig gebe es in Hongkong ein Dutzend Service-Zentren. Die freiwilligen Mitarbeiter würden den Menschen auch bei der Beantragung der Bescheinigung über den Austritt aus der KPCh helfen.

Nach Angaben einer Helferin namens Zhou haben viele Menschen die Hotline angerufen, um sich nach dem Austritt aus der KPCh zu erkundigen. Einer rief aus China an – und seine gesamte Familie trat aus.

Die USA scheuen keine Mühen, um die KPCh zu bekämpfen

Rechtsanwalt Chen bezeichnete die KPCh in seiner Rede bei der Versammlung der Republikaner im Jahr 2020 als „Feind der Menschheit“. Die Rede wurde von Präsident Trump getwittert. Chen sprach über die COVID-19-Infektion des Präsidenten: „Man mag die Bedrohung, die die KPCh für die freie Welt darstellte und immer noch darstellt, und den Schaden, den sie angerichtet hat, nicht wirklich verstehen. Nachdem der Präsident das KPCh-Virus bekommen und sich davon erholt hat, sollte er wissen, dass niemand auf der Welt, nicht nur nicht die Chinesen, sicher ist, solange die KPCh existiert.“

Chen erwartet, dass die USA umfassendere Maßnahmen zur Bekämpfung der KPCh und zur Distanzierung von ihr ergreifen werden.

Bezugnehmend auf den Austritt aus der KPCh sagte Chen, die Mitglieder der KPCh hätten nie an Kommunismus oder Sozialismus geglaubt, sie seien der KPCh nur beigetreten, um ihre Karriere voranzubringen und aus Eigeninteresse. Wenn die Menschen wüssten, dass es keinerlei Nutzen bringt, würden sie die Partei verlassen, um auch in Zukunft sicher zu sein. „Die Austrittswellen der Menschen machen der KPCh Angst“, war Chen sich sicher.

Die Menschen in China stimmen der These zu: „Der Himmel wird die KPCh beseitigen“

Rechtsanwalt Chen stand 2005 in der Provinz Shandong unter Hausarrest. Er erzählte: „Manchmal wachte ich morgens auf und sah viele Flugblätter mit den Worten ‚Der Himmel wird die KPCh beseitigen‘ und ‚Verlassen Sie die KPCh und ihre Mitgliedsorganisationen‘, die über Nacht auf den Straßen und Brücken aufgehängt worden waren. Ich konnte sehen, dass dies die KPCh in Angst und Schrecken versetzte, weil ihre Zensur und ihre Drohungen nicht funktionierten. Das chinesische Volk missbilligt die KPCh – auch ihre Verfolgung von Falun Dafa.“

Er habe ein Flugblatt auf einem Denkmal gesehen, so Chen weiter, und einige Kinder, die zu Fuß unterwegs waren und versuchten, es zu entfernen. Ihre Eltern hielten sie davon ab. „Ich glaube, die Eltern waren mit dem, was auf dem Flugblatt stand – ‚Der Himmel wird die KPCh beseitigen‘ – einverstanden und wollten nicht, dass ihre Kinder es zerstörten.“

Wichtige Kontaktinformationen

HK-Hotline zum Austritt aus der KPCh: 852-65963278HK-E-Mail zum Austritt aus der KPCh: hktuidang@gmail.comWebsite des Global Service Center zum Austritt aus der KPCh: www.tuidang.org