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Ein Gedanke macht den Unterschied

26. Februar 2020 |   Von Chaofan

(Minghui.org) Es gibt viele Dinge, die von der modernen Wissenschaft noch nicht erklärt werden können. Unser Verständnis über den Kosmos ist noch sehr elementar. Ob es sich nun um eine Pandemie eines neuartigen Coronavirus oder eine Weltkrise handelt, die Dinge scheinen sich der menschlichen Kontrolle zu entziehen. Doch können Wunder geschehen, wenn wir aufrichtige und gütige Gedanken bewahren.

Ein einziger Gedanke hat unterschiedliche Folgen

Ein Mann namens Yuan Zishi lebte während der Yuan-Dynastie (1271-1368 n. Chr.) in der Provinz Shandong. Einmal lieh er einem Freund 300 Silberstücke. Später reiste der Freund in die südliche Provinz Fujian, wo er eine angesehene Position in der lokalen Regierung erhielt. Einige Jahre später brach in der Provinz Shandong Krieg aus. Yuan verlor sein gesamtes Vermögen und floh mit seiner Familie in die Provinz Fujian, um dort seinen Freund zu suchen.

Doch sein Freund leugnete, jemals Geld von ihm geliehen zu haben. Mittellos und ohne Hoffnung, das geliehene Geld zurückzubekommen, bat Yuan seinen Freund, ihm etwas Geld zu leihen, um mit seiner Familie das chinesische Neujahr durchstehen zu können. Sein Freund versprach, ihm an Silvester etwas Geld zu leihen, aber er tat es nicht.

Voller Wut fand Yuan ein Messer und schliff es die ganze Nacht. Im Morgengrauen ging er mit dem Messer in der Hand zum Haus seines Freundes. Unterwegs kam er an einem taoistischen Tempel vorbei. Ein Mönch sah Yuan vorbeieilen. Da das Himmelsauge des Mönchs geöffnet war, konnte er Dinge in anderen Dimensionen sehen. Er sah, dass eine Gruppe bedrohlicher Dämonen mit Schwertern und Messern Yuan folgten.

Kurze Zeit später kehrte Yuan zurück und kam wieder am Mönch vorbei. Diesmal folgten ihm göttliche Wesen mit Goldkronen und Jadeschmuck. Sie trugen Fahnen und sahen friedlich aus.

Verblüfft über die Verwandlung ging er auf Yuan zu und fragte ihn: „Wo sind Sie gerade eben gewesen?“ Yuan sagte: „Ich wollte meinen verräterischen Freund töten. Aber als ich vor seiner Tür stand, habe ich meine Meinung geändert. Ich dachte, er hat eine ältere Mutter und eine Frau. Wenn ich ihn töte, wird seine Familie das gleiche elende Schicksal erleiden wie meine. Diesen Kampf habe ich bereits erlebt. Wie kann ich andere in das gleiche Elend stürzen? So gab ich meinen Rachegedanken auf und kehrte um.“

Der Mönch gratulierte Yuan und sagte: „Sie werden bestimmt mit Glück gesegnet. Göttliche Wesen wissen bereits von Ihrem Sinneswandel.“ Yuans Schicksal wendete sich tatsächlich bald. Er erkannte auch, dass alles, was ihm widerfahren war, das Ergebnis seiner Taten aus einem vorherigen Leben war.

Es gibt ein Sprichwort unter den Menschen: „Schlechte Gedanken ziehen böse Dämonen an –gütige Gedanken ziehen göttliche Wesen an. Die Gesetze des Himmels sind gerecht.“

Das Glück des Leiters der Polizeiwache

Eine andere Geschichte aus jüngster Zeit betrifft den neu ernannten Leiter einer Polizeiwache in China. Da der Beamte dieses Amt erst kürzlich übernommen hatte, arbeitete er sehr hart, um seine Kompetenz unter Beweis zu stellen. Bei der Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden scheute er keine Mühen, um dadurch politische Anerkennung zu erlangen.

Tatsächlich wurde der Leiter nach ungefähr sechs Monaten von seinem Vorgesetzten für seine Bemühungen bei der Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden gewürdigt. Bei einer Preisverleihung wurde er sogar geehrt. Gerade als er sich selbstzufrieden auf seine Beförderung freute, wurde bei ihm Magenkrebs diagnostiziert. Er war am Boden zerstört und verzweifelt.

Dann erinnerte er sich daran, was ihm früher einige Falun-Dafa-Praktizierende gesagt hatten: „Es ist ein himmlisches Gesetz, dass gute Taten belohnt und schlechte Taten bestraft werden.“ Und: „Es ist ein Verbrechen, Falun Dafa zu verfolgen.“ Er fragte sich selbst: „Werde ich wegen der Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden bestraft?“

Eines Abends ging er zurück in sein Büro und nahm einige von ihm beschlagnahmte Falun-Dafa-Bücher und Broschüren mit nach Hause. Er las sie sorgfältig. Je mehr er sich darein vertiefte, desto mehr erkannte er, dass Falun Dafa gut ist, und desto mehr bedauerte er seine schlechten Taten.

Im Vorfeld seiner Operation schaute er sich nun, wann immer möglich, Videos über Falun Dafa an. Er bat sogar örtliche Praktizierende: „Erklärt mir die Dinge, die ich noch nicht verstanden habe.“

Seine Mitarbeiter bemerkten, dass er sich veränderte. Wenn jemand einen Falun-Dafa-Praktizierenden meldete, tat der Leiter so, als würde er nichts hören. Als er einmal gebeten wurde, einen Polizeiwagen zu schicken, um Praktizierende zu verhaften, sagte er: „Wo finde ich jetzt einen Wagen? Macht euch keine Sorgen, lasst sie gehen!“ Das Geld, das seine Polizeibeamten von den Praktizierenden erpresst hatten, gab er ihnen wieder zurück. Zudem nutzte er seine Verbindungen und half einem älteren Praktizierenden, eine Haftaussetzung zur medizinischen Behandlung zu erhalten, anstatt ins Gefängnis eingesperrt zu werden. Er machte viele solche guten Dinge.

Nach und nach bemerkte der Leiter, dass seine chronischen Bauchschmerzen verschwunden waren. Sein Appetit kehrte zurück und er erholte sich wieder. Als er zu einer Voruntersuchung ins Krankenhaus ging, teilten ihm die Ärzte mit: „Ihr Magenkrebs ist verschwunden.“ Er rief hocherfreut: „Wenn man die Wahrheit erkennt, ist man gesegnet! Ich habe Glück, dass es für mich nicht zu spät war, sonst wäre mein Leben schon beendet!“

Der Meister sagt:

„die Erscheinung resultiert aus dem eigenen Herzen“ (Fa-Erklärung auf der Sitzung von The Epoch Times, 19.10.2009)

Angesichts der natürlichen oder menschlichen Katastrophen sind viele Menschen verängstigt, verärgert oder hoffnungslos. Solche Gefühle sind normal, aber sie helfen unter solchen Umständen nicht viel. Im Gegenteil, diese starken Emotionen können unser Urteilsvermögen trüben und die Situation verschlimmern.

In der heutigen Welt könnte das Wissen, dass „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht gut sind“, genau der Schlüssel sein, den wir benötigen, um die Schwierigkeiten zu überwinden, mit denen wir konfrontiert sind.