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Nur wenn meine Gedanken aufrichtig sind, kann der Meister mir bei Problemen helfen

29. Februar 2020 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minhui.org) Die Coronavirus-Epidemie in Wuhan verläuft geradezu zügellos. Die Falun-Dafa-Praktizierenden spüren eine Dringlichkeit, noch mehr Lebewesen zu erretten. Am Morgen des 04. Februar 2020 ging ich in ein großes Wohngebiet, um dort Flyer über Falun Dafa zu verteilen.

Es gab drei Tore zum Wohngebiet. Das größte Tor im Südosten war bereits mit farbigen Stahlplatten verriegelt. Das zweite Tor war ebenfalls verriegelt. Als ich zum dritten Tor kam, sah es so aus, als sei dies ebenfalls verriegelt, nur parkte eine Reihe Autos davor. Ich fragte mich, wie ich in dieses Wohngebiet gelangen könnte. Plötzlich bemerkte ich, dass eine der roten Stahlplatten an dem Tor lose war. Diese Platte war nur davorgestellt und nicht festgeschraubt. Aufregung kam in mir auf, da es schien, als würde der Meister mir helfen wollen. Also ging ich in das Wohngebiet, um dort in vier großen Gebäuden die Flyer zu verteilen.

In der folgenden Nacht ging ich noch einmal in dieses Wohngebiet, um dort ein paar Plakate mit Informationen aufzuhängen. Auf den Plakaten steht, wie man sich während der Epidemie in Sicherheit bringen kann. Aber das Tor, durch das ich am Morgen in das Gebiet gelangt, war nun fest verschraubt worden. Ein Mann hinter dem Tor bemerkte mich und bat mich, durch das hintere Tor einzutreten. An diesem Tor waren jedoch mehrere Sicherheitsbeamte stationiert. Ein Beamter fragte mich, ob ich einen Pass hätte. Ich fragte: „Was für einen Pass?“ Als er sah, dass ich über 70 Jahre alt war, gestattete er mir, das Gelände zu betreten. Problemlos konnte ich ein Plakat an der Tür zu jeder Treppe aufhängen. Es gab über 50 Türen in diesem Bereich. Es war bereits spät geworden, als ich das letzte Plakat anbringen wollte. Ich fragte mich, ob ich das Gelände auch wieder durch dasselbe Tor verlassen könnte. Ich wusste, dass der Meister mir helfen würde, also beeilte ich mich und befestigte das letzte Plakat.

Während ich die Plakate aufhängte, hielt ich meine Gedanken ruhig und dachte dabei: „Bitte liebe Bewohner, kommt und schaut sie euch an. Rezitiert die Worte darauf und gebt sie an jeden weiter, dem ihr begegnet. Ich hoffe das jeder von euch gerettet wird.“ Schließlich kam ich an das Tor im Südosten. Doch es war verschlossen. Ohne zu überlegen, hängte ich auf jeder Seite des Tores Plakate auf und stellte dabei fest, dass eine Seite der Stahlplatte nicht festgeschraubt war. Ich schob sie auf und konnte durch einen Spalt nach draußen gelangen. Erleichtert dankte ich dem Meister, dass er mir die Gelegenheit gegeben hatte. Aber ich musste mich beeilen, denn ich hatte noch das letzte der vier großen Gebäude vor mir. Es war fast 21:00 Uhr, als ich fertig war und zum Eingangstor ging. Außerhalb des Tores war ein großer Platz mit hellen Scheinwerfern. Es war keine Menschenseele dort zu sehen. Ich war so froh und dankte dem Meister von ganzem Herzen.

Am nächsten Tag wollte ich in einem anderen Wohngebiet Plakate aufhängen. Dieses Wohngebiet war in weitere kleine Bereiche unterteilt mit jeweils über 20 Gebäuden. Es war ein kompliziertes Gebiet. Ich musste tagsüber dort hingehen, um die Straßen zu erkennen. An den Toren standen Sicherheitsbeamte. Als ich mich wieder auf den Weg nach Hause machen wollte, fand ich einen schmalen Pfad im Gebüsch der hinter einem der Teilbereiche entlanglief. Ich war erleichtert, als ich am Ende des Pfades zwei kleine Tore fand, durch die ich das Teilgebiet verlassen konnte. Als ich in der folgenden Nacht wieder zu dem Teilgebiet ging und durch diese beiden kleinen Tore hineingelangen wollte, waren sie verriegelt. In einem anderen, größeren Teilgebiet gab es zwar ein Tor, aber über diesem befanden sich Kameras. Ich hatte Angst, erwischt zu werden, und ging nicht hinein. In dieser Nacht hängte ich nur 30 Plakate auf.

Als ich wieder zuhause war, schaute ich nach innen. Warum war es in dieser Nacht nicht so gut gelaufen? Mir fiel auf, dass meine Gedanken in der vorherigen Nacht sehr aufrichtig gewesen waren. Ich hatte nur daran gedacht, Lebewesen zu erretten. So konnte der Meister mir helfen, die auftretenden Probleme zu lösen. In der zweiten Nacht hatte ich im Voraus geplant, was zu tun war, und hatte Angst gehabt, erwischt zu werden. Ich hatte menschliche Methoden angewandt und mich darauf verlassen.

Der Meister sagt:

„Ihr habt euch beim Nachdenken manchmal daran gewöhnt: Ich möchte etwas machen, wie kann ich bloß diese oder jene Sache machen, man denkt nach, ach, man glaubt, dass man die Sache sehr umfassend und vollkommen durchdacht hat. Aber sobald man das in die Tat umsetzt, funktioniert es gar nicht mehr, weil die tatsächliche Situation sich vielfach verändern kann. (lacht) Wenn es nicht geht, dann überlegt man wieder. So wird das nicht gemacht. Mit aufrichtigen Gedanken, du tust es einfach, wie du es für richtig hältst. Wenn du auf Probleme stößt, weißt du automatisch, wie du sie lösen kannst. Mit starken aufrichtigen Gedanken wird alles reibungslos verlaufen. Es wird definitiv gut gemacht.“ (Fa-Erklärung und Fa-Erläuterung auf der Fa-Konferenz im Großraum New York, 20.04.2003)

Der oben geschilderte Vorfall half mir dabei, ein besseres Verständnis vom Fa des Meisters zu gewinnen. Ich muss darauf achten, jeden meiner Gedanken immer reinzuhalten. Ich muss meine menschlichen Anschauungen aufgeben, aus der Perspektive des Fa denken und die Dinge mit aufrichtigen und göttlichen Gedanken erledigen.