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Kanada: Fa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch in Montreal

28. Juni 2020 |   Von Falun-Dafa-Praktizierenden in Quebec

(Minghui.org) Die Falun-Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch 2020 in Montreal fand am 21. Juni statt. Da die Regierung die Corona-Beschränkungen nicht vollständig aufgehoben hatte, nahmen die meisten Praktizierenden virtuell an der Konferenz teil. Zehn Praktizierende sprachen darüber, wie sie ihren Charakter verbessert, sich konsequent kultiviert und ihren Teil dazu beigetragen haben, die Verfolgung von Falun Dafa [1] in China zu stoppen. 

Falun-Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch 2020 in Montreal: Praktizierende tragen ihre Erfahrungsberichte vor.

Den Neid loswerden und auf die eigenen Worte achten

Silvia studiert an der Universität von Quebec. Sie berichtete, wie ihr bewusst geworden sei, dass sie auf ihre Worte achten sollte. In diesem Jahr hatte sie bei der Promotion der Veranstaltungen von Shen Yun Performing Arts einen Konflikt mit einem Praktizierenden und sagte etwas Verletzendes. Der Mitpraktizierende war sehr aufgebracht und wollte daraufhin fast aus dem Projekt aussteigen. Da erkannte Silvia, dass es sich negativ auf die Projekte der Praktizierenden auswirken kann, wenn sie nicht darauf achtet, was sie sagt.

Sie sagte: „Ich habe auch entdeckt, dass ich aus Neid immer verletzende Bemerkungen gemacht habe. Wenn ich das Gefühl habe, ungerecht behandelt zu werden, bin ich unruhig und habe dann schlechte Gedanken. Ich denke negativ über andere und kann ihnen nicht verzeihen, sodass ich am Ende etwas sage, was anderen Kummer bereitet.“ Schließlich fasste sie den Entschluss, den Neid zu beseitigen und andere mit Freundlichkeit zu behandeln.

Die bösartige Natur der KPCh aufdecken

Ruth, eine westliche Praktizierende, sprach mit ihren Freunden und Familienangehörigen oft darüber, was die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) nach dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie getan hatte. Aber ihre Worte hatten genau den gegenteiligen Effekt von dem, was sie beabsichtigte. Ihr Mann sagte verärgert: „Ich halte es nicht mehr aus. Du redest ständig über das KPCh-Virus.“

Sie erkannte, dass sie genau diesen Hinweis brauchte, um in ihrer Kultivierung voranzukommen. Möglicherweise dachten und fühlten ihre Freunde und ihre Familie genau wie ihr Mann. Sie stellte fest, dass sie, wenn sie sprach, anderen ihre eigene Meinung aufdrängte und dass dies dann eine Form der Indoktrination ohne die Güte eines Praktizierenden war. Nachdem sie die neueste Fa-Erklärung des Meisters „Vernunft“ gelesen hatte, änderte sie ihre Haltung und sprach mit anderen Menschen mit Güte.

„In der Vergangenheit bemühte ich mich, meinen menschlichen Geist und Verstand einzusetzen, anstatt mein Herz zu kultivieren. Irrtümlicherweise dachte ich, ich würde Menschen erretten, doch in Wirklichkeit war es die Kraft des Dafa, die wirkte“, sagte Lucy.

Der Meister ist immer bei mir

Joan, eine Universitätsstudentin in Montreal, teilte Folgendes mit: Wenn sie den Chinesen helfen wollte, ihre Mitgliedschaft in der KPCh aufzukündigen, hatte sie sehr häufig ein Gefühl, als ob der Meister neben ihr stünde. Nachdem sie ihnen die grundlegenden Fakten über Falun Dafa und die Verfolgung in China dargelegt hatte, war das Gegenüber manchmal immer noch nicht überzeugt. Wenn Joan dann nicht wusste, was sie sonst noch sagen sollte, bat sie den Meister um Hilfe. Wenn sie anschließend wiederholte, was sie gerade gesagt hatte, änderte die andere Person oft plötzlich die Haltung und willigte einem Parteiaustritt zu.

Zu Beginn des Coronavirus-Ausbruchs war sie sehr besorgt über ihren Kultivierungszustand. Dies führte zu Störungen in ihrem täglichen Leben und in den Projekten für Falun Dafa, an denen sie beteiligt war. Durch das Fa-Lernen erkannte sie, dass ihr Denken falsch war. Sie war dem Meister dankbar, dass er sich immer um sie kümmerte.

Fleißig kultivieren

In Hongs näherer Umgebung wohnen keine anderen Praktizierenden. Ohne ein gemeinschaftliches Umfeld zur Kultivierung ließ Hong im Laufe der Zeit in der Kultivierung nach, woraufhin viele Probleme auftraten. Im Januar dieses Jahres ergab sich eine unerwartete Gelegenheit, sich einem Medienprojekt anzuschließen, das von Praktizierenden ins Leben gerufen wurde. Er beschloss, diese Umgebung zu nutzen und sich gründlich zu kultivieren.

Von da an lernte er mit den Teilnehmern des Projekts über eine Stunde lang die Lehre auswendig, machte zweieinhalb Stunden lang die Übungen und sendete täglich zu den vier festgelegten Zeiten aufrichtige Gedanken aus. Er las die Nachrichten, suchte nach Informationen und redigierte jeden Tag Nachrichtenberichte. Er fand auch Zeit, nach China zu telefonieren, um den Menschen von Falun Dafa zu erzählen. Nach und nach wurden seine Kultivierungsprobleme gelöst. Er war in der Lage, Familie, Arbeit und Kultivierung in Einklang zu bringen. Somit hatte er mehr Zeit, das zu tun, was von Dafa-Praktizierenden verlangt wird.

„Der Meister hat alles für mich arrangiert. Ich fühle mich wirklich glücklich“, sagte er.

Bei der Promotion von Shen Yun die menschlichen Anschauungen loswerden

Lucy ist seit 2007 an der Promotion von Shen Yun beteiligt. Jedes Mal, wenn sie Broschüren verteilen ging, taten ihr die Beine schrecklich weh. Sie dachte, das sei auf die Müdigkeit zurückzuführen. In all den Jahren versuchte sie mit vielen gewöhnliche Methoden, die Schmerzen zu lindern. Eines Tages in diesem Jahr schmerzten ihre Beine wieder, als sie Flugblätter verteilte. Plötzlich kam ihr ein Gedanke in den Sinn: „Ich bin eine Dafa-Schülerin, die hier dem Meister hilft, Lebewesen zu erretten. Der Schmerz in meinen Beinen muss eine Form der Störung sein.“

Sie erklärte: „Der Gedanke war so stark, dass eine Erschütterung durch meinen Körper ging. Es war, als ob der Meister in diesem Moment all diese schlechten Dinge in anderen Dimensionen entfernte – und die Schmerzen in meinen Beinen hörten auf. Jedes Mal, wenn ich nach dem Verteilen von Broschüren nach Hause kam, fühlte ich mich entspannt, als ob mein Körper gereinigt worden wäre.“


[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.