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Die derzeitige „Null-Fälle-Kampagne“ zeigt: Für Praktizierende gibt es keine Zeit zum Entspannen

22. August 2020 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) In letzter Zeit gab es Hinweise für eine stärkere Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden – die sogenannte „Null-Fälle-Kampagne“ [1]. In der Provinz Guizhou gab die Polizei an, dass die Verfolgung von Falun Dafa ihr nächster Schwerpunkt sei, da die Pandemie jetzt nachlasse. Nun möchte ich mein Verständnis zu dieser Situation mitteilen.

Der Meister sagte:

„Die bösen Lebewesen in den Räumen sind wirklich sehr wenig geworden, sodass sie keine großflächigen Sabotagen und Störungen mehr verursachen können.“ (Fa-Erklärung und Fa-Erläuterung auf der Fa-Konferenz im Großraum New York, 20.04.2009)
„Das Böse ist zugrunde gegangen, die Umgebung hat sich verändert, ihr sollt in der eigenen Kultivierung noch weniger locker lassen.“ (Grußworte, 17.05.2009, in: Essentielles für weitere Fortschritte III)

Warum äußert das Böse eine solche Bedrohung? Ich glaube, es liegt daran, dass wir nachgelassen haben. Die Umgebung ist besser geworden und der Druck hat nachgelassen. Manche von uns gehen die Dinge jetzt langsamer an. Einige haben neue Wohnungen gekauft, andere sind mit dem Umbau beschäftigt und manche konzentrieren sich auf die Betreuung ihrer Enkelkinder. Sie tun diese Dinge mit dem Anspruch, gute Menschen zu sein. Die drei Dinge machen sie seit mehreren Jahren jedoch nicht mehr gut.

Eine Praktizierende in meiner Gegend verbrachte ihre gesamte Zeit damit, Babysitter für das Kind ihrer Tochter zu spielen. Infolgedessen nahm sie nicht mehr an Aktivitäten zur Aufklärung über die wahren Umstände teil. Kurz bevor das Enkelkind in die Grundschule eintrat, erlitt die Praktizierende einen Schlaganfall und starb.

Praktizierende sind Menschen, keine Gottheiten. Wir alle haben Anhaftungen der einen oder anderen Art. Aber es sollte nicht so sein, dass sie zu einer Ausrede für die alten Mächte werden, uns zu verfolgen. Jeder von uns sollte die jüngste Polizeiaktion entschieden ablehnen.

Um der Verfolgung entgegenzutreten, sollten wir meiner Meinung nach folgende Maßnahmen ergreifen:

1. Mehr Zeit mit dem Fa-Lernen verbringen. Wenn es die Zeit erlaubt, sollten wir das Fa auswendig lernen und die Bücher von Hand abschreiben.

2. Die Stärke des Aussendens aufrichtiger Gedanken erhöhen. In den letzten zwei Jahren sendete ich jeden Tag von 18 bis 19 Uhr aufrichtige Gedanken aus.

3. Unser Bestes tun, die Menschen zu erretten. Wir können persönlich mit den Menschen sprechen, gute Artikel an die Menschen weitergeben, Flugblätter mit den wahren Begebenheiten von Falun Dafa verteilen, an Polizisten und andere Regierungsbeamte schreiben. Wir können ihnen die Fakten über Dafa mitteilen und sie ermutigen, die richtige Wahl zu treffen. Wir sollten die „Null-Fälle-Kampagne“ nicht anerkennen und uns ernsthaft bemühen, die drei Dinge zu tun.

4. Uneingeschränkt auf unsere eigenen Probleme schauen und unsere Kultivierung verbessern. Wir sollten den Weg der Fa-Berichtigung ohne Abweichung gehen. Ich bin der Meinung, wenn sich alle Praktizierenden nach besten Kräften bemühen, die drei Dinge zu tun, werden die alten Mächte keinen Vorwand mehr finden, uns zu verfolgen. Die sogenannte „Null-Fälle-Kampagne“ wird dann scheitern.


[1] Die Polizei zwingt alle Praktizierende bis inkl. 2023, Falun Dafa abzuschwören.