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„Das ist Völkermord!“ – Finnen verurteilen die Verfolgung von Falun Dafa

25. Januar 2021 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in Finnland

(Minghui.org) Das raue Winterwetter mit minus 18 Grad Celsius konnte die Falun-Dafa-Praktizierenden [1] aus Finnland nicht abhalten. Entschlossen bauten sie ihren Informationsstand am 16. Januar 2021 im Kamppi, einem beliebten Einkaufsviertel in Helsinki, auf, um die Passanten über die Verfolgung ihres Glaubens in China zu informieren.

Die Finnin Niina kam mit ihrer Tochter am Informationsstand der Praktizierenden vorbei. Als sie erfuhr, wie die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) den lebenden Praktizierenden die Organe entnehmen lässt, war sie bestürzt. „Unsere Organe dürfen uns nicht genommen werden. Das ist ja furchtbar. So etwas darf nicht passieren“, sagte Niina. Sie unterschrieb daraufhin eine Petition, die das Ende der Verfolgung fordert.

Praktizierende zeigen die Falun-Dafa-Übungen im Kamppi Einkaufsviertel am 16. Januar 2021.

Einwohner von Helsinki unterschreiben die Petition mit der Forderung nach Beendigung der Verfolgung von Falun Dafa.

Das ist Völkermord!“

Renis, ein Architekt aus Lettland, sagte, dass Falun Dafa eine Meditationsübung ist, die den moralischen Maßstab der Menschen fördere und anhebe. Die Menschen profitierten vom Praktizieren der Übungen. Sie seien eine Gruppe guter Menschen.

Im Hinblick auf die Verfolgung äußerte der Architekt: „Das ist Völkermord! Falun-Dafa-Praktizierende haben nichts Falsches getan. Die KPCh hat Angst vor Menschen, die andere Ideen haben.“ Er erklärte, warum er sich entschlossen hatte, die Petition zu unterschreiben: „Die KPCh ist die schrecklichste Organisation. Ich bin Lette und habe daher einmal unter einem kommunistischen Regime gelebt. Ich weiß über die Geschichte des Kommunismus Bescheid. Sie haben viele schreckliche Dinge getan.“

Nhe, ein Architekt aus Vietnam, sagte: „Ich habe Nachrichtenberichte über Falun Dafa gesehen. Was die chinesische Regierung in der Vergangenheit getan hat, ist falsch – und dasselbe gilt auch für das, was sie mit den Menschen in Hongkong macht. Die Menschen haben das Recht, politische Parteien zu wählen und zu entscheiden, wer die Regierung führt. Die Regierung darf die Menschen nicht auf so brutale Art und Weise unterdrücken und sie in Umerziehungslager schicken. Wir leben im 21. Jahrhundert. Wir sind menschliche Wesen und haben das Recht zu wählen, wie wir unser Leben leben.“

Pensionierter Anwalt: Mehr westliche demokratische Länder sollten Maßnahmen ergreifen

Der pensionierte Anwalt Andens berichtete, dass er seit zehn Jahren Tai Chi praktiziere. Er verstehe nicht, warum die KPCh Falun-Dafa-Praktizierende als eine Bedrohung ansehe. Sie seien lediglich eine Gruppe Menschen, die ihre geistige und körperliche Gesundheit verbessern wolle. Andens bezeichnete die Verfolgung als „unfassbar“. Die KPCh würde sich „weigern, die Menschen für sich selbst denken zu lassen“.

Andens hofft, dass mehr westliche demokratische Länder Maßnahmen ergreifen.

Im Hinblick auf den Organraub an Falun-Dafa-Praktizierenden sagte der Anwalt: „Das ist widerlich und grausam. Ich habe einige Berichte darüber in Finnland und Schweden gesehen.“ Dann seufzte Andens tief und sagte: „Wir haben nicht genügend Informationen; die Medien berichten nicht genug!“

Der Jurist hofft, dass mehr westliche demokratische Länder Maßnahmen ergreifen. „Sich gegen die Verfolgung und die Politik der KPCh zu stellen, ist für die westlichen Demokratien sehr wichtig. Die KPCh unterdrückt die Menschenrechte und die Freiheit und entfernt gewaltsam die Organe der Menschen. Das ist absolut unzumutbar und absolut gesetzwidrig.“

Andens fügte hinzu: „Die Menschen in Finnland und Schweden sollten mehr Initiative ergreifen. Aber aufgrund der Handels- und Wirtschaftsinteressen, die sie mit China haben, ignorieren sie die Menschenrechtsfragen.“ Er habe immer Aktivitäten für Menschenrechte unterstützt und auch bei Amnesty International mitgewirkt.

Nachdem der Anwalt den Informationsstand verlassen hatte, kam er noch einmal zurück. Er gab den Praktizierenden seine Kontaktdaten und sagte, dass er gern mehr für Falun Dafa tun würde.

Die Regierung sollte mehr auf nationaler Ebene tun“

Eric war bereits im Internet auf Falun Dafa gestoßen und hatte gelegentlich dazu Beiträge in den Nachrichten gesehen. „In Finnland haben wir Redefreiheit und das Recht, selbst zu wählen und zu entscheiden. Die KPCh macht das Gegenteil. Auch wenn sich der Lebensstandard des chinesischen Volkes verbessert hat, ist die Richtung noch immer falsch. Das chinesische Volk sollte mehr Freiheiten bekommen.“

Auch über Organraub durch die KPCh hatte Eric bereits gehört. „Das ist sehr beunruhigend. Das darf nicht zugelassen werden.“ Als er erfuhr, dass die Verfolgung seit 21 Jahren andauert, sagte er: „Das ist so eine Schande. Viele Minderheitengruppen, darunter Falun-Dafa-Praktizierende, werden noch immer verfolgt. Es ist wirklich unglaublich zu sehen, wie die westliche Gesellschaft alles ignoriert. Die Regierung sollte auf nationaler Ebene mehr tun.“ Eric hofft, dass die Medien mehr über die Geschehnisse berichten werden.

Erzwungene Organentnahme ist schrecklich“

Viviane sagte: „Jeder Mensch hat seine Grundrechte. Wir sollten nicht in Angst leben und sollten die gleichen Rechte haben.“

Dann fügte sie hinzu: „Erzwungene Lebendorganentnahme ist schrecklich. Kein Land sollte so etwas jemals tun. Das ist eine Verletzung der Menschenrechte und Menschenleben sind in Gefahr. Ich hoffe, dass sich das chinesische Volk eines Tages der Demokratie erfreuen und wie ein normales Volk leben kann. Die KPCh ist grausam! Sie erlaubt den Menschen nicht, ihre Meinung zu äußern.“


[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.