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Gerichtsverhandlung: Nicht schuldig und doch zu jahrelanger Haft verurteilt

25. Dezember 2021 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der chinesischen Provinz Liaoning

(Minghui.org) Zwei Männer aus der Stadt Benxi in der Provinz Liaoning wurden am 1. Dezember 2021 verurteilt, weil sie Falun Dafa praktizieren.

Die Polizei nahm Wu Chengjun und Li Feipeng am 15. Oktober 2020 bei einer Polizeirazzia in ihren Wohnungen fest und durchsuchte ihre Wohnungen.

Sie brachten Wu ins Untersuchungsgefängnis der Stadt Liaoyang; seine Verhaftung wurde am 20. November bestätigt. Li ist im Untersuchungsgefängnis der Stadt Benxi inhaftiert.

Gerichtsverhandlung: Nicht schuldig und doch zu jahrelanger Haft verurteilt

Der Prozess gegen Wu und Li fand am 21. Juli beziehungsweise am 31. August 2021 vor dem Kreisgericht Hengren statt. Wus Anwalt plädierte für ihn auf nicht schuldig. Li wurde von einem Familienverteidiger vertreten, der ebenfalls auf nicht schuldig plädierte.

Am 1. Dezember verurteilte das Kreisgericht Hengren Wu zu acht Jahren und Li zu viereinhalb Jahren und einer Geldstrafe von 10.000 Yuan (ca. 1.400 Euro). Wu hat gegen das Urteil Berufung eingelegt.

Die meisten Fälle von Verurteilungen von Falun-Dafa-Praktizierenden in der Region wurden in den letzten Jahren von Richter Wang Sijie vom Kreisgericht Hengren bearbeitet. Er sieht sich nun mit Anzeigen mehrerer Familien von Falun-Dafa-Praktizierenden konfrontiert.

Frühere Verfolgung von Wu

In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurde Wu wiederholt wegen seines Glaubens verfolgt.

Zum ersten Mal wurde er im November 2002 im Vorfeld des 16. Nationalkongresses der Kommunistischen Partei Chinas verhaftet und in einer Gehirnwäsche-Einrichtung festgehalten.

Am 28. Oktober 2010 wurde er an seinem Arbeitsplatz, dem Instandhaltungszentrum der Eisen- und Stahlindustrie Benxi, erneut verhaftet. Er wurde im Untersuchungsgefängnis von Benxi festgehalten und später für zwei Jahre im Zwangsarbeitslager der Stadt Benxi eingesperrt.

Die Wärter des Arbeitslagers fesselten ihn mit ausgestreckten Armen und Beinen auf ein Bett und versetzten ihm Elektroschocks, um ihn zu zwingen, Falun Dafa abzuschwören.

Neben der körperlichen Folter wurde Wu auch zu unbezahlter Arbeit gezwungen. Er arbeitete mit giftigen Substanzen, doch das Arbeitslager stellte ihm keine Schutzausrüstung zur Verfügung. Wenn er sein Pensum nicht schaffte, schlugen die Wärter ihn mit Gummiknüppeln.

Kontaktinformationen zu den Tätern:

Bao Jianguo, Vizepräsident des Kreisgerichts Hengren: +86-24-48871805, +86-18641468678Wang Sijie, Vorsitzender Richter des Kreisgerichts Hengren: +86-18641468567Chen Xiaoyun, Richter am Kreisgericht Hengren: +86-18641468568

(Kontaktinformationen zu weiteren Tätern finden Sie im chinesischen Originalartikel.)

Früherer Bericht:

Sieben Falun-Dafa-Praktizierende an einem Tag verhaftet (Stadt Benxi, Provinz Liaoning)