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Die Täter hinter der inszenierten Selbstverbrennung haben andere getäuscht und dabei sich selbst geschadet

4. Februar 2021 |   Von Yin Yan

(Minghui.org) In allen Zivilisationen herrschte der Glaube, dass Gut und Böse entsprechend vergolten werden. Im Westen kann dies interpretiert werden als „man erntet, was man sät“. Genauer gesagt, wenn jemand ehrlich bleibt und andere mit Freundlichkeit behandelt, wird ihm das Segen bringen. Wenn man schlechte Taten begeht, wie beispielsweise zu töten oder andere mit Lügen zu täuschen, wird dies ernste Konsequenzen nach sich ziehen.

Nicht jeder glaubt jedoch an den Zusammenhang von Ursache und Wirkung. Es gibt Menschen, die schlechte Taten begehen und für einen kurzfristigen Vorteil mit dem Feuer spielen. Ein Beispiel dafür ist die inszenierte Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens am 23. Januar 2001, dem Vorabend des chinesischen Neujahrsfestes. Fünf Menschen setzten sich an diesem Tag selbst in Brand, und die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) verbreitete dies schnell über alle Kanäle. Sie behauptete, die fünf Menschen seien Falun-Dafa-Praktizierende [1], die durch diese Praxis in die Irre geführt worden seien.

Achtzehn Monate vor der Selbstverbrennung hatte im Juli 1999 der ehemalige KPCh-Vorsitzende Jiang Zemin eine landesweite Kampagne gegen Falun Dafa eingeleitet und geschworen, Falun Dafa binnen drei Monaten auszurotten. Als das nicht geschah, inszenierten Jiang und seine Komplizen die Selbstverbrennung, um den Hass der Nation auf Falun Dafa anzustacheln und die Verfolgung zu verschärfen.

Wie in den Artikeln, die in den letzten Tagen auf Minghui veröffentlicht wurden, verdeutlicht wurde, war die Selbstverbrennung im Januar 2001 ein kompletter Schwindel. Die massive Propaganda der KPCh hat jedoch die Menschen sowohl innerhalb als auch außerhalb Chinas getäuscht. Sie bekamen Angst vor Falun Dafa und es entstand Feindseligkeit gegen die Praktizierenden.

In den folgenden Jahren wurden zig Millionen Praktizierende und ihre Familien diskriminiert, weil sie Falun Dafa praktizierten, das sie dazu inspiriert hatte, bessere Bürger mit einem hohen moralischen Maßstab zu sein. Der Tod von mehr als 4.000 Praktizierenden als Folge der Verfolgung wurde bestätigt. Unzählige Falun-Dafa-Praktizierende wurden schikaniert, verhaftet, inhaftiert, gefoltert oder sogar wegen ihrer Organe getötet.

Organraub: Ein grausames Verbrechen

Die kommunistische Ideologie ist auf Brutalität, Hass und Lügen aufgebaut. Die KPCh hat seit ihrer Machtübernahme 1949 zahlreiche politische Bewegungen ins Leben gerufen, die oft eine Gruppe von Bürgern gegen eine andere ausspielen oder bestimmte Gruppen als Staatsfeinde bezeichnen. Durch die Selbstverbrennung wurde die Unterdrückung von Falun Dafa auf eine neue Stufe gehoben, wie zum Beispiel in der Form von intensiver Gehirnwäsche, psychiatrischem Missbrauch und erzwungener Organentnahme.

Zum ersten Mal wurde im Jahr 2006 über den staatlich geförderten Organraub an lebenden Falun-Dafa-Praktizierenden und anderen Dissidenten in China berichtet, was durch zahlreiche unabhängige Untersuchungen bestätigt wurde.

In einem Artikel, der am 17. Januar 2021 auf der chinesischen Minghui veröffentlicht wurde, wurde folgendes berichtet. Eine Falun-Dafa-Praktizierende, die außerhalb Chinas lebt, traf einmal einen Arzt des Krankenhauses Huashan in Shanghai, China. Als sie mit dem Arzt über die Verfolgung von Falun Dafa sprach, sagte er: „Ich weiß darüber [Organraub] besser Bescheid als Sie. Die KPCh hat über 100.000 [Falun-Dafa-Praktizierende] pro Jahr getötet. Das tut mir sehr weh und ich wünsche Ihnen Erfolg [bei der Aufklärung dieser Verbrechen].“

Diese Praktizierende erklärte, sie glaube der Aussage des Arztes, weil sie selbst verschiedene Krankenhäuser und andere Orte angerufen habe, um über die Organentnahme zu ermitteln. Die Tragweite und das Ausmaß der erzwungenen Organentnahme sei durch die Informationen, die sie aus anderen Quellen erhalten habe, gestützt worden.

Als sie einen pensionierten Chirurgen vom Krankenhaus 1 der Universität Lanzhou anrief, sagte dieser, er habe eine Nierentransplantation am Krankenhaus 2 der Universität Lanzhou in der Provinz Gansu erhalten. Er wollte nach der Operation etwas über den Spender erfahren.

„Diese Niere stammte von einem 24-jährigen Mann, der sehr gesund war“, antwortete der Chefchirurg, „ich kann Ihnen nur so viel sagen.“

Diese Praktizierende rief auch einen Mitarbeiter eines Krematoriums in der Provinz Zhejiang an, der berichtete, dass sie einmal im Monat oder alle zwei Wochen eine LKW-Ladung zur Einäscherung erhalten würden. „Alle waren einzeln in Plastiktüten verpackt, alles waren Eingeweide“, erklärte er.

Ein Chirurg vom Krankenhaus der bewaffneten Polizei in Shaanxi erzählte der Praktizierenden, dass sie oft mit Gerichten Kontakt aufnehmen und die Erlaubnis erhalten, Gefangene nach Bedarf auszuwählen. Sie würden dann in Gefängnisse oder andere Hafteinrichtungen gehen, um Blutproben von Gefangenen zu nehmen. Wenn die Zeit für eine Organtransplantation gekommen sei, würde der Gefangene, der als passender Spender ermittelt wurde, in das dafür vorgesehene Krankenhaus gefahren, wo mehrere Chirurgen zusammenarbeiteten, um die Organe schnell zu entnehmen. Dieser Arzt aus Shaanxi verriet, dass die Organe, die dem Spender entnommen würden, am besten seien, wenn sie innerhalb von sechs Minuten entnommen würden. Manchmal hätten sie an einem Tag Organe von acht Spendern entnommen.

Auf die Frage, wie mit den Leichen umgegangen wurde, sagte er: „Manchmal wurde die Familie benachrichtigt, dass ihr Angehöriger eines plötzlichen Todes gestorben war und dann wurde die Asche übergeben. Manchmal haben wir uns nicht die Mühe gemacht, das zu tun, oder es gab keine Familienmitglieder in den Akten. Dann haben wir die Leiche einfach eingeäschert.“

Konsequenzen der Haupttäter

Die inszenierte Selbstverbrennung hat die Verfolgung von Falun Dafa angeheizt und durch die grausame Organentnahme wurde eine unbekannte Anzahl von Falun-Dafa-Praktizierenden getötet. Die Täter, die an diesen Verbrechen beteiligt waren, müssen nun einen Preis bezahlen für das Leid, das sie unschuldigen Menschen zugefügt haben.

Li Dongsheng, der stellvertretende Leiter von China Central Television (CCTV, das die Selbstverbrennung übertrug) und Direktor des Büros 610, wurde 2016 zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt.

Chen Meng, stellvertretender Leiter der CCTV-Redaktion für Nachrichtenkommentare, war unter anderen verantwortlich für die Sendung Sag es, wie es ist, Nachrichtenüberblick. Durch das Ignorieren von Fakten produzierte er jedoch einige diffamierende Videos im Zusammenhang mit der Selbstverbrennung. Am Weihnachtsabend 2008 starb er im Alter von 47 Jahren an Magenkrebs.

Luo Jing war ein prominenter Moderator des CCTV-Nachrichtensenders. Er leugnete die Ereignisse auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Jahr 1989, griff Falun Dafa seit dem Beginn der Verfolgung im Jahr 1999 an und verleumdete die Praxis mit Hilfe des Selbstverbrennungsvorfalls nach 2001. Nachdem bei Luo im Juli 2008 ein Lymphom diagnostiziert worden war, starb er im Alter von 48 Jahren am 5. Juni 2009. Als Luo im Tumorkrankenhaus der Universität Peking eingeliefert wurde, erlitt seine Mutter einen Schlaganfall und wurde in dasselbe Krankenhaus gebracht.

Fang Jing, Moderatorin bei CCTV, war eine weitere Schlüsselperson, die Lügen über die Selbstverbrennung verbreitete. Nachdem sich ein Magenkrebs auf ihre Leber ausgebreitet hatte, starb sie im Alter von 44 Jahren im November 2015.

Manche Menschen mögen diese Fälle als reine Zufälle abtun, während andere sie als Warnung auffassen und es sich zweimal überlegen, ob sie etwas tun, was unschuldigen Menschen schadet. Ansehen und Vermögen kommen und gehen, aber wie wir darauf reagieren und ob wir unserem Gewissen folgen können, zeigt, wer wir wirklich sind.

In Taishang Ganyi Pian (Abhandlung über Reaktion und Vergeltung), einem der Klassiker des Taoismus, heißt es: Unglück und Segen kommen nicht ohne Grund zu uns, wir bringen sie selbst über uns. Die Folgen guter und böser Taten sind wie der Schatten, der dem Körper folgt, wohin er auch geht.

Von der Antike bis zur Gegenwart gibt es unzählige Beispiele dieser Art. In einem Bericht der chinesischen Minghui vom 9. Februar 2019 hieß es, dass über 20.000 KPCh-Funktionäre für ihre Beteiligung an der Verfolgung von Falun Dafa Konsequenzen erfahren haben. Allein im Jahr 2020 wurden aus dem System des Komitees für Politik und Recht fünf hohe Beamte, 73 Beamte auf Abteilungs- oder Büroebene und Hunderte von unteren Beamten verhaftet. Die meisten von ihnen hatten sich an der Unterdrückung von Falun Dafa beteiligt.

Es gibt ein chinesisches Sprichwort: „Diejenigen, die nicht für die Zukunft vorausplanen, werden Schwierigkeiten an ihrer Türschwelle finden.“ Wir hoffen, dass sich mehr Menschen in der Zeit der Pandemie und dem sonstigen Chaos gut positionieren werden. Indem wir ehrlich und gütig sind und außerdem die totalitäre KPCh ablehnen, werden wir langfristig mit Sicherheit und Wohlstand gesegnet sein.


[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.