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Schweden: „Wenn die Menschen die Wahrheit verstehen, wird sich alles ändern“

29. März 2021 |   Von He Ping, Minghui-Korrespondent in Schweden

(Minghui.org) Am 20. März 2021 trafen sich Falun-Dafa-Praktizierende auf dem Mynttorget, einem Platz in der Nähe des schwedischen Königspalasts in Stockholm. Sie stellten den Passanten Falun Dafa [1] vor und sprachen mit ihnen über die Verfolgung dieser Praktik durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh). Dabei erklärten sie den Menschen die positiven Auswirkungen der spirituellen Meditationslehre und zeigten ihnen die dazu gehörenden Übungen. Auch Unterschriften für eine Petition, die das Ende der Verfolgung fordert, wurden gesammelt. Mehrere Passanten ermutigten die Praktizierenden weiterzumachen. Eine Frau sagte: „Wenn die Menschen die Wahrheit verstehen, wird sich alles ändern.“

Viele Menschen kommen auf ihrem Weg in die Stockholmer Altstadt am Mynttorget Platz vorbei. Wenn man dort eine Kundgebung veranstalten oder eine Rede halten will, muss man bei der Polizei eine Genehmigung beantragen. Seit Jahren machen Falun-Dafa-Praktizierende auf diesem Platz auf Falun Dafa und die Verfolgung aufmerksam. Von den Anwohnern ernten sie dafür viel Unterstützung und Anerkennung.

Praktizierende führen die Falun-Dafa-Übungen auf dem Mynttorget Platz in Stockholm vor.

Passanten unterschreiben eine Petition zur Beendigung der Verfolgung.

Praktizierende (li.) sprechen mit Passanten über Falun Dafa.

Diese beiden jungen Leute (re.) zeigen Interesse an Falun Dafa und lernen gleich an Ort und Stelle die Übungen.

Durch euch schöpfen die Menschen Hoffnung!“

Markus und Monika unterhielten sich lange mit einer deutschsprachigen Falun-Dafa-Praktizierenden. Als sie von der brutalen Verfolgung durch die KPCh erfuhren, waren sie schockiert. Markus sagte: „Ich habe die Geschichte der KPCh, beginnend mit der Kulturrevolution, recherchiert. Für mich ist die KPCh wie ein roter Drachen, der versucht, alles zu zerstören. Wenn die Menschen ihr moralisches Bewusstsein verlieren, wird die Gesellschaft nicht länger bestehen.“

Er wies darauf hin, dass viele europäische Länder die Pandemieversorgung der KPCh nachahmen und viele Gebiete bereits von der KPCh unterwandert wurden. „Die westlichen Medien belügen die Menschen. Wann immer ein Politiker eine Rede hält, schalte ich den Fernseher ab. Oberflächlich betrachtet erscheint alles logisch und vernünftig, aber insgeheim machen sie Geschäfte mit der KPCh. Ich kann es nicht ertragen, mir die Nachrichten anzusehen.“

Markus betonte zudem, dass der menschliche Körper bereits ein gutes Abwehrsystem gegen Viren habe. Sein Gefühl sage ihm, dass die Medien die Menschen in die Irre leiten würden. Markus und Monika fühlten sich durch die Falun-Dafa-Praktizierenden inspiriert, als sie sahen, wie sie mit den Menschen über die Verfolgung ihres Glaubens sprachen. Bevor sie gingen, dankten sie ihnen: „Ihr macht das sehr gut. Durch euch schöpfen die Menschen Hoffnung. Wir wünschen euch alles Gute!“

Gott wird euch beschützen!“

Die Schwedin Fanny begrüßte die Praktizierenden auf Chinesisch. Sie erzählte ihnen, dass sie ein Jahr lang in China gearbeitet habe und neugierig auf Falun Dafa sei.

Als ihr die Praktizierenden von der Verfolgung in China berichteten, war Fanny schockiert. „Jetzt weiß ich, warum die KPCh Falun-Dafa-Praktizierende für die erzwungene Organentnahme auswählt. Sie sind sehr gesund. Diese gesunden und unschuldigen Menschen für die Gesundheit anderer zu ermorden, ist einfach schrecklich.“

Fanny erinnerte sich, wie seltsam sie es damals fand, dass sie viele Internetseite in China nicht besuchen konnte. „Jetzt weiß ich, warum. Die KPCh zensiert Informationen und die Wahrheit!“ Dann wandte sie sich an die Praktizierenden und meinte: „Sie tun etwas sehr Wichtiges. Wenn die Menschen die Wahrheit verstehen, werden sich viele Dinge ändern.“ Anschließend unterschrieb die Schwedin die Petition, um die Praktizierenden zu ermutigen und dabei zu helfen, dass die Verfolgung endet. Ihr Mann sagte zum Abschied: „Gott wird euch auf jeden Fall beschützen!“

„Bitte geben Sie mir die Petition. Ich möchte auch unterschreiben“, sagte ein Wachmann, der auf einem Elektroroller unterwegs war. Im Anschluss äußerte er: „Ich bin jedes Mal sehr berührt, wenn ich an Ihrem Informationsstand vorbeikomme. Mit meiner Unterschrift unter die Petition möchte ich meinen Dank zum Ausdruck bringen. Kein Mensch kann jetzt die Welt verändern. Nur Gott hat die Fähigkeit, das Böse zu bestrafen und das Gute zu retten. Gott wacht über jede gute Seele und wird euch beschützen.“

Die verfallenden Moralvorstellungen der Menschheit

Annika stammt ursprünglich aus Finnland, lebt aber schon seit über 60 Jahren in Schweden. Sie verfolgt das Thema Menschenrechtsverletzungen in China und ist sehr beunruhigt über den Verfall der menschlichen Moral. Die Ursache dafür sieht sie in der Beeinflussung durch die KPCh. „Ich mag China sehr gern und glaube an Reinkarnation“, sagte sie. „Ich glaube auch, dass das Gute belohnt wird und das Böse Vergeltung erfährt.“ Nachdem die gebürtige Finnin die Petition unterschrieben hatte, sagte sie, sie werde die Menschenrechtsverletzungen in China auch weiterhin im Auge behalten.

Als die Praktizierenden ihre Aktion beenden wollten und einpackten, kam eine Gruppe von 40 bis 50 Personen auf den Platz. Sie bemerkten den Informationsstand und stellten mehrere Fragen über Falun Dafa. Zwei schwedische Blogger interviewten einen Falun-Dafa-Praktizierenden. Nachdem die Leute von der Verfolgung erfahren hatten, unterschrieben viele von ihnen die Petition. Sie zeigten ihre Unterstützung für Falun Dafa und sagten, dass sie auch anderen Menschen darüber berichten wollten.

Ein Praktizierender (links) gibt ein Interview.


[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.