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Güte kann das Schicksal verändern – Grausamkeit dagegen verursacht Katastrophen

12. April 2021

(Minghui.org) Ji Xiaolan war ein berühmter Gelehrter der Qing-Dynastie. Nebst der Herausgabe der gewaltigen Siku Quanshu [1] oder der Vollständigen Schriften der vier Schatzkammern verfasste er auch zahlreiche Verse und dokumentierte viele Einzelheiten aus überlieferten Geschichten auf dem Gebiet des Übernatürlichen.

Eine Sammlung solcher Geschichten wurde im Jahr 1800 unter dem Titel Yuewei Caotang Biji - Zufällige Notizen aus der Hütte der genauen Betrachtung veröffentlicht.

In dieser Sammlung kommt eine Geschichte vor, die von einem Clan-Ältesten namens Lei Yang erzählt wurde.

In dieser Geschichte erzählte Lei von einem Mann, der vor langer Zeit einem kleinen Geist begegnete. Die beiden wurden schnell Freunde. Eines Tages fragte der Mann den Geist, ob das Schicksal eines Menschen in der menschlichen Welt geändert werden könne.

„Ja“, antwortete der kleine Geist. „Es kann geändert werden. Aber diese Person muss entweder sehr gütig oder sehr bösartig sein.“

Der Mann fragte weiter: „Wer entscheidet über das Schicksal eines Menschen? Und wer ist verantwortlich für die Umsetzung?“

„Der Mensch selbst entscheidet darüber. Und die Veränderung wird ebenfalls von dieser Person herbeigeführt. Gottheiten und Geister haben nicht das Recht dazu“, erklärte der kleine Geist.

„Aber was ist dann mit der Vergeltung? Warum können manche Menschen Böses tun, ohne dass ihnen etwas Schlechtes widerfährt?“, wollte der Mann wissen.

„In der menschlichen Welt werden die Menschen danach beurteilt, was sie in einem Leben getan haben“, erklärte der kleine Geist. „In der Unterwelt hingegen erfolgt die Beurteilung eines Wesens nach den Taten, die es in mehreren Leben verübt hat. So wie die Aufsummierung einer Rechnung. Die guten und schlechten Taten aus allen vergangenen Leben eines Wesens werden zusammengezählt und in den zukünftigen Leben dieses Wesens mit Glück oder mit Pech vergolten. Nicht jedes Fehlverhalten wird im selben Leben beglichen. Es ist nur so, dass die Menschen den Zusammenhang nicht sehen können.“

Die Worte des Geistes mögen etwas Wahres enthalten. Die beiden folgenden Anekdoten aus der Neuzeit handeln von zwei Menschen, deren Schicksal eine scharfe Wendung nahm, nachdem sie sich für das Gütige bzw. Böse entschieden haben.

Zhang Fangs wundersame Genesung

Zhang Fang (Pseudonym) ist ein 63-jähriger Farmer in der Provinz Liaoning.

Am Morgen des 12. Juli 2020, als seine Familie gerade frühstücken wollte, teilte Zhang seiner Frau mit, dass ihm schwindlig und übel sei. Er fing stark zu schwitzen an und hatte ein bleiches Gesicht. Die Symptome deuteten auf einen Hirninfarkt hin.

Am nächsten Tag fühlte er sich jedoch wieder gesund und konnte wie gewohnt arbeiten. Als er dann begann, sich wieder unwohl zu fühlen, rezitierte er fortwährend: „Falun Dafa ist gut.“ Danach fühlte er sich allmählich wieder besser und zum Schluss wieder ganz normal.

„Der Meister hat mich gerettet“, meinte er.

Von diesem Erlebnis war er komplett überwältigt. Als er sich daran erinnerte, wie nah er dem Todes gewesen war, brach er in Tränen aus.

Seine Frau praktiziert Falun Dafa, eine traditionelle spirituelle Meditationspraxis. 1992 wurde sie erstmals in der Öffentlichkeit verbreitet. Innerhalb von sieben Jahren stieg die Zahl der Praktizierenden auf 100 Millionen an. Zu jener Zeit machte das fast ein Viertel der gesamten chinesischen Bevölkerung aus.

Aufgrund seiner enormen Popularität wurde im Juli 1999 eine landesweite Verfolgungskampagne gegen Falun Dafa initiiert, da Falun Dafa traditionelle chinesische Werte wiederbelebt, welche die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) auszurotten versucht. Die Verfolgung dauert bis heute an.

Trotz der Verfolgung hat Zhang seine Frau beim Praktizieren von Falun Dafa immer sehr unterstützt und den Praktizierenden in seinem Dorf bei vielen Gelegenheiten geholfen. Unter anderem nahm er sie für die Verteilung von Informationsmaterialien in seinem Fahrradtaxi mit.

Seine Freundlichkeit gegenüber Falun-Dafa-Praktizierenden und sein Beitrag zur Aufdeckung der Verfolgung wurden gebührend belohnt und änderten sein ursprüngliches Schicksal eines Hirninfarkts. Infolgedessen konnte er sich schnell erholen und es traten keine Spätfolgen ein.

Vergeltung an Meng Chan

Meng Han war der Sekretär des KPCh-Komitees im Kreis Xupu in der Provinz Hunan. Er erlitt am 8. Juli 2020 eine akute Erkrankung und starb noch am selben Tag. Auch ein Versuch zur Wiederbelebung vermochte sein Leben nicht zu retten.

Am 8. Mai desselben Jahres hatte er mehr als ein Dutzend Mitarbeiter des Büros 610, einer eigens zur Verfolgung von Falun Dafa geschaffenen Behörde, sowie die Polizei angewiesen, die 63-jährige Mao Yanping und die 61-jährige Yang Lanying zu verhaften. Auf seinen Befehl wurden die beiden Frauen wegen ihres Glaubens an Falun Dafa 15 Tage lang inhaftiert.

Men Han hatte das Glück gehabt, zu einem Beamten der Spitzenklasse aufsteigen zu können. Er wusste dies jedoch nicht zu schätzen, sondern missbrauchte seine Macht und wendete sie gegen unschuldige Menschen. Viele glauben, dass seine akut aufgetretene Krankheit und der frühzeitige Tod die Vergeltung für seine Übeltaten waren.

Der Himmel wacht über alles und jeden. Unsere Taten in der menschlichen Welt werden von allen Wesen im Universum gesehen. Deshalb können unsere Gedanken und Handlungen unsere Zukunftsaussichten verändern. So betrachtet liegt das Schicksal tatsächlich in unserer Hand.


[1] Die Siku Quanshu ist die größte Büchersammlung der chinesischen Geschichte und wahrscheinlich das ehrgeizigste redaktionelle Unternehmen in der Weltgeschichte.