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„Ich schäme mich, dass ich Parteimitglied bin“

2. Mai 2021 |   Von Shi Chen

(Minghui.org) Ye Lei, ein Hochschullehrer und Ansprechpartner bei psychischen Problemen, hat kürzlich beschlossen, aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und den ihr angegliederten Organisationen auszutreten.

„Als ich jung war, täuschten mich die süßen Worte der Kommunistischen Partei Chinas und ich verehrte die kommunistischen Geister – ich schämte mich nicht für sie, vielmehr war ich stolz auf sie. Ein Schüler suchte das Gespräch mit mir und sagte, dass seine Familie in finanziellen Schwierigkeiten stecke und er die Schule abbrechen wolle. Als ich mehr wissen wollte, erzählte er mir, dass sein Vater verhaftet worden sei, weil er die Regierung kritisiert habe. Um die Behörden zu bestechen, gab seine Familie all ihre Ersparnisse aus. Er galt damit nicht mehr als „politisch korrekter“ Student und ihm konnte somit kein Stipendium zuerkannt werden. Allein konnte er die Studiengebühren und Gebühren nicht aufbringen“, sagte Ye in einer öffentlichen Erklärung auf der Website von Global Tuidang (Austritt aus der Partei).

„Nachdem ich seine Geschichte gehört hatte, schämte ich mich, dass ich Parteimitglied war. Hiermit erkläre ich meinen Austritt aus der Kommunistischen Partei Chinas und den ihr angegliederten Organisationen und möchte meine Sünden wiedergutmachen.“

Ähnlich wie Ye glaubten viele Chinesen der Propaganda der KPCh, die sich selbst als „großartig, ruhmreich und ehrlich“ bezeichnete. Es erfüllte sie mit Stolz, Parteimitglied zu sein. Erst nachdem sie die Brutalität der KPCh persönlich gesehen, gehört und erlebt hatten, bemerkten sie, dass sie die ganze Zeit getäuscht worden waren. Sie beschlossen daraufhin, aus der Partei auszutreten und wollten nichts mehr mit ihr zu tun haben.

Nun folgt, was in den aufrichtigen Austrittserklärungen einiger Menschen auf der Tuidang-Website (Parteiaustritt) gestanden hat:

Macht diesen Genozid bekannt“

Xiaochuan aus Chengdu, Provinz Sichuan, schrieb am 7. März 2020: „Ich bin Xiaochuan (Pseudonym), ein Kader im Gesundheitsbüro der Provinz Sichuan. Auf der Arbeit habe ich kürzlich ein geheimes Gespräch zwischen Führungskräften mitgehört. Zur Erhaltung der Macht auf unbegrenzte Zeit planen KPCh-Beamte Organe zu beschaffen, die sie hochrangigen Beamten transplantieren. Tatsächlich gibt es in der Provinz aber nur eine Handvoll Menschen, die mit Covid-19 infiziert sind, doch die ‚Behandlung‘ ermöglicht der KPCh, gesunde Organe einzutreiben. Die Staats- und Regierungschefs betonten auch die Notwendigkeit, dass die Provinz über 1.000 ‚Fälle‘ bestätigt, damit sie ihre ‚Quote‘ von 200 Organen erreichen können.

Ich bin ja selbst Beamter und war schockiert, als ich das hörte. Ich verstehe jetzt, wie teuflisch die KPCh wirklich ist. Meine betagte Mutter hat die Diagnose ‚Covid-19‘ erhalten und wird nun im Krankenhaus für die ‚Behandlung‘ festgehalten. Sie darf das Krankenhaus nicht mehr verlassen. Das tut mir so leid. Ich möchte aus der KPCh austreten und diesen Genozid offenlegen.“

Erst heute wage ich über die wahren Begebenheiten des 4. Juni zu sprechen“

Hu Shuyue aus der Provinz Liaoning war Zeuge des Studentenmassakers am 4. Juni 1989. In seiner Erklärung zum Austritt aus der KPCh und ihren Unterorganisationen am 8. Januar 2020 enthüllte er, dass er während des Massakers in der Armee in Peking war und hautnah miterlebte, was die kommunistische Armee Chinas den Studenten angetan hat. Was er mitbekam, war nur die Spitze des Eisbergs.

„Nachdem die Armee die demonstrierenden Studenten, die sich weigerten, den Platz des Himmlischen Friedens zu verlassen, mit ihren Panzern überrollt hatte, war der Boden von Leichen und den Habseligkeiten übersät. Die Soldaten karrten mit Lastwagen ihre Habseligkeiten weg, und in Hubschraubern wurden die menschlichen Überreste abtransportiert. Dann kamen Dutzende von Feuerwehrautos, um das Blut vom Platz des Himmlischen Friedens wegzuspülen, und die Behörden untersagten jedem, über das zu sprechen, was wirklich geschehen war. Dem Militärrecht zufolge würde jeder, der redete, schwer bestraft werden (‚schweigen‘ oder ‚verschwinden‘) “, sagte er.

„Jetzt, da ich seit Jahrzehnten nicht mehr im Militärdienst bin, wage ich es, den Falun-Gong-Praktizierenden zu berichten, was wirklich passiert ist. Ich glaube, was mir eine Falun-Gong-Praktizierende über die Verfolgung ihres Glaubens erzählt hat, und ich folge nun ihrem Rat und trete aus der KPCh und ihren Organisationen aus. Möge das Göttliche unser Leben in schwierigen Zeiten mit Frieden, Glück und Sicherheit segnen.“

Was ich im Haus des Vorsitzenden des Dorfkomitees gesehen habe“

Am 13. März 2021 schrieb Quan Xiaojun aus der südlichen Provinz Guangxi: „Ich habe immer geglaubt, dass die Kommunistische Partei Chinas uns reich und stark machen würde, damit China nicht länger von den Ausländern ausgenutzt wird. Deshalb trat ich der Partei bei und gedachte, meinen Teil zu Chinas Reichtum und Stärke beizutragen.

Aber neulich hat mich der Vorsitzende des Dorfkomitees zu einem Treffen in sein Haus eingeladen. Ich hatte gedacht, dass die Parteimitglieder alle ehrlich und aufrichtig sind, aber als ich die Tür des Hauses des Vorsitzenden öffnete, machte mich der Anblick fassungslos! Der Raum war teuer eingerichtet, und mehrere junge Mädchen in Dessous bezirzten den Vorsitzenden und gaben anrüchige Bemerkungen von sich. Als der Vorsitzende mich sah, bat er sogar eines der Mädchen, mir einen Gefallen zu tun, aber ich lehnte ab.

Ich war von diesem Vorsitzenden sehr enttäuscht. Daraufhin erzählte ich meinen Freunden aus der Partei davon, und sie alle pflichteten mir bei, sie hätten ähnliche Erfahrungen gemacht. Nachdem ich das gehört hatte, verlor ich mein Vertrauen in die Partei und schämte mich dafür, wie sie die Menschen getäuscht hat. Ich habe viel über die dunkle Seite der Partei gelernt. Heute fasse ich den Entschluss, die Partei zu verlassen und meinem Leben eine neue Richtung zu geben. Ich hoffe, dass durch meine Erfahrung mehr Menschen die bösartige Natur der KPCh erkennen.“

Ich möchte keine Mitschuld für die Organisation tragen“

Wang Tianzhen, der am 9. März 2020 eine Austrittserklärung aus der KPCh und ihren Unterorganisationen verfasste, sagte: „Ich arbeite im Gesundheitswesen. Nach meinem Abschluss trat ich der Kommunistischen Partei bei, nur um eine Stelle zu erhalten. Aufgrund meiner Parteimitgliedschaft und meiner familiären Beziehungen fand ich eine ideale Stelle. Nachdem ich ein Jahr lang gearbeitet hatte, bemerkte ich die heftigen Auseinandersetzungen der Mitarbeiter bei der Arbeit. Die Führung hielt weiter die Parteiprinzipien hoch, missbrauchte und verfolgte jedoch ihre Untergebenen nach Belieben.

Zwei meiner früheren Mitschüler arbeiteten auch dort und waren ebenfalls Parteimitglieder. Ihre Vorgesetzten missbrauchten ihre Macht, nahmen Bestechungsgelder an und schoben ihnen die Schuld in die Schuhe, wenn etwas schief ging. Meine beiden Mitschüler landeten im Gefängnis.

In den vielen Jahren habe ich mitansehen müssen, wie die Partei zu viele Übeltaten begangen hat. Hiermit erkläre ich meinen Austritt aus der Kommunistischen Partei Chinas und habe fortan nichts mehr mit dieser Schurkenorganisation zu tun. Ich möchte kein Opferlamm werden oder in einer Urne landen. Ich werde nicht die Schuld tragen, die auf dieser Organisation bürdet. Ich möchte nicht für sie ins Gefängnis gehen und ich möchte auch nicht den ganzen Tag kämpfen müssen, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ich hoffe, dass es bald ein China ohne Partei geben wird.”

Mein bester Freund wurde von einem Parteibeamten gedemütigt“

Am 16. Oktober 2020 schrieb ein 24-jähriger Student mit dem Nachnamen Tian in seiner Erklärung zum Austritt aus der KPCh: „Ich hatte einen guten Freund, der Fußball spielte. Man demütigte ihn, indem er sich nackt ausziehen musste und er gezwungen wurde, wie ein Hund zu bellen, weil er das schicke Auto eines Partykaders angefahren hatte. Ich kannte viele Menschen, die verfolgt wurden. Unsere Familie wurde ebenfalls verfolgt und verlor im Zuge dessen 1.910.000 Yuan. Ich erkläre heute meinen Parteiaustritt.“

Sie sind Schurken und lügen“

Liu Xin sagte in seiner Erklärung zum Austritt aus der Partei am 17. Dezember 2020: „Als junger Mann habe ich viele Jahre als Dorfsekretär gearbeitet und mein ganzes Leben lang der Partei gedient. Jetzt bin ich alt und bei schlechter Gesundheit, ich kann nicht mehr arbeiten.

Letztes Jahr kamen alle Dorf- und Stadtkader zu mir und baten mich, den Abriss meines Hauses zu organisieren. Die Regierung wollte das heruntergekommene Haus abreißen und versprach, mir ein neues zu bauen. Jetzt ist das Haus weg, aber niemand ist gekommen, um mir ein neues zu bauen, und niemand will die Verantwortung übernehmen. Ich habe nicht einmal einen Platz zum Wohnen. Jetzt sehe ich das wahre Gesicht der bösartigen Partei – sie sind Schurken und lügen. Ich möchte aus der Partei austreten und nicht mehr damit in Verbindung gebracht werden.“

Die Stimme der Arbeiter

Am 19. Dezember 2020 meinte Xiao En aus Anhui, in seiner Jugend hätten Dorfkader in einem ländlichen Gebiet die Hilfen für einkommensschwache Familien unterschlagen und öffentliche Mittel für persönliche Zwecke verwendet.

„Seit ich ein Kind war, fragte ich mich verwundert, warum es in dieser Welt so unfair zuging. Als ich die Grundschule besuchte, wurde ich gezwungen, mich den Jungen Pionieren anzuschließen. Der Lehrer ermutigte mich oft, dem Kommunistischen Jugendverband beizutreten, und drohte mir sogar, dass ich die gewonnenen Auszeichnungen wieder verlieren würde, wenn ich mich nicht bewerben würde. Ich konnte mich mit den von der KPCh angewandten Methoden der Gehirnwäsche nicht identifizieren und habe die Mittelschule abgebrochen.

Da ich keinen richtigen Schulabschluss habe, mache ich hauptsächlich Handarbeit. Als mich einmal ein Chef nicht bezahlte, habe ich die Polizei, die Hotline des Bürgermeisters und das Arbeitsamt angerufen, aber niemand hat sich um mich gekümmert. Als ich von meinem Chef verlangte, mich zu bezahlen, nutzte er seine Beziehungen und brachte mich für einen Tag in Polizeigewahrsam. Nachdem ich wieder freigekommen war, fand ich das alles zutiefst ungerecht. Diese korrupte Regierung der KPCh saugt jeden Tropfen Blut des einfachen Volkes auf. Das Arbeitsrecht der KPCh ist ein Witz! Das chinesische Volk sollte aufwachen!“

Nach dem Verlust eines Kindes

Im März 2020 führte Qiao die „Drei Austritte“ (Austritt aus der KPCh, dem Kommunistischen Jugendverband und den Jungen Pionieren) sowohl für sich als auch für sein verstorbenes Kind durch. Er sagte, dass er den politischen Unterricht in der Grundschule seltsam gefunden habe. Als er in der Mittelstufe war, fand das „Tiananmen-Massaker“ statt und er erfuhr von den systematischen Lügen der KPCh. Seitdem er die Hochschule beendet hat und zur Arbeit geht, widert ihn die KPCh sehr an.

„Letztes Jahr hatte mein achtjähriges Kind einen Unfall in der Schule. Weder die Lehrer, die Schulkrankenschwestern noch die Kader der Schulleitung kamen ihm zu Hilfe. Die Krankenschwestern waren nicht zugelassen und wussten nichts [über die Behandlung Kranker]. Die Schule zeigte als Ganzes keinen Respekt vor dem Leben und übernahm keine Verantwortung. Ich habe schließlich mein geliebtes Kind verloren. Ich möchte die Jungen Pioniere und den Jugendverband für mich und mein verstorbenes Kind verlassen. Ich möchte endlich Abstand zu den Jungen Pionieren gewinnen, die meinen Sohn einer Gehirnwäsche unterzogen haben und ihn sterben ließen!“

Ich wurde als ‚Querulant‘ bezeichnet“

Bang. Z. Yu aus Guangdong hielt in seiner Erklärung zum Austritt aus der Partei am 20. März 2021 fest: „Die Kommunistische Partei Chinas hat mich schon als Kind einer Gehirnwäsche unterzogen, woraufhin ich dachte, der Beitritt zum Jugendverband und zur Partei sei herrlich. Als ich auf der Hochschule war, konnte ich die Internet-Firewall nicht umgehen und bekam zu wenige Informationen, also trat ich der Partei bei.

Nach meinem Abschluss wurde ich in mein Dorf versetzt, wo ich das wahre Gesicht der KPCh kennenlernen durfte. Die sogenannten ‚Wahlen‘ sind grundsätzlich interne Ernennungen. Die Partei schämt sich nicht dafür, dass sie Menschen überwacht, aber sobald Menschen ihr Recht wahrnehmen, dem Vorsitzenden auf die Finger zu schauen, werden sie als ‚Unruhestifter‘ bezeichnet."

Von der Geheimpolizei ins Visier genommen

Am 8. April 2020 sagte Xu Jie aus Tianjin, er sei als Physikstudent an einer der chinesischen Universitäten zur Zielscheibe der Geheimpolizei geworden. Er hatte einem Freund geholfen, gefälschte Berichte aufzudecken. Die Behörden revanchierten sich und er bekam keine Lehrerlaubnis. Er konnte daraufhin nur außerschulische Nachhilfe geben und einen dürftigen Lebensunterhalt verdienen.

Weil er unzufrieden mit der Gesellschaft war, würdigte er 2019 die Studentenopfer des Massakers auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Die „Internetpolizei“ der Kommunistischen Partei bezeichnete ihn als „Reaktionär“ und er wurde Opfer von Hassreden im Internet.

Als er sah, wie das Wuhan-Virus in den letzten Monaten Chaos in China stiftete und unzähligen Menschen Leid brachte, und auch weil ihm bewusst war, dass die Partei immer noch Informationen zurückhielt, um Menschen zu täuschen, beschloss er, aktiv zu werden und eine klare Trennlinie zu dieser üblen Partei zu ziehen.

Sie können der Party beitreten, wenn Sie 850 Yuan zahlen“

Wu Dawei gab am 22. Juni 2020 eine Austrittserklärung aus der KPCh ab. Als er in den 1990er Jahren in der Armee diente, habe ihm der Ausbilder der Firma einmal privat mitgeteilt, dass er der Partei leicht beitreten könne, indem er 850 Yuan zahle. Wu schockierte das damals und er fragte seinen Vater, was er tun sollte. Sein Vater sagte zu ihm: „Tritt niemals der Kommunistischen Partei bei.“ Als seine Armeezeit zu Ende war, stellte er fest, dass er ohne sein Wissen als Mitglied des Kommunistischen Jugenverbandes geführt worden war.

Mein Sohn wurde verhört, nachdem er eine ausländische Website besucht hatte“

Am 18. November 2020 meinte Herr Yao aus Chengdu, Provinz Sichuan, in seiner Austrittserklärung aus der KPCh: „Ich bin Parteimitglied und schon recht alt. Ich gehe bald in Rente. Früher nahm ich an dem sogenannten Gegenangriff zur Selbstverteidigung gegen Vietnam teil, diente in der Artillerieeinheit und arbeite jetzt in einer öffentlichen Einrichtung. Heute habe ich das Gefühl, dass ich nicht länger zögern kann und aus der Partei austreten muss!

Diese Partei wird immer diktatorischer. Wirtschaftlich geht es im Land vorwärts, aber die Menschen ziehen sich immer mehr zurück. Es ist schlimmer als je zuvor. Mein Sohn wurde von der Staatssicherheit verhört, weil er die Internet-Zensur umging und eine Website im Ausland besuchte. Es erschreckte unsere ganze Familie. Glücklicherweise fanden sie keine Beweise, um ihn strafrechtlich zu verfolgen.“